Atombomben-Mythen – 1

Dies ist ein weiterer Artikel über Atomwaffen und deren Anwendung. Wissen darüber schadet nicht, sofern man sich nicht in irrationale Ängste hineinsteigert – im Gegenteil: es bewahrt davor.
Aber: es ist angebracht, auch diesen Mitteilungen (wie allen!) hinreichend kritisch gegenüberzutreten. Denn schon in den Begriffsverwendungen (z.B. Strahlung – Teilchen) werden Widersprüche deutlich, die einer Lösung harren.
Und je mehr wir uns dabei auf unseren gesunden Menschenverstand verlassen und die manipulativen Beeinflussungen hinter uns lassen, desto eher werden wir auch zu einem der Wirklichkeit nahen Abbild dessen gelangen, was uns umgibt – und was geschehen ist.

Beispiel: Wenn nach den Atombombenabwürfen in Japan 1945 die Zahl der genetischen Mutationen bei den Nachkommen der Opfer nicht signifikant erhöht ist, dann läßt dies nur 2 Schlußfolgerungen zu: entweder sind die mutierenden Strahlungseinwirkungen auf die DNS viel geringer als uns bisher eingetrichtert wurde.
Oder es waren damals keine Atombomben im Einsatz – vielleicht weil es gar keine gibt?

Jeder strenge bitte sein eigenes Hirn an… 😉
© für die Übersetzung aus dem Russischen: Luckyhans, 5.8.004


Der Atomschlag gegen uns ist schon erfolgt (1)

Alexej Artjemjew, 25. Januar 2012

Es ist an der Zeit, Klarheit in der Frage der Anwendung von Atomwaffen zu schaffen. Wenn wir unsere heutige Situation richtig einschätzen wollen, dann müssen wir unsere Vergangenheit deutlich erkennen und auch einige „Errungenschaften“ der „heimatlichen“ Partei und Regierung…

Wir und die Strahlung

Heutzutage ist die Bevölkerung so dressiert, daß sie in den Zustand einer verschreckten Herde verfällt, sobald jemand an „die Atombombe“ erinnert, und noch mehr wenn es um die Explosion und die radioaktiven Verunreinigungen geht.
Da werden wieder die verschiedensten Mythen unterstützt. Zum Beispiel über die Unmöglichkeit der Anwendung von Atomwaffen in modernen Kampfhandlungen – als ob das ein Selbstmord wäre und niemandem einen Vorteil brächte.
Und so erscheint es uns auch unmöglich, daß jemand kühl einen massierten Atomschlag gegen unsere Städte planen könnte. Aber genau solche Pläne werden erarbeitet!
Atomwaffen wurden bereits in militärischen Konflikten eingesetzt, und sogar gegen die eigene Bevölkerung (
Die Zerstörung der „Zwillingstürme“). [Anm. Dude: Dazu bitte unbedingt den Kommentarstrang beachten!]

Der finstere Mythos, der die fürchterlichen Einwirkungen der Reststrahlung auf alles Lebende nach einer Atomexplosion ausmalt, unterdrückt jeden Willen zum Widerstand. Und mehr noch, er schließt von selbst aus unserer Wahrnehmung die Spuren der Anwendung dieser Waffen aus.
Wir denken doch, daß das viel zu schrecklich ist, um Wirklichkeit zu werden. Und wie könnte man solches auch
nicht bemerken?

Aber das wirkt nur bei unaufgeklärten Menschen. Die Atom-Fachleute leben in einer realistischeren Welt. Sie fühlen, wie wir alle, die Strahlung nicht, aber dafür wissen sie sicher, woher sie kommt, wieviel davon an konkreten Stellen ist, und womit das uns bedroht.
Sie sind sozusagen Sehende. Wollen wir uns nicht auch dieses „besondere Sehen“ zulegen? Dann werden wir die Welt tiefer betrachten köennen. Um so mehr, als daß für die Bewertung der interessanten Fakten, die im weiteren aufgeführt sind, nur minimale Basiskenntnisse erforderlich sind.
Lesen wie also bitte geduldig die nächste halbe Seite und freunden uns mit einigen Begriffen und Einheiten an.

Radioaktivität – das ist die Instabilität der Atomkerne einiger Atome, die sich in deren Zerfall ausdrückt, die ist begleitet von der Ausstrahlung ionisierender Strahlung.

Strahlungsarten:

Alpha-“Teilchen“ – relativ schwere positiv geladene „Teilchen“ (Helium-Kerne). (falsch: Protonen, d.h. Wasserstoff-Kerne – d.Ü.)

Beta-“Teilchen“ – das sind einfach Elektronen. (was sind Elektronen – Wellen oder Teilchen? – d.Ü.)

Gamma-Strahlung (nahe der Röntgen-Strahlung) – hat dieselbe Natur wie auch sichtbares Licht, verfügt allerdings über eine viel größere Durchdringungsfähigkeit.

Die Einwirkung der Strahlungen auf den Menschen nennt man Bestrahlung. Das ist die Übergabe von Energie an die Zellen des Organismus.
Bei großer Dosis ruft die Bestrahlung Störungen im Stoffwechsel hervor, Infektionskomplikationen, Leukose und bösartige Geschwüre, Strahlungsunfruchtbarkeit, Strahlungskatarakte, Strahlungsverbrennungen und die sog. Strahlenkrankheit.

Was die genetischen Mutationen betrifft, so konnten solche bis heute noch nie beoachtet werden. Sogar bei den 78.000 Kindern jener Japaner, welche die Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki überlebt haben, wurde keine Erhöhung der Fälle(zahl) von Erbkrankheiten festgestellt (siehe das Buch der schwedischen Gelehrten S. Kullander und B. Larsson „Das Leben nach Tscherlobyl“).

Erinnern wir uns daran, daß auch heutzutage noch ein viel größerer realer Schaden der Gesundheit der Menschen durch die ständigen Emissionen der Werke der chemischen und Stahlerzeugungs-Industrie zugefügt wird; um so mehr als der Mechanismus des Entstehens von bösartigen Geschwüren in den Geweben durch äußere Einwirkungen bis heute der Wissenschaft nicht genau bekannt ist.

Gemessen wird die Radioaktivität als Intensität des Zerfalls (Aktivität) in Becquerel (Bq); ein Bq entspricht einem Zerfall pro Sekunde in einer bestimmten Menge Stoff – als Bq/kg oder als Bq pro Kubikmeter ausgedrückt. Dasselbe mißt auch die Einheit Curie – allerdings ist das eine sehr große Einheit, denn 1 Curie ist gleich 37 Mrd. Bq.

Wenn ein Stoff eine bestimmte Aktivität hat, so sendet er eine ionisierender Strahlung aus. Als Maß für die Einwirkung dieser Strahlung auf Stoffe oder Lebewesen dient die Strahlungsdosis (Expositionsdosis). Die Maßeinheit der Leistung der Expositionsdosis ist Milli-Röntgen pro Stunde (mR/h).
Wenn ein Mensch also 10 Stunden lang einer Strahlung von 0,150 mR/h ausgesetzt war, dann beträgt die reale Strahlungsdosis, welche er erhalten hat, 1,5 mR (Milli-Röntgen = Tausendstel Röngten).
Es gibt noch einige kleine Besonderheiten, und auch weitere Maßeinheiten (1 ber = 0,01 Sievert, 1 Sv = 100 Röntgen), aber für das Verständnis der Prozesse ist das erstmal ausreichend.

Strahlung ist eine sehr verbreitete Eigenschaft der Materie. Die Sonne ist faktisch eine gigantische Wasserstoffbombe. Sie strahlt nicht nur in einem breiten Spektrum Photonen ab, sondern auch eine Masse von Ionen, sowie auch Gamma-Strahlung.
Den Kosmonauten ist das gut bekannt. Die Wände der Raumschiffe sind nicht in der Lage, sogar in einer solchen Entfernung gegen die Macht der Strahlung der Sterns zu schützen.
Auch die Kraft, welche die Erde von innen erwärmt, hat mit dem Zerfall der schweren transuranen Elemente zu tun.
(dem aufgeklärten Leser sind natürlich auch andere Vorstellungen betreffs der Sonne und der Erde bekannt – d.Ü.)

Also, Strahlung gibt es überall.

Aus dem Kosmos kommen bis zu 14% der Dosis, die wir ständig erhalten (stellen Sie sich vor, wieviel durchaus reale Strahlung wir mitbekommen haben, als sich im Jahre 2010 die Ozon-Schicht um die Hälfte verringerte). (auch hier kennt der aufgeklärte Leser ganz andere Fakten – d.Ü.)
37 % kommen von Baumaterialien und radioaktiven Gasen, die aus der Erde aufsteigen (Radon); 19% von der Radioaktivität des Bodens selbst; 17% von unseren Körpern und der Nahrung, und 13% von medizinischen Behandlungen.
Wir baden also von der Geburt bis zum Tode in Strahlung und senden auch selbst welche aus. Strahlung gibt es immer – die Frage ist nur nach deren Intensität.

In der einen Stadt zeigt das Dosimeter 0,015 mR/h, in der anderen 0,15 mR/h. Und wieviel sind es in der Stadt Kurtschatow, die nur 60 km vom Semipalatinsker Atom-Testgelände entfernt ist? Und wie gefährlich ist das für die dortigen Einwohner?
Meist geht es in diesen Fälle um die sog. natürliche Hintergrundstrahlung, die für den jeweiligen Ort typisch ist.
Hier steckt schon ein Fehler, denn „typisch“ bedeutet eben nicht „natürlich“. Das Gestank einer städtischen Müllkippe ist auch „typisch für diesen Ort und sehr stabil, aber was hat er mitder Natur zu tun? Das ist menschengemacht.
Leider gibt es oft Grund für solch „schwärzeste Verdachtsmomente“…

Der Atomschlag der Fünfziger Jahre

Niemand kann negieren, daß in der Zeit von 1949 bis 1963 auf dem Territorium der UdSSR ein Schaden durch 209 Atombomben mit einer summaren Leistung von ca. 250 Mt (das sind Megatonnen = Millionen t gemeint ist das sog. TNT-Äquialent, in dem allgemein die Mächtigkeit einer beliebigen Sprengung ausgedrückt wird: „wieviel Trinitrotoluol hätte man gebraucht, um ein vergleichbares Ergebnis zu erzielen?“ – zum Vergleich: die Welt-Jahresproduktion an sog. konventionellen Sprengstoffen beträgt ca. 10 Mt – d.Ü.) entstanden ist.
Haben Sie jemals davon gehört? Sonderbar, nicht wahr?
Denn diesen durchaus realen Atomschlag haben wir uns selbst zugefügt, indem wir diese Atombombentests gemacht haben. Genauso wurde es übrigens auch in anderen Staaten gehandhabt – wovon man sich
in dieser Visualisierung aller Atombombentests der Welt [Link bei Utube zensiert] überzeugen kann.

Es ist schwer zu entscheiden, ob das unter jenen Bedingungen berechtigt gewesen ist, aber das wichtigste jetzt ist doch die quantitative Bewertung dessen, was dort geschehen ist. Diese gesprengten Atomladungen entsprechen 16.600 jener Bomben, wie sie auf Hiroshima abgeworfen wurde.
Einen ähnlichen Schaden könnte England anrichten, wenn es sein gesamtes Atomwaffenarsenal auf Rußland abfeuern würde. Mit der einzigen Bedingung, daß nicht zielgerichtet, sondern „nur“ auf Wälder und Felder geschossen wird, ohne Zerstörung der Infrastruktur und ohne Massenopfer. Interessant wäre, wie wir, wie das Volk Rußlands insgesamt, ein solches Ereignis bemerken würden? Bei entsprechender Abdeckung durch die Massenmedien vielleicht gar nicht…

So etwas erscheint uns unwahrscheinlich, aber lassen Sie uns mal betrachten, wie das alles tatsächlich abgelaufen ist. Bei uns waren die Tests auf 2 Gelände konzentriert – Semipalatinsk (in Ost-Kasachstan – d.Ü.) und Nowaja Semlja (eine Inselgruppe im arktischen Meer – d.Ü.). Die haben beide etwa gleichviel abbekommen.
Bemerkenswert ist das Semipalatinsker Testgelände, denn das ist ja eine bewohnte Gegend. 500 km bis zur Stadt Barnaul, 250 km bis Pawlodar, Ekibastus und Karaganda.
Die erste Atomladung wurde dort im Jahre 1949 gezündet. Zu diesemZeitpunkt gab es 60 km vom Testgelände entfernt schon die 2 Jahre vorher gegründete Stadt Kurtschatow
. Und 1954 wurde in 80 km Entfernung die Stadt Tschagan gegründet (damals als „Semipalatinsk-4“, heute eine Geisterstadt – d.Ü.).

Nun stellen Sie sich das mal vor – in 60 km Entfernung von der Stadt wurden innerhalb von wenigen Jahren etwa 100 atmosphärische (nicht unterirdische!) Atombomben- und Wasserstoffbomben verschiedener Mächtigkeit gezündet – von 1 Kilotonne bis mehrere Megatonnen, mit einer Frequenz von durchschnittlich einmal pro Monat.
Wenn man die Erdkrümmung beachtet, dann kann ein Beobachter in der Stadt Tschagan alles sehen, was sich über 500 m über dem Testgelände erhebt. Und sogar eine Kleinstladung von 1 kt erzeugt einen charakteristischen Atompilz von ca. 3 km Höhe.
Und bei 1 Megatonne erreicht der Pilz eine Höhe von 19 km.
Solch ein Test ist tags wie nachts in Tschagan in seiner vollen „Schönheit“ zu betrachten, und in Kurtschatow erst recht.

Das klingt schrecklich, aber die trockenen Zahlen sind nicht so schlimm. Die atmosphärischen Tests auf dem Semipalatinsker Gelände hatten eine summare Leistung von angenähert 100 Mt (nun ja: etwa die Hälfte von 250 Mt sind also ca. 100 Mt? soso… – d.Ü.) .
Wenn sie sogar in relativ kurzer Zeit
(gemeint ist wie ein Flächenbombardement – d.Ü.) wären durchgeführt worden, so hätte die Fläche der vollständigen Zerstörung etwa 8500 qkm betragen – das ist ein Quadrat mit der Kantenlänge von 92 x 92 km. Die komplette Brandzone wäre nochmals ein Quadrat von 107 x 107 km (nur ist in der Wüste nichts, was brennen könnte). Also wäre all das durchaus im Rahmen des Testgeländes geblieben, und nicht des halben Landes.
Wenn man noch berücksichtigt, daß die Tests sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstreckt haben, dann ist das durchaus auszuhalten. Dann sind das also gar nicht solche Fanatiker, die Atomleute, die so ruhig in der ruhmreichen Stadt Kurtschatow leben.

Da gibt es nur ein ABER – die Strahlung. Denn das ist ja, wie uns immer eingeblasen wird, das schrecklichste und schädlichste. Ein überall eindringender unsichtbarer Feind.
In unserem Falle hätte bei gleichzeitiger Auslösung mittlerer Ladungen der genannten summaren Leistung, ein Quadrat mit den Abmessungen 240 x 240 km eine Strahlung mit tödlicher Dosis von 30 Sv (Sievert) erhalten. Sogar ein Mensch mit einer Dosis von 0,05 Sv gilt schon als bestrahlt. Jedoch relativiert die zeitliche Trennung der Explosionen auch für diesen Wirkfaktor die Kraft.

Was die radioaktiven (strahlenden) Isotope betrifft, so muß man erstmal verstehen, woher sie kommen. Die Atomladung hat eine gewisse Masse, welche Uran, Plutonium usw. enthält, aber in geringen Mengen (einige Dutzend kg).
Wenn die Explosion erfolgt, verwandelt sich das alles in Dampf und wird zum Träger der Isotope. Das was verdampft und nicht in der Kettenreaktion verbrannt ist, stellt in der Folge die radioaktive Verunreinigung dar.
Außerdem zerfällt ein Teil der Ladung, welcher an der Reaktion teilgenommen hatte, in leichtere radioaktive Isotope. Das bringt auch radioaktive Verunreinigungen.
Und zuletzt bombardiert die von der Explosion ausgehende Gamma-Strahlung die Atome der Umgebung, und verwandelt einen Teil von ihnen in Isotope. Das ist die sekundäre Radioaktivität.

Es ist festzustellen, daß bei atmosphärischen Atomexplosionen (mehr als 30 – 50 m über der Erdoberfläche) der größte Teil der radioaktiven Isotope hoch in die Atmosphäre geschleudert wird. Natürlich verteilen die sich und verunreinigen ungeheuer weite Gebiete, manchmal verteilen sie sich über den gesamten Planeten. Aus der Stratosphäre fallen die Isotope überhaupt erst nach einigen Jahren wieder herunter. Deshalb, je nach Wetterbedingungen, kann man auf einem Testgeländer relativ sicher arbeiten.

Es gibt noch einen abschwächenden Faktor, das ist die Konstruktion der Wasserstoffladungen. Denn solche wurden vorwiegend getestet. Der Auswurf an Isotopen ist dort pro Leistungseinheit bedeutend geringer. Und auch dies wird für den Krieg gemacht, denn ein verseuchtes Territorium braucht kein Feind.
Insgesamt kann als realistisch angesehen werden, daß im Ergebnis der Semipalatinsker Atomtests die strahlenden Isotope sich über eine Fläche von mindestens 9 Mio qkm verteilt haben.
Die summare zusätzliche (zur Hintergrundstrahlung) Radioaktivität von einer Sprengung mit 100 Mt kann auf einem solchen Territorium 58,4 Curie pro qkm erreichen, was nicht tödlich wäre. Wobei im realen Leben die Zerstreuungs-Fläche um einiges größer sein kann.
(Anmerkung des Übersetzers: da haben wir sie wieder – die fiktive Präzision „58,4“ – nicht „ca. 60“, mit der uns „Kenntnis“ und deshalb „Sicherheit“ vorgegaukelt wird – die Annahmen des Autors beruhen worauf? auf Meßergebnissen? oder auf Schätzungen? da dies nicht gesagt wird, sind sie in jedem Falle mit großer Vorsicht zu genießen!)

Zum Vergleich, die Emissionen beim Tschernobyler Atomunfall ergaben eine um das 10fache geringere Verschmutzung, aber deren Dichte war sehr ungleichmäig verteilt.
In den nahegelegenen Territorien von einigen Kilometern war eine sehr hohe Aktivität, und in der Peripherie der Zone, welche bis Brjansk und Pensa reicht, waren die Werte nicht sehr hoch. Der wichtigste Unterschied besteht darin, daß in Tschernobyl es keinen mächtigen nach oben gerichteten Luftstrom gegeben hat, welcher einen Atompilz bildet und die Isotope in die oberen Schichten der Atmosphäre hinaufjagt.
Der größte Teil ist in unmittelbarer Nähe niedergegangen. Und aufgeschreckt wurden alle durch die Tschernobyler Havarie nicht wegen der Strahlungsfolgen, sondern wegen der Gefahr der Explosion der kritischen Masse des Kernbrennstoffes – dem Vorgefühl des Endes für alles Leben auf dem Planeten.
(Moment mal, darüber lohnt es sich mal nachzusinnen – habe ich das richtig verstanden: ein einziger Atomkraftwerksblock kann mit seinen Mengen an Kernbrennstoff zur Vernichtung des gesamten Lebens auf dem ganzen Planeten führen?
und wir riskieren in diesem „vereinigten Europa“ mit über 400 Kraftwerksblöcken einen „lokalen“ Atomkrieg? indem wir die Stationierung und Modernisierung von VSA-Atomraketen weiterhin dulden? ja sind wir noch zu retten? – d.Ü.)

So ist also verständlich, daß die Atom-Fachleute in Kurtschatow-Semipalatinsk durchaus keine Selbstmörder sind, obwohl sie sich in nur 60 km Entfernung von dem Testgelände angesiedelt haben. (nein, sie morden lieber andere mit ihren Tests – und angesiedelt WURDEN sie dort, „Väterchen“ Stalin fragte damals gewiß nicht nach Wünschen – d.Ü.)
Parallel ist anzuerkennen, daß sie die Atomgefahr real einschätzen, weil sie mehr darüber wissen. (?) Und wir neigen dazu, in unseren Vorstellungen die einwirkenden Eigenschaften und Folgen der Anwendung von Atombomben zu überschätzen. (wirklich? – d.Ü.)

Der Einfluß der Atomexplosionen auf das Klima

Das bedeutet aber nicht, daß diese gigantische Portion (strahlender) Isotope, Wärme und Staub, die durch die Explosion von 530 Atomsprengladungen in die oberen Schichten der Atmosphäre geschleudert wurden, keine Auswirkungen auf das Klima und die „natürliche Hintergrundstrahlung“ gehabt hätten.
VOR diesen Ereignissen hat ja niemand die Hintergrundstrahlung gemessen, daher können wir mit nichts vergleichen. Im Rahmen
seiner ersten Konferenz hat Alexej Kungurow Fotos von Baumstümpfen gezeigt. Dort konnte man an den Jahresringen deutlich die Veränderungen des Klimas in den 60er Jahren erkennen. Die Jahresringe nach dieser Zeit sind dünner geworden. Der jährliche Zuwachs hat sich stark verringert.

baum ringe 599

Meine Eltern zum Beispiel haben die Veränderung des Klimas in diesen Jahren bestätigt. Sie waren damals Jugendliche und lebten in Tschuwaschien. Nach deren Worten waren vor den 60er Jahren die Winter dort sehr kalt. Praktisch jeden Dezember waren dort 2 – 3 Wochen Fröste von minus 25 °C zu verzeichnen. Die Sommer dagegen waren sehr heiß. Dementsprechend war der jährliche Baumzuwachs groß – denn wachsen tun die Bäume doch im Sommer.
Danach wurden die Winter milder, mit -15°C, und die Sommer kühler. Der jährliche Zuwachs verringerte sich. So setzte sich das fort, bis zu den letzten „
Klimaattraktionen“.

Und siehe da – es fällt so zusammen, daß die maximale Anzahl der atmosphärischen Atomtests genau in den letzten Jahren vor dem Jahr 1963 stattfand. Und genau in jenem Jahr haben die Atommächte vereinbart, weitere Tests nur noch unterirdisch durchzuführen.
Warum dieses? Offensichtlich haben sie damals reale globale Veränderungen des Klimas festgestellt und
sind erschrocken. Ich denke, daß dies die am meisten wahrheitsnahe Erklärung für die Verlangsamung des jährlichen Baumzuwachses seit den 60er Jahren ist.

Quelle: http://ru-an.info/news/1335/

Teil II: Atom-Mythen – 2

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15 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Kriegstreiber, Manipulation, NWO, Technik, Wissenschaft

15 Antworten zu “Atombomben-Mythen – 1

  1. „Atomwaffen wurden bereits in militärischen Konflikten eingesetzt, und sogar gegen die eigene Bevölkerung (Die Zerstörung der „Zwillingstürme“).“

    Jetzt kommst Du auch noch mit dem Khalezov-Nuke-Theorie-Dummfug?

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  2. luckyhans

    @ Dude:
    Erstmal nicht ich, sondern der nette russische Autor – falls Dir das entgangen sein sollte: es handelt sich um die Übersetzung eines Artikels.

    Und zum zweiten: solange es keine umfassend aufklärende und nachvollziehbare Erklärung für die Vorgänge gibt, hat erstmal jede Theorie eine Daseinsberechtigung. Ignoranz gegenüber Andersdenkenden schadet immer – dem Ignoranten, nicht dem Andersdenkenden. 😉

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  3. @Hans

    Bin aktuell kaum am Netz, daher ja: „sondern der nette russische Autor – falls Dir das entgangen sein sollte“.
    Obwohl ich durchaus mitbekam, dass es eine Übersetzung ist. (Hatte den Artikel letzte Nacht sehr spät nur sehr flüchtig überflogen, und lese ihn richtig, sobald ich dazu komme.)

    Die Anmerkung auf die Schnelle musste einfach sein, da ich diese Khalezov-Desinfo-Hoax-Atom-These umfassend studiert, und zig ellen lange Diskussionen mit sehr hellen Köpfen geführt hatte, woraus zu schliessen war, dass das einfach nicht stimmt.

    @All Khalezov-Groupies:

    Ich warte noch immer (und ich habe schon etliche diesbezüglich angefragt) auf von Khalezov unabhängige, und vertrauenswürdige Geigerzähler-Messung von kurz nach 911 von Seiten NY-Einwohnern mit solch einem Gerät.
    Solang mir keiner entsprechende Fakten liefert, ist und bleibt dies ein Desinfo-Hoax!

    Abgesehen davon hab ich zum Thema eh bereits alles gesagt:
    https://dudeweblog.wordpress.com/2014/09/11/911/

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  4. luckyhans

    @ Dude:
    Bitte nimm Dir die Zeit und lies BEIDE Artikel in Ruhe durch – vielleicht beantwortet sich dann Dein Einwurf von selbst… 😉
    Kleiner Tip: tief unterirdische Atomexplosionen haben andere Charakteristika als bodennahe, auch was die Folgestrahlung betrifft… 😉

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  5. Hawey

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  6. @Hans

    Ich bleibe dabei – diese Nuke-Theorie ist Desinfo!

    Wird ja auch in Deinem 2. Teil bestätigt:

    „Die radioaktive Reststrahlung ist auch heute noch erhöht, nach einem halben Jahrhundert.“

    Ich will Messungsergebnisse von kurz nach dem Ereignis vor 15 Jahren!

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  7. Skeptiker

    @Dude

    Als Beispiel von Roland.

    “Es stinkt. Da ist Verdecktes dabei.”

    Richtig. Die 10 Stockwerke im Keller konnten auch sehr viel verdecken. Schräg gedaumt und mit realistischen 500000 t /Gebäude gerechnet und 2 t/m³ (hauptsächlich Beton) haben wir eine mittlere Dichte des stehenden Gebäudes bei 417 m Höhe und 63 m quadratische Kantenlänge von 500000 t / (417m * 63^2m²) = 0,3 t/m³.

    Das Gebäude hatte rund 110 oberirdische Stockwerke und daher war die Stockwerkshöhe ca, 417 m/ 110 = 3,8 m.

    Diese 3,8 m und 0,3 t/m³ nehmen wir auch für den Keller an.

    Demnach konnte der Keller 63^2 * 3,8m/Stock * 10 Stock * (2-0,3) t/m³ = 250000 t “verdecken”.

    Oberirdisch mußten sich daher (500000 t – 250000 t) * 1 m³/2t = 125000 m³ sehen lassen.

    Der Kegeldurchmesser für ein Gebäude bei einer Höhe von 1/6 Kegeldurchmesser beträgt dann 151 m und die Kegelhöhe 25 m.

    Für 2 Gebäude (250000 m³ oberirdisch) ergibt sich ein Gesamtschuttkegel von 180 m Durchmesser und 30 m Höhe.

    Dies könnte durchaus dem Gesehenen entsprechen.

    Das Abbruchverfahren war denkbar einfach. Es genügte, den Kern an einigen wenigen (!) strategisch richtigen Stellen zu sprengen bzw. zu durchschneiden. Dann brauchte man nur noch 1 bis 3 Stockwerke zu präparieren. Der Rest erfolgte dann exakt der vollkommen korrekten Pfannkuchentheorie, welche anfangs bekanntgegeben wurden!

    Solche Pfannkuchentheorie-Abbruchverfahren sind heutzutage bereits Normalität!

    Alles Gesehene samt der Staubentwicklung und den herausgeschleuderten Stahlträgern entsprechen dem zu Erwartenden. Beim Kollaps entstehen in den einzelnen Stockwerken gewaltige Luftdrücke, wenn der Hammer (obere Deckenhälfte und Schutt darüber) sich dem Amboß (jeweiliger noch intakter Fußboden) mit hoher Geschwindigkeit nähert, welche die Stahlkonstruktionselemente der Außenhaut einfach wegblasen!

    Man braucht nur einmal eine Holzplatte eben auf den Fußboden fallen zu lassen und am Rand etwas hinstellen. Das wird auch weggeblasen und es knallt dabei. Nur fällt die Holzplatte nicht so schnell wie die jeweilige Decke beim WTC herunterkommt, wenn sie schon 10 m oder 100 m gefallen ist.

    Die berechneten Einsturzzeiten stimmen gut mit den beobachteten Einsturzzeiten überein.

    Alles war also vollkommen “normal”.

    Die Tater waren die Juden. Egal, ob sie in der Amiadministration oder dem Militär oder im WTC angesiedelt waren.

    Die Anzahl der Opfer bei der Hollywood-Freilichtaufführung beim WTC Zusammensturz betrug übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit exakt Null!

    Die Rauchgeneratoren bei 911 beweisen die Null Toten:

    https://bumibahagia.com/2016/04/12/911-erklaerung-der-zerstoerungen-auf-die-vierte-art/comment-page-1/#comment-41644

    Weil Roland liebt Berechnungen, ich hingeben liebe seine Berechnungen zum Holocaust überhaupt nicht.

    Gruß Skeptiker

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  8. Eierdrücker

    Skeptiker

    Laß diesen Rolandschen Dummfug.
    Vornehm ausgedrückt: man erspare mir solch Melange von ans Licht gekommenem Verdauten.
    Der hat bei seinen Überlegungen völlig vergessen, daß es auch Abwasserleitungen gab.
    Die sind rund und extrem druckstabil (Luftdruck, von außen) und Stränge von oben bis nach unten in die Grundleitungen zur Kanalisation.
    Dann den gewaltigen Wassertank für die Sprinkleranlage.
    Ganz zu schweigen von den ganz Wenigen, die durch ihr bloßes Fokussieren die 3 Schuppen zerlegt haben – der Mr. Silberstein hat nur beim WTC7 den Befehl gegeben (zum BumBum), weil er durch das Fokussieren der beiden Türme so erschöpft war, daß das beim WTC7 nicht mehr klappte. Merke: der optimale Sprengmeister ist der richtig Fokussierende. Und der Mr. Silberstein hat ganz klar zwei mal fokussiert bei den Türmen – das war auch der berechtigte Grund, daß er bei der Allianz AG zwei Schadensfälle (2xFokussieren weil 2 Türme) angemeldet hat.
    An diesem Prinzip der Fokussierung wird auch bei der Ermittlung der Opferzahlen festgehalten.

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  9. @Eierdrücker

    Danke für diese köstliche Erheiterung zum Aufstehen!
    Sicher, dass Du mein Autorenangebot nicht annehmen willst? 😉

    Ps. Aber, bitte:
    „Laß diesen Rolandschen Dummfug.
    Vornehm ausgedrückt: man erspare mir solch Melange von ans Licht gekommenem Verdauten.“
    …auch wenn ich da ganz d’accord mit Dir gehe; immerhin hat sich der Skep bemüht, mal kein Video in seinen Kommentar zu hängen! 🙂

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  10. Skeptiker

    @Eierdrücker

    Um Die Wahrheit zu sagen, Roland ist kein Idiot, aber Dein Kommentar ist schon eher Idiotisch.

    ich mag Roland auch nicht, aber der Grund liegt woanders.

    Roland hat ein sehr hohes Vorstellungsvermögen und ich möchte mal behauten, bezogen auf dem Kommentar, den Dude freigeschaltet hat, gibt es da wenig auszusetzen, zumindest nicht gegen Roland.

    Ich und meine Selbstgerechtigkeit, oder eher meine kritische Vernunft bringen mich immer in neue Gefangenschaften.

    Was soll ich machen? ich kann einfach nicht anders.

    Gruß Skeptiker

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  11. Eierdrücker

    Skeptiker
    Nicht nur Roland hat ein „sehr hohes Vorstellungsvermögen“ – ich auch.
    Ich hab an Roland nichts, nein, wirklich nichts, auszusetzen.
    Es geht mir um Schöpfungen geistiger Potenzen.
    Nicht ums Mögen oder Nichtmögen irgendwelcher Personen.
    Bei mir geht dieses „sehr hohe Vorstellungsvermögen“ einher, also hier liegt der Fakt einer Paarung vor, mit Fachwissen.
    Aus dieser inzestuösen Beziehung entstanden eine Reihe von Kommentaren, die, weil nicht sie ins Weltbild passten, i.d.R. als idiotisch erkannt und dementsprechend lässig verworfen wurden.
    Das ist aber nicht mein Problem.
    Wenn einer seine Annahmen erklärt ist das schön und in sich schlüssig mit den Ergebnissen, die darauf aufbauend extrahiert werden.
    In solchen Momenten ist neben dem „sehr hohes Vorstellungsvermögen“ sicher auch hilfreich den Sachverhalt, wenigstens in den Grundannahmen, zu kennen.
    Warum drängt es Dich mich in nicht beleidigungsfreier Art zu kommentieren?
    Du sagst: „Ich und meine Selbstgerechtigkeit, oder eher meine kritische Vernunft bringen mich immer in neue Gefangenschaften.
    Was soll ich machen? ich kann einfach nicht anders.“ – ergo, sage ich mir, so als Eierdrücker, Luther und Skeptiker sind verwandte Seelen.
    Sie stehen da und können nicht anders.
    Ich kenn das auch, z.B. mit voller Blase vor dem Urinal stehend.

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  12. Skeptiker

    @Eierdrücker

    Ich bin ja schon über 50 Jahre alt und befinde mich wohl selber in dieser Krise.

    Midlife-Crisis
    Mit dem Begriff Midlife-Crisis (engl. für „Mittlebenskrise“) meint man einen psychischen Zustand der Unsicherheit im Lebensabschnitt von etwa 40, 45 bis Anfang 50 Jahren. Im Unterschied zu seelischen Erkrankungen (siehe psychische Störung) im engeren Sinne besteht keine eindeutige Abgrenzung einerseits zum natürlichen, gesunden Seelenleben und andererseits zu spezifischen psychischen Störungen des Erwachsenenalters.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Midlife-Crisis

    Aber das ist wohl mein eigenes Problem, ich habe Dich gerne.

    Gruß Skeptiker

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  13. Search … wenn du merkst das was nicht stimmt in diesem Land,
    (Matrix) kannst du in unserem Buch die Antwort finden !
    (Auch als kostenlose PDF)
    http://www.gemeinde-neuhaus.de
    http://www.nestag.at

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  14. Eierdrücker

    Skeptiker

    Bei mir ist die Zeit der Hitzewallungen schon vorbei.
    Der Testosteronspiegel läßt dem Gehirn jetzt mehr Möglichkeiten zu Reflektionen über das eigene Tun.
    Die seelischen Erkrankungen gilt es, weil allfällig in den Individuuen mehr oder weniger aktiv, als Gelegenheiten zur Bildung der eigenen Reife und edler menschlischer Qualitäten dankbar anzunehmen und aktiv in seine Lebensprozesse zu integrieren.
    Dir eine Anerkennung, von mir: ohne Filme ist die Kommunikation um Längen besser.

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  15. Skeptiker

    @Eierdrücker

    Ich hau mich gerne in der virtuellen Welt mit an anderen rum.

    Aber da ich den Seitenbetreiber lieb gewonnen habe, so kann ich mich auch beherrschen.

    Weil es gibt Seiten, wo die Genauigkeitsanalyse, eben noch nicht so hoch ausgeprägt ist.

    Zumindest fliest ja kein Blut dabei und obwohl ich mal 5 Jahre im Karate verein war, ich habe mich noch nie schlagen müssen.

    Das liegt wohl an meiner positiven Ausstrahlung..

    Aber das war auch nie meine Art, anderen was anzutun.

    Gruß Skeptiker

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