NDG: Aufforderung zum genauen Studium; Update: Resultat

Update vom 25.09.2016, 20:23 (siehe weiter unten im Nachtrag)


Das neue Nachrichtendienstgesetz der Schweiz räumt dem NDB Machtbefugnisse ein, dass einem schwindlig und schlecht wird. Selbst George Orwell würde neidisch!

Da ich keine Zeit habe, und bisher auch keine Offerte für einen Bezahlartikel hier einging, befehle ich hiermit jedem stimmberechtigten Schweizer das eigenständige volle Studium des Gesetzestextes in Gänze, sowie ein NEIN in der Urne am 25. September.

Gesetzestext

Ausserdem sind alle in der Schweiz lebenden Menschen dringend dazu aufgefordert, gleiches Studium ebenfalls zu tätigen, und allen nicht in der Schweiz lebenden, deutschsprachigen Menschen sei ebenfalls dringend ans Herzen gelegt, selbiges zu tun.

Ps. Sollte wider erwarten doch noch eine Offerte hier eingehen, kommt dazu noch eine Abhandlung, die sich gewaschen hat.

Quelle des pdf: Admin.ch

Leseempfehlungen:


Nachtrag vom 25.09.2016

Knapp zwei Drittel des zombiehaften, durch Partei-, Schafsmedien- & Plakat-Propaganda hirngewaschenen und hypnotisierten Schweizer Stimmviehs hat – natürlich allergrösstenteils in totaler Unkenntnis und Unverständnis um den Wortlaut des Gesetzestextes (siehe oben) – den Totalitarismus in diesem verlogenen Land, wie vorausgeahnt, durchgewunken.

Nachfolgend die Resultate:

Ja-Stimmen: 1`458`827
Nein-Stimmen: 768`533
Ja (in %): 65.5%
Nein (in %): 34.5%
Stimmbeteiligung: 41.8%

Quelle: Schweizerische Bundeskanzlei (Admin.ch)

Ps. Die 25 Jahre zurückliegende Fichenaffäre (die im Vergleich zu diesem verbrecherischen, vom Stimmvieh abgesegneten NDG wie harmloser Pippifax aussieht) scheint mittlerweilen weitestgehend aus dem Bewusstsein des Gros der Stimmberechtigten eliminiert zu sein; ein Max Frisch z.B. dreht sich wohl im Grabe um. Willkommen im totalitaristischen Polizeistaat bzw. der Terrordiktatur Schweiz.

[Anm. 13.3.2018: Das Video, das an dieser Stelle war, wurde zensiert. Siehe Nachtrag. Zum selber suchen im Falle von absehbarer Zensur des Ersatzes siehe hier…]

[Anm. 13.3.2018: Das Video, das an dieser Stelle war, wurde zensiert. Siehe Nachtrag. Zum selber suchen im Falle von absehbarer Zensur des Ersatzes siehe hier…]


Nachtrag vom 13.03.2018

Leider hat Zensurtube mal wieder zugeschlagen, und zwei dringend zu empfehlende Videos eliminiert, daher hier Ersatz.

Ps. Die noch nicht wegzensierten Videos findet man übrigens – falls sie neu geupt worden sind – über diese Suchbegriffe:

https://www.youtube.com/results?search_query=die+schweiz+ist+ein+polizeistaat+harry+j.+heutschi

https://www.youtube.com/results?search_query=friedrich+d%C3%BCrrenmatt+die+schweiz+als+gef%C3%A4ngnis

Pps. Der oben dringend zum Studium verlinkte Gesetzestext des NDG wird so schnell nicht wegzensiert werden können, zumal DWB den selber hostet. 😉

28 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Freiheit, Gedankenkontrolle, Geopolitik, Korruption, Kriegstreiber, Menschen, NWO, Recht, Schweiz, Technik

28 Antworten zu “NDG: Aufforderung zum genauen Studium; Update: Resultat

  1. @fini

    Danke!

    Endlich mal ein gehaltvoller Artikel zum Thema, der auch konkreten Bezug zu einigen wesentlichen Artikeln des Gesetzes nimmt.Leider fehlt noch v.a. Art 6 und weitere, und zudem wurde absolut rein gar nicht auf die Neu/Doppelsprech-Begrifflichkeiten eingegangen.

    Aber immerhin – der beste, und bisher einzig taugliche Artikel zum Gesetz. Trotz allem gilt mein Befehl an die stimmberechtigte Schweizer Bevölkerung nachwievor unvermindert.

    Und eben sehe ich, dass auf dem Portal ‚Das Netz‘ noch weitere Artikel zum Thema publiziert worden sind:
    http://dasnetz.net/2016/nachrichtendienst-gesetz-lizenz-zum-toeten/
    http://dasnetz.net/2016/abstimmung-nachrichtendienstgesetz-ndg-sicherheits-apparat-fuer-private-neugier/

    @All

    Die Möglichkeit, mir einen Auftrag (zu Sonderkonditionen) zum Verfassen einer umfassenden, detaillierten Abhandlung zu erteilen, läuft am Mittwoch morgen ab, da ich mindestens 3 Tage intensivste Arbeit daran hätte, und die Abstimmung ja bereits kommenden Sonntag ist, während viele briefliche Stimmabgaben ohnehin schon eingereicht werden mussten, um überhaupt noch zu zählen.

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  2. Stephan Becker

    Eine schweizer Firma (oder ein schweizer Dienst?) haben vor einigen Jahren eine Software entwickelt, die es ermöglicht das Internet in Echtzeit zu überwachen.
    Keine Ahnung ob das Ganze in Verbindung mit dem Anzapfen eines Internetknotens oder auch ohne dies funktioniert, ich kann mich nur dunkel an einen Artikel dazu erinnern. Ich weiß aber auch nicht mehr wo dieser Artikel erschien.

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  3. @Stephan

    Solltest Du den Artikel nochmal finden, wäre ich Dir sehr dankbar um einen Link.

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  4. Stephan Becker

    @Dude
    Hier habe ich jetzt zumindestens die Absichtserklärung wieder gefunden:

    Schweizer Regierung will Internet in Echtzeit überwachen
    heise online, Stefan Krempl – 30.07.2011
    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Schweizer-Regierung-will-Internet-in-Echtzeit-ueberwachen-1288896.html

    Die Diskussion begann sogar schon 2009:

    Mit dem Staat ins Internet
    Von Heiner Busch und Dinu Gautier, Nr. 29/2009 vom 16.07.2009
    Von der «Echtzeit-Überwachung der kompletten Kommunikation des Breitband-Internetanschlusses» ist in den Dokumenten die Rede. Konkret kann künftig das gesamte Surfverhalten einer Nutzerin oder eines Nutzers abgefangen werden, sofern gegen die Person ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet worden ist. Der Staat liest Diskussionen in Chats oder Einträge in Foren mit, hört bei Gesprächen über Dienste wie Skype mit oder guckt zu, sobald die Person eine Webcam aktiviert.
    https://www.woz.ch/-17ec

    Die Technik/die Schnitttstelle(n) sollen jeweils die Provider bereitstellen.

    Hier ist von Nutzerdaten die Rede, die in Echtzeit abgerufen werden sollen:

    Massenüberwachung gefährdet Schweizer Firmen
    [Datum laut Google: 12.06.2016]
    http://webpaper.nzz.ch/2016/06/12/wirtschaft/OIBA8/massenueberwachung-gefaehrdet-schweizer-firmen?guest_pass=a226ad84ec%3AOIBA8%3Ae1be7df3b6eab7cc96987933147a7311e77a277b

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  5. @Stephan

    Danke Dir!

    Heise bezieht sich auf das Lügenschafsmedium Tagi aus dem Hause TAMedia (für das Schafsmedium NZZ gilt das gleiche), welchen ich kein Wort glaube.
    Begründung siehe -> https://dudeweblog.wordpress.com/2016/05/16/die-verlogenen-machenschaften-des-schweizer-medienkonzerns-tamedia/

    Ich gehe allerdings davon aus, dass es sich hiebei um das BÜPF ( https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20002162/index.html ) handelt bzw. die Verordnung VÜPF sich auf ebendieses bezieht/auf diesem aufbaut. Der entscheidende, von Dir angesprochene Artikel findet sich hier -> https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20002506/index.html#a24a

    Das neue NDG ist aber noch weitaus schlimmer. Siehe https://dudeweblog.files.wordpress.com/2016/09/nachrichtendienstgesetz.pdf (Bitte in Gänze studieren; Achtung: Gefahr von Brechreiz und Schwindelgefühl)
    Denn (Zitat aus dem Heise-Artikel):
    „…dass mit der Überarbeitung auch die Einführung einer zeitlich nicht näher befristeten, verdachtsunabhängigen Vorratsdatenspeicherung einhergehen soll. Diese stelle einen „schwerwiegenden Eingriff in die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte [bei weitem nicht der Erste und Einzige] dar“ und bedürfe zumindest einer klaren rechtlichen Grundlage.“

    u.a. ebendiese gesetzliche Grundlage (und noch viele weitere haarsträubende) wird mit dem NDG gegeben.

    Willkommen im totalitaristischen Polizeistaat bzw. der Terrordiktatur Schweiz.

    Ps. Den WOZ-Artikel kenne ich schon lange (den hatte ich bereits bei Erscheinung Anno 2009 gelesen und damals in einem Forum zitiert und verlinkt, zumal es DWB da noch nicht gab). Danke Dir für die Erinnerung!

    Gefällt 1 Person

  6. fini09

    Monika Dommann ist Professorin fuer Geschichte der Neuzeit
    an der Universitaet Zuerich….
    http://geschichtedergegenwart.ch/neues-nachrichtendienstgesetz-ndg-nimm-deine-grundrechte/

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  7. Ich verstehe die zwei Drittel, die anders gewählt haben als ich: Die haben ja schliesslich nichts zu verbergen… Die Neue Weltordnung umfasst so oder so auch die Schweiz, wir haben uns da ja wohl wegen ein bisschen direkter Scheindemokratie keinen Sonderfall eingebildet, dieszüglich 😉 Ich freue mich schon auf das Gefühl, wenn die volle Wucht staatlicher Willkür irgend wann mal auch in mein Leben tritt, ich denke, das gehört definitiv zur Erlebnisqualität dieses Zeitalters. Ich kann die 2/3 nicht schlauer/bewusster/altruistischer machen. Und ich denke, Verachtung hilft mir da auch nicht wirklich weiter. Augen zu und durch, in der Hoffnung, dass ich und meine Mitwirker hier genug gewachsen sind, dass wir danach eine etwas harmonischere Erlebniswelt beleben dürfen.
    Hare Krishna, der Chaukee

    Gefällt 3 Personen

  8. @Wächter

    Köstlicher Sarkasmus, danke!

    „Und ich denke, Verachtung hilft mir da auch nicht wirklich weiter.“

    Da magst Du recht haben, denn ich bin auch nachwievor davon überzeugt, das einzige hilfreiche Mittel gegen diese Enddegenartion und Totalverblödung wäre sofortige standrechtliche Erschiessung.
    Apokalyptische-Jetzt-Grüsse…
    Col. Kurtz

    Ps. @ALL
    Und bei all meinem masslosen Ärger, trotz klarer Voraussicht auf das desaströse Resultat, hab ich nicht mal mitbekommen, wie die AHV-Initiative gelaufen ist… weiss das grad jemand, denn ich hab für ein ganzes Weilchen mal wieder kreuzweise null Bock mehr auf diesen pseudodemokratischen Scheinrechtszirkus und unser hiesiges Zombievolk; und daher auch keine Lust, das noch selber nachzuschauen (vermutlich abgelehnt)…

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  9. AHV-Initiative natürlich abgelehnt, wie auch die grüne Wirtschaft. Ich sag’s ja, NWO. Ich denke auch, dass es ab jetzt niemandem mehr wirklich auffällt, dass seit ein paar Abstimmungen die Resultate wie in totalitären Staaten ausfallen. Da trifft dann wahlweise Gehirnwäsche auf Wahlmanipulation, welches Schweinchen hättens denn gerne?
    Und übrigens: Meine Rede ist weniger Sarkaraksmus als Liebe zur Schöpfung. Lasst krachen.
    Liebevoll, der Chaukee

    Gefällt 1 Person

  10. Danke vielmals lieber Wächter!

    „AHV-Initiative natürlich abgelehnt“

    Hast ja recht – mein vorheriges „vermutlich“ war definitiv unangebracht… 😉

    „wie auch die grüne Wirtschaft.“

    Nunja, Amigo, da ist aber auch ein Nein von mir eingegangen (da ich eh schon dran war, hab ich grad alles gemacht), zumal mir dies etwas allzusehr nach Agenda2030 stank…

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  11. Eierdrücker

    Wozu eine Verfassung?
    Da steht generelles Recht darinnen.
    Dann gibt es das ausgearbeitete Recht, für die speziellen Gebiete, für spezielle Anwendung.
    Das ist es was zählt.
    Bin ich froh, daß ich aus diesem Staat abgewandert bin.
    Zwar in die BRD, welche auch nicht besser ist in der Summe.
    Aber hier fühle ich mich berechtigt etwas gegen die Machenschaften zu unternehmen.
    In der Schwiiz sollten das die Schweizer.
    Und so wirkt 9/11 wie steter Tropfen – nun in der Schweiz.
    Die Leute suchen förmlich den Schutz – nur haben sie vergessen, was sie einst hatten und vor allem wollten.
    Wollten sie wirklich?
    Die Verbindung von Schwiizer und Calvin ist innig. Die Gedanken dieses Scheiterhaufenmaterialisten sind intrinsisch, in ganz vielen fest vertäut.
    Von daher wundert es nicht, daß so viele JA sagten.
    Das Scheiterhaufenimunterbewußtseinwirkende muß im Bankenumfeld immer wirkmächtiger werden – Freiheit begrenzt und verkümmert auf ein Minimalziel von Fröhnen dem Ideal „dem Gottwohlgefälligen geschieht materielles Glück“.
    Vor diesem schwerkraftmächtigen Hintergrunde, der Materie anzieht wie die verkommene Seele den Teufel, ist das breite Votum gegen dieses Gesetz bemerkenswert.
    35% sind dagegen, Applaus!!
    Eine gesunde Basis für mehr Wachstum.

    Gefällt 3 Personen

  12. @Eierdrücker

    „35% sind dagegen, Applaus!!
    Eine gesunde Basis für mehr Wachstum.“

    Bei diesem guten Drittel solltest Du aber nicht ausser Acht lassen, dass nur ein kleiner Bruchteil davon sich dem Ausmass der Tyrannei in diesem Gesetz auch bewusst ist – denn vergiss nicht, dass die SP eine Nein-Parole (siehe letzter Link von fini) rausgegeben hat.

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  13. @Dude: Die Grüne-Wirtschafts-Abstimmung kann tatsächlich noch einen halbwegs interessanten Nebenschauplatz darstellen.
    Wenn ich sehe, von wem wie prädiktiv programmiert wurde, wirst du mit dem Agenda2030-Argument ins Schwarze getroffen haben:
    http://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abstimmungen/initiative-gruene-wirtschaft/volksinitiative-fuer-gruene-wirtschaft-im-hoch

    Als Verfassungsgrundsatz „Resourcen einer Welt verbrauchen“ finde ich die Initiative korrekt, deshalb mein Ja. Wäre es bereits um ein konkretes Gesetz gegangen, wäre ich dagegen gewesen, weil ich gegen jeglichen Zwang bin (diesen anarchistische Aspekt der Libertären unterstütze ich). Dass der Bundesrat Weltmeister im Nicht-Umsetzen von Volksinitiativen ist, müsste sich ja mittlerweile rumgesprochen haben.

    Wirklichen Schaden oder Nutzen wäre wohl weder mit Annahme, noch mit Ablehnung der Initiative entstanden, deshalb – so what.

    Gefällt 1 Person

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