Cannabis: Legal als Schmerzmittel in Deutschland

Im folgenden ein Artikel von Anna Baumann, der uns per Epost erreichte.


Noch sehen die Chancen auf eine Legalisierung der beliebten Rauschmittel-Pflanze Cannabis nicht gut aus in Deutschland. Während in den USA in den letzten zwei Jahren ein regelrechter Paradigmenwechsel im Umgang mit verhältnismäßig weichen Drogen statt fand, sind in Deutschland Cannabisprodukte auch für die Schmerzbehandlung nicht erlaubt.

Dabei können die Wirkstoffe der Hanfpflanze, darunter Cannabinoide, die nicht berauschend wirken, Patienten bei der Linderung ihrer Schmerzen helfen. Das sogenannte CBD Öl beispielsweise erfreut sich immer größer werdender Popularität. Dieses Potenzial wird auch in einer kürzlich gemachten Umfrage von TNS erwiesen.

Für die meisten Deutschen wäre es völlig akzeptabel, Cannabis als Schmerzmittel zu verwenden. Sie sehen den medizinischen Vorteil, der die möglichen Nachteile überwiegt. Trotz dieser liberalen Einstellung zur Droge ist man einer Legalisierung gegenüber eher skeptisch in der Bundesrepublik, so lautet das Ergebnis der Infratest dimap Umfrage, die der Deutsche Hanfverband in Auftrag gegeben hat. 82 % der Befragten sind dafür, dass Patienten auch an Rauschmittel wie Cannabis gelangen dürfen, um ihre Schmerzen zu mindern.

Bisher ist die Nutzung von Cannabis für Schmerzpatienten in Deutschland nur in Ausnahmefällen möglich. Ungefähr 300 deutsche Bürger und Bürgerinnen dürfen sich rezeptflichtige Cannabisprodukte verschreiben lassen. Die Produkte werden nicht gewöhnlicherweise, wie es für den Freizeitkonsum üblich ist, geraucht, sondern können auch als Tees oder Öle vorkommen. In den Vereinigten Staaten, wo eine harte Drogenpolitik bisher auch das politische Klima auf globaler Ebene diktierte, ist die Anwendung von Cannabis als Schmerzmittel mittlerweile in 23 Bundesstaaten erlaubt worden.

In Deutschland sind laut der Infratest-Umfrage aber noch zwei Drittel der Befragten der Meinung, dass der Cannabis-Konsum mindestens so bedenklich sei wie der von Alkohol. Allerding halten jüngere Menschen (unter 30 Jahre) die Pflanze sogar für weniger schädlich für Körper und Seele.

Der Deutsche Hanfverband dürfte sich über die Ergebnisse der Umfrage trotz der Skepsis freuen, denn es geht vor allem um die Legalisierung für medizinische Zwecke. Von den etwas mehr als 1000 Befragten am Telefon geht deutlich hervor, dass auch in Deutschland ein Paradigmenwechsel stattfinden kann, wenn in der Politik in Zukunft einige Hebel umgelegt werden können. Über eine vollständige Legalisierung, wie es zuletzt die US-Bundesstaaten Alaska und Oregon durchsetzen konnte, wird in Deutschland sicherlich noch länger diskutiert werden müssen.


Bei allfälligem Übernahmeinteresse, wendet euch für eine Erlaubnis bitte an uns zwecks Weiterleitung an die Autorin.

Advertisements

15 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Freiheit, Gastbeiträge, Geopolitik, Menschen, Natur, Recht, Sinn

15 Antworten zu “Cannabis: Legal als Schmerzmittel in Deutschland

  1. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Tja, alles sehr sonderbar, Opium, Heroin, Morphium – alles legale Schmerzmittel in Deutschland …
    Upps, ich verstehe: an Cannabis kann kein Geld mit verdient werden

    Gefällt mir

  2. luckyhans

    Jeder kennt die schönen Dokus auf der Duröhre, die aufscheinen, wenn man als Suchwort „Hanf“ eingibt – „Hemp for victory“ ist nur ein davon.
    Ja, Hanf – die schöne Naturpflanze Hanf, aus der man das beste und langlebigste Papier, die besten und langlebigsten Naturfasern für die Anwendung von Bekleidung bis hin zu Schiffs-Tauen und viele andere schöne und nützliche Sachen herstellen kann und die bei uns hervorragende Hektarerträge liefert – diese Pflanze wurde vom VSA-Pharmakartell unter der Bezeichnung „Marihuana“ seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts (mit einer kleinen „Pause“ im sog. WK2) systematisch verteufelt und verpönt.
    Ein „Rauschmittel“, dessen medizinische Wirkungen bei vielen Schmerzkrankheiten hevorragend sind, und dessen Suchtpotential weit unter dem solcher zugelassenen Drogen wie Nikotin und vor allem Alkohol liegt.
    Und hier eine Meinung eines Fachmannes dazu:
    http://www.gmx.net/magazine/politik/debatte-marihuana-legalisierung-strafrechtler-haelt-cannabis-verbot-irrational-30215922

    Gefällt 2 Personen

  3. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    @ luckyhans

    Tja, über 50.000 Produkte gab es allein bis zum Ende des
    19. Jahrhunderts in Deutschland – eine Konkurrenz zum Erdöl!

    Immer wieder das alte Thema Handelskriege, um die Menschen von Produkten abhängig zu machen, die nicht gebraucht werden …

    Gefällt 2 Personen

  4. Wer eine natürliche Pflanze verbietet, sollte verboten werden.

    Gefällt 2 Personen

  5. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Den Todeskult stürzen, abschaffen und verbieten, dann werden auch natürliche HEIL-Pflanzen nicht mehr verboten. Heil, weil selbst die Pflanzen, die als „Unkraut“ bezeichnet werden und die Blätter der Bäume schon ewig und drei Tage zur Heilung aller möglichen und denkbaren Krankheiten vorhanden sind. So stehts jedenfalls schon seit über dreitausend Jahren in der „Bibel“. Ob „Krebs“, Bakterien, „Viren“, Parasiten gegen ALLES ist ein Kraut gewachsen.

    Leider hat der Todeskult dieses Wissen in den letzten etwa 1400, wo er konnte, ausgerottet, so dass es nur noch rudimentär vorhanden ist. Bedauerlicherweise ist das Zeitalter der Finsternis noch immer nicht zu ende. Aber in weiter Ferne kann ich schon die ersten Strahlen-Lichter einer neuen Morgenröte wahrnehmen; denn ewig kanns nicht Finster bleiben. 😉

    Gefällt mir

  6. luckyhans

    @ jauhu:
    Laßt uns besser den LEBENSKULT erschaffen und verbreiten – weder jegliche Religionen noch Ideologien, ja nicht mal das, was uns bisher als Philosophie verkauft worden ist, wären dazu geeignet – wir müssen uns was gänzlich Neues einfallen lassen.
    Wie „mache ich“ heilende Pflanzen?
    Indem ich den Samen mit Informationen über mich anreichere – ich nehme jeden Gemüse- und Kräuter-Samen für 10 Minuten in den Mund und behalte ihn unter der Zunge.
    Erst dann kommt er in den Anzuchttopf.
    Auch dort bekommt er regelmäßig neue flüssige „Informationen“ von mir – bis ich ihn im Frühjahr auspflanze – mit meiner Hand in die von meiner Hand liebevoll vorbereitete Erde – vorher mit Kupfergerät etwas gelockert.
    Dieses Gemüse und diese Kräuter „wissen“ so viel von mir, daß sie ganz genau die Stoffe und Schwingungen sammeln, die ich zu meiner Gesundung „brauche“…

    Gefällt 3 Personen

  7. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Wie “mache ich” heilende Pflanzen?
    Ich mache es mir damit etwas @einfacher. Ich pflanze sie an. Okay, im Moment meine Frau und ein paar Nachbarn von uns. Bin ja in D. und nicht in Uganda. JA!! Lebenskultur statt all der Fokus auf das „Alte“. Auch da mache ich es mir inzwischen @einfacher, was brauchbar ist, gebrauchen aber nicht genießen – weg vom Haben, hin zum Sein. Tutti non Frutti.

    Gefällt 1 Person

  8. @Löding

    „die Blätter der Bäume schon ewig und drei Tage“

    *lol*

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/

    In der Ewigkeit herrscht liebelichte Zeitlosigkeit. 😉

    „Ob “Krebs”, Bakterien, “Viren”, Parasiten gegen ALLES ist ein Kraut gewachsen.“

    Weise Worte, doch passt das nicht zu profitorientierten Systemen wie dem unsrigen, das zwingend (unnötige, sinnlose) Abhängigkeiten erfordert. Daher werden natürliche Pflanzen auch oft dämonisiert. Wir könnten von den weit abgelegenen, naturverbundenen Stämme noch viel lernen…

    Du sprichst übrigens wahrhaftig, dass der Todeskult abgeschafft gehört. Dazu müssen aber wohl zunächst die ganzen tief sitzenden Indoktrinationsmuster im grossen Stile überwunden werden. Dann wird es ein am Horizont auftauchender Lichtstreiffen jedenfalls schon wesentlich leichter haben, sich zu entfalten. 🙂

    Ich stimme aber auch Hans zu, dass neben dem Abschaffen des Todeskultes auch der Lebenskult aktiv gefördert gehört. Mit den aktuellen Hervorhebungen auf der Startseite versuch ich diesbezüglich etwas nachzuhelfen. 😉

    @Hans

    „Wie “mache ich” heilende Pflanzen?“

    Wozu sie dazu machen, wenn sie schon von Natur aus so beschaffen sind? 😉

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/21/ruckkehr-zur-naturlichkeit/ ist angesagt.

    Natürlich kann man zusätzlich auch noch andere Methoden anwenden. Allein schon konzentriert fokussierte Gedanken in liebelichtvoller Ausrichtung können da schon mehr bewirken, als Methoden auf materieller Ebene. Letztere sind, so ersteres gegeben, m.E. überhaupt nicht notwendig. Insofern teile ich auch Lödings obenstehende Gedanken.

    Ps. Und apropos Haben & Sein: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/10/23/haben-und-sein-realitatsverzerrungen-in-der-deppenkolonie/ 😉

    Gefällt 1 Person

  9. luckyhans

    @ Dude und Jauhu:
    Meist vergessen wir über dem Kampf gegen das Dunkle das Modellieren des Hellen für unsere ganz persönlichen Zukunft – und die unserer Nächsten.
    Wir sind selbst die Schöpfer unseres eigenen Lebens – was wir uns vorstellen, – und je intensiver und mehr mit Emotionen angereichert, desto sicherer – das geschieht dann auch.
    Das meinte ich auch mit „meinen“ heilenden Pflanzen – wenn ich den Pflanzen genug Emotionen und Informationen über mich gegeben habe, dann werden sie genau mit den für mich „richtigen“ Nährstoffen und Schwingungen wachsen und mir nicht nur Nahrung, sondern auch Arznei sein und Gesundheit bringen.

    Gefällt mir

  10. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Nun, „der Kampf gegen das Dunkle“ – eine vergebliche „Liebesmüh“. Ich habe ihn bereits beendet, denn was es nicht gibt, muss ich schließlich nicht bekämpfen …

    Gefällt mir

  11. jauhuchanam राम अवत कृष्ण יוחנן אליהו

    Danke Dude !!!

    Fast wollte ich bedauern, dass ich den wertvollen Beitrag von Armin Risi sooo spät gelesen habe, aber so konnte ich wenigstens das Denken erlernen, was mich zu den gleichen Schlussfolgerungen führte. Hat schon was, wenn Mann selber darauf kommt, oder?

    Vielleicht ist es sogar tatsächlich so, wie er sagt, Mann muss das Licht selbst erfahren – also nicht nur „gesehen“ haben – um die Klarheit seiner Gedanken zu verstehen. „Ist“ er ein Schweizer?
    Also, wenn ein Schweizer das alles so klar erkannt hat, gibt es Hoffnung. 😉

    Was mir allerdings erst durch das Lesen des Artikels bewusst wurde, ist, dass es tatsächlich derart irre geleitete Wahnsinnigen gibt, die das Licht für das Produkt aller Schatten halten – ich war überrascht, denn bereits Augustinus hat derartige „Gedanken“ ja bereits vor über 1600 Jahren alle widerlegt. [Okay, wie jeder große Philosoph wurde auch seine Aussagen und Erkenntnisse von den „Dunkelmächten“ missbraucht, aber wer weiß, wie sehr die „Bibel“ missbraucht wurde und gerade noch das Gegenteil aus ihr konstruiert wurde, als was in diesem Buch steht, wird sich auch darüber nicht verwundern können.]

    Noch einmal vielen Dank, Dude! Ich meine mich zu erinneren, dass ihr „Merci vielmals“ sagt? Also MERCI VIELMALS!

    Gefällt 1 Person

  12. @Löding

    Gern. Ich muss aber dennoch anmerken, dass der von Dir gelobte Artikel von ihm, so gut er auch ist, im Vergleich zu seinem Buch „Licht wirft keinen Schatten“ ein billiger Abklatsch ist.

    Und ja, das göttliche Urlicht muss man erfahren, da es unsichtbar (weil nicht materiell, siehe https://dudeweblog.wordpress.com/2014/06/16/die-symbolik-des-begriffs-licht/ ) ist.

    Ja er ist Schweizer. Wohnt sogar ganz in der Nähe. Begegne ihm ab und zu beim Spaziergang im Wald. 🙂

    Merci au Dier vielmal. 🙂

    Gefällt mir

  13. MhhmHärtzziiiifiiiilmaaals !!! für diesen *Licht-Strahl*-Link ! 😉
    „Die Rechtfertigung des Negativen (statt Korrektur durch Demut, Erkenntnis und Umkehr) ist die höchste Form des Selbstbetruges.“
    -Sooo viiiel“praktiziert“ bei den „Light*-Eso-issoes“
    *=> „Light-Produkt“ …
    => zB: zentrum-der-gesundheit.de: light-produkte schaden der Gesundheit,schädigen die Nieren… und die „Nieren“ sind bitte WAS ?!?

    Ach, ich wünsche mir auch solche Be-Gegnungen beim Ein-Kaufen-Laufen hier im städtischen Pfand-Flaschen-Wald…
    => „Ah-was ! Geh lieber auf den Markt !“
    …Okeeee… stimmt. 😉
    DA hatte ich letzte Wo doch sehr interessante Be-Gegnungen…
    aber KEINER kannte dort „Bär-ser-kehr-Kraut“… ???
    und ist das nicht schön:
    Merklame zur Erkenntnis von gesund-machender Pflanzen-Ver-Rückt-heit
    http://heilkraeuterfrauen.de/kraeutergespinnste/pflanzenverrueckt/index.php

    Gefällt mir

  14. Susan Gunter

    Mein Vater war von Prostatakrebs März 2015 diagnostiziert und seitdem haben wir Chemotherapie 3 mal gemacht, aber der Krebs immer wiederkommen . Vor einigen Monaten habe ich von Cannabisöl und seine heilende Wirkung und ich stammen die Cannabisöl aus Australien (Ricksimpsonmedicaloil@outlook.com) und mein Vater begann die Behandlung sofort mit dem Cannabisöl, nach dem Cannabisöl für die Behandlung in der vereinbarten Zeit mit vorgeschriebenen von Rick gab es insgesamt Heilung und, wie ich jetzt kann mein Vater schreiben zu Fuß rund um das Haus, indem er sich ohne Unterstützung von niemandem und gehen wann immer er will.
    Grüße,
    Susan Gunter

    ***Administation-Notice***

    Please publish ur next comment in english – the machines don’t work properly.

    Good luck to ur father further on…

    Gefällt mir

  15. Ich leide an Brustkrebs, was für mich im Grunde ein Todesurteil in meinem Leben ist, die Gedanken an Brustkrebs brennt und juckt gleichzeitig in meinem Herzen, dass ich tot war (und sieht abscheulich aus). Ich hörte, dass Hanföl helfen könnte, und für den Preis war ich bereit, alles zu versuchen, was mein Leben retten würde. Was ich herausfand, war erstaunlich! Es wurde sofort besser und besser und der größte Teil des Virus ist verschwunden und nur noch wenige Medikamente für mich übrig geblieben. Es ist auch ein Licht, ich bin Rick Simpson sehr dankbar dafür, dass er mir mit dem Hanföl und seinen medizinischen Ratschlägen geholfen hat, für all jene, die Probleme mit Krebs haben

    Er hat mein Leben gerettet, deshalb werde ich weiterhin seine Zeugnisse geben.
    Kontaktieren Sie Rick Simpson unter: (ricksimpsonworldwide@gmail.com)
    WhatsApp: +14012816883

    Gefällt mir

Leserbrief schreiben

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s