Nur ein kleines, thailändisches „Mist-Stück“

Etwas thailändische „Kultur“

die_3_affen
Alle paar Jahre erleben die Thailänder einen Putsch (oder eine Politrevolte), meistens mit Toten und Verletzten. Seit Abschaffung der absoluten Monarchie 1932 nun letztes Jahr den Zwölften! Ein mieses Spiel (vom „Westen“ provoziert und inszeniert), das sich jedes mal wieder selber in den Schwanz beisst, weil eben die nachrückenden, bzw. „eingesetzten“ Polit-Marionutten sich, schön nach westlichem Vorbild, auch nur wieder Po-litik auf Kosten der ärmeren Schichten der Bevölkerung betreiben (können…)! Und wenn etwas auf der Hauptbühne doch nicht nach der Nase der Puppenspieler „tanzt“, oder nicht ganz dem Drehbuch entspricht, hat man ja noch die Nebenschauplätze die man beleuchten kann und mit denen man die Aufmerksamkeit des Publikums wieder dem Hauptplot zuwenden kann … – 

Die ehemalige PM Yingluck Shinawatra, jüngere Schwester des 2008 auch schon wegen (nur) „Amtsmissbrauchs“ verurteilten Thaksin Shinawatra (tatsächlicher Betrüger und Massenmörder; siehe Anhang am Ende dieses Artikels!), die letzten Jahres, noch vor dem Militärputsch ihres Amtes enthoben wurde, steht nun selber vor Gericht (der kleine Artikel aus der NZZ ist mit Halbwahrheiten, nicht nur über ihren Bruder, versehen. Es ging mir beim Link nur um den fast am Ende erwähnten „formellen“ Anklagepunkt.)

Dabei geht es im Groben um ein 15 Milliarden Dollar Projekt zur „Förderung des Reisanbaus.“ – Wobei sich mir eine spontane Frage stellte: Wozu eigentlich ein solches Projekt zur „Förderung des Reisanbaus“, vor Allem aber in so einem finanziell astronomischen Bereich, wo doch Thailand ohnehin schon zu den größten Reisproduzenten der Welt gehört?! Reis ist seit jeher die Basis der thailändischen Wirtschaft, und der Reisanbau ist immer noch die Hauptbeschäftigung der Mehrheit aller ländlichen Bauern in Thailand!

2009-drought-AP
Jedenfalls sind in diesem Projekt, nach offiziellen Angaben, über vier Milliarden (!) US-Dollar in dunklen Kanälen versickert. Die Reisernten, die die Yingluck-Administration oft in Lagerhallen verrotten liess, kommen dabei offenbar vor Gericht nicht zur Sprache! – Ein Schelm, wer dabei denkt, dass das etwas mit Börsen-Wetten auf Ernteerträge und den daraus resultierenden Preisen zu tun haben könnte..!

Trotzdem müssen nun die „subventionsverwöhnten“ Reisbauern aber wegen einer seit längerem anhaltenden Dürre in etwa 40 Provinzen, „um ihre Existenz bangen“. Man beachte die Kriegsrethorik in diesem verlinkten Artikel und die Beschreibung unterhalb des Artikelbildes:

Der Blick auf den Bhumibol Damm in der Provinz Tak: Atemberaubend schön“…

(Was genau soll daran schön sein?! Höchstens der Hügel am linken Ende des Damms und die Landschaft im Hintergrund. Aber das war wohl sicher nicht damit gemeint..!) –

Aktuelle Meldung aus eigenen Quellen: Seit 2-3 Tagen hat auch wieder in den nördlichen und östlichen Provinzen Regen eingesetzt! Der Monsun hat seinen „Dienst“ aufgenommen und erlöst die Reisbauern wohl etwas von ihrem „Kummer“..!


Anhang:

Wie Thaksin seinen Weg zur Macht erkaufte.
Thaksin, PM von 2001-2006, ehemaliger Polizeioffizier und promovierter Kriminologe (nomen est omen!), vorher als „Unternehmer“ tätig, wodurch er sich schon damals ein Vermögen ergaunerte, der sich seine Wählerstimmen erkaufte, mit T-Shirts und/oder 100 Baht (3 Franken) pro Stimme und mit der Einführung der „30 Baht-Spitalkarte“ die einfache Bevölkerung zusätzlich blenden und auf seine Seite ziehen konnte. – Thaksin wurde übrigens „geflüchtet“, bevor man ihn für seine Verbrechen für lächerliche 2 Jahre hinter Gitter verbringen konnte und lebt jetzt in.., Dubai! –
So funzt eben auch (und vor Allem) in Thailand die Justiz, wenn der Baht rollt.., mit all dem Klopapier das am Rosettle (Ärschle) dranhängt, also Po-litik, Po-lizei, Medien, Anwaltschaft, Beamtentum usw.! –

Ein enthüllender Beitrag über den „Thaksin-Clan“ wird folgen!


Nachtrag vom 12.09.2015

Der oben versprochene Artikel ist publiziert:

25 Kommentare

Eingeordnet unter Bilder, Bildung, Dreckskapitalismus, Geopolitik, Korruption, Kriegstreiber, Landwirtschaft, Manipulation, Menschen, Natur, Recht, Thailand

25 Antworten zu “Nur ein kleines, thailändisches „Mist-Stück“

  1. MURAT O.

    Hat dies auf D – MARK 2.0 rebloggt.

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  2. decordoba1

    Thaksin und die Thai Rak Thai Partei sollte man relativ sehen. Er war ein sehr reicher Geschäftsmann aus der Telekommunikation – One-2-Call und hat sein Vermögen für den Wahlkampf einegesetzt. Er hat die Wahl gewonnen und hat großzügige Kredite an die verarmte Landbevölkerung des Isan,.. gegeben, und nur eine Verzinsung von ~10 % p.a. verlangt. während die Banken damals noch 20 % Zinsen verlangt haben. Das kann man durchaus kritisch sehen, weil die armen Landbesitzer den Kredit wahrscheinlich nicht mehr zurückzahlen können und der Taksin damit einen riesiegen Landbesitz erwirbt. Zu der Zeit gab es wegen dem billigen Kredit eine Fülle von neuen Taxis, TukTuk und Privatautos, verbunden mit einem enormen Wirtschaftsaufschwung.

    Er hat die 30-Baht-Spitalkarte eingeführt. Eine soziale Großtat, damit waren sie früher dran und fortschrittlicher als die USA. Die Kritiker sind verstummt, als diese Art der Krankenversicherung doch funktioniert hat.

    Wie man so hört, hat der Thaksin die Hälfte seiner Telefon-Firma nach Singapore verkauft. Das Finanzamt wollte eine entspechede Einkommenssteuer von Thaksin sehen (die Verkaufssumme als Einkommen deklariert). Er sah das anders, als Umorganisation seines Unternehmens, wobei die Summe innerhalb der Firma zumindest teilweise wieder investiert wurde.. Deswegen musste er in das Ausland flüchten und durfte nicht mehr zurück. In Wirklichkeit hat er die Gunst des Königs verspielt, weil er insgeheim über die Abschaffung der Monarchie nachgedacht hatte.

    Tatsächlich haben die Nachfolge-Parteien des Taksin noch immer die Mehrheit unter den Wählern und würden auch die nächste Wahl gewinnen.
    Deshalb braucht man zwischendurch eine Militärdikatur, um die Erfolgswelle der Rothemden zu unterbrechen.

    Zur Korruption. Davor sind auch die anderen Parteien nicht verschont. Das ist also kein Argument, eine Regierung zu verjagen, weil die nächste Regierung nicht besser ist.

    Die Geschichte ist nicht vollständig, ein andermal mehr davon.

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  3. Hawey

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  4. Es ist ja sehr schön dass man hier im redaktionellen Teil Thaksin zunächst mal
    als Betrüger und Massenmörder hinstellt, was er sicherlich ist aber in Thailand
    (und leider auch bei den nach Democrazy blökenden westlichen
    „Thailand Experten“)nicht so gesehen wird.
    Es geht bei den Vorgängen von 2013 bis heute auch garnicht um die
    kriminelle Vergangenheit Thaksins die hinreichend bekannt aber
    ungesühnt ist.
    Es geht zunächst mal um die Vorgänge während der Yingluck Regierungszeit!
    Die Pheua Thai (der dritte Aufguss von Thaksins Politikladen Thai Rak Thai)
    war 2011 mit absoluter Mehrheit gewählt worden und hätte sehr leicht
    die vierjährige Legislaturperiode durchregieren können.
    Da es aber Chef Thaksin nie um Demokratie oder ähnlichen westlichen
    Unsinn ging sondern ausschliesslich um die absolute Macht,
    kaufte er sich nach und nach eine Zweidrittelmehrheit zusammen
    um das Parlament auszuschalten, die Verfassung in seinem Sinne
    zu ändern und sich sich selbst und seinen Komplizen von 2009/10
    den Persilschein ausstellen zu können.
    Da er natürlich schon vorher damit rechnete dass es zu einem
    Militärputsch kommen könnte liess er seine Hassprediger
    schon von Anfang an nach einem solchen betteln.
    Schon kurz nach der Wahl Yinglucks sprachen Jatuporn
    und Nattawut von einem sicheren Militärputsch und einer
    Absetzung Yinglucks durch die Militärs.
    Diese kam aber nicht.
    Yingluck ist nicht durch einen Militärputsch abgesetzt worden
    sondern hat wegen eigener Unfähigkeit und fehlenden
    Direktiven aus Dubai ihre Regierung an die Wand gefahren.
    Nachdem sie ein paar Monate vor dem Beginn der Suthep
    Volksmärsche schon ca 1200 Pitak Rentner durch Thaksins
    braune Ganoven die hier leider immer noch die „Polizei“ spielen
    zusammenknüppeln lassen,
    (war Live im Fernsehen auf mehreren Kanälen zu sehen)
    liess sie die Suthepschen Volksmärsche erst totreden
    und nach mehreren Monaten in denen sie immer grösser
    wurden von ihren Roten Hiwis bomben!
    30 Tote gab es dabei.Meist unbeteiligte ,auch Kinder.
    Ausserdem lief sie permanent vor der Verantwortung davon.
    In ihr Lanna Traumreich in Chiang Mai wo sie sich bedauern lies.
    Als derselbe Wahlbetrug den Thaksin 2006 schon versucht hatte
    2013 nicht gelang und Sutheps Demos stärker wurden, gab sie auf.
    Inzwischen war sie aber vom Verfassungsgericht schon des Amtes
    enthoben worden.
    Ihr Nachfolger, ein typischer Thaksin Mitkassierer sah garnicht ein
    dass er Verantwortung übernehmen sollte und vrsteckte sich
    hinter Formalien.
    Prayuth gab den Politclowns aller Richtungen 24 Stunden Zigeeit
    um zu einer Einigung zu kommen.
    Erst als dies nicht gelang übernahm er die Regierung.
    Also kein Militärputsch wie die vielen vorher!
    War der von 2006 übrigens auch nicht.

    Die jetzige Militärregierung hat viele Thailändische Miseren
    zutage gefördert die in keiner „gewählten“ Regierung herausgekommen wären!
    Leider sind die westlichen Staaten zu blöd um dort einzuhaken.

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  5. decordoba1

    Sag mal, woher hast du deine Informationen? Lebst du in Thailand und hast diese Erfahrungen selber gemacht?
    Ich bin mit einer Thai Frau verheiratet und war auch öfters dort. Die Landbevölkerung ist besonders im Isan und in Nordthailand sehr mit den Rothemden verbunden. Diese würden die nächste Wahl wieder gewinnen. Gemäß der Demokratie sollte die Thai Oberschicht und es sollten auch die westlichen Staaten das respektieren.

    Korruption gab und gibt es in Thailand bei den Behörden und bei den Sicherheitskräften. Das kann man nicht in wenigen Jahren abschaffen (Beispiel Griechenland). Mag schon sein, dass Regierungen auch korrupt sind, das zieht sich quer über alle Parteien.

    Es sollte nicht übersehen werden, dass Thailand ein wirtschaftlich starkes Land ist. Sie haben viel Industrie- und Lebensmittelproduktion. Die sozialen Verhältnisse sind noch unterentwickelt, aber die Lage verbessert sich. Es gibt sogar schon eine geringe Altersrente (seit Abhisit). Ein Nachteil – es gibt zu wenig Arbeitsplätze. Die Ausbildung für die handwerklichen und technischen Berufe ist zu wenig ausgeprägt . Es werden zu viele Studenten in den Universitäten ausgebildet, wobei die Hälfte dann keine Arbeit findet.

    Da kann vielleicht noch Malaysia mithalten. Die anderen Nachbarstaaten sind schlechter entwickelt.

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  6. @berndgrimm im August 6, 2015 um 12:59
    Lange Rede.., aber was willst Du nun genau sagen? –
    Im Bericht wird ja z.B. erwaehnt, dass Yingluck schon VOR dem Putsch ihres Amtes enthoben wurde. – Lol..! – Und nichtsdestotrotz hat das Geschehen von 2013 bis heute in Thailand eben doch mit dem Schwerverbrecher Thaksin und seinen Einfluesterern aus der (auch internationalen) Geheimdienstszene zu tun! Wie vor dieser Zeitspanne auch schon.

    – „Die jetzige Militärregierung hat viele Thailändische Miseren
    zutage gefördert die in keiner „gewählten“ Regierung herausgekommen wären!“ –

    Ach ja? Welche denn, Die nicht vorher schon selber denkenden, interessierten und informierten Leuten „bekannt“ waren?!

    Begreife, dass das alles eine Auffuehrung in einem grossen Volkstheater darstellt, bei dem die Strippenzieher der jeweiligen Marionutten-Darsteller, die sich im Scheinwerferlicht auf der Buehne bewegen, unsichtbar sind. Man sieht nur das Stueck, aber das Drehbuch und die Regisseure sind fuer das gemeine Gesinde „unwichtig“ und interessiert die Zuschauer auch gar nicht. Sie wollen nur „belustigt und unterhalten“ werden. Prayuth ist ebenso ein Schauspieler auf dieser Buehne und spielt mit seiner Truppe jetzt nur einen anderen Akt… –
    Miseren koennen nur ans Tageslicht kommen, wenn Menschen anfangen selber zu denken. Das hat aber mit einer zivilen, oder militaerischen Re-Gier-ung, die irgendetwas zu verzapfen hat, in keinster Weise etwas zu tun.

    Sei gegruesst.

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  7. decordoba1 im August 6, 2015 um 14:47
    – „Die Landbevölkerung ist besonders im Isan und in Nordthailand sehr mit den Rothemden verbunden.“ –
    Ja, Thaksins und Yinglucks Wahl-Bestechungen und derenPropaganda wirken bei der einfachen Bevoelkerung dauerhafter als sonstwo… Und leider koennen die, die sich umgebracht haben, weil sie sich mit Thaksins „Mikrokrediten“ masslos uebernommen hatten und alles verloren haben, nicht mehr zu Wort melden!

    – „Es sollte nicht übersehen werden, dass Thailand ein wirtschaftlich starkes Land ist.“ –
    Da muss ich Dir leider wieder widersprechen. Das war einmal. Thailand hat in den letzten Jahren viel von ihrer Wirtschaftskraft eingebuesst. Sehr viele, auch sehr grosse auslaendische Produktionsfirmen(z.B. Samsung, LG, usw.) haben sich aus Thailand zurueckgezogen!

    – „Mag schon sein, dass Regierungen auch korrupt sind“… –
    Das mag nicht nur so sein, das ist hier „Religion“ und geht quer durch alle Instanzen, mein Guter..!

    – „Es gibt sogar schon eine geringe Altersrente (seit Abhisit).“ –

    600-1000 Baht (18-30 Franken Mindestalmosen) PRO MONAT! nennst Du eine Altersrente… – Wo lebst Du genau..?! – Du bist wohl auch einer derer, Die noch an „Demok-Rattie“ glauben, gelle!? – Du solltest mit deiner Thaifrau wohl wieder mal einen laengerfristigen (geistigen) Augenschein vor Ort nehmen.

    Gute Besserung!

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  8. Ali Baba

    Man muss lange in Thailand leben und sich mit der Innenpolitik befasst haben um nicht die ganzen Falschmeldungen der westlichen Presse zu übernehmen. Was Taksin für den ärmeren Teil der Bevölkerung getan hat, hat eben der anderen Seite nicht gepasst. Er hat hat dazu aus eigener Tasche bezahlt. Die jüngste Aktion der Armee war kein Putsch im Sinne des Wortes. Man hat weitere Unruhen zwischen den verfeindeten Blöcken vermieden. 95% der Bevölkerung stehen hinter der Armee. Diese hat anschließend gleich mit dem eisernen Besen gefegt in Sachen Korruption ohne Rücksicht auf Rang und Namen, und gegen sonstige Formen von Illegalität die nur durch Korruption zustande kam. z.B. illegale Bauten und Landnahme.Hochrangige Politiker wurden abgesägt, dito aus Bereichen der Polizei und in den eigenen Reihen der Armee.
    Es wäre angebracht sich aus der Innenpolitik anderer Länder rauszuhalten.
    Ich rate jedem, doch mal die asiatischen Länder zu bereisen um zu erkennen wie weit die dort in vielen Bereichen schon sind. Ich lebe schon sehr lange hier und so mancher meiner Besucher hat angesichts der Infrastruktur den Kulturschock bekommen. Die Mega Cities Asiens gibt es nicht in Deutschland, und so mancher Deutsche hält Frankfurt für eine City und die BRD für den Nabel der Welt. Und wer noch nie oder nur mal kurz als Tourist in Thailand war, der sollte keine politischen Kommentare ablassen, denn der hat ja zur Bevölkerung in TH noch nie echten Kontakt gehabt und kennt deren Einschätzung zur Lage gar nicht.
    Geht weiterhin in D zu hunderttausenden zur Love-Parade und zum Schlager Move anstatt zum Protest gegen die Innenpolitik Deutschlands auf die Straße. Einige der obigen Aussagen in den Kommentaren sind krass falsch, besonders was die ausländischen Firmen betrifft. Ich empfehle in Sachen Thailand das tägliche Einlesen in der Bangkok Post und ansonsten was Wirtschaft und Investition betrifft entsprechende Fachartikel.

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  9. @decordoba1 am August 5, 2015 um 21:04

    Die „grosszuegigen“ Kredite die der Gutmensch Thaksin seinen Anhaengern vergab, wurden nach 1 Jahr faellig! Wer bis dahin nicht zurueckzahlen konnte (und das waren nicht Wenige!) verlor seine ohnehin schon spaerlichen Besitze, meistens das „Haus“, aber vor allem das Grundstueck!
    Und nochmals: Leider koennen die, die sich umgebracht haben, weil sie sich mit Thaksins “Mikrokrediten” masslos uebernommen hatten und eben alles verloren haben, nicht mehr zu Wort melden!

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  10. decordoba1

    Ich kenne die Thai. Viele von ihnen würden bedenkenlos einen Kredit aufnehmen, auch wenn sie mangels an Einkommen den Kredit nicht mehr zurückzahlen können (da gab es auch Privatkredite mit Wucherzinsen).
    Der Kredit dient dazu, um das Geld dem Konsum zuzuführen oder sich ein Auto zu kaufen, bzw. ein Haus.

    Aber man sollte nicht den Fehler machen und dem Kreditgeber die Schuld dafür geben. Der Schuldner hat die Eigenverantwortung, sich keinen Kredit zu nehmen, wenn er sich das nicht leisten kann.

    Vergleich mit dem griechischen Staat und griechischen Privatpersonen. Dort wird ähnlich argumentiert und den Gläubigern wird die Schuld gegeben, sie werden beleidigt und beschimpft.

    Beispiel: Das ist der Mann, der seit 5 Jahren euer Blut aussaugt!

    Anmerkung: Es werden auch im Familienkreis oft Kredite vergeben und nicht mehr zurückgezahlt. In diesem Fall hoffen die Schuldner auf Nachsicht. Da heiraten mittellose Personen mit Pomp und Getöse, Familienmitglieder leihen Geld – da macht man sich keine Sorgen – vorher nicht und später auch nicht – der Thai ist leichtlebig und dem Vergnügen (sanuk) zugeneigt.

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  11. @decordoba1 im August 7, 2015 um 06:49

    – „Viele von ihnen würden bedenkenlos einen Kredit aufnehmen, auch wenn sie mangels an Einkommen den Kredit nicht mehr zurückzahlen können (da gab es auch Privatkredite mit Wucherzinsen).
    Der Kredit dient dazu, um das Geld dem Konsum zuzuführen oder sich ein Auto zu kaufen, bzw. ein Haus.“ –

    (Ja ja, Konsum soll der Weg sein..?!?)

    Mit der Eingangssequenz deines Komms hast Du recht, aber bei jedem gewaehrten Kredit, der von einer Bank aus dem Nichts hergezaubert wird, ist diese auf jeden Fall der „Gewinner.“ (Egal fuer was das Geld im Detail vom „Schuldner“,lol, ausgegeben wird…)
    Entweder der verarschte Kreditnehmer kann die „Schuld“ mit Zinsen zurueckzahlen, oder er verliert seine an die Bank per Unterschrift abgegebenen Sicherheiten, das sind im Falle von Thailaendern eben ihre Grundstuecke (deren unschaetzbarer Wert, also eigenen Grund und Boden zu Besitzen, in ihrem „Bewusstsein“ einen quasi wertlosen, sinnlosen Stellenwert einnimmt) ganz unbesehen von ihren meist unzureichenden Einkommen, dessen Umstand der Bank ja zum vornherein klar ist!

    Mit einer „einfachen“ urbaren Scholle kann man eben keinem Nachbarn imponieren, desshalb hat unbebauter Grundbesitz praktisch keinen Wert fuer die Thais, die einen solchen Schatz auch oft nur in einer einzigen Nacht leichtsinnig (dein angesprochener „Sanuk“…) beim Gluecksspiel verlieren..!

    Um die Sachwerte geht es den Banken und nicht um Geld-(Schein-Werte) !!
    Das war bei den („privaten“) Mikrokrediten des Thaksin nicht anders! Dieser Psychopath wusste zum vornherein ganz genau, dass eine Vielzahl seiner „Kunden“ alles (an „ihn“, den schwerkriminellen Thaksin-Clan!) verlieren werden! –

    Natuerlich sind solche Feindbilder (wie auch der von dir gezeigte „Behinderte“) genauso nur ein einzelnes Buehnenbild in der Kulisse des gesamten Affentheaters. Dass sollte man erst mal bewusst begreifen, sonst wirkt das Spiel mit dem Programm-Titel „TEILE UND HERSCHE!“ noch lange weiter.., bis..?!

    Ich empfehle dir (von Herzen), ev. als Anfang, dich ueber unser kriminelles Geldsystem schlau zu machen. Ein sehr gutes, sehr umfangreiches Video ueber die Urspruenge und Zusammenhaenge unseres heutigen Geldsystems und den dazugehoerigen, periodischen Verwerfungen, findest Du hier:

    Es gibt dazu viele informative Seiten im Netz. Z.B. die http://www.wissensmanufaktur.net – Seite waere eine kompetente Anlaufstelle! (Das zweitletzte, kurze Video unten auf der Startseite, gefaellt mir persoenlich sehr gut. Titel: „Vom Reis.“ Krimielle Wirtschaftsgebaren kurz auf den Punkt gebracht!) –
    Aber auch dieses YT-Video kann ein Augenoeffner sein: Economic Hitman – deutsch: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/im-dienst-der-wirtschaftsmafia-ein-geheimagent-packt-aus/

    Auch hier findest Du Infos in dieser Richtung, z.B.: https://dudeweblog.wordpress.com/keine-verschwoerungs-theorie-das-netzwerk-der-weltweiten-wirtschaftlichen-kontrolle/

    Gutes Erwachen und einen herzlich lieben Gruss!

    Ps: Geliehenes Geld aus privater (familiaerer) Hand gilt in Thailand eigentlich als „Geschenk“ und man kann froh sein, wenn man nach wiederholtem Nachfragen, seine Penunsen (zumindest teil-und troepfchenweise) wieder zurueckbekommt! Eigener Erfahrung nachgeredet… 😉

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  12. @Ali Baba im August 7, 2015 um 04:47
    – „Man muss lange in Thailand leben… um nicht die ganzen Falschmeldungen der westlichen Presse zu übernehmen…
    Ich empfehle in Sachen Thailand das tägliche Einlesen in der Bangkok Post und ansonsten was Wirtschaft und Investition betrifft entsprechende Fachartikel.“ –

    Phruuhst.., groehl..!!…
    Dir ist schon klar (nein, offenbar nicht!), dass die „Bangkok Post“ ein gesteuertes, manipuliertes Blatt ist, wie alle anderen Medien auch?!! –
    Die Bangkok Post wurde 1946 vom US-Amerikaner Alexander McDonald, bis dato Geheimdienstoffizier (!), zusammen mit einem gewissen Prasit Lulitanond gegruendet.
    Die Anlaufinvestitionen für die Zeitung stammten aus Mitteln des „State Department“, also des US-amerikanischen Außenministeriums. Sagt dir das was? Sicher! –
    (Dein Nick laesst fuer mich auch gewisse Rueckschluesse auf deinen Background zu, da es hier um Asien geht. Der Name „Jack Ma“ sollte dir gelaeufig sein, oder?! … Aber das nur nebenbei, damit Du weisst mit wem Du es hier zu tun hast und in Zukunft deine subtilen, „dreckskapitalistischen“ Erguesse anderswo plazierst!) –
    Trotzdem, obwohl Du entgegen deinem Nick eher zu den 40 Raeuberlein gehoerst, moechte ich dir noch folgendes nahe legen:
    1. In diesem Blatt (BP) gilt es bis heute als unangebracht, hohe Regierungs-vertreter direkt der Korruption zu bezichtigen! Es darf also nicht gesagt werden, was ausgesprochen werden muesste!
    2. Während des Indochinakrieges war es verboten, über Operationen der US-Luftwaffe zu berichten, die sich von Thailand aus ueber Vietnam, Laos und Kambodscha hermachten.

    – „Ich lebe schon sehr lange hier und so mancher meiner Besucher hat angesichts der Infrastruktur den Kulturschock bekommen.“ – Ja das kann ich mir in Etwa ganz gut vorstellen 😉

    Was fuer eine Infrastruktur meinst Du denn? Die, die die Geldsaecke ausschliesslich zu Gesicht bekommen, die sich nur in Luxushotels unterbringen und wenn sie mal „ausser Haus“ gehen, direkt vom Hoteleigenen Taxiservice von der Ausgangstuere fuer VIP’s von Bediensteten quasi mit weissen Handschuhen zum Taxi „tragen“ lassen, lol??! Und dadurch nichts davon mitbekommen, wenn man sich als Fussgaenger in der Stadt fortbewegt, wo man auf Schritt und Tritt den Stolperfallen, Loechern im Gehsteig, schiefen Platten und gegebenenfalls herabhaengenden Stromkabeln usw., usf. ausweichen muss..! –

    Auf den Rest deines Komms einzugehen erspare ich mir (und den Mitlesern!)

    Gefällt 1 Person

  13. @Dude im August 7, 2015 um 13:01
    Siehe: Tabburett, August 7, 2015 um 12:32
    – (Ja ja, Konsum soll der Weg sein..?!?) –

    Aber doppelt gemoppelt haelt besser 😉

    Gefällt 1 Person

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