Schmalspur-Luxus

Wer sich darauf versteht, unter dem materiellen Existenzminimum dahinvagabundierend einen tatsächlichen Luxus auf Schmalspur zu leben, darf sich durchaus Lebenskünstler schimpfen, da es sich hiebei um eine Form der promovierten Meisterschaft handelt, die primär mittels Genügsamkeit zu erreichen ist!

38 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Menschen, Philosophie, Schönes, Sinn, Weisheit

38 Antworten zu “Schmalspur-Luxus

  1. fini09

    @B’eltan’e
    ein-fach alle Sterne fuer diesen Wissens-schatz! „Starker Tobak“ und was
    fuer einer: Lebenszeit die ‚Nie‘ „vergeudet“ wurde…Danke!

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  2. @B.

    „aber das führt hier jetzt zu weit, ergäbe aber vielleicht genug Stoff für einen sehr interessanten Artikel.“

    Dein Ansatz gefiel mir jedenfalls schon sehr gut, und eignete sich m.E. prächtigst als Aufmacher für einen noch ausführlichen Artikel. 🙂

    „Ich habe auch ein Handy, ein sehr altes. Das liegt schon sehr lange in einer Schublade ohne Akku, Den gab ich meiner Schwester für ihr Handy. Sie macht ihr Handy aber auch so gut wie nie an.“

    Du kannst Dir gar nicht vorstellen, welch Freude man mir mit solch Statement machen kann. 🙂
    Eben auch darum war ‚Asche auf mein Haupt‘ – trotz allem! – durchaus berechtigt gewählt. 😉

    „Ich habe nicht gerne einen Herrn über mir, der, wenn ich gegen ihn spreche, mir seine Macht dann damit beweist, mir meine Ausübung als Autor in seinem Blog sperren zu können.“

    Während mich solcherlei dann wiederum ziemlich betrübt. Denn ich schmeisse Autoren nur dann aus dem Team, wenn sie mich explizit darum bitten, oder wenn sie nur noch Autorenleichen sind (eine entsprechende Erinnerung geht demnächst an Taburett und Marion Mansour raus, da die Limite von alle drei Monate mindestens einen Artikel längst überschritten ist, und sie sich auch sonst NULL einbrachten in der ‚Teamarbeit‘ hier – evtl. auch an Notepad, aber das ist eine andere Geschichte, die hier nix verloren hat).
    Eine Drohung war es jedenfalls nicht. Wenn Du das so aufgefasst hast, war das ein Missverständnis. Mit heftigen uneinigen Kommentaren von mir muss aber jeder Autor hier natürlich auch rechnen, wenn mir etwas bös gegen den Strich ginge (was aber noch kaum je vorkam seit Bestehen des Portals). 😉

    „Ich mache dir aber den Vorschlag, sollte ich mal Lust auf Schreiben (von Artikeln haben), dann lasse ich sie dir mit allem drum und dran – Tags inklusive zukommen und du brauchst sie dann nur noch zu veröffentlichen. “

    Danke. Notfalls auch so. Aber mir sind eigenständig tätige Autoren ehrlich gesagt lieber. Ausserdem bin ich extrem wählerisch, was Gastartikel anlangt.

    „Was “Jade Helm” bringen wird, wir werden es sehen.“

    Das hat schon einiges gebracht. Siehe die Nachträge im Artikel und höre auch hier http://empireexposed.blogspot.com/2015/07/truth-perspective-joachim-hagopian-us.html (auch wenn die Tonqualität unter aller Sau ist, lohnenswerte 100 Minuten; die ersten ca. 20 Min. kann man auch vorspulen, danach geht’s richtig los!).

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  3. @oberham

    „…. Luxus braucht Sklaven – ich verachte Sklavenhalter!“

    Ich glaube, Du hast den Aphorismus nicht so ganz verstanden – zumindest nicht so, wie er gemeint war, denn natürlich bin ich ganz bei Dir bei der Verachtung. 😉

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  4. B'eltan'e

    @ Dude

    „Während mich solcherlei dann wiederum ziemlich betrübt.“

    Es ist wirklich nicht meine Absicht, dich zu betrüben. Das Grundproblem ist nur, ich mag mich einfach an nichts binden und das ist zugleich auch zu meiner „Religion“ (finde gerade kein besseres Wort) geworden, die Nichts ist. 🙂
    Eine Zeit (3 Monate) zum Schreiben für einen Artikel gesetzt zu bekommen, dadurch fühle ich mich eingezwängt, egal wie lang diese Zeitspanne auch ist. Auch wenn ich in dieser Zeit mit Leichtigkeit viele Artikel zustande bringen könnte. Du verstehst wie ich das meine? Andererseits stehe ich auch dem Internet überhaupt nicht positiv gegenüber, sehe es nur als ein weiteres Übel unserer Zeit an und als gemacht, um unsere Versklavung voranzutreiben. Denn wie viele sind schon abhängig davon und kommen nicht mehr davon los? Brauchen bräuchte der Mensch so einen technischen Mist eigentlich nicht. Der Mensch verlernt dadurch nur immer mehr, was das wahre Leben ausmacht. Sehe ich alleine nur unsere Katze an, denn die weiß wie Leben geht, dann weiß ich, was den Menschen verloren gegangen ist. Mit Bloggen die Welt verändern? Bisher fruchtet es aber nicht.

    Wenn ich hier oder woanders oder auf einem eigenen Blog etwas schreibe oder geschrieben habe, dann passiert(e) das immer ganz spontan. Das, was ich dann gerade im Kopf habe, will gerne raus und zu Worten und Sätzen werden. Dann habe ich auch Lust darauf zu schreiben. Genauso schnell kann diese Lust aber auch wieder abflauen und ich wende mich dann (gedanklich) anderem zu. Auch wenn ich meine Blogs im Netz gelöscht habe, so habe ich auch Blogs aus Papier, in denen ich viele von meinen Gedanken aufgeschrieben habe, aus denen man einige Bücher würde machen können, wenn man wollte. Nur ich will und will auch wieder nicht. Das nenne ich Nus-Denken. Ein Nus-Leben ist das Leben dazwischen. Das wird mit meiner Vorstellung von „Religion“ zusammenhängen, die perfekt zu mir zu passen scheint. Bevor es die Ute, den Sol und den Abba gab, was für andere das Ab-Sol-Ute ist, da gab es den Nichts. Ein Nichts (ahd. Nüs) ist in unserer Gesellschaft jener, der Jesus nicht nachfolgen und auch wenn es ihn umbringt, seinen eigenen Weg gehen will. Aber nicht mit der Gesellschaft oder einer Gruppe von Menschen konform zu gehen, ist eben böse. Der Mensch ist ein (a)soziales Wesen und dem zuwider zu handeln, ist gegen sie eigene Art. Und um sich von den Bösen abzugrenzen, dazu erschuf der soziale Mensch Gesetze. Dadurch wurde das Bösesein auch strafbar. Vorher konnte man böse sein und dann waren die Guten die Dummen. Heute sind die Guten immer noch die Dummen und die Herrscher die Bösen. Sage: Ich will keinen Personalausweis, der mich als ein soziales Wesen ausweist“, dann bist du böse, denn das Gesetz kennt nur WIR und kein ICH. Allein über sich zu herrschen, ist in einem Staat nicht gewollt. So verlangen auch die Christen, daß man sein eigenes Ich verleugnet und sich dem Herrn unterordnet, der Gesetz und Richter zugleich ist. G – Gesetz – Gott. ….
    ich muß jetzt was essen …. Mein richtiger Name bedeutet übrigens auch Gewinner, ein Wort, das auch mit G beginnt. 🙂

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  5. @B.

    „Es ist wirklich nicht meine Absicht, dich zu betrüben.“

    Eine solchige wollte ich Dir auch nie unterstellen – wozu?
    🙂

    „Das Grundproblem ist nur, ich mag mich einfach an nichts binden“

    Für mich ist das kein Problem. Find‘ ich sogar gut – mach ich ja auch nicht. 😀

    „Eine Zeit (3 Monate) zum Schreiben für einen Artikel gesetzt zu bekommen, dadurch fühle ich mich eingezwängt“

    *lol* Ja, drei Monate sind ja auch um wie im Nu…. 😉

    „Auch wenn ich in dieser Zeit mit Leichtigkeit viele Artikel zustande bringen könnte. “

    Wie ich Dich kenne, könntest Du theoretisch in der Zeit soviele Artikel zu Stande bringen, wie ich seit bestehen von DWB *lol*

    Aber ich versteh Dich. Das Angebot steht jedenfalls, und es kamen schon ein paar Kommentare, die sich m.E. wirklich perfekt anböten.

    Das Netz indes, seh ich als sowohl Fluch als auch Segen an – letzeres zumindest noch; allerdings konstant schwindend…

    Und abgesehen von Deiner m.E. wirren Nus-Theorie sehe ich fast alles ähnlich bis gleich wie Du… schon komisch…

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  6. B'eltan'e

    @ Dude

    „Und abgesehen von Deiner m.E. wirren Nus-Theorie sehe ich fast alles ähnlich bis gleich wie Du… schon komisch…“

    Ist nicht komisch, denn du bist bestimmt auch ein Nus, so wie ich. 🙂

    „Wie ich Dich kenne, könntest Du theoretisch in der Zeit soviele Artikel zu Stande bringen, wie ich seit bestehen von DWB *lol*“

    Auf jeden Fall könnte ich es bringen, in dieser Zeit 30 Blogs auf- und wieder zuzumachen. Denen von WordPress müßte das doch auch schon aufgefallen sein. Mein neuester Blog heißt übrigens „nichtsgefunden“. Ich hatte eigentlich vor, ihn zu einer wahren Fundgrube werden zu lassen. In einer Million Jahren.

    „wie Du… schon komisch…“

    Mit den 6 Punkten hast du übrigens 6 Nus auf den Kopf getroffen. Ich weiß, du hast es nicht mit Absicht getan, darum sei dir verziehen. Problematisch sind mehr die Anführungsstriche. Die können zu Zeitverschiebungen führen.

    „Aber ich versteh Dich. Das Angebot steht jedenfalls, und es kamen schon ein paar Kommentare, die sich m.E. wirklich perfekt anböten.“

    Noch kann ich deinen Verlockungen widerstehen. Lassen wir es mal auf den Zufall ankommen, was passieren wird.

    Gefällt 1 Person

  7. Frage: Wie kann man nur einen solchen Müll verbreiten? Wer die Bibel kritisieren will, sollte sie A) zuerst mal gelesen haben und B) auch noch die Geschichtsbücher konsultieren. Und Hirn einschalten wäre auch nicht schlecht (sofern man eines besitzt!). Habe selten solche geistigen Ergüsse lesen müssen. Aber das sind eben die Zeichen dieser (End)Zeit.

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  8. @Political Incorrect

    Wie kann man nur so ein hirngefickter endverblödeter Spastennazibibelspinneridiotentrottelkopf sein, wie Du einer bist, was Du schon allein damit beweist, dass Du das Hackfressenbuch verwendest.
    Mach Dich mal schlau Du Vollhonk -> https://dudeweblog.wordpress.com/2014/09/09/wieso-das-hackfressenbuch-konsequent-zu-boykottieren-ist/ & https://dudeweblog.wordpress.com/2014/12/28/die-neue-weltunordnung-historisch-aufgeschlusselt-und-durchleuchtet/ & https://dudeweblog.wordpress.com/2015/12/16/fuck-wordpress/

    Ps. Ich hoffe meine Riposte ist Dir politisch unkorrekt genug, sonst geht das auch noch heftiger…

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