Der Teilchen-Mythos

Es geht um nicht weniger als eine vollständig andere Weltsicht: endlich alles in seiner (eigentlich unumstrittenen) ständigen Bewegung zu betrachten: als VORGANG.

Ja, alles!

Wirklich ALLES.

Panta rhei – alles fließt…

Selbstverständlich sind diese ersten Vorstellungen nach recht roh und ungefüg – diese Betrachtungsweise soll ja mal allgemeine Denk-weise werden…

Jeder sei eingeladen, sich mit diesem Ansatz zu beschäftigen und eigene Gedanken beizusteuern.

So sprach der Herr Descartes: “Cogito ergo sum” – ich denke, also summe ich – falls ich ein Bienchen bin. 😉

Anderenfalls leitete er daraus ab, daß Materie und Geist getrennt sind und somit der Geist (Mensch) die Materie beobachten kann – eine ganze Epoche der sogenannten Aufklärung folgte – mit der ständigen (wenig sinnvollen) Streiterei, was denn dem anderen überzuordnen sei (genannt Materialismen oder Idealismen).

Es entstand die Vorstellung, daß unabhängig von unserem Bewußtsein eine materielle Welt existiert, die nun einmal da ist und nach irgendwelchen Naturgesetzen funktioniert. Also machte man sich auf die Suche nach diesen Gesetzen.

Da man so etwas wie “Kraft”-Wirkungen beobachten konnte, postulierte Herr Newton, daß alle Dinge eine “Masse” haben – und folgerte dann per Apfel auf den Kopf (oder auch anders), daß diese sich gegenseitig anziehen.

Und einen zweiten grundsätzlichen Denkfehler verdanken wir Monsieur Descartes: die Annahme, daß man die Funktion eines Systems verstehen kann, wenn man seine Bestandteile untersucht.
Was natürlich völliger Unsinn ist, denn ein jedes System ist immer mehr als die Summe seiner Bestandteile – sonst hätte die Natur (oder der Mensch) sie nicht zu einem System vereinigt.
Bestes Beispiel: eine mechanische Weckeruhr. Als System richtig montiert, ist das ein wunderbares Instrument, um die Zeit anzuzeigen und uns zu einer vorgegebenen Zeit zu wecken.
Auseinandergenommen, bleibt nur ein Haufen von Rädern, Rädchen, Federn, Stiftchen und ein Zifferblatt – daraus will die heutige Wissenschaft auf die Funktion des Weckers schließen. Falls das nicht geht, kann man ja die genannten Bestandteile noch weiter zerlegen… 😉

Bis dahin war man von vielfältigen Beobachtungen in der Astronomie oder der Mechanik ausgegangen und versuchte, diese zu erklären. Bald jedoch drang man mit seinen Vorstellungen in so kleine Bereiche ein, daß diese sich einer direkten Beobachtung entzogen. Man war auf Meßgeräte und Experimente angewiesen, und es entstand das Wechselspiel zwischen Versuch und Irrtum, auf das wir gleich näher eingehen werden.

Und was lag näher, als erstmal die antike Lehre von den kleinsten Teilchen, den Atomen (von griech. “atomos” – das unteilbare), wieder aufzunehmen, aus denen diese “objektiv beobachtbare” Materie bestehen sollte.

Bald hatte man auch Atome “gefunden” – zwar hat noch nie jemand ein Atom gesehen, aber aus Versuchen schlußfolgerte man, wie groß sie sein sollten, und daß man mit ihrer Hilfe die Materie anhand ihrer Eigenschaften und ihres (vermuteten) Aufbaus in eine Systematik bringen konnte – das Periodensystem der Elemente entstand.

Jedoch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts stellte man fest, daß diese “Unteilbaren” vielleicht doch nicht so unteilbar sind, und sofort machte man sich daran zu erforschen, wie sie aufgebaut sein könnten. Spätestens hier begannen nun die zielgerichteten Experimente (neudeutsch: try and error) – es entstand ein einmaliger Wissenschaftszweig – die theoretische Physik.

(Es gibt keinen anderen Wissensbereich, der sich so offen dazu bekennt, nichts von irgendeiner Praxis wissen zu wollen, und dennoch ungeheure Geldmittel verbraucht; oder hat schon mal jemand etwas von einer “theoretischen Chemie” oder einer “theoretischen Mathematik” mit entsprechenden weltweiten Institutionen und riesigen Versuchsanlagen gehört?)

Zwar gab (und gibt) es immer noch keine Instrumente, mit denen man die Atome oder gar deren Aufbau direkt betrachten könnte, aber das schien keinen zu stören – man hatte ja die Experimente.

Ein Experiment ist ein erdachter Versuchsaufbau, der sich auf eine Vermutung stützt, die man bestätigen oder widerlegen möchte – dahinter steht eine Theorie oder zumindest eine Hypothese, “wie etwas sein könnte”.

Nun ist es so, daß man mit einem beliebigen Experiment immer nur das “bestätigen oder widerlegen” kann, was man per Versuchsaufbau als These vorausgesetzt hat.

Wenn ich also zum Beispiel eine magnetische Wirkung erwarte, dann werde ich im Versuch ein Meßgerät für magnetische Wirkungen verwenden – eine elektrische oder mechanische Wirkung, die vielleicht auch bei dem Experiment auftritt, werde ich nur “zufällig” mitbekommen – wenn der Versuchsaufbau das zuläßt. Oder auch nicht…

Oder wenn ich eine elektrische Wirkung erwarte, aber meine Meßeinrichtungen nicht empfindlich genug sind, oder sie einen Teil der elektrischen Wirkungen (mangels Eignung) gar nicht erfassen können, dann werde ich mit “Ergebnissen” konfrontiert, die weder meinen rechnerischen (hypothetischen) Erwartungen entsprechen noch “theoretisch” erklärbar sind.

Die Folge sind neue Versuchsaufbauten, die eine “neue” Vermutung zur Grundlage haben – da mir aber noch immer kein geeignetes Meßgerät zur Verfügung steht, weil ein Teil der Wirkungen mir vielleicht nicht bekannt ist und ich daher diese gar nicht in den Meßvorgang einbeziehen kann, befinde ich mich immer mehr in einer “virtuellen” (Schein-)“Realität” statt in der Wirklichkeit.

Aus solchen Situationen entstehen dann Modelle wie das heute noch in der Schule gelehrte Bohrsche Atommodell: ein “Atomkern” besteht aus Protonen (positiv geladene Masseteilchen) und Neutronen (neutrale Masseteilchen). Darum herum bewegen sich die Elektronen (negativ geladene massearme Teilchen), wobei der Kern nur etwa ein zweitausendstel des Atomdurchmessers hat, aber praktisch die gesamte “Masse” des Atoms beinhaltet.
Und „zwischen“ der Elektronenhülle ist nichts (Festes), d.h. alle Atome bestehen zu 99,99% aus „leerem Raum“…

Aus solchen Atomen sind dann auch feste Stoffe wie Metalle oder Gestein aufgebaut.

Wobei die “Bestandteile” des Atoms ebenfalls theoretische Konstrukte sind – denn direkt beobachtet hat sie noch niemand (und inzwischen sollen sie ja auch wieder aus anderen “noch elementareren” “Teilchen” bestehen).

Wir sehen, daß ein solches Modell sämtlichen uns bekannten Erkenntnissen widerspricht. Wir wissen aus praktischen Versuchen:

1. Gleichnamig geladenes stößt sich ab – wie halten die Protonen im Kern, die auf engstem Raum zusammengepreßt sind, zusammen?
Da werden mystische Gluonen (Klebeteilchen) erfunden bzw. eine “starke Kraft” wird postuliert, nur um diesen offensichtlichen Widerspruch zu überdecken.

2. Ungleichnamig geladenes zieht sich an – die negativ geladenen Elektronen müßten also eine “Anziehungskraft” zu den positiv geladenen Protonen entwickeln und in den Kern fallen.
Oder es müßte ständig Energie aufgewendet werden, um diese Anziehungskraft zu überwinden – woher kommt diese Energie, und wie kommt sie ins Atom?
Erneut müssen “Erklärungen” an den Haaren herbeigezogen werden, wie verbotene Bahnen bzw. zugelassene (von wem?) Bereiche für jedes Elektron und ähnliches.

3. Wie soll man sich aber vorstellen, daß ein “festes” Atom (zum Beispiel des sehr harten Metalls Titan) zum überwiegenden Teil aus einer “fast leeren” “Elektronenhülle” besteht?

4. Und wie können sich die Elektronen ohne Energieverbrauch ständig um den Atomkern herum bewegen? Oder wo kommt die Energie her und wie gelangt sie ständig zu den Elektronen?

Bis heute gibt es keine vernünftigen Erklärungen, die mit den Erkenntnissen der anderen Wissenschaftszweige übereinstimmen, für diese Widersprüche rund um das “gültige” Atommodell.
Klar – all dies ist einer direkten Beobachtung nicht zugänglich, und in Experimenten kann immer nur das beobachtet werden, was wir als Ergebnis vermuten oder erwarten – die Theorie bestimmt somit, was aus einem Experiment als Ergebnis herauskommen kann oder nicht.
Was wenn diese einen grundsätzlichen Fehler enthält?

Daher muß auch ein jeder andere Gedanke und Denkansatz zugelassen sein, der diese Widersprüche in einer völlig anderen Art und Weise erklären kann – sie haben mindestens dieselbe Existenzberechtigung wie die absurde „gültige“ Theorie.
Solche Denkansätze gibt es heutzutage nicht wenige – allerdings wird in der Schule immer noch das unerklärlich widersprüchliche Atommodell gelehrt (oder müßte man sagen “geleert”?).

Und die gesamte Teilchenforschung baut auf den genannten (und ähnlichen) unsinnigen Postulaten auf – statt das ganze Thema neu aufzusetzen – dies scheint “nicht zulässig” zu sein.
Denn da lassen sich so schön riesige “Teilchenbeschleuniger” bauen, mit ungeheurem Milliardenaufwand, und so tolle sündhaft teure Experimente machen, mit denen man “immer tiefer in die Geheimnisse der Materie eindringen” will – mit welchem Nutzen?
Noch mehr zerstörerische Waffen?


Während gleichzeitig stündlich weltweit hunderte Menschen verhungern und für die Ärmsten der Armen sogar in den “reichen” Ländern jeder Cent pennibel geprüft wird.
Warum schämt sich kein einziger der Wissenschaftler am CERN für diese Ungerechtigkeit? Natürlich – sie leben alle recht bequem davon – haben sie kein Gewissen?
Womit kleistern sie das zu?

Über den Sinn dieser Forschungen hat ein kluger Mann mal gesagt, es wäre dasselbe, wie wenn man eine mechanische Weckeruhr ständig gegen die Wand wirft und aus der Flugbahn der Zahnräder versucht, Schlüsse über die Funktion des Weckers zu ziehen.
Hat es sich in der sog. “Wissenschaft” noch nicht herumgesprochen, das das Ganze IMMER mehr ist ist die Summe seiner Teile? Genau das ist doch der Grund, weshalb die Natur das Ganze überhaupt macht!
Welcher Irre will denn immernoch aus den Teilen auf die Funktion des Ganzen schließen?

Gut – genug “gemeckert” – kommen wir zu einigen Fragen und Anregungen.

Gehen wir mal von einer grundsätzlichen Betrachtung aus. Wir sehen in der Welt um uns her, daß alle Dinge in Bewegung sind – so gut wie alle astronomisch beobachtbaren Körper einschließlich der Erde, auch die Luft, das Wasser, der Boden, alle Lebewesen, sogar die Gesteine – nichts ist ewig, alles ist im Werden und Vergehen, alles bewegt sich (“panta rhei”). Sogar die Elektronen im “alten” Atommodell kommen nicht ohne Bewegung aus.

Das sollte uns zu der logischen grundsätzlichen Schlußfolgerung führen, daß alles was wir als Materie sehen, fühlen, wahrnehmen – die gesamte Wirklichkeit (wie auch das darin beinhaltete Wort “wirken” schon besagt) – ein Vorgang, ein Prozeß ist. Mit anderen Worten: Es gibt nichts Beständiges – es gibt nur Veränderung.

Warum also soll es Teilchen geben, aus denen alles besteht? Wie sollen diese Teilchen entstehen und vergehen, wenn alles ständig in Veränderung begriffen ist?

Wo beginnen eigentlich unsere Modellvorstellungen von der Wirklichkeit?

Vielleicht sollten wir anfangen, mal ALLES zu hinterfragen, was nicht konkret ist, d.h. was wir nicht direkt sehen und anfassen können?
Zum Beispiel:

Was ist Kraft? Was wir sehen und fühlen, sind Wirkungen – der Apfel fällt zur Erde – wir erklären sie mit einer fiktiven Ursache, einer Kraft.
Was ist Masse? Was wir sehen und fühlen, sind erneut Wirkungen – Gegenstände bewegen sich nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten – wir erklären sie mit einer (fiktiven?) Ursache – einer Eigenschaft von Körpern – der Masse.

Was ist Energie? Was wir sehen und fühlen, sind auch wieder Wirkungen – etwas ist warm oder kalt, ein Meißel hebt von einem anderen Material unter bestimmten Umständen Späne ab, ein Auto fährt gegen eine Baum und beide sind danach beschädigt usw. – wir erklären diese Vorgänge mit einer fiktiven Ursache – hier war eine Energie am Wirken. Wobei wir bei einigen Energieformen bis heute nicht genau erklären können, wir diese Vorgänge dann wirklich vor sich gehen. Beispiel: die Erfahrung zeigt, daß der elektrische Strom sofort zu fließen anfängt, wenn der Stromkreis geschlossen wird – die Bewegungsgeschwindigkeit der Elektronen (als Ladungsträger) durch den Draht ist aber viel langsamer, d.h. wenn die Elektronen den Strom “transportieren” würden, müßte der Strom erst viel später “ankommen”, nachdem der Stromkreis geschlossen wurde. Was also bewegt sich da sofort, wenn Strom fließt?
Gewiß keine “Teilchen”…

Bitte das richtig verstehen: es soll hier beileibe nicht alles in Frage gestellt werden, was bisher an Erkenntnissen gesammelt worden ist – auch alle Berechnungen, die bisher gültig waren, werden natürlich weiterhin gültig bleiben – es geht darum, die Erklärungen für die Vorgänge neu zu betrachten.

Es wäre doch zum Beispiel denkbar, daß die Erkenntnis “alles fließt” viel grundsätzlicher ist als wir annehmen. Da die heutige Schulchemie die Bindungen zwischen den Atomen eines Moleküls einer chemischen Verbindung auf der Wechselwirkung der “Elektronenhüllen” aufbaut, sollte es doch Zusammenhänge geben – auch wenn sie vielleicht nicht ganz so aufgebaut sind wie uns bisher “beigebracht” wird.

Noch ein weiterer Aspekt. Auch die Quantenphysik hat schon festgestellt, daß im Bereich der Elementarteilchen ein Beobachter auf das Beobachtete einen direkten Einfluß hat – fast jeder kennt das Doppelspaltexperiment, das sich anders kaum erklären läßt.

Uns ist dieser Fakt auch aus anderen Bereichen bekannt, zum Beispiel aus der Verhaltensforschung und der Psychologie, wo in Versuchen nachgewiesen wurde (und jeder kann das an sich selbst überprüfen und bestätigen), daß alle Menschen sich am hellichten Tage ganz anders verhalten als bei Dunkelheit – das beruht genau darauf, daß wir uns bei Dunkelheit “nicht beobachtet” fühlen und daher andere Verhaltensweisen zeigen als “bei Lichte besehen” – wenn wir jederzeit von überall her beobachtet werden können (schon das scheint zu genügen!).

Oder wenn Kinder sich “schlecht benehmen” – wer verhält sich da ihnen gegenüber stets gleich? Wenn andere Menschen zugegen sind, benehmen sich sowohl die Kinder als auch wir Erwachsene anders, als wenn wir mit unserem Kind allein sind – der Beobachter verändert die Situation – und damit auch das Ergebnis.

Frage: wie “objektiv” ist jetzt noch die “Realität”?
Gibt es so etwas wie Realität (von lat. “res” = das Ding) überhaupt?
Etwas, was außerhalb von unserem Bewußtsein einfach nur existiert?
“Scheint der Mond auch, wenn ich nicht hinsehe?”
(Gut, vielleicht genügt es ja, wenn jemand anderes hinsieht.)

Ist “sehen” überhaupt ein einseitiger Vorgang?
“Etwas” von außerhalb wird in meinem Auge (auf Kopf stehend und seitenverkehrt) “abgebildet” und verarbeitet und gelangt dann als Schwingung (nicht als Bild!) ins Gehirn, wo es zu einem Bild verarbeitet wird? –
Basis für das im Gehirn entstehende Bild ist nicht das Abbild im Auge und dessen Eigenschaften, sondern der in der Kindheit erlernte Sehvorgang! Was soll daran “objektiv” sein?
Und warum drehe ich mich um, wenn mich von hinten jemand ansieht? Warum fliegen Tauben und andere Vögel weg, wenn ich sie lange intensiv ansehe?
Sendet das Auge feine Informationen oder feinstoffliche Energien aus?
Kann es sein, daß “sehen” ein Resonanzvorgang ist, der zwischen Beobachter und “Objekt” stattfindet?

Blicke

Mann, wenn Blicke töten könnten – ich wär’ jetzt eine Leiche” – wie oft haben wir solche oder ähnliche Worte dahingesagt, ohne groß darüber nachzudenken.

Anlaß war dann eine Auseinandersetzung, im Verlaufe derer uns jemand derart voller Haß und offener Ablehnung angesehen hat, daß wir uns unbehaglich fühlten.

Seine Blicke sprühten Feuer” ist eine ähnliche meist “unbedachte” Redewendung.

Oder im umgekehrten Fall: wenn wir die Freude des kleinen Kindes sehen, welches ein lang ersehntes Spielzeug geschenkt bekommt oder mit dem wir unerwartet an einen ersehnten Ort gehen (Puppentheater, Kino etc.) – und seine Augen voller Glück strahlen und voller Dankbarkeit auf uns schwenken – was kann es Schöneres geben?
Und wer zweifelt angesichts eines solchen AUGENBLICKs daran, daß Blicke etwas aus-senden?

Ein anderes Vorkommnis:
wir sitzen ganz entspannt in einem Cafe und unterhalten uns mit unseren Freunden – plötzlich fühlen wir ganz deutlich irgendeines Menschen Aufmerksamkeit auf uns ruhen. Wir drehen uns um und erwischen noch mit den Augenwinkeln, wie jemand den Blick niederschlägt oder abwendet, der uns von hinten “nur” angesehen hatte.

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Jeder kann noch viele Beispiele bringen, die uns berechtigte Zweifel an der “üblichen” Erklärung einflößen, wie unser Sehvorgang erfolgt.

Kann dieser wirklich ein einseitiger sein?

Ich “blicke” irgendwohin – das sagen wir, als ob das eine aktive Einwirkung wäre – und “sehe” (dann), was dort passiert…

Das Licht fällt durch die Augenlinse auf die Netzhaut und ergibt dort ein Bild, das (seitenverkehrt und auf Kopf stehend) die Realität widerspiegelt.” –
So oder ähnlich wird uns schulwissenschaftlich die erste Phase des Sehvorgangs “erklärt”.

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Licht? Lichtstrahlen? Oder Lichtquanten = Photonen = Lichtpakete?

Licht, das sich mit Lichtgeschwindigkeit fortbewegt. Kann dieses denn aus Photonen bestehen, welche eine Masse haben?

Müssen sie ja, denn sie führen im Solarpanel dazu, daß sich Ladungsträger trennen, d.h. eine kinetische Wechselwirkung stattfindet.

Genauso “schlagen” sie aus bestimmten Stoffen einzelne Elektronen heraus, was zu einem Stromfluß unter Lichteinwirkung führt, der ohne Licht nicht stattfindet.

So zumindest “lehrt” uns die Schulwissenschaft.

Oder die in manchen Fenstern noch stehenden “Lichtmühlen” – evakuierte Glaskolben, in denen ein zartes Draht-“Karussell” drehbar gelagert ist, dessen Flügelchen einseitig geschwärzt und umseitig reflektierend blank sind, und das sich desto schneller dreht, je stärker die Sonne darauf scheint.

Wie erklärt man das, wenn nicht durch “Stoßeinwirkung” der Lichtquanten = Photonen?1

Aber nach der Theorie des Patentamtsangestellten zweiter Klasse kann doch keine Masse auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, weil sie ja, je näher sie der Lichtgeschwindigkeit kommt, desto schwerer wird – und dementsprechend auch schwerer zu beschleunigen. Nur deshalb soll ja die Lichtgeschwindigkeit durch Massen nicht erreichbar sein.

Wie verträgt sich das mit der Photonentheorie?

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Geschweige denn mit der Logik?

Wenn die Masse beim Beschleunigen “automatisch” zunimmt, wäre das ein Massenzuwachs “aus dem Nichts”. (woran erinnert uns das: an die Geldschöpfung aus dem Nichts – bei den Banken “Kredit” genannt?)

Wie verträgt sich das mit den “fundamentalen” Erhaltungssätzen?

Aha, die Beschleunigungsenergie wird in Masse umgewandelt?

Nach der “berühmten” Formel?

So?

Ja, dann müßte die Masse doch beim darauffolgenden Abbremsen wieder abnehmen – automatisch und ohne Zutun – da wir aber für das Abbremsen erneut Energie aufwenden müssen – wo bleiben da die Erhaltungssätze?

Denn wenn die Masse beim Abbremsen nicht abnehmen würde, dann könnte man sie irgendwann gar nicht mehr abbremsen, wenn sie nah genug der Lichtgeschwindigkeit gewesen ist und damit enorm groß geworden wäre.

D.h. wir müßten sehr viel Energie aufwenden, um die Masse zu beschleunigen – sie würde dabei zunehmen – und dann müssen wir wieder (allerdings noch viel mehr!) Energie aufwenden, um die viel größere Masse wieder abzubremsen?

Energieerhaltungssatz ade…

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Lassen wir diese Sonderbarkeiten unseren klugen Interpreten der ART (“art” bedeutet “Kunst”, oder? – wobei mir hier nur das Wort “gekünstelt” in den Sinn kommt) und kommen zurück zu unseren Blicken.

Es scheint also, daß Licht wohl doch aus Strahlen, d.h. aus Schwingungen oder Wellen, besteht. Beugung, Brechung und Interferenz, in ungezählten Versuchen nachgewiesen, sprechen deutlich dafür.

Denn ein Photon, wenn es eine Masse hätte, da es sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, wäre eine Widerlegung aller physikalischen “Gesetze” (eher Theorien, die uns als solche “verkauft” werden?).

Zumal es ja beim Einschalten einer LED-Lampe offensichtlich innerhalb von Sekundenbruchteilen auf diese Lichtgeschwindigkeit “beschleunigt” wird. Und dazu noch fast ohne Energieeinsatz…

Logisch ist Licht also nur als Schwingungsvorgang – ohne “Teilchen”.

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Nehmen wir also an, jeder Körper sendet Lichtschwingungen aus, die wir als “Farben” (je nach Frequenz dieser “Schwingungen”) wahrnehmen können.

Da haben wir erneut ein Problem mit dem Energieerhaltungssatz, denn wenn jeder Körper ständig Schwingungen aussendet, muß er ja ständig Energie verlieren, d.h. sich abkühlen oder irgendwoher sich die “ausgesendete” Energie wieder zurückholen.

Was nun?

Moment – da gibt es doch einen Schwingungsvorgang, der energetisch “neutral” sein kann – richtig, die vielbeschworene RESONANZ.

Das ist der Fall, wenn Sender und Empfänger der Schwingung im gleichen Takt schwingen – dann entsteht dieser Sonderfall, daß ohne Energieübertragung die Information (Schwingungsfrequenz = “Farbe”) übertragen wird.

Und jeder der Beteiligten ist Sender und Empfänger zugleich.

Das würde aber ganz klar bedeuten, daß das Sehen ein Resonanzvorgang ist – “Sender” (alle Gegenstände im Blickfeld) und “Empfänger” (unsere Augensensoren) gehen kurzzeitig in Resonanz – der “Empfänger” wird zum “Sender” und umgekehrt.

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Wie sehen wir also nun wirklich? Vielleicht so:

Das Auge sendet ständig eine sanfte “breitbandige” Schwingung aus, die in den jeweiligen Frequenzen (Farben) mit den Eigenschaften der im Blickfeld befindlichen Materie “für einen Augenblick” in Resonanz tritt – und dabei wird genau diese Information übertragen.

Wenn wir auf-merk-sam (also aktiv) irgendwohin blicken, selektieren wir einen Bereich dieser Resonanz und konzentrieren unsere Schwingung dorthin, um genau diese Informationen präziser zu “empfangen”.

Die per Resonanz aufgenommenen komplexen Informationen werden im Auge in ebenso komplexe elektrische Signale umgewandelt, die dann an das Sehzentrum im Gehirn “geschickt” werden, wo sie als ein Bild (Abbild) interpretiert werden.

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Damit diese Interpretation so erfolgt, daß wir uns untereinander verständigen können – sprich: daß wir einigermaßen “dasselbe” sehen – “lernen” wir als kleine Kinder “sehen”.

In Wirklichkeit lernen wir nicht “sehen”, sondern die elektrischen Signale des Auges interpretieren.

Was ist rot, was ist grün, was ist eckig, was rund, groß, klein etc. – und das wird dann mit anderen Signalen von anderen Sinnesorganen “verkoppelt” (wuschlig, schwingend, …).

Da dieser Lernprozeß ein sehr individueller ist, “sieht” jeder Mensch auch etwas anderes, wenn er schaut. Denn die Interpretationen des Sehzentrums unterscheiden sich entsprechend in kleinsten Details.

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Wer mal bei einem Gerichtsprozeß dabei war, bei welchem mehrere Zeugen ein und dasselbe Geschehen darlegen, dann wird er sich wundern, wie unterschiedlich (auch auf Nachfrage) jeder den Vorgang “gesehen” hat – selbst wenn alle unvoreingenommen ehrlich, vollständig und zeitnah ihre Beobachtungen schildern. “Drei Zeugen – sechs Aussagen”, ist ein bekanntes Bonmot bei Gericht.

Die unterschiedlichen Darlegungs- und Ausdrucksweisen, die ja auch eine Interpretation auf der Basis der erlernten Sprache (Wortschatz, Wortwahl, Ausdrucksweise, unbewußte Bewertung der Vorgänge etc.) sind, wäre ein getrenntes, ebenso interessantes Thema, über das jede/r selbst nachsinnen kann.

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Und das alles ist völlig “normal” – wie wir oben “gesehen” haben – jeder Mensch lebt in seiner eigenen Welt – er “sieht” anders als alle anderen, er “hört” anders als alle anderen, er drückt sich anders aus als alle anderen – jeder ist ein Universum in sich – denn all das sind unsere Interpretationen der von außen empfangenen Informationen.

Und das alles geht rein naturwissenschaftlich aus dem normalen Entwicklungsprozeß als Mensch hervor – ohne jegliches “Esoterik-Geschwurbel”, wie ab und zu gern ablehnend “ge-urteil-t” wird. 😉

Das ungeteilte Ganze

Wie oft hören wir von Wissenschaftlern:

Wenn man die Funktion eines Ganzen verstehen will, muß man es in seine Bestandteile zerlegen und schauen, wie diese funktionieren – nur so kann man auch das Ganze verstehen.”

Ist das wirklich so?

Zunächst betrachten wir das am Beispiel eines “menschengemachten Ganzen”.

Nehmen wir einen ganz einfachen alltäglichen Gegenstand, sagen wir einen Kleiderschrank.

Da macht sich keiner Gedanken um dessen Funktion – sie erschließt sich aus dem Aufbau – er hat einen Boden, Seitenwände, eine Abdeckung von oben, Rückwand, Vordertüren und innen Regale – er kann zur Aufbewahrung von Bekleidung und anderen Gegenständen dienen – je nach Wunsch des Benutzenden. Fertig.

Läßt sich alles am kompletten Kleiderschrank erkennen oder ableiten.

Wer mag, kann noch eigene Ideen einbringen, was eine alternative Nutzung betrifft, zum Beispiel als Kaninchenstall, Klappbettaufbewahrung oder was auch immer – den Ideen sind da keine Grenzen gesetzt. 😉

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Gut, und jetzt gesetzt den Fall, wir haben keine Ahnung, wofür ein Kleiderschrank da ist und wie er funktioniert. So ein Ding steht jetzt vor uns, und wir haben die Aufgabe, das schulwissenschaftlich herauszufinden.

Es entsteht erstmal folgende Gesamtbeschreibung:

viereckiger Kasten aus oberflächlich glatten Holz- und Preßspanplatten, rundum abgeschlossen, einseitig zugänglich durch schwenkbare Flachteile mit Schwenk- und Griffelementen, innen regelmäßig angeordnet weitere Holzplatten und eine waagerechte Stange; Farbe braun mit Maserung, Gesamtgewicht ca. 200 kg, Abmessungen LxBxH 1,8 x 0,6 x 2,2 m.” (beispielhaft)

Wenn wir jetzt weiter schulwissenschaftlich herangehen würden, dann müßten wir als nächstes das Ding in seine Einzelteile zerlegen, alsoTüren abschrauben, Einlegebretter herausnehmen, Wände auseinanderbauen, und diese Einzelteile weiter analysieren, wozu sie gut sein könnten. Wenn sich das uns nicht erschließt, dann würden wir die Türen noch zerlegen, d.h. Griffe und Scharniere abschrauben und untersuchen.

Wäre das sinnvoll?

Nun gut, wenn wir genug untersucht haben, können wir im besten Falle den Schrank wieder zusammenbauen und nochmal seine Gesamtfunktion prüfen. Erst dieser letzte Schritt wird uns dann auf die Idee bringen, wozu ein solches Gerät gut sein könnte.

Warum nicht gleich so?

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Nehmen wir jetzt ein natürliches Ganzes, zum Beispiel einen Apfelbaum.

Hier kommen wir mit einer Momentanbeschreibung schon nicht mehr zurecht, denn ein Apfelbaum verändert sich im Verlaufe der Jahreszeiten “zu schnell”.

Also versuchen wir es mit einer zeitlich gestreckten Gesamtbeschreibung:

Der Apfelbaum besteht aus einem Stamm, der sich von unten nach oben in Äste und weiter in Zweige aufteilt. Stamm und Äste haben eine mehr oder weniger gefurchte Oberfläche und sind unregelmäßig verteilt. Am ganzen Baum finden sich ab Frühjahr ebenfalls regellos verteilte grüne Blätter, welche beweglich angebracht sind – im Herbst verfärben sich diese und fallen später ab – im Winter ist der Baum kahl.

An den Stellen, wo ihm Frühjahr erst Knospen und dann Blüten auftauchen, entstehen nur teilweise über den Sommer und Herbst runde Früchte von 5 – 12 cm Durchmesser, welche durch einen Stil mit dem jeweiligen Zweig verbunden sind. Meist kurz vor den ersten Frösten fallen diese Früchte ebenfalls großteils ab.

Offensichtlich keinen Gesetzmäßigkeiten unterworfen: wo entstehen die Blätter? wo entstehen die Knospen? welche Knospen werden später zu Früchten und welche nicht? welche Früchte werden von Raupen heimgesucht? welche Früchte fallen bis tief in den Winter hinein nicht ab?

Weitere Fragen: ragt der Baum auch weiter in das Erdreich hinein? (läßt sich aus der relativen Stabilität gegenüber Windeinwirkung vermuten)
Welche Prozesse gehen in diesem Apfelbaum vor sich? zu welcher Zeit?
Welchen Sinn hat das Gesamtsystem Apfelbaum? etc.”

Als brave Schulwissenschaftler werden wir nun daran gehen, Stück für Stück übers Jahr den Baum in seinen Einzelteilen zu untersuchen: Blätter abschneiden und untersuchen, Blüten abschneiden und untersuchen, Früchte abnehmen und untersuchen, Zweige und Äste absägen und untersuchen, die Rinde abschälen und untersuchen, den Baum absägen und die Schnittfläche untersuchen (Jahresringe finden !), die Erde aufgraben und den Wurzelaufbau untersuchen.

Im Ergebnis entsteht eine relativ präzise Beschreibung aller Einzelteile des Apfelbaumes – ob wir daraus auf die tatsächliche Bestimmung und “Funktionsweise” des Apfelbaumes kommen werden, hängt ganz davon ab, welche mehr oder weniger brauchbaren Theorien wir für die einzelnen Elemente und Bestandteile sowie deren vermutetes Zusammenwirken aufstellen – ob es uns dabei gelingt, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, und wieviele Bäume wir zur Bestätigung oder Widerlegung dieser Theorien noch zerstören “müssen”.

Allerdings wird es nicht mehr möglich sein, auch nur einen einzigen dieser “analysierten” Apfelbäume wieder “zusammenzuschrauben” – er ist aus seinen Einzelteilen nicht mehr wiederherstellbar.

Genau dies scheint ein Charakteristikum aller natürlichen Gesamtsysteme zu sein: einmal zerlegt, lassen sie sich nicht wieder zusammenbauen.
Denn die Verbindung der Einzelteile zu einem Ganzen erfolgt organisch und mit der Zeit wachsend, in einem Entstehungs- und Wachstumsprozeß.

Wenn wir diesen Prozeß nicht beachten, sondern uns in der Analyse von Einzelteilen ergehen, werden wir niemals die wirklichen Funktionen natürlicher Systeme verstehen.

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Nun, lieber Leser: du hältst diese obige Vorgehens- und Betrachtungsweise für unsinnig?

Wenn wir diese “Methodik” schon für einen Kleiderschrank nicht sonderlich nachvollziehen können, weil sie zu keinen neuen Erkenntnissen führt – geschweige denn für ein natürliches Gesamtsystem wie einen Apfelbaum – und weil sich die Funktion eines Ganzen eben nur am ungeteilten Ganzen in der Betrachtung über den Vorgang der Entstehung und Entwickung erkennen läßt:

warum nehmen wir eine solche Herangehensweise bei allen anderen Dingen unreflektiert als “wissenschaftlich” hin – vom Aufbau des Weltalls bis hinunter zum Aufbau der Atome und Elementarteilchen?

Denn was oben beschrieben ist, spiegelt exakt die Vorgehensweise unserer Schulwissenschaft wider.

Kann so gültiges Wissen über ein Ganzes entstehen? Aus der Analyse seiner Teile?

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Die Natur macht nichts Unnötiges. (ja, dies ist einmal ein Postulat – aber ein sinnvolles, und es ist inzwischen durch vielfältige Erscheinungen in der Natur bestätigt und also bewiesen)

Wenn also Teile zu einem Ganzen zusammengefügt werden – das kann ein Lebewesen aus einzelnen Organen bestehend sein, aber auch ein Bodenaufbau mit Millionen von Kleinstlebewesen pro Kubikzentimeter, die sich in ihrem Wirken gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind – dann hat das allemal einen Sinn und Zweck.

Und dieser erschließt sich eben NICHT durch Zerlegung und Betrachtung der einzelnen Bestandteile, sondern ausschließlich in der Betrachtung des Gesamtprozesses des Werdens und Vergehens.

Zumal wir ja gar nicht sicher sein können, ob wir mit unseren Sinnesorganen und Meßgeräten auch wirklich ALLE “Einflußgrößen” in die Betrachtung einbezogen haben.

Denn Sinnesorgane und Meßgeräte sind nur für einen ganz bestimmten Erfassungs- und Meßbereich ausgelegt – der stets nur einen geringen Ausschnitt der gesamten Vorgänge erfassen kann.

Und die Aufnahme der Daten muß auch in geeigneter Weise erfolgen – wenn wir zur falschen Zeit in die falsche Richtung schauen, kann uns Wichtiges entgehen…

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Damit kommen wir zur Grundfrage: ist es überhaupt sinnvoll, alles bis ins Detail zu analysieren? Bringt uns das einen wesentlichen Erkenntnisvorteil?

Wenn wir wissen, wie ein Gesamtsystem funktioniert – wofür wir einen Kleiderschrank benutzen können oder wofür ein Apfelbaum gut ist – was bringt uns die Kenntnis auch noch der letzten Details von deren Aufbau?

Wenn ich Äpfel ernten will, weil sie mir über den Winter eine stetige Vitaminquelle erschließen – was muß ich dann über den Apfelbaum wissen?

Doch nur wie ich ihn pflegen und in seinen Wachstumsprozessen unterstützen kann, oder?

Nicht mehr und nicht weniger.

Und das kann ich aus der Beobachtung, aus vorsichtigen Versuchen an unterstützenden Maßnahmen, am kompletten, ungeteilten Ganzen herausfinden.

Denn das Ganze ist immer mehr als die bloße Summe seiner Bestandteile.

Weshalb hängen wir also dem irren Drang an, alles zu zerstören?

“… um zu verstehen, was die Welt
im Innersten zusammenhält”
?

Hat denn Doktor Faustus dies erkannt? Wenn ja: wodurch?

Opponent: “Die Natur macht nichts Unnötiges” – Zecken, Japanische Hornissen, schwule Pinguine oder z.B. Haare am Arsch führe ich als “Gegenargumente” an.

So sei denn gewiß, daß all dies (und auch alle andere auf den ersten Blick Dir unverständliche) im KREISLAUF der Natur einen ganz genau definierten Platz hat, der durch nichts anderes ersetzt werden oder frei bleiben dürfte.

Genau DAS unterscheidet nämlich die Natur vom Menschen – sie schafft geschlossene Kreisläufe, und der Mensch versucht, mit SEINEN (nicht immer sinnfälligen) Kriterien von Zweckmäßigkeit, “Gut und Böse” oder seiner Sicht auf den “Sinn oder Unsinn” Dinge zu bewerten, die er weder erschaffen hat noch deren Zweck und Nutzen er vielleicht vollständig gar nicht begriffen hat.
Anthropo- und Egozentriker vor!

Wie wär’s, wenn Du einfach anerkennst, daß die Weisheit der Natur dem Menschen sich noch nicht wieder voll erschließen kann, da der Mensch sich von der Natur viel zu weit entfernt hat?
Wunderbar, wie schön absolut Du immer Deine Erkenntnisse vorträgst.
Schwant Dir nicht auch manchmal, daß das Wissen von heute der Irrtum von morgen sein wird?

Resonanz

Im vorigen Abschnitt haben wir die wesentliche Eigenschaft von Resonanzerscheinungen kennen gelernt: die Übertragung von Informationen und – merklich oder nicht – Energie. Dazu noch einige Beispiele.

Wir erinnern uns an das einfache Resonanz-Experiment im Physikunterricht der 5. Klasse: eine große Stimmgabel, befestigt auf einer kleinen einseitig offenen Holzkiste, wird mittels eines kleinen Fallhämmerchens definiert angestoßen – es ist ein Ton zu hören – und eine ebensolche gegenüberstehende Stimmgabel beginnt mitzuschwingen – bei tatsächlich gleichen Stimmgabeln (erkennbar an der Tonhöhe beim Anstoßen) ist der Resonanzfall eingetreten.

Eine Stimmgabel, die durch ihre Abmessungen auf einen anderen Ton (eine andere Schwingungsanzahl pro Minute) “eingestellt” ist (schwingt), tritt nicht in Resonanz – sie schwingt nicht mit, egal wie nahe wir sie an die erste Stimmgabel stellen.

Es sei denn, sie ist zufällig auf eine der sog. Oberwellen, d.h. der Vielfachen der Grundschwingung “eingestellt” – das ist ein Sonderfall: die meisten realen Schwingungen sind keine reinen (Sinus-)Schwingungen, d.h. sie enthalten nicht nur die eine Grundfrequenz, sondern auch noch eine Reihe von sog. Oberwellen (Vielfache der Grundschwingungszahl), und auch mit diesen kann eine (natürlich schwächere) Resonanz entstehen.

Dabei ist es im einfachsten Falle egal, ob nur die erste Stimmgabel alleine schwingt und eine zweite ist nicht da, oder ob diese in Resonanz mitschwingt – die abgegebene Energie der ersten Stimmgabel – meßbar an der Zeit bis die Schwingung “verklungen”, d.h. für unsere Ohren nicht mehr hörbar ist – ist dieselbe.

D.h. es wurde nur die Information – Schwingung der Frequenz X – übertragen – die zweite Stimmgabel schwingt mit, ohne der ersten dabei Energie zu entziehen.

Aber je genauer die Öffnungen die beiden Holzkistchen zueinander ausgerichtet und die Kistchen in entsprechender Entfernung aufgestellt sind, desto besser erfolgt die akustische Kopplung der Schwingung, d.h. desto lauter und länger schwingen beide Stimmgabeln zusammen – wenn sie sich gegenseitig anregen, dann auch länger als jede einzeln.

Es findet also auch eine Energieübertragung statt.

Hier haben wir einen typischen Resonanzprozeß kennen gelernt, so wie sie auch “anderswo” im Universum auftreten – zu möglichen Folgerungen kommen wir noch.

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Bekannt ist ein anderer Resonanz-Prozeß, bei dem vor allem Energie auf weite Entfernung übertragen wurde. Nikola Tesla hat in einem seiner Versuche öffentlich demonstriert, wie über eine Entfernung von etwa 40 km eine beachtliche Menge elektrischer Energie (per Tesla-Strahlung, heute als Skalarwellen bekannt) zu einer auf einem entfernten Bergplateau befindlichen Schwingkreis-Anordnung mit einem angeschlossenem Lampen-Satz als “Last” übertragen hat – die entfernten Lampen leuchteten sichtbar auf, obwohl dorthin kein Elektrokabel verlegt worden war.

Wobei nicht nur die abgeschickte Leistung vollständig beim Empfänger ankam, sondern sogar noch ein kleiner Leistungsüberschuß realisiert wurde.

Besonders interessant dabei war, daß während der Abstimmarbeiten, d.h. bis die Resonanz zwischen Sender und Empfänger richtig eingestellt war, auf den in dieser Richtung nahegelegenen Weiden einige Pferde in starke Aufregung gerieten – offensichtlich war die „Energie“ der Skalarstrahlung teilweise erstmal bei ihnen “angekommen”.

Das weist uns darauf hin, daß die skalaren Anteile der elektromagnetischen Strahlung offensichtlich von Lebewesen “empfangen” werden.

Gemäß Erkenntnissen auch der traditionellen Antennentechnik werden die Hertzschen Wellen, d.h. die “normalen” Radiowellen, mit denen eine solche Energieübertragung nicht möglich ist, von den Antennen aller Sender als Skalarwellen abgestrahlt – sie wandeln sich erst später in Hertzsche Wellen um.

Beweis dafür ist die Möglichkeit, aus einem Auto heraus, das einen sog. Faradayschen Käfig darstellt, der Hertzsche Wellen abschirmt und uns bei Gewitter vor einem Blitzschlag bewahrt, mit dem Mobiltelefon Gespräche geführt werden können.

Ebenso sollen sich die Hertzschen Wellen an der Antenne wieder als Skalarwellen oder Wirbel “aufrollen”, bevor sie dann in der Antenne entsprechende Signale auslösen – die wir dann im Radio oder Fernseher hören und sehen können. Hochfrequenztechniker werden bestätigen können, daß bei Antennen im sog. Nahbereich anders gerechnet wird als “auf große Entfernungen”.

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Der Unterschied zwischen Hertzschen Wellen und der Tesla-Strahlung besteht darin, daß die Hertzschen Radiowellen bei ihrer Ausbreitung (ausschließlich in der Atmosphäre) relativ schnell an Energie verlieren, so daß relativ große Sendeleistungen (mehrere Kilowatt) erforderlich sind, um beim Empfänger ein sehr kleines Signal (Mikrowatt) zu erzeugen – Sie eignen sich also nicht zur Energieübertragung, sondern ausschließlich zur Nachrichtenübermittlung, und zwar von gleichen Informationen an viele unterschiedliche Empfänger (Radio, Fernsehen).

Die Tesla-Strahlung dagegen wird mit einer reinen Resonanz übertragen, d.h. zwischen einem Sender und einem Empfänger wird eine Direktverbindung hergestellt und die volle Energie übermittelt – je nach Schwingungsprozeß oft sogar noch mit einem kleinen Energiegewinn.

Natürlich können per Tesla-Strahlung auch Informationen übertragen werden, und zwar erstaunlich effizient und direkt, weil die Tesla-Strahlung auch durch die Erde geht. So könnten Mobilfunkgespräche per Tesla-Strahlung mit viel geringeren Sendeleistungen auskommen und rund um die Erde direkt empfangen werden – allerdings nur von dem einen angewählten Empfänger, mit dem man sich in Resonanz befindet.

Und das OHNE jegliche Funktürme und Mobilfunk”netze”.

Warum angesichts dieser riesigen Vorteile noch niemand mit dieser Technik arbeitet, darf sich jeder selbst beantworten – kleiner Tip: bitte mal “Elektrosmog Wirkungen” gockeln.2

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Nun bestehen seit einigen Jahren bereits Erkenntnisse, daß es nicht nur die uns bekannten grobstofflichen Energieformen gibt, wie zum Beispiel elektro-magnetische, mechanische, Wärme- und Atom-Energie, sondern auch feinstoffliche – schulwissenschaftlich nachgewiesen ist mindestens eine solche Energieform, und zwar von Dr. Klaus Volkamer.

Aber wer sagt denn, daß es nicht mehrere sind? Vielleicht genausoviele wie – oder sogar mehr als – grobstoffliche?

Worauf beruht Feng-schui? Wie wirken Erdstrahlen? Die energetischen Gitter der Erde? Die Pyramidenenergie?

Was steckt hinter der Aussage der sibirischen Taiga-Einsiedlerin Anastasia, daß Gedanken die mächtigste Energie seien? Was “passiert” bei Familien-Aufstellungen?

Dies sind nur einige mögliche Fragen…

Auf jeden Fall scheinen auch hier Resonanzvorgänge die Hauptrolle zu spielen, ja, es entsteht sogar der Eindruck, daß ALLE natürlichen Vorgänge auf Resonanzen beruhen.

Wir haben das ja schon beim menschlichen Sehvorgang eingehend erörtert und nachgewiesen – prüfen wir doch mal, wie andere Vorgängen in der Natur ablaufen.

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Und versuchen wir doch ab und zu, einige dieser Resonanzen zu erfühlen. Denn genau diese Resonanzen sind es, welche uns die sog. Zufälle bescheren – das was uns “zufällt”, haben wir meistens vorher in irgendeiner Form mal als Gedankenimpuls gesetzt: “ach wäre das schön, wenn jetzt…”

Wer hat nicht schon bei der Fahrt in die Innenstadt, wo es nur ganz selten einen Parkplatz gibt, den Gedanken gefaßt: “heute ist für mich ein Parkplatz da”? Und siehe da – direkt vor unserer Nase parkt an einer passenden Stelle ein anderes Fahrzeug aus und fährt davon – bitte sehr – mein „bestellter“ Parkplatz.

Aber eben auch der umgekehrte Fall: wie oft haben wir mit unseren Befürchtungen genau diese “negativen” Schwingungen angeregt, welche dann auch tatsächlich in unangenehmen Ereignissen ihre Wirkung fanden? Je genauer wir diese Schwierigkeiten gedanklich “modelliert” haben, desto präziser kam es dann auch genau so: “ich hab’s ja gleich geahnt”…

Nein, nicht geahnt, sondern modelliert, vorgedacht haben wir unsere Probleme. Und das Universum hat nichts besseres zu tun gehabt als uns unsere “Wünsche” (Gedanken) zu erfüllen…

Und je intensiver und mehr mit Emotionen angereichert, desto sicherer – geschieht dann auch genau das, was wir wünschen, befürchten, vordenken, voraussehen.

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Lassen wir uns von diesem Denkimpuls anregen und unsere Gedanken schweifen.

Betrachten wir die Planeten – die Sonne (“Vater Sonne”) und den Mond (“Frau Luna”) schließe ich dabei mit ein – mal auf eine neue Weise.

Das gesamte Sonnensystem befindet sich in ständiger gegenseitiger Resonanz – alle Planeten wirken in ihren Bewegungen ständig dynamisch aufeinander ein und stellen ein einheitliches Ganzes (ein Schwingungssystem) dar, das sich zusammen mit der Sonne mit einer sehr hohen Geschwindigkeit (je nach Bezugssystem mit 20 oder mehr km pro Sekunde!) durch den Raum bewegt – jeder Planet durchläuft also ständig eine hochkomplizierte KreiselwellenBahn.

Und jedes Ganze ist immer mehr als die bloße Summe seiner Teile – so auch das Sonnensystem, das sich schwingend ständig in seiner Konfiguration verändert. Die gegenseitigen Wirkungen lassen sich auch sichtbar machen.

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Nach Anastasia befinden sich alle Menschen (die meisten unbewußt) ständig in Resonanz mit der gesamten Schöpfung, und so natürlich auch mit allen Planeten und dem gesamten Sonnensystem – es findet ständig eine Wechselwirkung statt.

Stellen wir uns vor, die Menschen “senden” ihre hellen liebevollen Gedanken nach oben in den Himmel, und dort werden sie in Sekundenbruchteilen von den (gerade vorhandenen) Planeten reflektiert und auf die Erde als “Strahlung” zurückgesandt – dabei hat jeder Planet eine eigene “Spiegel-Charakteristik” – und die des Sonnensystems als Ganzes verändert sich ja auch laufend dementsprechend.

Die Menschen – jede/r Einzene und alle in ihrer Gesamtheit – treten so (bewußt oder unbewußt) in Resonanz mit dem All.

Die “dunklen Gedanken” werden in die Erde geleitet und kommen dann als Erdbeben, Vulkanausbrüche etc. zu uns zurück.

Mit dieser bildlichen Vorstellung ist eigentlich alles gesagt – warum die Sonne scheint, warum jeder Planet und besonders die Konstellation, welche zum Zeitpunkt unserer Zeugung und unserer Geburt, d.h. den verschiedenen Stadien unseres Eintritts in diese Welt, vorhanden gewesen ist, einen Einfluß auf uns Menschen ausüben – es sind alles Resonanzen.

Ja, ich weiß – diese Vorstellung klingt jetzt sehr weit weg von der bisherigen “Schulwissenschaft”, die uns die Sonne als einen Atomfusions-Ofen verkauft. Aber diverse Fragen innerhalb ihrer Erkenntnisse kann auch sie nicht beantworten, zum Beispiel: wie genau kommt es, daß die Sonnenoberfläche “nur” etwa 6000 °C haben soll, während davon die ausgehenden Protuberanzen mit Millionen Grad Hitze aufwarten sollen?
Welche Resonanzprozesse könnten dem zugrunde liegen?

Lassen wir also vorerst jedem seinen Glauben – solange niemand “dort” gewesen ist und glaubhaft erforscht und nachgewiesen hat, was da vor sich geht, sind alle Erklärungsmodelle gleich richtig – oder gleich falsch.

Für uns ist jetzt wichtig, daß wir versuchen, die unendlich vielen Resonanzen, durch die wir mit allen Vorgängen des Universum in Echtzeit verbunden sind, wieder fühlen zu lernen und uns ihrer bewußt zu werden.

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Eine “ketzerische” Nachbetrachtung zum Teilchen-Mythos

Es gibt nun einmal keine ewigen Werte: ewig ist die Sehnsucht nach ihnen.”

Egon Friedell (zugeschrieben) – * 21.01.1878 (Wien) † 16.03.1938 (Wien)

Es gibt nichts, was (unverändert) dauerhaft IST. Alles ist ständig in Bewegung, alle Materie entsteht und vergeht – härteste Steine werden vom Wasser geformt und von Sonne und Wind sowie Wasser und Frost zu Staub zermahlen, Sterne (Sonnen) erstrahlen und vergehen, jeder elementare Schwingungsvorgang (bisher sagten wir jedes ‘Elementarteilchen’) hat seinen sehr eigenen (Lebens-)Verlauf.

Es gibt also auch kein GUT und kein BÖSE in diesem Sinne, d.h. als Zustände.

Es gibt nur Vorgänge, Prozesse – werden und vergehen – Schwingungen – und “schwingen” heißt IMMER: einmal zur einen Seite und dann genausoweit zur anderen.

Deshalb sind wir mit unserer Denkweise, die aus dem Teilchen-Mythos der Materie resultiert, immer noch in diesen zutiefst statischen Begriffen gefangen.

Tag und Nacht sind also nicht: Hier LICHT und dort DUNKEL, sondern ein Schwingungsvorgang: jetzt Lichtphase, später Dunkelphase.
Natürlich wird beides “gebraucht” – sonst ergibt es keine Schwingung.

Typisch ist der Wechsel – einatmen und ausatmen, Aktivität und Ausruhen, Arbeit verrichten und regenerieren – kein Mensch kann ununterbrochen faulenzen – aber auch keiner kann ständig arbeiten.

Keiner ist immer nur “gut” – jeder ist auch irgendwann einmal “böse”. Deshalb glaube bitte auch nie, wenn Dir einer erzählt, er sei nur noch “Licht”…
Und in dieser “dynamischen” Betrachtungsweise werden aus den zwei POLEN dann zwei TEILE EINER EINHEIT.

Es entsteht also aus den Teilen ein Ganzes, und das Ganze ist stets mehr als die bloße Summe seiner Teile.
Und jedes Ganze ist dynamisch und verändert sich ständig – wie ALLES in der Welt.

Polarität und Dualität sind also nur Schein, zeigen uns Abschnitte eines einheitlichen Vorganges. Den wir erkennen und beschreiben können.
Die sog. “Widersprüche” sind also Phasen eines einheitlichen Prozesses – jegliche Materie existiert nur in der Zeit, im Vorgang der Schwingung – im ganz Kleinen wie im ganz Großen – und naütrlich auch “dazwischen”.

Auch Energie und Information sind Schwingungen – sie können außerhalb der Zeit nicht existieren – es ist also purer Unsinn, wenn gesagt wird: oberhalb der 4. Dimension hört die Zeit auf – sie verliert frühestens oberhalb der 6. Dimension ihre Bedeutung – wenn wir uns in die Sphären des Bewußtseins begeben.
DA mag es dann vielleicht dauerhaftes und sich veränderndes nebeneinander geben – wir werden das später noch erörtern.

Opponent: „Geist besteht außerhalb der Zeit, da er nicht materiell ist.“

Genau das ist es, was ich bezweifele – daß der Geist nicht auch eine materielle Komponente hätte.
Oder genauer: ich denke, daß auch der Geist eine materielle Komponente hat, und damit der Bewegung und damit der Zeit unterworfen ist.
Oder wie soll Veränderung ohne Bewegung möglich sein?

Opponent: „Wieviel Geist ist dann in der Materie? Sind Felder materiell?“

Es geht wohl weniger darum, wie sich Geist und Materie prozentual aufeinander beziehen. Das Wesentliche bleibt: wie soll Veränderung ohne Bewegung möglich sein?
Jeder Vorgang, jeder Prozeß läßt sich nur in seinem zeitlichen Verlauf darstellen – wie will ich das machen, wenn ich Anfang und Ende als gleichzeitig existent voraussetze?

Das “Feld” ist eine Modellvorstellung – und die ist nicht präzise definiert – weil wir mit ziemlicher Sicherheit die meisten “Felder” noch gar nicht kennen – vieles was wir fühlen, läßt sich “wissenschaftlich” nicht messen und existiert daher für die meisten von uns nicht – wir befinden uns in einer grandiosen Illusion von engstirnigster Interpretation des Begriffes “Materie”…

Auch die “Urknall”-Theorie ist keinesfalls bewiesen, denn es gibt durchaus andere sehr sinnvolle Erklärungen für die kosmische Hintergrundstrahlung und andere Interpretationen für die Rotverschiebung – auf http://www.viaveto.de finden wir nur eine davon.

Und so weiter.
Solange wir uns nicht von den Dogmen der heutigen Glaubenssätze befreien und wieder ALLE Gedanken zulassen, werden unsere Denkvorgänge immer wieder an die Glaswände unserer eigenen Überzeugungen stoßen…

Opponent: „Aber die Sterne sind doch real vorhanden, oder?“

Nicht nur sind die Sterne nicht da, wo wir sie sehen – sie sind auch nicht DANN, WENN wir sie sehen, da das Licht von ihnen ja schon viele Jahre bis Jahrtausende (je nach Stern ganz unterschiedlich) zu uns unterwegs ist – wir “sehen” also, was zu verschiedenen Zeiten mal an jenen verschiedenen Orten gewesen ist.
Das Licht kommt also hier an und wir „sehen“ es, aber es wurde vor langer Zeit “ausgesendet” – das meiste was wir “sehen”, gibt es wahrscheinlich schon nicht mehr.
Das alles natürlich nur, wenn man sich an die gegenwärtig gültigen Postulate hält… 😉

Genau das meinte ich in meinen Artikeln zur Sache, wenn ich schrieb, daß wir eigentlich NUR DAS sicher WISSEN, was wir hier unter den Verhältnissen des Planeten Erde in dem uns aktuell zugänglichen Bereich “erforscht” haben – und auch das ohne Berücksichtigung eines großen (?) Teils der vielfältigen Wechselwirkungen des physikalischen Gesamtsystems… insofern WISSEN wir tatsächlich sehr wenig – das meiste, was wir zu wissen behaupten, sind unbewiesene Postulate und Leersätze, die versuchen gewisse Wirkungen zu erklären, die wir HIER beobachtet haben.
So oder ähnlich müßte zumindest eine ehrliche Aussage der Wissenschaft lauten.

Momentan neigen wir dazu, unsere Modellvorstellungen für die Wirklichkeit zu halten…

Luckyhans, 23.3.2015

1natürlich gibt es auch andere Erklärungsmodelle, zum Beispiel Vorgänge analog dem nachfolgend dargelegten… 😉

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46 Kommentare

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46 Antworten zu “Der Teilchen-Mythos

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