Gedanken zur bolivianischen Verfassung und einer humanen, konstruktiven Zukunft

Meine kürzlich in einem Forum geäusserte Meinung zur neuen bolivianischen Verfassung (Volksentscheid vom 25. Januar 2009) „echte menschlich hochstehende, geistig inspirierte Eliten kommen aus dem Fussvolk“ wurde kommentiert mit: “Die neuen, geistigen Eliten/Politiker von Südamerika sind alle von unten gekommen.”

Ok, danke für die Info! Dabei meinte ich aber in keinster Weise politische Eliten und in diesem Zusammenhang schon gar nicht „geistiger“ Natur – das schliesst sich m.E. gegenseitig gänzlich aus!

Mein spontaner Gedanke war: “Wer hat denn Das zugelassen?“ Bis anhin wurden solche (installierten?) po-litischen Hoffnungsträger doch allesamt nach einiger Zeit vom “System” wieder eingesackt, oder gar eingesargt

Soviel Gutes, wie es die neue bolivianische Verfassung darstellt, ist doch des Guten schon fast etwas zuviel. Was kann denn aus einem politischen, obszönen, kranken, perversen System heraus entstehen? Die Frage ist hier gleichermassen die Antwort!

ECHTE, positive Veränderungen kommen sicher nicht von oben. Sie geschehen in der Gesellschaft an der Basis, nur da sind sie „echt“! – Nach der (durch die „Dunkelmächte“ im Hintergrund in Szene gesetzten) französischen Revolution tanzten die Leute auch in den Strassen und dachten, sie hätten etwas zum Guten verändert. Sie haben damals auch nicht realisiert, dass das Ganze ein riesiger, gesteuerter und dazu höchst (unnötiger) blutiger Fake war!

Daran hat sich bis heute rein gar nichts geändert! Es wird nach wie vor – von der Masse unbemerkt – manipuliert und kontrolliert! Aber man denkt für gewöhnlich, die heutigen gesellschafftlichen und politischen Strukturen hätten sich zum grössten Teil aus menschlichen Begebenheiten/Unzulänglichkeiten heraus während den letzten Jahrhunderten, Jahrzehnten einfach so „natürlich“ entwickelt. Weit gefehlt, wie wir weiter unten noch deutlich sehen werden!

Wahrlich, ich war ja auch ‚geplättet‘, als ich diese bolivianische Verfassung zum ersten Mal gelesen habe! Aber eben auch etwas, gelinde gesagt, irritiert! Solch edle Werte in einer Staatsverfassung darnieder geschrieben? WAU! Das kann jedenfalls den Glauben an (von „oben“ her kommendes) Besseres in der Zukunft ungemein befeuern! – Aber ist das nicht grad etwas ‚too much‚?

Wenn man doch weiss, wie das Psychopathenpack gewöhnlicherweise Bestrebungen positiver Art zu “handhaben pflegt”, und wegen welcher “Mückenfurze” andere Leute schon den Löffel abgeben mussten?! Und grad sowas einzigartig Grossartiges muss doch für diese elende Brut der Supergau sein, wenn sie es denn eben nicht selber inszeniert, oder vielleicht besser gesagt, (vorerst) einfach mal locker zugelassen haben!

Oder ist JETZT der Bau am “Turm zu Babel” wirklich zum unumkehrbaren Stillstand gekommen, verfällt gar schon zur Ruine, so dass die Brut langsam “handlungsunfähig” wird? – Alles ist möglich, aber ganz und gar nicht sehr wahrscheinlich!! Und sollte das System (wieder mal, wie so oft in unserer mehrtausendjährigen Geschichte) zu Asche zerfallen, der Phoenix wird von denselben schmutzigen Händen gefertigt sein!

Es ist höchst naiv zu denken, das Gute könne von (politisch) oben kommen! Was von da kommt, ist schleimiger Kot in farbenfrohes Schokoladenpapier verpackt!

Lassen wir uns einfach nicht (wieder) täuschen. Auch wenn gewisse Ereignisse, vor nicht allzulanger Zeit noch praktisch absolut undenkbar, darauf hinweisen, dass sich „sehr grosses im Gange befindet“: Papst Franziskus (Jorge Bergoglio), der Jesuiten-Führer Adolfo Pachon und der Erzbischof von Canterbury Justin Welby, angeklagt wegen Kinderhandel und Mord, zu lebenslanger Haft verurteilt!

Ja hoppla!! Und wer steckt dieses Pack jetzt in die Zelle (siehe dazu auch Okkulte Juden, Zionisten, Jesuiten setzen Bibel Prophetien in politische Taten um)?

Und wer lässt die zwei, 2011 in Malaysien (MH370 und MH17 lassen grüssen!) rechtskräftig verurteilten Massenmörder Bush und Blair endlich festnehmen und wegsperren?! Hier sieht man doch deutlichst, welche globale (Schatten-) Macht am Ruder hockt. – Die ehrenwerte bolivianische Verfassung hin oder her…

In ihren einmaligen Grundzügen ist diese Verfassung etwas Einzigartiges, wirt-schaffts- und gesell-schaffts-politisch und vor allem moralisch, ethisch etwas schon schier Unbegreiffliches, Hochstehendes, angesichts der Kriegs- und Konfliktetreiberei der uns umgebenden po-litischen Welt. Also quasi der Tropfen auf den heissen Stein, der wohl mal so toleriert wird, oder aber zur Abkühlung der heissgelaufenen Volksseele dient/missbraucht wird.

Man muss sich im klaren darüber sein, dass auch ein Mr. Evo Morales in dem Stink/Misthaufen, genannt Po-litik, mitspielt! Auch wenn er da das Liebkind gibt, ob bewusst oder unbewusst (letzteres bezweifle ich eher) und er mag ja grundsätzlich auch kein schlechter Mensch sein, trotzdem läuft er in einem globalen Räderwerk, das die Absicht hat, die Schafe zu blenden um sie im Glauben an zukünftig grünere Wiesen und bessere Hirten auf der Weide verweilen zu lassen!

Von aussen kann nur Solches kommen, was letztlich nur wieder der degenerierten, kranken Macht zudient! Das sind mit Glasperlen und Katzengold verzierte, glitzernde, auf den ersten Blick „anmächelige“ Wunder-Tüten! Alle, die diese Tüten im Glauben an echt-besseren Inhalt annehmen, werden sich „weissgott“ grün und blau wundern müssen.

Schon IMMER waren es die Dunkelmächte, die diese „ästhetisch verzierten, glitzernden Wundertüten“ mit deren kranken, destruktiven „Werten“/Inhalten befüllten! Nichts als höllische Pandoras-Boxen. Man überschaue nur mal die letzten 100, 200 Jahre etwas eingehender!

Der einzig echte gangbare Weg ist, diesem Tollhaus radikal den Rücken zu zuzuwenden und unsere (paradiesische) Zukunft selbstverantwortlich, und daher von innen heraus, in kleinen, regionalen Strukturen zu gestalten!

Alles was unter dem Thema „politisch“ auf dieser Bühne – national wie auch global – aufgeführt wird, ist künstlich, dient der Ablenkung, versperrt uns die (verlorene) Einsicht in unser wahres, ursprüngliches Sein und damit den Zugang zum Idealzustand einer humanen, geistig gesunden Menschheit!

Ps: Nachdem nun die Gedanken des eingangs erwähnten Kommentares, auf dem dieser Artikel beruht, auch schon ein paar Wochen alt sind, muss ich meine Sicht auf Südamerika, speziell Bolivien und Hr. Evo Morales und seiner Entente etwas relativieren. Nicht zuletzt auch durch die Ausführungen des Redakteurs.
Es scheint tatsächlich (mal) kein blenderischer Fake gewesen zu sein, was da in Bolivien abging und auch weitergeht.
Ich wünsche dem bolivianischen Volk eine gedeihende Zukunft im Sinne von „vivir bien con pacha mama“ und im speziellen Hr. Evo Morales und seinem Umfeld ein langes, gesundes Leben ohne ominöse Un- oder Krankheits-fälle!


Redaktionskommentar

Wir können die Skepsis des Autors wohl nachvollziehen und betrachten diese auch als bedenkenswert, doch können wir die dargelegte kritische Sicht auf Evo Morales so nicht teilen.

Alle, die sich schon mal etwas tiefergehend mit der historischen Entwicklung (insbesondere der letzten ca. 15 Jahre) von Bolivien befasst haben, werden konstatieren müssen, dass der in grosser Armut auf dem Altiplano aufgewachsene, indigene Juan Evo Morales Ayma (Aymara) nicht aus den Reihen der Oberschicht auserkoren ward, sondern direkt von unten – also eben genau aus dem Volk und für das Volk – kam.

Eine durchdringende Beleuchtung des Binnenlandes im Herzen Südamerikas wurde hier als ausführlicher Teil des Artikels „Geld regiert die Welt! – Dreckskapitalismus Teil I“ bereits vor fast zwei Jahren publiziert. Seither konnte das Morales-Kabinett die wirtschaftliche und soziale Entwicklung, sowie die weitere Senkung der extremen Armut im Lande weiter voranbringen, was wohl eben genau auch direkt mit der neuen Verfassung und dem erklärten, obersten Staatsziel des „Vivir bien“ (für alle Menschen!) zu erklären ist.

Morales wurde Ende 2005 das erste mal zum Präsidenten gewählt, und dies geschah – zum ersten mal nach langer Zeit – mit einem absoluten Mehr im ersten Wahlgang. Daraufhin, 2009, wurde er vom Volk (bei einer Wahlbeteiligung von 94%! – wobei man hiezu wissen sollte, dass die Teilnahme an Wahlen und Abstimmungen in Bolivien obligatorisch ist) erneut im Amt bestätigt , was zeigt, dass das bolivianische Volk weitgehend voll und ganz hinter ihm steht.

Erst vor kurzem, im Oktober 2014, hat das bolivianische Volk den amtierenden Regierungschef zum dritten Mal gewählt. Dazu empfehlen wir den ausführlichen und sehr lesenswerten Bericht „Sozialistischer Wohlstand siegt in Bolivien“ von Ralf Streck bei Telepolis/Heise.

Neben dem Fakt, dass die Mehrheit der kritischen Bevölkerung Boliviens seit bald zehn Jahren voll und ganz hinter ihrem Präsidenten und seiner Regierung steht, spricht v.a. für Morales (und gegen die These des Autors, er sei Teil des blendenden, globalen Räderwerks), dass es bereits Mord- & Entführungsversuche auf ihn gab.

Der Bericht „Gefährliche Verwicklungen – Die bolivianische Opposition im Tiefland belässt es nicht bei Umsturzphantasien“ der Lateinamerika Nachrichten Online (ebenfalls in voller Länge zu empfehlen) enthüllt, welcherart Vorbereitungen von Seiten gewaltbereiter Opposition im Jahre 2009 durch die bolivianische Polizei vereitelt worden waren:

[…]
Bei ihnen wurden laut Polizeiangaben neben automatischen Waffen und Granaten ausführliche Pläne und Organigramme gefunden, die Präsident Morales, Vizepräsident Álvaro García Linera, mehrere MinisterInnen und Kardinal Julio als Attentatsziele nennen.
[…]

Im gleichen Bericht wird auch Evo Morales selber mit den Worten zitiert:

„Vielleicht sind meine Tage gezählt. Das Volk soll eines wissen: Wenn mir, Álvaro oder den Ministern etwas zustößt, dann war dies das Werk der faschistischen Rechten, die von der Botschaft der Vereinigten Staaten unterstützt wird.

Weitere deutliche und vielsagende Worte zur Absicht der Ausplünderung und Beherrschung von Seiten US-Eliten entnimmt man diesem RT-Interview:

Dass das Präsidentenflugzeug von Morales im Zuge der Snowden-Affäre in Wien zur Zwischenlandung gezwungen wurde, dürfte allgemein bekannt sein. Falls nicht, kann man dies wahlweise bei einer westlichen oder östlichen Propagandaschleuder nachlesen.

Man bedenke in diesem Zusammenhang bitte einmal, was wohl los wäre, wenn z.B. ein Kriegsnobelpreisträger Barak Osama bin Laden-Obama oder eine Bundesmutti zur Landung gezwungen würde, und wieso es dazu wohl noch nie kam…

Da das Morales-Kabinett für uns eine der ganz wenigen legitimierten Regierungen der ganzen Welt darstellt, die auch weite Teile des (insbesondere indigenen) Volkes – vollauf berechtigt – hinter sich weiss, trifft die Einschätzung des Autors den Nagel auf den Kopf:

Das bolivianische Volk, seine Regierung, seine Verfassung als auch deren oberstes Staatsziel ist – alle Fakten subsummiert betrachtend – tatsächlich ein Supergau für die elende Teufelsbrut des Turmbaus zu Babel 2.0!

Es bleibt abschliessend, Bolivien für die Zukunft von Herzen anhaltenden Erfolg bei der weiteren Verwirklichung ihres Staatsziels zu wünschen!

Viva Bolivia – Vivir bien con pacha mama!


Buchempfehlung:

  • Jean Ziegler – Der Hass auf den Westen (ISBN 3-570-01132-1)

Nachtrag vom 24.01.2015

Amtseinführung von Evo Morales in Bolivien

La Paz. Boliviens Präsident Evo Morales hat seine dritte Amtszeit als Staatsoberhaupt angetreten und sein neues Kabinett vereidigt. Morales wird das Andenland nun bis 2020 regieren und setzt dabei auf acht Mitglieder seiner vorherigen Regierung und 13 neue Minister und Ministerinnen.
[…]
„Ich habe die große Verantwortung für fünf weitere Jahre übernommen, dank dem Kampf des bolivianischen Volkes und der sozialen Bewegungen“, sagte Morales. Auf die Bevölkerung wolle er in den kommenden Jahren noch stärker zugehen und vor allem im Bereich des Gesundheitswesen und der Armutsbekämpfung Fortschritte erzielen, so der Präsident weiter.
[…]
„…Bolivien wird sich nie mehr internationalen Einrichtungen unterwerfen“, so Morales.
[…]

https://amerika21.de/2015/01/110861/morales-amtseinfuehrung

Eine Bildergalerie zur indigenen Amtseinführung ist ebenfalls bei Amerika21 zu finden.

15 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Geopolitik, Kriegstreiber, Kurzclips, Manipulation, Menschen, Natur, NWO, Recht, Schönes

15 Antworten zu “Gedanken zur bolivianischen Verfassung und einer humanen, konstruktiven Zukunft

  1. luckyhans

    Lieber Dude,
    Deine Skepsis gegenüber JEGLICHEN Vertretern des jetzigen Systems ist bekannt, und sie ist in vielem sehr gut nachvollziehbar. Wie Du weißt, teile ich sie an vielen Stellen (alles was im Umkreis von 1500 km um Basel herum liegt). Allerdings: es bleibt einiges offen.

    Zunächst stellt sich die Frage, wie sich denn ein (zumindest in Ansätzen noch so gebliebener) „ordentlicher Mensch“, so er im System an eine „Führungsposition“ (als Marionette) „gespült“ wird – wie sich dieser Mensch dort verhalten soll, wenn er denn endgültig die schmutzigen Schliche des „politischen Alltags“ durchschaut. (was natürlich ein Prozeß ist, der nicht von heute auf morgen zur „Einsicht“ führt – ist schon klar)
    Für den verantwortungsbewußten Einzelnen mag Dein Ausweg (Ausstieg) der einzig mittelfristig erfolgversprechende sein – für den Mann in der „Führungsposition“ läßt sein Verantwortungsbewußtsein eine „Fahnenflucht“ nicht zu – er weiß, daß dann ziemlich sicher ein „Schlimmerer“ an diese Stelle kommt.
    Also – was bleibt ihm übrig?

    „Mitmachen“ im „Misthaufen“, soweit es sich nicht umgehen läßt, und dabei sehen, wie man hier und da mal die eine oder andere „Kleinigkeit“ zum Besseren verändern kann? Versuchen, weitsichtig Strukturen zu verändern, damit früher oder später mal nachhaltige Änderungen möglich werden? Eine „eigene“ Streitmacht für das Gute, für die menschlichen Ziele, eine „Bewegung“ und einen Nachfolger aufbauen, welche dann, wenn „JENE“ es geschafft haben, einen selbst in dieser oder jener Form beseitigen zu lassen, die Bemühungen fortführen?

    Oder: mit mehr oder weniger großem Pomp demonstrativ seinen Posten verlassen und versuchen, den Menschen, die ihn hoffnungsvoll gewählt zu haben meinen, dies zu erklären? Würde „MAN“ das zulassen? Eher nicht, oder? Und wenn, dann wäre das im Informationszunami der heutigen Zeit bald in den Trümmern der Vergessenheit veschwunden…

    Meine Sympathien und geistige Unterstützung haben genau jene „Führer“ auf der Welt (Chavez, Morales, auch Castro, auch Putin), welche eben nicht wie bestellt zum Verführer mutieren, welche nicht „zuverlässig“ an den Strippen hüpfen wie ALLE hier bei uns im besetzten Deutschland (oder in Brüssel, Kiew, Warschau und anderswo), welche zumindest den Versuch unternehmen, etwas mehr zu verändern als „MAN“ ihnen zugestehen will.
    Und ich rufe auf zu Verständnis und Unterstützung für alle diejenigen, welche sich bemühen, in ihrem kleinen Rahmen etwas Nützliches, Vernünftiges, langfristig positiv Wirkendes aufzubauen – auch wenn wir sie nicht immer gleich sehen (wollen?) und noch weniger meist verstehen (können?).
    Veränderung „passiert“ nur, wenn viele sich zumindest ein wenig verändern – auch wenn ein Baum, der umstürzt, mehr Lärm macht als ein Wald, der leise wächst – mehr Nutzen bringt der Wald… 😉

    Gefällt 3 Personen

  2. Lieber Hans

    Du hast schon gesehen, dass ich nicht der Autor dieses Artikels bin (–> siehe links oberhalb des Artikels den Autorennamen)?
    Ich vermute nicht, da Du sonst kaum so formuliert hättest:
    „Deine Skepsis gegenüber JEGLICHEN Vertretern des jetzigen Systems“
    Denn im Redaktionskommentar gehe ich ja eben auf die letzten verbliebenen Ausnahmen, oder zumindest eine davon, konkret ein (in den eingebetteten Links findet man noch Hinweise auf weitere).

    „wie sich dieser Mensch dort verhalten soll, wenn er denn endgültig die schmutzigen Schliche des “politischen Alltags” durchschaut.“

    Ganz einfach. Sich beim weiteren Mitspielen dieses Zirkus verweigern. –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/06/21/mitmachen-beim-nicht-mehr-mitmachen/

    Deshalb habe ich auch den Glauben an Putins Aufrichtigkeit längst verloren, da er beim Zirkus schön brav mitmacht, dabei seine Privilegien geniessend…

    „Für den verantwortungsbewußten Einzelnen mag Dein Ausweg (Ausstieg) der einzig mittelfristig erfolgversprechende sein“

    Für jeden verbliebenen, vernunftbegabten, tatsachenbasierten Realisten ist ein Ausstieg irgendwohin an den Arsch der Welt, der einzig zukunftsträchtige Weg, wenn man die totale Verblödung und Degeneration der westlichen Wohlstandsdeppenkolonie nicht schlichtweg ignoriert oder schönredet – egal ob als unbekannter und nicht wahrgenommener Einzelner oder als das verkackte, falsche Hierarchidenken aufrechterhaltenden „Fuck-Führer“!

    Mit Fahnenflucht hat das nix zu tun, sondern bloss mit Realismus und dem Wunsch auf einee lebenswerte Zukunft.
    Und es spielt auch keine Rolle, ob dann evtl. noch schlimmere in die Führerpositionen kommen, denn Du weisst ja, dass die Völker immer die Politiker haben, die sie sich verdienen. Wenn eine Gesellschaft komplett enddegeniert und verblödet ist, wird sie selbstverständlich auch demgemässes als Führer anbeten dürfen – verdientermassen!

    „“Mitmachen” im “Misthaufen”“

    Niemals, denn das fördert die NWO nur noch weiter, anstatt den ernsthaften radikalen Widerstand wider diesen Wahn zu nähren!
    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/30/die-menschheit-geht-den-schwersten-prufungen-ihrer-geschichte-entgegen/

    „Versuchen, weitsichtig Strukturen zu verändern, damit früher oder später mal nachhaltige Änderungen möglich werden?“

    Ah, Du meinst solche Änderungen –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/06/26/die-zukunft-ist-jetzt-brisantes-interview-mit-deborah-tavares/
    Sehr unterstützungswürdig, ja wirklich…
    Diese Geschichte ist ja noch zu Ende – aber bald… schöne neue Welt!

    „Eine “eigene” Streitmacht für das Gute, für die menschlichen Ziele, eine “Bewegung” und einen Nachfolger aufbauen“

    Verschwendete Liebesmüh in einer Gesellschaft von verblödeten, enddegenerierten Idioten (ca. 99%).
    All die Energie setzt man viel lieber am Arsch der Welt ein, wo tatsächlich zumindest noch die ernsthaften Chancen auf eine lebenswerte Zukunft existieren. Zudem hat man dort den Vorteil, nicht so leicht – oder mit etwas Glück gar nicht; die Welt ist gross und es gibt so manch abgelegenes Gebiet – in die Auswirkungen der Depopulationsprogramme hineinzugeraten.

    „Meine Sympathien und geistige Unterstützung haben genau jene “Führer” auf der Welt (Chavez, Morales, auch Castro“

    Dito! Leider hat die Kabale einen davon schon entsorgt. Ich ergänze aber die noch lebenden Mujica (ehemals) und Correa, sowie den König von Bhutan.

    „Veränderung “passiert” nur, wenn viele sich zumindest ein wenig verändern“

    Und genau das wird in der westlichen Wohlstandsidiotie garantiert nicht passieren, denn zu tief sitzt die Gedankenkontrolle und Degeneration, sowie der Konsumismuswahn und die Unterhaltungsmentalität. –> https://dudeweblog.wordpress.com/2013/11/24/uber-das-konsumgebaren-das-unterhaltungstreiben-und-die-plappermentalitat-der-schuldgeldknechtschaftssklaven-dreckskapitalismus-teil-ii/

    Ps. ICh hoffe dennoch, dass ich Dir jetzt nicht zuviel Krach gemacht habe. ;o)

    Gefällt 3 Personen

  3. ‚Elite‘ ist nur ein Oberbegriff für gesetzlich privilegierte Organe mit eigene, Recht (öffentliches Recht) zur Spezies-Erhaltung und -Ausweitung künstlicher Konstrukte, die nicht als Menschen, sondern als juristische Personen handeln und sich so besser den für das Volk geltenden Gesetzen zu entziehen. Es sind auf Stufe 1 die Behörden und Technokraten, die das Volk und dessen Weltbild über die Medien unter Kontrolle halten. Auf der höheren Stufe 2 der Pyramide stehen die Banken und Medien, usw. – weshalb diese auch mit dem Volksvermögen gerettet werden.
    Die forciert stattfindende Normierung und Egalisierung des Bürgers über Tugendterror- und kleinliche Bevormundungsgesetze dient einzig der besseren Volkskontrolle und ist Teil der totalen Überwachung. Die Elite hat seit 9/11 begonnen, das Volk zu fürchten und betrachtet es als seinen Feind. Egal aus welchem Land. Die Globalisierung war nichts andres als der Startschuß zur Weltregierung.

    Juristische Sonderbehandlung der Elite

    Carolus Magnus

    Gefällt 3 Personen

  4. @Carolus Magnus

    Herzlichen Dank für diesen Kommentar. Unterschreibe ich grösstteils 1-1.

    Bloss was die Betrachtung des Volkes als Feind betrifft, bin ich skeptisch, zumal es etliche Indizien dafür gibt, dass diese boshafte Ideologie schon viel viel älter ist. Aber natürlich ist der Wahnsinn mittels des 911-False-Flag quasi in eine neue Dimension katapultiert worden…

    Liebe Grüsse

    @All

    Bitte beachtet den von Carolus Magnus beigefügten Link. Sehr lesenswert!

    Liken

  5. Man wird auch an dieser neuen Verfassung rummäckeln können (insbesondere wird man den Vorwurf der new-age-haften Vergötterung des Planeten Erde hören), doch steht dies uns nicht zu: Diese weitgehend hervorragende Verfassung (in den Teilen, die ich im verlinkten Dokument kennenlernen durfte) entspricht einer breit getragenen bolivianischen Sicht und integriert richtigerweise auch spirituelle Aspekte indigener Kulturen. Und es freut mich persönlich, dass ich so einige Ideen aus einem meiner frühen Artikel in einer Verfassung wiederfinde:
    https://chaukeedaar.wordpress.com/2011/03/29/statement-for-a-fairer-world/

    Herzlichst, der Chaukee

    Gefällt 2 Personen

  6. Klar, wir hatten schon mit dem Britischen und zuvor Römischen Imperium eine Weltregierung.

    Bargeldverkehr bald abgeschafft
    Und auch die Globalisierung begann mit den lange andauernden Uruguay-Verhandlungen und kam 1994 zum Abschluß. 9/11 wurde dann zur Einführung der Totalkontrolle und Realtime-Überwachung inszeniert. Heute behilft man sich der OECD um die Zitrone Volk vollends auszuquetschen. Bereits wird im Schweizer Parlament über eine Höchst-Bargeldgrenze debattiert, mit der noch bar bezahlt werden darf. Zurzeit sollen es 100.000 CHF sein. Einmal installiert, werden die maximalen Bargeld-Handelsbeträge schnell sinken. Wer heute bei Cartier, Bucherer oder Gübelin und wie sie alle heißen eine Uhr oder Schmuck kaufen will, so müssen die Firmen mit großem Aufwand mühsam Polizei-Kontrollarbeiten für den Staat und die OECD erfüllen um zu garantieren, daß keine sogenannte Geldwäsche am Fiskus vorbei stattfindet.

    Bankkonto-Inhaber werden angeschrieben, sich persönlich nochmals bei der Bank vorzustellen, obwohl diese Paß- oder ID-Kartenkopien des Schweizer Kunden besitzen. Vermutlich um sie auch noch heimlich zu filmen oder noch restriktivere Papiere in Anwesenheit von Bankangestellten zu unterschreiben. All das weist darauf hin, daß die Staaten längst bankrott sind, resp. das Papiergeld nichts mehr wert ist.

    Es kommt der Tag, da kann man mangels Bargeld nur noch rationiert Tabak und anderes Unerwünschtes kaufen, falls überhaupt, denn der Tabak war, seit er nach Europa gebracht wurde, in Krisenzeiten das gängigste Zahlungsmittel. Dumm nur, daß die, erst 6 Jahre alte E-Zigarette nun den Strippenziehern und Pharmazeuten einen Strich durch die Rechnung macht, zumindest vorübergehend. Auf alle Fälle wird es sehr schwierig werden, ohne Bargeld etwas Illegales zu erwerben. Und die richtige Verbotslawine, die jeden Grashalm als illegal erklären wird, wird erst nach dem vollständigen Verschwinden von Bargeld als Zahlungsmittel zum Tsunami heranwachsen.

    Carolus Magnus

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  7. Germania2013

    Wenn das Bargeldverbot kommt, ist es vorbei mit dem Rest an Freiheit. Bis dahin muss man fertig sein in seinen Vorbereitungen – wie auch immer die aussehen mögen im Einzelnen. Ich habe mich noch nicht entschieden – zu groß ist der Reiz, dem überbevölkerten Sklavengefängnis Mitteleuropa – und hier kann es nur noch schlechter werden – den Rücken zu kehren. Bolivien zum Beispiel ist ein schönes Land, dünn besiedelt, dort kann man noch atmen und leben – was man hier kaum noch und bald nicht mehr kann.
    Zur Frage, in der „Politik“ bleiben,trotz der Erkenntnis, wie es dort vor sich geht, in der Hoffnung, kleine Dinge wenigstens verbessern zu können, würde ich mich immer gegen solche „Kompromisse“ stellen. Man muss mitmachen – und dann wird man schmutzig. Auch wenn man in Einzelheiten Verbesserungen erreichen mag, so sind diese allzu hoch erkauft. Als Mensch mit Gewissen könnte ich da nicht, niemals mitmachen. Und was diese Frage angeht, traue ich auch Putin nicht, er spielt nur den für die Öffentlichkeit erforderlichen Gegenpart im gesamten Spiel.
    Auf so etwas sollte man nicht mehr reinfallen. Alles in der Geschichte und Politik wurde inszeniert und alles wird so geschehen, wie es von langer Hand vorbereitet ist, deshalb kann man nichts Gescheiteres tun, als sich da, als Einzelperson, auszuklinken.

    Gruß, Germania2013

    Gefällt 3 Personen

  8. Was zwischen EU/USA und RU geschieht, ist reine Geopolitik. Es erstaunt nicht wirklich, daß just in diesem Gerangel innerhalb von sehr kurzer Zeit der Ölpreis von $/Barrel 110 auf $/Barrel 50 sich halbierte, die Haupteinnahmequelle von RU. – Es besteht seit langem wieder in Europa eine nicht zu unterschätzende Kriegsgefahr. Pikant, daß der Auslöser der Krise, die EU, geschaffen wurde, den Frieden in Europa „für ewig“ zu sichern.

    Carolus Magnus

    Gefällt 1 Person

  9. @Carolus Magnus

    Wie wir ja wohl wissen, gibt es keine Zufälle. Der Zufall des tiefen Ölpreises ist also ganz logisch. Diese Strategie schadet nicht nur Russland, sondern auch anderen BRICS- & ALBA-Staaten.

    Ps. Die EU ist schon von Beginn weg dazu vorbestimmt, zu zerfallen (genauso wie der Euro), und wurde nur als Zwischenstufe zur endgültigen einen Weltregierung geschaffen. Schritt für Schritt – bis es kein zurück mehr gibt…

    Gefällt 1 Person

  10. Dialog zu Protesten in Bolivien gestaltet sich schwierig

    Die bolivianische Regierung kommt den Demonstrierenden weit entgegen. Das rechtsgerichtete Comité Cívico Potosinista lehnt Verhandlungen ab.

    La Paz/Potosí. Seit rund drei Wochen finden in den bolivianischen Städten Potosí und La Paz Proteste und Straßenblockaden statt, organisiert durch das rechtsgerichtete Comité Cívico Potosinista (Comcipo). Durch die Blockaden sind die Zufahrtswege nach Potosí fast vollständig gesperrt, es herrscht ein Mangel an Lebensmitteln und Benzin.
    […]
    Die Demonstrierenden fordern den Bau eines Wasser- sowie eines Windkraftwerkes in Potosí, einen internationalen Flughafen, drei Krankenhäuser, zwei Staudämme, drei Fabriken (Glas, Kalk, Zement) sowie eine Verbesserung der Infrastruktur.
    […]
    Als weitere Bedingung nannte er die Freilassung von 51 Demonstranten, die am vergangenen Mittwoch nach gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei und einem Angriff auf den Sitz der Regierung mit Sprengstoffen in La Paz festgenommen wurden.
    […]
    Kritik an den Protesten äußern auch soziale Bewegungen und Gewerkschaften aus Potosí: „Wir erklären, dass Comcipo die Forderungen und Wirklichkeiten der 16 Provinzen der 40 Gemeinden des Departaments Potosí weder vertritt noch kennt. Sein Bittschreiben mit 26 Punkten wurde von der Mehrheit der Bevölkerung weder beschlossen noch mit ihr abgestimmt“.
    […]
    Präsident Morales warf den Demonstrierenden weiter vor, Unterstützung durch rechte und neoliberale Gruppierungen zu erhalten und sich von diesen zu ihren Zwecken instrumentalisieren zu lassen.
    […]

    https://amerika21.de/2015/07/125437/proteste-potosi

    Das stinkt wahrlich verflucht übel nach gesteuerter Opposition…

    Gefällt 1 Person

  11. Streik in Bolivien vorläufig beendet

    Potosí, Bolivien. Das rechtsgerichtete „Comité Cívico Potosinista“ (Comcipo) hat den seit 25 Tagen andauernden Streik im Departamento Potosi beendet. Vertreter Comcipos erklärten am vergangenen Sonntag, es handele sich nur um eine vorübergehende Pause. Für den 6. August, den bolivianischen Unabhängigkeitstag, ist bereits eine weitere Demonstration angekündigt.
    […]

    https://amerika21.de/2015/08/125724/streik-bolivien-beendet

    Liken

  12. Erklärung der Bolivarischen Allianz (Alba) zur humanitären Krise im Mittelmeer / Die Außenminister der Alba-Länder fordern einen Solidaritätsplan mit den Völkern, die unter den Folgen des internationalen Terrorismus leiden…

    https://amerika21.de/dokument/126163/alba-krise-mittelnmeer

    Gefällt 2 Personen

  13. Nach DEA-Rauswurf: Boliviens Kokainproduktion stark rückläufig

    […]
    Nachdem die US Drug Enforcement Agency (DEA) aus Bolivien ausgewiesen wurde, hat sich die Herstellung von Kokain im Land dramatisch reduziert. Nach Angaben der Vereinten Nationen ging die Kokainproduktion des Landes im vergangenen Jahr um 11% zurück, bereits das vierte Jahr in Folge gibt es einen deutlichen Rückgang.

    Vor sieben Jahren verließ die DEA Bolivien, nach nur drei Jahren waren die ersten Erfolge sichtbar.
    […]

    http://www.gegenfrage.com/nach-dea-rauswurf-boliviens-kokainproduktion-stark-ruecklaeufig/

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