Neues von der Weltenbühne – Juli 2016

Im Folgenden eine Reihe von Meldungen, die man in den Propagandamedien des Westens wohl vergeblich suchen wird.
Natürlich: weil sie „uninteressant“ sind…
Nun, das mag ein jeder für sich selbst beurteilen, nachdem er sie mal angelesen hat…
Luckyhans, 31. Juli 0004


Daß auch ein kleines Land von den Abmessungen des Bundeslandes Hessen nicht nur die Aufmerksamkeit der VSA-Administration in Gestalt von John Kerry, sondern auch einen Besuch der BRiD-Kandesbrunzlerin hervorrufen kann, muß wohl an gewissen „wichtigen“ Gegebenheiten liegen – dazu ein kurzer Artikel aus dem VSA-Nachrichtenportal „journal-neo.org“.

Kirgisien auf dem Schachbrett

27 Juli 2016

In seinem neuen Artikel lenkt der amerikanische Journalist Martin Berger die Aufmerksamkeit auf die sich in letzter Zeit verstärkenden Bemühungen Washingtons in Kirgisien, bemüht dieses Land als eines der möglichen Werkzeuge für die Destabilisierung der Situation in Zentralasien und die Einflußnahme auf die Politik Chinas und Rußlands zu benutzen, welche mit diesem Staat die aktivsten Beziehungen unterhalten. …
(weiterlesen bitte hier in englischer Sprache – d.Ü.)

Dazu auch ein Video in russisch:
Die VSA bereiten einen Majdan in Kirgisien vor:
https://www.youtube.com/watch?v=Xx4xSQ4ICs8


Daß die Pseudo-“Olympiade“ in Brasilien nicht das einzige internationale „sportliche“ Großereignis dieser Tage ist, zeigt die folgende Meldung:

An den ArMI-2016-Spielen nehmen 120 Mannschaften aus 19 Ländern teil

Itar-Tass – 28.07.2016

Die Wettbewerbe finden auf 20 Manövergeländen statt, es nehmen über 3000 Militärangehörige teil.

Mit dem Ziel der Festigung der internationalen militärischen Zusammenarbeit und der Popularisierung des Militärdienstes finden in der Zeit vom 30. Juli bis zum 13. August auf dem Territorium Rußlands und Kasachstans die zweiten ‚Internationalen Armee-Spiele‘ statt. 120 Mannschaften aus 19 Staaten Europas, Asiens, Afrikas und Lateinamerikas sind am Start.

In diesem Jahr werden im Verlaufe der Spiele 23 Wettbewerbe ausgetragen, davon 10 erstmals. Zwei davon – die ‚Meister des Artilleriefeuers‘ und ‚Sniper-Grenze‘ finden in Kasachstan statt.“ – so die offiziellen Statements der russischen Ausrichter.

Insgesamt würden über 350 verschiedene Waffensysteme eingesetzt.

Quelle: http://vpk.name/news/160268_uchastie_v_armi2016_primut_120_komand_iz_19_stran.html


Dazu teilte das russische Verteidigungsminsterium laut Itar-Tass weiter mit, daß fast 90.000 Raketen und Geschosse sowie 1200 Stück Waffensysteme zur Verfügung gestellt werden – da wird es also bei den Wettbewerben richtig „zur Sache gehen“.
Und nicht nur die „kämpfende Truppe, sondern auch die Rückwärtigen Dienste werden einbezogen, mit den Wettbewerben ‚Feldküche‘, ‚Meister der Radpanzertechnik‘, ‚Reparaturwerkstatt‘ und ‚Waffen-Meister‘.

Quelle: http://vpk.name/news/160248_minoboronyi_rf_pochti_90_tyis_raket_i_boepripasov_vyideleno_na_predstoyashie_armeiskie_igryi.html


Der bekannteste Wettbewerb, der ‚Panzer-Biathlon‚, wurde gestern mit einer Parade historischer Panzer, vom leichten T-38 und dem legendären T-34 über den IS-2 und den T-55 bis zur modernen 152-mm-Haubitze „Msta-S“, und einem T-72-„Panzer-Ballett“ (Video) eröffnet.

Quelle: http://tvzvezda.ru/army2016/army2016news/content/201607301234-4mf5.htm


Ein großes Problem der russischen Armee, das die angezielte (und angesichts der immer komplizierter werdenden Waffensysteme auch notwendige) weitere Professionalisierung verhindert, ist das Fehlen von Interessenten für den Langzeitdienst.
So sind die oben genannten „Spiele“ nur eine von vielen Maßnahmen, mit denen versucht wird, sowohl den Ingenieursnachwuchs für die wehrtechnische Industrie ab zusichern, als auch das Personal für so schwierige Militäreinheiten wie die Strategischen Raketenstreitkräfte (RWSN) zu finden, die oft einsam in den Wäldern ein abgeschiedenenes Dasein mit sehr vielen Dienststunden führen oder auf den atombewaffneten U-Booten mehrere Monate lang auf See und vor allem unter Wasser sind.

Nur so sind solche „Erfolgsmeldungen“ zu erklären, daß es gelungen ist, in diesem Jahr fast 1000 Abiturienten für ein Studium an den Hochschulen der RWSN zu gewinnen, davon 800 für die Offizierslaufbahn, wobei der Andrang mit drei Bewerbern für einen Studienplatz sehr groß gewesen sei.

Quelle: http://vpk.name/news/160227_okolo_1000_kursantov_postupili_v_vuzyi_strategicheskih_raketchikov_v_2016_godu.html

Vergessen wir doch bitte nicht, daß diese jungen Leute in den russischen Wäldern und auf den strategischen Riesen-U-Booten vor allem diejenigen sind, deren zuverlässiger Dienst uns bisher vor einem weltweiten Atomkrieg bewahrt hat.


Vorgestern hatte es eine weitere Meldung gegeben, die aufhorchen ließ:

der russische Präsident Waldimir Putin hatte eine ganze Reihe von Neubesetzungen wichtiger Ämter und Positionen vorgenommen – von regionalen Bevollmächtigten Vertretern des Präsidenten und Gourverneuren bis zur Zollverwaltung und dem Ermittlungskommittee der Staatsanwaltschaft gingen die Personalentscheidungen.

Quelle: „Kampf der Clans oder Beginn der ‚großen Säuberung‘?“

Auffallend daran war, daß fast alle Neubesetzten (aber auch einer der Abgesetzten) aus dem ehemaligen „Machtstrukturen“ Putins (KGB/Dienste, St.Petersburger Stadtadministration) stammen.
Darauf angesprochen, antwortete der Pressesprecher des Präsidenten Peskow sinngemäß, es werde eben besonderer Wert auf die Zuverlässigkeit der Machtausübenden gelegt und wer sich da bewährt hätte, der werde gefördert…

Wer allerdings in diesem Maßnahmen reinen Duma-Wahlkampf sieht oder gar die Verhinderung einer „Palast-Revolte“, der plätschert nur an der Oberfläche herum – hier geht es ganz klar um den Kampf gegen Korruption und gegen die hemmungslose persönliche Bereicherung auf Kosten der Massen, aber auch um die Reinigung staatlicher Machtpositionen von Vertretern der „fünften Kolonne“ des Westens.


Daß diese „Fünfte Kolonne“ an einflußreichen Stellen wirksam ist, zeigt die Meldung aus der Staatsduma, wo von interessierten Leuten zusammen mit der Aufweichung des russischen StGB bei der Bestrafung von Wirtschaftskriminalität (!) trickreich gleichzeitig eine horrende Verschärfung der Strafen für Ohrfeigen in der Familie durchgedrückt wurde, mit der Folge der möglichen Kriminalisierung vieler Elternteile und dem nachfolgenden Zerfall der jeweiligen Familien.

Quelle: http://realistromantic.livejournal.com/32292.html


Eine letzte Meldung, die anfangs etwas sonderbar anmutet, aber durchaus interessant ist.

Sie stammt von einem Besucher des Sankt Petersburger Büros des Föderalen Migrationsdienstes, der für den zeitweiligen und dauerhaften Aufenthalt von Ausländern in Rußland sowie Einbürgerungen zuständig ist – da ging es zu wie in einem Ameisenhaufen.
Denn nicht nur aus der Ukraine sind massenhaft Bewerber da, die von der Ukraine nur noch in der Vergangenheitsform sprechen, sondern aus dem gesamten sog. „postsowjetischen“ Raum: Moldau, Armenien, Kasachstan, Aserbaidzhan, Usbekistan, Tadzhikistan und sogar aus dem Baltikum.
Viele mit ganzen Familien.
Und sie wollen alle in Rußland leben.

Ob man sich daraus schlußfolgernd gleich Gedanken über eine Wiederherstellung des russischen Imperiums machen muß, sei dem Autor überlassen…

Quelle: http://webnovosti.info/n/34674/

Nun kommen nach Rußland natürlich vor allem Menschen russischer Nationalität und „gemischte“ Familien, für die das Leben in den „unabhängigen“ Republiken wegen des dort jeweils grassierenden Nationalismus‘ immer schwieriger wird.
Hinzu kommt aber auch die Anziehungskraft des russischen nationalen Aufschwungs, der sich zwar in wirtschaftlichen Zahlen noch nicht niederschlägt, aber sich in einem starken Anwachsen der patriotischen Denk- und Handlungsweisen zeigt.

Was früher oder später auch zu ökonomischen Entsprechungen führen wird.
So sind viele einfache Russen dem Westen regelrecht dankbar für die Sanktionen, denn diese haben dazu geführt, daß wieder ein Großteil russischer Produkte eine Chance auf dem Markt bekommen hat, die vorher der westlichen (chemischen) Billigproduktion nicht hatten standhalten können.
Und die Sanktionen haben durch die daraus notwendig folgenden Bemühungen zur Importablösung dazu beigetragen, daß die russische Wirtschaft in einer gesunden, in sich schlüssigen stabilen Struktur aus der bereits laufenden Reindustrialisierung hervorgehen wird, ohne vollständige Abhängigkeiten von Importen, mit eigenen Software-Produkten, eigenen Mikroelektronik-Chips und eigener Militärelektronik, die nicht im Falle eines ernsthaften Konfliktes von den VSA aus gegebenenfalls abgeschaltet werden kann…

Natürlich hält sich die Dankbarkeit der Russen dem Westen gegenüber stark in Grenzen, denn die gegenwärtig noch anhaltende Rezession ist natürlich vor allem den negativen Manipulationen des Westens auf dem Finanz- und Rohstoffsektor zu „verdanken“ – das sehen die „blickigen“ Menschen dort durchaus.
Aber wie sich zeigt, hat das Land die schwierigste Zeit erstmal gemeistert: die Wirtschaft ist nicht kollabiert, die Menschen haben nicht resigniert und „majdaniert“, und die Bereitschaft, sich für die Heimat einzusetzen, hat sich auf allen Gebieten verstärkt, trotz wirtschaftlicher Flaute.
Was uns durchaus zum Vorbild gereichen könnte und Mut machen sollte…

Wir sehen deutlich: Der Rubel stabilisiert sich – langsam aber unaufhaltsam, und die heruntermanipulierten niedrigen Erdölpreise sind auch nicht mehr haltbar.

Und nach den Chinesen mit ihrem Vorschlag haut nun der französische General und Politologe Jean-Bernhard Pinatel noch in eine ähnliche Kerbe, indem er in einem „Figaro“-Interview sagt, daß die Existenz der Nato nur den VSA und den unselbständigen (!) europäischen Ländern nütze.
Im Bund mit Rußland und der Türkei könnte Europa den Islamismus besiegen, allerdings wäre das für die VSA nicht von Vorteil.
Und weitere interessante Erkenntnisse…
(in russisch hier, in französisch hier)

3 Kommentare

Eingeordnet unter Freiheit, Kriegstreiber, Manipulation, NWO

3 Antworten zu “Neues von der Weltenbühne – Juli 2016

  1. Hawey

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Pingback: [Dudeweblog] Neues von der Weltenbühne – Juli 2016

  3. Pingback: Soros‘ Wirken | Sei herzlich Willkommen beim Dude

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