Die Symbolik des Begriffs ‚Licht‘

Zweck dieser Abhandlung ist es, die Lichtsymbolik aus spirituell-philosophischer Perspektive zu beleuchten, und diese erweiterte Sicht, auf die zugrundeliegende Bedeutung von Licht, mit einigen materiellen Analogien und Beispielen zu versinnbildlichen.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Selbstverständlich ist mir wohl bewusst, welch Schindluderei (meist zum Zwecke von Kontrolle oder schlichter Geldmacherei) getrieben wird, und welch verblendete Manipulation in New-Age- & Eso-Strömungen an der Tagesordnung ist. Wenn ich von Licht spreche, hat das damit rein gar nichts zu tun, denn für mich entspricht Licht schlicht dem männlichen Schöpferaspekt (in der vedischen Mythologie „Krishna“ als pendant von Radha = Liebe) des Seins an sich.

Licht hat aus höherer Perspektive heraus, in symbolischer Betrachtungsweise, rein gar nichts mit dem Licht innerhalb des multidimensionalen Quantencomputers (Kosmos) zu tun, sondern IST ewiglich immateriell; also jenseits von Materie, Zeit und Raum.

Licht – als „apolarer Gegenpol“ (unlogisch, ich weiss, doch bedenke es dennoch mal abseits des Normdenkens 😉 ) – ist das Symbol von Leben, Wahrheit, Weisheit, Aufrichtigkeit, Bewusstheit, Klarheit, Transparenz, Offenheit, Authentizität, Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit, etc. (wird u.U. noch ergänzt – freue mich über Leserbriefe, die mich über Vergessenes zum allfälligen Addendum informieren – und danke dafür vorab; erwartungsfrei.)

Wie bereits auf der Hauptseite ‚Urquell & Sinn allen Seins und Lebens‚ verdeutlicht, meine ich mit dem Begriff:

Der Grund, der Kern, die Ursache und die Quelle allen Seins und Lebens ist ewiges, transzendentes Licht.
(Männlicher Schöpferaspekt)
[…]

Das Licht ist somit der Urgrund von allem was IST, und allem was existiert.

Ohne dieses Licht wäre Nichts – weder in unbedingtem, ewigen und immateriellen Sein, noch in vergänglicher und materiell bedingter Existenz. Kein Bewusstsein, keine Energie, keine Materie – kurz: Kein Leben.

In seinem Meisterwerk „Licht wirft keinen Schatten“ stellt Armin Risi völlig zurecht fest:

Licht hat ein eigenes, von den Schatten unabhängiges Dasein und symbolisiert Realität, Schatten die Relativität. Licht symbolisiert das Absolute, das Reelle, das Spirituelle, die Einheit, Schatten das Relative, das Nichtreelle, das Materielle, die Zweiheit. Denn nur dort, wo sich etwas dem Licht entgegenstellt, d. h. sich vom Licht entzweit, entsteht Schatten. Licht selbst wirft keinen Schatten.

http://science-of-involution.org/de/Artikel/Licht_wirft_keinen_Schatten.html#Titel02

Angesichts der Tatsache, dass Licht eben das Leben an sich, und letztlich den Urquell von allem Seienden jenseits des Quantencomputers darstellt, ist natürlich nur folgerichtig, dass der Begriff „Licht“ letztlich mangelhaft ist, ja, mangelhaft sein muss; genauso wie jeder andere Begriff dafür mangelhaft wäre, aus dem einfachen Grund heraus, dass etwas, was jenseits aller Existenz in Ewigkeit – absolut und individuell – ist, aus materieller Warte heraus letztlich gar nicht adäquat in ein Wort (was ja als Laut oder Schrift auf materieller, und nicht auf transzendenter Ebene angesiedelt ist) gefasst werden kann, weil jedes Wort die gemeinte Ganzheitlichkeit dieses grenzenlosen, transzendenten, Urquells allen Seins und Lebens (dem Allumfassenden, das alles Relative in sich enthält) beschränkt und eingrenzt.

Nur, irgendwie muss man es ja benennen, wenn man darüber sprechen will, und da man Licht auch als Analogie zu Energie (die nicht zwingend nur materieller Natur sein muss) verstehen kann, ist – für mich – dieser gewählte Begriff noch der Bestmögliche. Dies auch deshalb, weil Licht allein schon innerhalb des Quantencomputers – unbestreitbar – das Leben erst ermöglicht. Denn wäre kein (Sonnen)-Licht auf dieser Welt, würde ich dies hier nicht schreiben, genausowenig wie die geschätzte Leserschaft dies hier würde lesen können.

Daher im folgenden Teil einige Erwägungen zum Licht aus rein materieller Sicht. Bitte bedenkt hiebei stets, dass alles materiell Geschöpfte letztlich aus dem immateriellen, in Ewigkeit seienden Urgrund von LiebeLicht (oder ‚RadhaKrishna‘ / ‚GottVaterMutter‘) hervorgeht.

Licht ist Leben

Will man das Licht auf materieller Ebene verstehen, sollte man sich zunächst um die verschiedenen Dimensionsebenen des Quantencomputers (multidimensionaler Kosmos) bewusst sein.

Wir befinden uns nun also in der Licht/Schatten-Polarität. Gemäss den vedischen Schriften der altindischen Mysterienschulen setzt sich der Quantencomputer aus 14 Dimensionsebenen zusammen, aufgeteilt in je sieben Licht- und Schatten-Dimensionen, wobei in der höchsten ‚Lichtwelt‘ allpräsentes (feinstofflich-materielles) Licht scheint, während in der höchsten ‚Schattenwelt‘ unendliche Düsternis bzw. Lichtlosigkeit herrscht.

Je höher eine Dimensionsebene, umso feinstofflicher (höherfrequente Schwingung – weniger verdichtet/verfestigt/verstofflicht), und je niedriger die Dimensionsebene, umso grobstofflicher deren materielle Erscheinungen, wobei alle Dimensionsebenen der Licht- & Schattenwelten, ausser der beiden niederfrequentest schwingenden, vollständig voneinander abgegrenzt existieren, während die beiden untersten Dimensionen sich überschneiden.

Das erklärt übrigens auch, weshalb es hier auf Erden bzw. in unserem sichtbaren Universum, gleichzeitig sowohl ausgeprägt lichtvolle (Mitgefühl, Nächstenliebe, Barmherzigkeit, Hilfsbereitschaft, Freude, Glück,…), als auch ausgeprägt düstere (Gier, Geiz, Raub, Mord, Vergewaltigung, Unterjochung,…) ‚Erscheinungen‘ gibt.

Oder um es in den Worten Armin Risis zu sagen:

Auf der Erde sind sowohl Dunkelmächte als auch Kräfte des Lichts am Wirken.
[…]
In den Bereichen des Lichts gibt es nur Licht, und im Schatten gibt es nur Schatten. Erschiene Licht im Schatten, gäbe es den Schatten nicht mehr. Nur in einem ganz bestimmten Grenzbereich berühren sich Licht und Schatten, nämlich bei jener „Küstenlinie“, wo Licht und Schatten sich trennen.

Dasselbe Prinzip gilt – gemäß dem vedischen Weltbild – auch im multidimensionalen Kosmos in Hinsicht auf die Welten des Lichts und die Welten des Schattens. Auch diese existieren getrennt (parallel), aber berühren sich in einem Grenzbereich, wo sich Licht und Schatten scheiden.
[…]

http://armin-risi.ch/Artikel/Vedisch/Licht_und_Schatten_der_Gegenwart.html

Da die verschiedenen Dimensionsebenen voneinander abgegrenzt sind, ist es aus unserer Warte heraus über die fünf Sinne schlicht nicht möglich, Einblicke in die höheren Dimensionen zu erhalten, und auch unsere neusten technischen Errungenschaften von Messinstrumenten sind dazu nicht wirklich in der Lage.

Die Astrophysik spricht ja schliesslich nicht zufällig von der ‚dunklen Energie‘ und der ‚dunklen Materie‘, sondern weil für die Wissenschaft schlicht und einfach ca. 98.2% von allem existierenden im Dunkeln liegt- sprich: Sie haben keinen (oder allerhöchstens einen sehr sehr vagen) blassen Schimmer von diesen Bereichen der Existenz!

26,8 Prozent sind dunkle Materie und 71,4 Prozent dunkle Energie. Von der weiß man allerdings nicht, worum es sich handeln könnte. Die dunkle Energie scheint das Universum auseinanderzutreiben und seine Expansion zu beschleunigen. Dunkle Materie kann nicht normal wahrgenommen werden, da sie kein Licht ausstrahlt oder reflektiert. Sie macht sich allerdings durch ihre Schwerkraft bemerkbar, die ganze Galaxien um sich gruppiert. Ohne die dunkle Materie würden sie auseinanderfliegen. Woraus dunkle Materie besteht, ist bis heute unbekannt.

http://www.3sat.de/page/?source=/nano/glossar/materie_dunkle.html

Um nun den bisher eher abstrakten Teil auf eine begreifliche Ebene zu lenken, möchte ich zum Schluss noch einige Beispiele anfügen, die jede/r Selbst ganz leicht nachvollziehen kann.

Nimm einer Pflanze das Licht, und sie wird verwelken. Nimm einem Tier das Licht, und es wird eingehen. Beim Menschen verhält es sich mehr oder weniger genauso.

Wenn ein dies lesender Mensch mir das Gegenteil beweisen möchte, dann schliesse er sich doch mal einige Jahre in eine komplett abgedunkelte Kammer (was ein essentieller Unterschied zur Nacht ist, zumal allein das durch entfernte Sterne ausgestrahlte und durch andere Himmelskörper reflektierte Licht schon einen deutlichen Unterschied zur totalen Dunkelheit darstellt) ein, und berichte mir nach etwa zehn Jahren über seine Erfahrungen – so er/sie dies dann noch kann, was ich stark bezweifle.

Entsprechende Forschungen und Studien belegen sogar: Allein das Eingeschlossensein für einige Wochen in einem abgeschotteten, aber von künstlichem Licht erhellten Raum, führt zu massiven Störungen, wie z.B. versinnbildlichend in der Schachnovelle von Stefan Zweig klar verdeutlicht wird.

Aber auch der französische Geologe Michel Siffre z.B. hat ebendies in einem zweimonatigen Selbstexperiment in einer Höhle ausprobiert – und hätte damit beinah seine momentane körperliche Existenz beendet, wie in dieser ARTE-Doku (es genügen gut 30 Sekunden) klar wird.

Es dürfte allgmein bekannt sein, dass (Sonnen)-Licht die Bildung des lebenswichtigen Vitamin D fördert. Das weiss sogar das BAG:

Der grösste Teil des Vitamin D, das Menschen für ihre Gesundheit benötigen, wird über die Haut gebildet. Dazu braucht es Sonnenstrahlung,…
[…]
Vitamin D ist für die menschliche Gesundheit sehr wichtig. So ist beispielweise eine genügende Vitamin-D-Versorgung unabdingbar, um Rachitis bei Kindern und Knochenerweichung bei Erwachsenen zu verhindern. Eine genügende Vitamin-D-Versorgung fördert die Gesundheit von Muskeln und Knochen und trägt zu einem geringeren Sturz [i] – und Frakturrisiko bei älteren Menschen bei.
[…]
Das meiste Vitamin D, das Menschen für ihre Gesundheit benötigen, produzieren sie selber in ihrer Haut mit Hilfe des ultravioletten Anteils (UV) der Sonnenstrahlung.
[…]

http://www.bag.admin.ch/uv_strahlung/14268/index.html?lang=de

Und Wikipedia weiss zum Beispiel, dass durch Unterversorgung mit Vitamin D kardiovaskuläre Erkrankungen, Allergien, Asthma, Autoimmunkrankheiten, Krebs und weiteres zustandekommen bzw. gefördert werden. Weiter weiss Wikipedia, welcherart u.a. die Symptome von Vitamin-D-Mangel sind (auch wenn der Schreiberling sich beim Denken im Kasus irrt 😉 ):

[…]
Zu den Symptomen gehören Müdigkeit, verlangsamten Denken, Depression, Muskelschwäche und -krämpfe, Schmerzen in den Knien und im Rücken, Schlafstörungen, Hautprobleme, erhöhte Anfälligkeit für Infekte und bakterielle Infektionen.
[…]

Ich Selbst brauche, um dies zu wissen, jedoch keinerlei Informationen von Wikipedia, weil es in den sonnenlichtarmen Wintermonaten in hiesigen Breiten, durch simple Erfahrung bzw. Sinneswahrnehmung, ein Leichtes ist,  an meiner eigenen körperlichen Hülle festzustellen, dass durch längeren Entzug (Sparflamme) von Sonnenlicht gewisse Veränderngen auftreten, was u.a. auch mit dem durch das wenige Tageslicht massgeblich erhöhten Melatoninspiegel zusammenhängt.

Es ist also grundsätzlich noch nicht mal nötig, sich mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu befassen, um zur Erkenntnis zu gelangen, dass Licht das Leben massgeblich befördert, und dass organisches Leben (von einigen mikrobakteriellen, als auch speziellen mehrzellig-organischen Ausnahmen mal abgesehen) massgeblich von Sonnenlicht abhängt.

Dass Licht allpräsentes Leben ist, und dass dies Leben nur schwerlich zu ersticken ist, zeigt sich allein schon an folgendem simplen Beispiel:

Befindet man sich in einem völlig abgedunkelten Raum, genügt ein Kerzlein (Streichholz, Feuerzeug), und der ganze Raum ist von einem Lichtschimmer durchzogen, während es mit gigantischem Aufwand verbunden ist, einen Raum an der Erdoberfläche (also da wo Licht hinscheint 😉 ) komplett abzudunkeln.

Zur Beleuchtung des Lichts als Lebenselixier schlechthin, dürften diese Beispiele – auch wenn man noch etliche weitere hätte anfügen können – genügen.

In diesem Sinne: Es sei Licht! ;-p

Ps. Dieser Artikel ist inspiriert durch die im vorangegangenen, kurzen Poesie-Werk „Obsieg des Lichtes über die Dunkelheit“ erschienenen Kommentare von Magnus Göller und Kolibri. Ich sah mich genötigt, hier eine Klarstellung zur Bedeutung des Begriffs Licht, wie von mir angedacht, darzulegen.


Leseempfehlung:

42 Kommentare

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42 Antworten zu “Die Symbolik des Begriffs ‚Licht‘

  1. Licht erlebe ich in der Dunkelheit wo sich das Dunkle vor dem Licht fürchtet.
    Zu Armin Risi habe ich weitere Erkenntnisse zum Mordfall Schiller zusammengetragen ab Antwort 16
    http://www.adelinde.net/4600/wortkunstler-goethe-macht-eine-zeugenaussage-im-mordfall-schiller/

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  2. Die richtige Beleuchtung ist wirklich das A und O. Ganz gleich, ob es um Ästhetik oder Energie sparen geht: Eine gut aufgestellte und effiziente Beleuchtung erhöht definitiv unser Wohlbefinden. Toller Artikel, danke!

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  3. @Jochen in Bezug zu https://dudeweblog.wordpress.com/2013/08/14/liebelichtvolles-miteinander-als-endziel-ergibt-wahrhaftigen-sinn/comment-page-1/#comment-4613

    „Das von dir gemeinte Licht ist also:

    “Der Grund, der Kern, die Ursache und die Quelle allen Seins und Lebens ist ewiges, transzendentes Licht.
    (Männlicher Schöpferaspekt)”

    Das beinhaltet die religiös-wissenschaftliche bzw. die spirituelle Ansicht, daß es entweder einen Schöpfer (einen männlichen) gibt oder daß es einst einen Urknall gegeben hätte oder daß der wissenschaftlich als Urknall bezeichnete Grund für alles, identisch mit dem (männlichen) Schöpferaspekt ist. Diesen Anfang von Allem, so verstehe ich es bis jetzt, bezeichnest du mit dem Begriff “Licht”.“

    Da gibt es kein entweder oder, sondern ein sowohl als auch. Ausserdem ist das von mir gemeinte Licht (siehe oben im Artikel) jenseitig – also auch jenseits eines Urknalls der Schöpfung. Es geht mir also auch weder um Anfang oder Ende, zumal ich ja deutlich von der Ewigkeit, die jenseits allen Anfangs und Endes, ja jenseits aller Polarität ist, spreche. Und jedes Individuum ist ewiger Teilaspekt dieser absoluten 2in1heit (GottVaterMutter / LiebeLicht).

    „Dieses Licht hat aber nach deiner Ansicht nichts zu tun mit dem Licht, welches die Sonne ausstrahlt,das also von einem materiellen Körper kommt und das die Amun-Ra-Sekte als ihren Schöpfergott anbetet.“

    Präzis.

    „1.Mose 1:3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.“

    Hier findest Du schon den ersten Fehler in der Bibel. Denn was ewig ist, kann nicht werden…

    „Damit stellt sich anscheinend der Schöpfer, bezogen auf deinen männlichen Schöpferaspekt, selbst dar, als das ewige, transzendente Licht, als die Quelle allen Seins.“

    So kann man das durchaus sehen. Bloss ist es nicht das absolute, dass in die Materie eingeht, um „sich darzustellen“, sondern es sind eben die göttlichen Individuen, die sich dazu entschliessen, in die Achterbahnfahrt der materiellen Existenz einzusteigen.

    „Aus dem Licht, das den Schöpferaspekt beinhaltet, kommt damit also “das andere Licht”, welches die Sonnenanbeter zu ihrem Ursprung allen Seins erkoren haben und was wir als die Sonne bezeichnen.“

    Dieses „Licht“ ist eben bloss eine Projektion des wahrhaftigen, ewigen Lichtes, und wenn man dieses vergängliche Projektionsllicht als die absolute Lichtrealität sieht, verkennt man damit die wahre Natur der Quelle, und leidet somit quasi an einer selbergewählten Halluzination.

    “ wäre das von dir gemeinte Licht GOTT, der deiner Meinung nach männlich ist“

    Eben nicht! Ich spreche nicht zufällig von Gottvatermutter!
    Siehe auch hier: https://dudeweblog.wordpress.com/urquell-sinn-allen-seins-und-lebens/

    „Der Grund, der Kern, die Ursache und die Quelle allen
    Seins und Lebens ist ewiges, transzendentes Licht.
    (Männlicher Schöpferaspekt)

    Der Sinn allen Seins ist reine, vollkommene, bedingungslose Liebe.
    (Weiblicher Schöpferaspekt)

    Zusammen bilden sie EINS.
    EIN Bewusst-SEIN in unendlicher Vielfalt.
    Apolar, ungetrennt, vereint, zeitlos und raumlos!

    „und das andere Licht wäre dann der Widerwirker Gottes, namentlich SATAN bzw. Luzifer.“

    Dieses „andere Licht“ ist dann eben die Halluzination. Ein blosses Licht zum Schein – nicht real.

    „Und da du einen männlichen Schöpferaspekt bevorzugst“

    Tu ich ja gar nicht. Siehe oben. 😀

    „Außerdem beinhaltet die von mir beschriebene Darstellung von dem Licht und dem “anderen Licht”, daß es für alles mal einen Anfang gegeben hätte und das es demzufolge auch mal für alles ein Ende geben wird“

    Nur innerhalb der Vergänglichkeit unterworfenen Schöpfung. Siehe auch hier https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/29/sein-nichtsein-unendliche-verganglichkeit-in-unwandelbarer-ewigkeit/

    „Aus christlicher Sicht, beginnt das Ende ja mit der Apokalypse und danach wollen diese Gläubigen ja auch im und durch das ewige Licht leben.“

    Hier geht’s bloss um Herrschaft über gutgläubige Individuen. Wer die holographisch-fraktale Natur des Quantencomputers erstmal verstanden hat, kann über dieses monotheistische Glaubenssystem nicht mehr beherrscht werden.

    „Was wäre aber, wenn es nie einen Anfang gegeben hätte und es demzufolge auch nie ein Ende zu geben bräuchte?“

    Tatsächlich ist das genau so. Stichwort: Ewigkeit! Siehe auch den zweiten Link oben.

    „Du bezeichnest das von der Amun-Ra-Sekte angebetete Licht als nicht Licht, sondern als starke Halluzination, und das von dir gemeinte Licht als weit über deren Vorstellungsvermögen hinausgehende Licht.“

    Ja, weil sie eben das falsche Licht verabsolutieren, und glauben es wäre die wahre Realität des Urquells. Monistischer Trugschluss (Hallu).

    „Demnach hast du ein sicheres Vorstellungsvermögen davon, was DEIN Licht charakterisiert.“

    Wieso mein?Es ist das Licht eines jeden Individuums, ohne das kein Individuum überhaupt wäre.

    Zum Vorstellungsvermögen zitiere ich aus diesem Artikel:

    „Angesichts der Tatsache, dass Licht eben das Leben an sich, und letztlich den Urquell von allem Seienden jenseits des Quantencomputers darstellt, ist natürlich nur folgerichtig, dass der Begriff “Licht” letztlich mangelhaft ist, ja, mangelhaft sein muss; genauso wie jeder andere Begriff dafür mangelhaft wäre, aus dem einfachen Grund heraus, dass etwas, was jenseits aller Existenz in Ewigkeit – absolut und individuell – ist, aus materieller Warte heraus letztlich gar nicht adäquat in ein Wort (was ja als Laut oder Schrift auf materieller, und nicht auf transzendenter Ebene angesiedelt ist) gefasst werden kann, weil jedes Wort die gemeinte Ganzheitlichkeit dieses grenzenlosen, transzendenten, Urquells allen Seins und Lebens (dem Allumfassenden, das alles Relative in sich enthält) beschränkt und eingrenzt.

    Nur, irgendwie muss man es ja benennen, wenn man darüber sprechen will, und da man Licht auch als Analogie zu Energie (die nicht zwingend nur materieller Natur sein muss) verstehen kann, ist – für mich – dieser gewählte Begriff noch der Bestmögliche.“

    „daß die Christen, die ihren Ursprung allen Seins mit Jesus Christus gleichsetzen, der ebenfalls für sie das Licht mit einem männlichen Schöpferaspekt ist“

    Das ist monotheistischer Quatsch, denn Jesus war genauso ein göttliches Individuum wie Du und ich oder sonst wer – qualitativ identisch. Quasi Gott in Gott. Dazu braucht’s keinen Jesus, so man sich um die wahre Natur seines Selbst als ewiger Teil des Absoluten bewusst ist.

    „was ihre Quelle allen Seins, ihr Urlicht, nun tatsächlich ist.“

    Das ist letztlich das eigene, einzigartige Bewusstsein des Individuums als ewiger relativer Teil der absoluten Ganzheit (GottVaterMutter).

    „Sie sagen, das menschliche Denken reiche einfach nicht dafür aus, zu verstehen, was das ewige Licht […] ist. “

    Das trifft sogar zu, denn das Denken ist schlicht zu beschränkt, um etwas absolutes vollständig zu erfassen. Es kann jedoch über das Bewusstsein wahrgenommen bzw. erfahren werden.

    „woher willst du mit Sicherheit wissen, ob vielleicht nicht auch du einer Halluzination erliegst?“

    Erfahrung. 🙂

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  4. Jochen

    @ Dude

    Danke für deine ausführliche Antwort Dude.

    Aber wenn dort, wohin du deine Urquelle platzierst – jenseits aller Existenz in Ewigkeit – möglicherweise doch bloß Nichts ist, dann fiele dein ganzes Denkgebäude in sich zusammen. Denn wenn du nach deinem Tod noch bist, vielleicht sogar in irgendeiner Weise Du selbst bist, was deinen Geist zumindest betrifft, dann befindest du dich immer noch innerhalb der/einer Existenz und daher wird auch dann das von dir als Urquelle bezeichnete weiterhin unerreichbar bleiben.

    Und ist die absolute Ganzheit (GottVaterMutter) nicht auch eine Art Monotheismus und auch etwas Materielles?

    „Zusammen bilden sie EINS.
    EIN Bewusst-SEIN in unendlicher Vielfalt.
    Apolar, ungetrennt, vereint, zeitlos und raumlos!”“

    So gesehen läuft also alles im Grunde auf den (geistig-sexuellen) Akt als solchen heraus oder wie Nietzsche es formuliert hat, auf den „Ring der ewigen Wiederkunft“.

    Das Popol Vuh z.B. nimmt diesen „Ring der ewigen Wiederkunft“ als Basis, die meisten neuzeitlichen Religionen tun es, die Spirituellen tun es, das Leben an sich tut es, die Suchenden im Ganzen tun es – nur festhalten kann man diesen Moment nicht, weil er sich jenseits aller Existenz in Ewigkeit befindet. Oder anders gesagt, wenn dieser Zustand mit dem Bewußtsein erreicht wird, ist er auch schon wieder vorbei, ohne daß man es mit seinem Denkvermögen überhaupt hätte richtig erfassen können. Dies provoziert, daß sich der Mensch sein ganzes Leben danach sehnt, diesem höchsten Moment so nahe wie möglich zu kommen, nach Art von „I can’t get no Satisfaction“. Und weil man das im Leben nicht fertig bringt, verlagert man es einfach ins Jenseits, diesen Zustand erreichen zu können. Nur leider kann es auch so sein, daß man sich selbst damit etwas vormacht und so alles ins Absurde abgleitet.

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  5. Jochen

    @ Dude

    „In diesem Sinne: Es sei Licht! ;-p“

    Aber ward es dann auch Licht?

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  6. Jochen

    @ prometheus141

    „Licht erlebe ich in der Dunkelheit wo sich das Dunkle vor dem Licht fürchtet.“

    Warum sollte sich die Dunkelheit vor dem Licht fürchten?

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  7. @Jochen

    „Aber wenn dort, wohin du deine Urquelle platzierst – jenseits aller Existenz in Ewigkeit – möglicherweise doch bloß Nichts ist, dann fiele dein ganzes Denkgebäude in sich zusammen.“

    Wenn ‚dort‘ Nichts wäre, wäre auch hier nichts. Mit ein Grund weshalb das Nichts ein immaginäres, gedankliches Abstraktum ist. Das Gebäude steht also ganz stabil. 🙂

    „wenn du nach deinem Tod noch bist, vielleicht sogar in irgendeiner Weise Du selbst bist, was deinen Geist zumindest betrifft, dann befindest du dich immer noch innerhalb der/einer Existenz und daher wird auch dann das von dir als Urquelle bezeichnete weiterhin unerreichbar bleiben.“

    Das kommt auf die individuelle Bewusstseinsausrichtung an. Auch hier verweise ich erneut auf meine Ausführungen in diesem Artikel. Es ist also durchaus möglich, aus dem existentiellen Kreislauf auszubrechen, so die Bewusstseinsausrichtung entsprechend passt, um durch’s Nadelör zurück nach Hause zu finden. 🙂

    „Und ist die absolute Ganzheit (GottVaterMutter) nicht auch eine Art Monotheismus und auch etwas Materielles?“

    Nein, denn die absolute Ganzheit schliesst eben nichts aus, wie das bei den Monotheisten die Regel ist. Und obwohl die materielle Energie an sich insgesamt auch als ewiger Teil des Absoluten gesehen werden muss, ist der materielle Anteil nur ein Bruchteil der Ganzheit.
    Wenn Du’s im Detail willst, empfehle ich Dir Risis Bücher. Z.B. Einheit im Licht der Ganzheit als Zusammenfassung oder die multidimensionale-Kosmos-Trilogie oder am besten gleich sein Meisterwerk: „Licht wirft keinen Schatten“.

    „So gesehen läuft also alles im Grunde auf den (geistig-sexuellen) Akt als solchen heraus oder wie Nietzsche es formuliert hat, auf den “Ring der ewigen Wiederkunft”.“

    Kann man so sehen, ja. Ich betrachte es jedoch eher als (rein auf Bewusstseinsebene) symbiotisches Harmoniegefüge, das sich gegenseitig bzw. wechselseitig bedingt, um in absolut perfekter Ordnung zu sein. Zudem betrachte ich „Ring der ewigen Wiederkunft“ eher unpassend. Als Symbol mag es taugen, aber was ewig ist, kann gar nicht wiederkommen bzw. wiederankommen, da es ja unwandelbar im ewigen Jetzt IST. 🙂

    „nur festhalten kann man diesen Moment nicht, weil er sich jenseits aller Existenz in Ewigkeit befindet.“

    „Festhalten“ bzw. bewahren kann man den Moment erst, wenn man eben wieder zurück zu Hause – im ewigen (Bewusst)Sein – ist. 🙂

    „wenn dieser Zustand mit dem Bewußtsein erreicht wird, ist er auch schon wieder vorbei, ohne daß man es mit seinem Denkvermögen überhaupt hätte richtig erfassen können. “

    Das Denkvermögen taugt ohnehin nicht, diesen Zustand zu erfassen, da es – wie shcon gesagt – zu begrenzt ist. Aber ist der Zustand nach Ablegen der materiellen Körperlichkeiten erreicht, währt er ewig. Auch hier nochmal der Verweis auf Sein & Nichtsein.
    Wenn ein annähernder Bewusstseinszustand in der materiellen Existenz gefunden wird, ist es aufgrund der Vergänglichkeit in der Materie vorprogrammiert, dass er wieder schwindet bzw. vergeht. Deshalb ist ja der Ausbruch aus dem QC eminent.

    „Nur leider kann es auch so sein, daß man sich selbst damit etwas vormacht und so alles ins Absurde abgleitet.“

    Sollte das so sein, spielt das keine Rolle, weil dann die Materialisten höchstwahrscheinlich recht haben, was ich aber, nach allem worüber ich mir bewusst bin, als höchst unwahrscheinlich betrachte.

    „Aber ward es dann auch Licht?“

    Wozu und wie soll etwas werden, das schon ewig IST? 😉 Nicht möglich. Habe den Satz ja bewusst so formuliert. 😉

    „Warum sollte sich die Dunkelheit vor dem Licht fürchten?“

    Vielleicht weil Licht die Dunkelheit auflöst, sobald es in der Dunkelheit erscheint? 😉 Denn – und ich sag’s gern noch tausendmal – Licht wirft keinen Schatten, sondern nur Objekte, die sich dem Licht in den Weg stellen, und den Schatten werfen, was aber auf das Licht selber absolut keinen Einfluss hat!

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  8. Jochen

    @ Dude

    „Wenn ‘dort’ Nichts wäre, wäre auch hier nichts.“

    Das sehe ich anders, denn Nichts ist für ewig, und weil es sich selbst verewigen muß, wird aus dem Nichts Alles.

    Betrifft den Text zu: Zurück nach Hause finden:

    „Und sollte ich hiermit einem Irrtum unterliegen, spielt das dann auch keine Rolle mehr, denn wenn ich endgültig tot bin, hat mich das auch nicht mehr zu kümmern.“

    Tja, es auszuprobieren ist eben doch der bessere Weg, und was diesen Weg angeht, an dem bisher noch niemand drum herum gekommen ist, außer Jesus vielleicht, von dem es heißt, daß er selbst das Nadelöhr ist, werden wir es wohl oder übel bis dahin abwarten müssen. Das schließt dann aber auch ein, daß alles Nachdenken über das, was uns nach unserem Tod erwartet, völlig sinnlos ist. In diesem Sinne möchte ich auf das Thomas-Evangelium verweisen, wo es zu Anfang ungefähr so heißt: „Wer die Bedeutung dieser Worte findet, wird den Tod nicht schmecken“. Bisher hat natürlich die Bedeutung der Worte aus diesem Evangelium auch noch niemand gefunden, außer dem vielleicht, der diese Worte selbst gesprochen hat, und das war natürlich auch wieder kein anderer als der Jesus.

    „Vielleicht weil Licht die Dunkelheit auflöst, sobald es in der Dunkelheit erscheint?“

    Die Dunkelheit löst sich nicht auf, sie ist immer noch da, nur sichtbar ist sie im Licht nicht mehr. Jedenfalls für uns Menschen von der Erde aus gesehen, was jetzt das Licht der Sonne betrifft. Denn es gibt ja nicht nur eine Sonne als hellen Stern im Weltraum, sondern es sind sehr viele, und diese scheinen alle in der Dunkelheit und wir können sie nur sehen, weil die Dunkelheit sie umgibt. Und machst du ein Licht in der dunklen Kammer an, dann wird es zwar hell, doch wenn das Licht wieder ausgeht, dann wird es auch in einem Nu wieder stockdunkel. So sind wir Menschen jeweils das Licht unserer Welt und wir werden weiter scheinen auch nach unserem Tod, denn auch wir lösen uns nicht auf, sondern gehen nur aus, wie eine Glühbirne in der Dunkelheit verlöscht.

    Du hast Recht, daß Licht an sich keinen Schatten wirft, aber die Dunkelheit steht dem Licht darin nicht nach. Im Grunde sind wir Menschen so etwas wie Schatten, die zwischen dem Licht und der Dunkelheit umherwandern.

    Viele Grüße von Jochen

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  9. @Jochen

    „Tja, es auszuprobieren ist eben doch der bessere Weg“

    Seh ich nicht so, denn ich bin mir gewiss (aufgrund jahrelangen autodidaktischen, intuitionsgeleiteten Studiums und Nachdenkens), dass ich keinem Irrtum unterliege, und sollte diese Gewissheit sich als illusionär herausstellen, spielt es keine Rolle.

    „Das schließt dann aber auch ein, daß alles Nachdenken über das, was uns nach unserem Tod erwartet, völlig sinnlos ist.“

    Seh ich anders. Siehe dazu auch meine Erwägungen hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2014/04/09/ewiges-leben-und-scheinbare-verganglichkeit-der-tod-als-blosser-ubergang-im-zeitlosen-leben-des-ewigen-bewusstseins

    „Bisher hat natürlich die Bedeutung der Worte aus diesem Evangelium auch noch niemand gefunden“

    Keiner? 😉 Verknüpfe die Essenz des Thomas Evangeliums mit dem Mysterienwissen der alten Hochkulturen und den Erkenntnissen der Quantenphysik, und Du wirst noch staunen, wie relativ leicht man die Bedeutung eben doch herausfinden kann… 🙂

    Und was Jesus betrifft: Darüber diskutier ich grundsätzlich nicht mehr (nicht zuletzt auch Dank Deiner Erwägungen bzgl. der ganzen Ungereimtheiten bei Magnus drüben). Was es dazu für mich überhaupt essentiell zu sagen gibt, steht in diesem Gastartikel: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/03/25/jesus-symbol-des-gottlichen-oder-personalisiertes-bildnis/
    Alles andere wird nie über endlose Hypthesen herauskommen, und ist somit müssig und Zeitverschwendung.

    „Die Dunkelheit löst sich nicht auf, sie ist immer noch da, nur sichtbar ist sie im Licht nicht mehr.“

    Seh ich nicht so, denn im Transzendenten ist das Pendant zum Licht eben die Liebe. Für Dunkelheit hat’s da keinen Platz, und zudem kann, wo Licht ist, gar keine Dunkelheit sein, da die Dunkelheit dort wie Licht ist, automatisch auch (wieder) zu Licht würde… In Bezug auf den QC und die höchsten Schattendimensionsebenen sieht das natürlich anders aus, und hier in der untersten Dimensionsebene und Schnittstelle zwischen den Licht- & Schattenwelten verhält sich’s nochmal anders wie in den höheren Dimensionsebenen beidseits… Was sogar hier auf Erden gleich bleibt, ist, dass eben selbst das Sonnenlicht, wenn die Erde sich entsprechend ausgerichtet hat, die Dunkelheit sich im Licht aufgelöst hat. 🙂

    „und wir können sie nur sehen, weil die Dunkelheit sie umgibt.“

    Die SCHEINBARE Dunkelheit! Denn nur weil etwas nicht in unserem äusserst begrenzten Wahrnehumgsspektrum (siehe hier http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/15/Electromagnetic_spectrum_c.svg/1176px-Electromagnetic_spectrum_c.svg.png ) liegt, bedeutet dass nicht, dass da dennoch ein „höherdimensionales Licht“ scheint, was ja auch im Artikel angedeutet wurde:

    „Die Astrophysik spricht ja schliesslich nicht zufällig von der ‘dunklen Energie’ und der ‘dunklen Materie’, sondern weil für die Wissenschaft schlicht und einfach ca. 98.2% von allem existierenden im Dunkeln liegt- sprich: Sie haben keinen (oder allerhöchstens einen sehr sehr vagen) blassen Schimmer von diesen Bereichen der Existenz!“

    „Und machst du ein Licht in der dunklen Kammer an, dann wird es zwar hell, doch wenn das Licht wieder ausgeht, dann wird es auch in einem Nu wieder stockdunkel.“

    Sicher. Doch bei der Symbolik des Lichtes aus transzendenter Warte spielt das eben keine Rolle, zumal dies Licht ewig ist, und somit niemals ausgeht. 🙂
    Und bei der ewigen materiellen Energie (die man auch materielles Licht nennen könnte) verhält es sich übrigens genau gleich. 😉

    „So sind wir Menschen jeweils das Licht unserer Welt und wir werden weiter scheinen auch nach unserem Tod, denn auch wir lösen uns nicht auf,“

    Wir Menschen lösen uns schon auf. Die Hülle vergeht wieder ins materielle Ganze. Aber unsere Wesenheit, das göttliche individuelle Bewusstsein ist ewig und zieht einfach weiter. Auch hier der Verweis auf oben verlinkten Artikel zum Tod.

    „Im Grunde sind wir Menschen so etwas wie Schatten, die zwischen dem Licht und der Dunkelheit umherwandern.“

    Körperlich inkarniert hier im Irrenhaus des Kosmos im Zeitalter des irdischen Wahnsinns triffts das perfekt, ja – wobei man’s auch umgekehrt ausdrücken könnte, je nach Bewusstseinsausrichtung. 😉

    Lieben Gruss zurück

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  10. Jochen

    Hallo Dude!

    Du schreibst: „In diesem Sinne: Es sei Licht! ;-p“

    Nun, das sagt der Gott der Bibel auch (1.Mose 1:3 Es werde Licht! …), beim Wörtchen „sei“ anstatt „werde“ tut sich nichts an Veränderung am Sinn.

    Aber vielleicht meinen wir zwei grundsätzlich ja das gleiche, wenn wir das ansprechen, woher wirklich alles kommt und wohin wirklich alles geht (und ich wähle hier ganz bewußt die Gegenwartsform). Du sagst, die „Urquelle allen Seins“ mit dem Wort „Licht“ gleich zu setzen wäre schon ein Fehler an sich, weil wir in unserer Begrifflichkeit bereits mangelhaft sind, was das eigentliche, ursächliche „Licht“ betrifft. Das wird so schon stimmen. Wie und womit sollten wir schon etwas bezeichnen können, was es in dieser Welt hier nicht gibt, woher und wohin aber alles, was in dieser Welt hier existiert, kommt und wieder geht?

    Dennoch bleibst du für dich beim Begriff „Licht“, setzt noch „Liebe“ dazu: „Licht/Liebe“. Hört sich das denn für dich nicht zu biblisch an? Dort steht schließlich auch: Gott ist Licht; Gott ist Liebe.

    Über das Nu wird in der Bibel zwar auch kurz gesprochen. Aber es wird dort nicht mit dem Gott direkt Verbunden, sondern es betrifft dort, na es ist schwer es zu formulieren, etwa so etwas wie einen unvollendet-vollendeten Zustand, ohne Raum und Zeit zu bedeuten, aus dem aber alles kommt und wohin auch alles hin tendiert. Anstatt des Wörtchens „Nu“ wird in vielen Übersetzungen das Wort „Augenblick“ verwendet. Aber du weißt ja, unsere Begrifflichkeit ist so oder so mangelhaft.

    Nachfolgend mal ein paar Verse dazu aus der Bibel.

    2.Mose 33:5 Und der HERR sprach zu Mose: Sage den Kindern Israel: Ihr seid ein halsstarriges Volk! Wenn ich nur einen Augenblick in deiner Mitte hinaufzöge, müßte ich dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck von dir, so will ich sehen, was ich dir tun will!

    4.Mose 4:20 Jene aber sollen nicht hineingehen, um auch nur einen Augenblick das Heiligtum anzusehen, sonst würden sie sterben!

    Lukas 4:5 Da führte er ihn auf einen hohen Berg und zeigte ihm alle Reiche der Welt in einem Augenblick.

    Lukas 8:55 Und ihr Geist kehrte wieder, und sie stand augenblicklich auf; und er befahl, ihr zu essen zu geben.

    1.Korinther 15:52 plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.

    Aus den Versen geht zweifelsfrei hervor, daß auch in der Bibel weder dessen Gott noch dessen Gegenspieler, der Teufel, sich mit dem von mir weiter oben beschriebenen Zustand gleichsetzt bzw. er damit als identisch identifiziert wird, denn eine Person kann schlecht ein Zustand darstellen, wie es eine Urquelle ist, etwas, das faßbar ist und doch wieder nicht. So ähnlich wie es in einem Traum der Fall ist, in dem man ist und wo einem es dann so vorkommt, als wäre alles Wirklichkeit, obwohl es sich ja nur um einen Zustand handelt, um fiktive Erlebnisse in einem Nu.

    Nun habe ich in dem Zusammenhang zufälliger Weise das Wort „fiktiv“ verwendet. Es gibt einen Ausdruck, einen Schlimmen, aus dem amerikanischen, der sich fast so ähnlich anhört: „Fuck you!“. Vielleicht ist dabei auch ein gedanklicher Fehler begangen worden, als man vielleicht ein anderes Wort ins Englische übersetzte. Vielleicht sollte der schlimme Ausdruck eher bedeuten: „Denk dich!“ oder „Denk dirs!“? Nämlich der erweiterte Ausdruck zum schlimmen Wort aus dem Englischen und wieder ins Deutsche zurückübersetzt, hört man schon mal als: „Fick dich ins Knie!“. – Dazu kann man nur sagen, was für ein Schwachsinn! Denn um es vollbringen zu können, müßte man es sich schon in dem Zustand der Unwirklichkeit eines Traumes erdenken. In einem Nu wäre solches dann wahrscheinlich ein Leichtes, es zu machen.

    Wie und woher kam alles, wenn nicht in und aus einem Nu? Ja sogar das Licht geht oder ging an in einem Nu.

    1.Mose 1:3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.

    Gott drückte sozusagen vielleicht auf den Lichtschalter, wenn man von der Bibel als Grundlage ausgeht, aber woher dann das Licht kam, darüber wunderte sich dieser Bibelgott wahrscheinlich auch. Denn in einem Nu, im selben Augenblick, war es einfach da. Es kam durchs Ficken, äh, Verzeihung, durch Fiktion, also aus Nichtwirklichkeit in die Wirklichkeit. Und wie kommt etwas aus Nichtwirklichkeit in die Wirklichkeit? Doch NUR dadurch, daß man es sich im Geist denkt, nicht wahr.

    Lieber Dude, denkst du dir nun deine Urquelle allen Seins als eine Art Licht, welches nichts gemein hat mit dem Licht nach sonstigen Vorstellungen in dieser Welt, dann bist du dadurch vielleicht sogar der Erfinder unserer Welt geworden, ohne daß es dir und allen anderen möglicher Weise überhaupt bewußt ist.

    Genau deswegen ist es wahrscheinlich so schwer, dir darin zu folgen, was du für dich unter dem Begriff „Urquelle“ oder „Liebe/Licht“ verstehst. Denn viele andere erfinden sich ihre Herkunft und das wohin sie wieder hingehen auch neu, wenn auch auf ihre ganz individuelle Art. Die meisten Menschen jedoch wählen lieber den anderen Weg, der ihnen als der einzig wahre eingetrichtert worden ist, der vollkommen phantasielos, vollkommen geistlos ist, wobei viele unter diesem Weg das „Licht der Welt“ Jesus Christus verstehen. Den solche Menschen wie wir es sind, aber hinter sich gelassen haben. Denn wir haben begriffen, daß dieses materielle Licht eine Erfindung von kranken Köpfen ist, welche die Welt in die ewige Dunkelheit führen wollen. Weg von der Gabe, die uns Menschen allen gegeben ist, uns unsere Welt als so schön wie in einem Traum nur möglich, zu gestalten.

    Die Dummheit der Menschen.

    Mein Kommentar dazu:
    Widersprüche von Anfang an in diesen Geschichten?

    „Vor der Schöpfung gab es eine kalte Welt, Niflheim, ganz Eis und Kälte. Und es gab eine heiße Welt …“

    Die Schöpfung ist das, was da ist. Kann es vor der Schöpfung also etwas gegeben haben?

    Es mag aber sein, daß das Wort Schöpfung nicht den Zustand korrekt wider gibt, der vor der Schöpfung war bzw. das von den Menschen als Schöpfung bezeichnete, nicht das Ende und damit den Anfang aller Weisheit bedeutet. Denn außer dem Nichts (Ginnungagap) gab es ja laut EDDA schon etwas.

    „Dazwischen liegt Ginnungagap, das geheimnisvolle Nichts, die gähnende Leere.“

    Selbst wenn Nichts zwischen etwas liegt und dieses Ginnungagap genannt wird, kann nicht alles Nichts vor der „Schöpfung“ gewesen sein, denn vor und hinter dem Nichts (Ginnungagap) soll ja schon eine kalte Welt (Niflheim) und eine heiße Welt (Muspelheim) existiert haben, laut dieser Geschichte.

    Wie muß man das jetzt verstehen? Gehen wir mal nach der Reihe vor. Wir haben:

    1. Muspelheim (heiße Welt);

    2. das geheimnisvolle Nichts (Ginnungagap) in der Mitte;

    3. Niflheim (kalte Welt).

    Komische Namen (Begriffe) behindern unser Verständnis, die Sache zu verstehen. Deshalb setze ich mal die modernen Begriffe für das in der EDDA bezeichnete ein.

    1. Sonne (heißes Gestirn);

    2. Weltraum, das All, die gähnende Leere;

    3. Erde (ohne das Licht und die Wärme der Sonne, eine kalte Welt).

    Hier, wenn es schon „DREI WELTEN“ gibt, beginnt also die Schöpfung im Verständnisbereich des Menschen. So zeigt man es uns auch im Kino, das von der NWO gesponsert ist.

    Die Schöpfung beginnt demnach an der Stelle, wo Muspelheim (Sonnenlicht) das geheimnisvolle Ginnungagap (All) zu durchfluten beginnt, auf das kalte Niflheim (Erde) trifft, diese erwärmt wird und damit das Leben beginnt.

    Was die Germanen in ihrer EDDA sehr phantasievoll erzählen, geben die Israeliten in ihrer Bibel nur prosaisch wider.

    1.Mose 1:1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. 2Und die Erde war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe, und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. 3Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.

    Im Anfang gab es auch hier schon die Erde (Niflheim) und den Himmel, bestehend aus der gähnenden Leere (Ginnungagap) und dem verborgenen Licht (Muspelheim) als der sogenannte Geist Gottes, denn laut Bibel ist Gott das Licht, die Liebe und das Leben.

    In einem Bild sieht der Zustand VOR der Schöpfung nach dem beschränkten Verständnis und Begriffsvorstellungen des Menschen so aus:

    Der Titel des Videos trifft es auf den Punkt: „Der Tag, an dem in Deutschland fast die Welt unterging.“

    Daraus wird dann abgekürzt die sogenannte, aber völlig FALSCH interpretierte Apokalypse, die als der Tag bezeichnet wird, an dem die Welt (in Zukunft) untergeht.

    Dies stimmt nur annähernd, denn es geht zwar dann JEDESMAL eine Welt unter, nämlich Muspelheim (Sonne) für kurze Zeit, aber kurz darauf ist dann auch wieder SCHÖPFUNG. In der Bibel bezeichnet als:

    Offenbarung 21:1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel (Ginnungagap) und die erste Erde (Niflheim) sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

    Es ist JEDESMAL der erste Himmel und die erste Erde, die dabei vergehen. Man braucht also nur bis ZWEI zählen zu können.

    Um dieses Naturereignis wurden dann im weiteren Geschichten gesponnen. Jedes Volk machte dazu seine eigene Geschichte, z.B. die Germanen, die Israeliten, die Mayas …
    – bei ALLEN beginnt das, was von ihnen als DIE SCHÖPFUNG bezeichnet wird, mit einer totalen Sonnenfinsternis.

    Symbolisch stirbt z.B. im Christentum das „Licht der Welt“ Jesus Christus am Kreuz, bevor es dann nach kurzer Zeit wieder erscheint. Von Anfang bis Ende können bei einer totalen Sonnenfinsternis während der Abdeckung der Sonne dabei DREI Stunden vergehen. Aus drei Stunden wurden für das Sterben des Jesus Christus (Licht der Welt) und seine anschließende Wiederauferstehung in der Bibel drei Tage gemacht. Der Sinn bleibt aber der gleiche und darauf kommt es nur an.

    Das gründet alles auf Vorstellungen von Menschen und was sie glauben, wenn sie daran verzweifeln nicht zu wissen, wo wirklich alles einmal hergekommen ist. Die Menschen sind wie Kinder, die ihre Welt zwar mit ihren eigenen Augen sehen, dabei aber schon von den Erwachsenen manipuliert worden sind, deren Sicht der Welt zu akzeptieren. Die Erwachsenen halten sich zwar für schlau, sind aber was ihre Phantasie anbelangt, total beschränkt. Nicht umsonst, lassen sie sich nämlich ein X für ein U vormachen und meinen in ihrer Begriffsstutzigkeit, daß das Licht der Welt (also ist es nicht nur für die Christen so!) ihr Erlöser wäre, der bald käme.

    Ja klar kommt der bald, er kommt JEDESMAL bald! Er (Es, das Licht (der Sonne) – der meisten Menschen ihr Gott) ist sogar da, wenn man ihn/es nicht sieht, weil der Mond sich kurz ganz vor die Sonne (Muspelheim) geschoben hat.

    Das aber zu akzeptieren, da widersetzen sie sich. Denn das würde ja bedeuten, daß alles woran sie bisher geglaubt haben, keinen Pfifferling wert wäre. Also belügen sie sich weiterhin lieber selbst und glauben blödsinniger Weise weiter daran, daß ihr Erlöser vom Himmel herab auf die Erde käme, um sie zu retten und das irgendwann bald.

    Der NWO gefällt’s, der katholischen Kirche gefällt’s, denen gefällt’s, die sich die Elite nennen, daß sich die Menschen auf ihre eigene Dummheit berufen, nur um ihnen, der selbsternannten Elite, weiter hörig sein zu können. Und was noch ganz schlimm dabei ist, die meisten Menschen erziehen ihre eigenen Kinder dazu, ebenfalls so dumm zu sein wie sie es selbst sind. So ist es kein Wunder, daß das System die absolute Kontrolle über fast jeden in der Welt hat. Denn alle glauben, das in dem Film „2001: Odyssee im Weltraum“ gezeigte oder das in der Jesus-Geschichte erzählte, wäre Tatsache bzw. es wäre die Wirklichkeit.

    Schöne Grüße

    Gefällt 1 Person

  11. Jochen

    Seltsam, wie sich Fiktion und Wirklichkeit doch überschneiden können. Ganz so, als wärs ein Zeichen. Doch die Wachen unter uns wissen, daß Filme gerne auch zur Manipulation der Bevölkerung eingesetzt werden.

    UNTEN: „Mars Attacks: We Come In Peace“ (siehe ab Minute 1:20). Die weiße (Friedens-)Taube, ein Symbol auch für den Heiligen Geist (BIBEL/Lukas 3:22) und damit für den Vater von Jesus Christus.

    UNTEN: „Die Friedenstauben des Vatikans von schwarzer Krähe und angriffslustiger Seemöwe attackiert.“

    Die schwarze Krähe sieht mir aber eher nach einer diebischen (räuberischen) Elster aus. Es ist außerdem eine Tatsache, daß Tiere durchaus darauf dressiert werden können, zu machen, was Menschen von ihnen wollen (siehe z.B. dazu auch Alfred Hitchcocks „Die Vögel“).

    Man kann die Bilder auch als die symbolhafte Darstellung des Räubers Barabbas (diebischer, schwarzer Vogel) und des Sohnes Gottes (weiße Taube – Unschuldigkeit) interpretieren. Oder darin die Symbolik wiederfinden: Gottessöhne (jene, die sich für die Elite halten) vs. (aus Sicht der Elite) versklavungsbedürftige Menschenkinder.

    Johannes 18:40 Sie schrieen alle und sprachen: Nicht diesen, sondern Barabbas! Barabbas aber war ein Räuber.

    Der arme unschuldige Jesus landete anstelle ihm dann am Kreuz.

    Für die Menschheit erdachte man sich vor 2000 Jahren ein Schauspiel (ein Theaterstück), welches unsere ganze Welt bis heute in seinen Bann zieht.

    Unsere Wirklichkeit wird derzeit nicht von einem fiktiven Satan beherrscht, sondern einzig und alleine von bösartigen menschenähnlichen Kreaturen, die sehr wohl wissen, was sie tun.

    Wir suchen unser Leben lang nach Antworten. Vielleicht hat die Suche danach bald ein Ende.

    Gefällt 1 Person

  12. @Jochen

    Liebsten Dank für Deine höchstspannenden, gehaltvollen und erweiternden Kommentare hier. Ich möchte darauf noch gebührend eingehen, hab allerdings grad Systemterrorschergen & -lakaien an den Hacken, könnte also noch etwas dauern.

    LG
    D

    Ps. Das vorab: Da hast Du aber ne Scheissversion rausgesucht.

    😉

    Pps. Kannst Du mir Hintergrundinfos – bestenfalls als Quintessenz-Zusammenfassung 🙂 – zum Angelus-Gebet geben?

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  13. Jochen

    @ Dude

    Laß dir ruhig so viel Zeit wie du brauchst. Ich habe es nicht eilig.

    „Ps. Das vorab: Da hast Du aber ne Scheissversion rausgesucht.“

    Ich suchte es nicht heraus, sondern stieß rein zufällig darauf und nahm dann einfach das, was sich mir bot. Aber danke für das gestochen scharfe Video zum selben Thema.

    Hintergrundinfos zum Angelus Gebet? Du meinst etwas aus der Bibel dazu?

    Zu dem ganzen Mist, der auf unserer Welt passiert, Entschuldigung, es ist ja nicht unsere Welt, denn sie gehört schließlich Gott (dem Bibelgott), fiel mir gerade heute der Spruch ein: Es ist etwas im Busch.

    2.Mose 3:4 Als aber der HERR sah, daß er hinzutrat, um zu sehen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!

    Lukas 6:44 Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man keine Feigen, und vom Dornbusch liest man keine Trauben.

    Warum also sprach dann dieser Gott nicht lieber aus dem Feigenbaum heraus?

    Richter 9:10 Da sprachen die Bäume zum Feigenbaum: Komm du und sei König über uns!

    Richter 9:11 Aber der Feigenbaum sprach zu ihnen: Soll ich meine Süßigkeit und meine gute Frucht lassen und hingehen, um über den Bäumen zu schweben?

    Der Feigenbaum verweigerte Jesus Christus seine Frucht, deshalb sprach er das Todesurteil über ihn aus:

    Matthäus 21:19 Und als er einen einzelnen Feigenbaum am Wege sah, ging er zu ihm hin und fand nichts daran als nur Blätter. Da sprach er zu ihm: Nun komme von dir keine Frucht mehr in Ewigkeit! Und auf der Stelle verdorrte der Feigenbaum.

    Denn nicht der Feigenbaum ist derzeit König über uns, sondern der Dornbusch; und dieser König trägt als Symbol eine Dornenkrone. Dieser König, von dem gemeint wird, daß er das Leben ist, bringt in Wahrheit den Tod für all jene, die ihm ihre Frucht verweigern.

    In der Tat, es ist etwas im Busch.

    Auf die Mutter Gottes bezogen, sagen wir mal, ist der Feigenbaum nun die Maria, die Auserwählte des Herrn. Laut Bibel hatte sie gar keine Chance, sich dem Heiligen Geist zu verweigern. Er kam einfach wie ein Schatten über sie (siehe Lukas 1:35) und die Maria empfing darauf hin. Hätte sie sich ihm verweigert, was hätte ihr wohl geblüht? – Siehe dazu oben den Vers (Matthäus 21:19). Die arme Maria wußte also gar nicht wie ihr geschah. War es also eher so etwas wie eine Vergewaltigung? Was mir zu dieser Sache immer gleich mit einfällt, ist der Film „Rosemaries Baby“ von Roman Polański.

    Der Filmausschnitt ist zwar nicht auf deutsch, aber die Bilder sprechen für sich. So wie die Maria vom Heiligen Geist schwanger wurde, so ergeht es auf der anderen Seite der Rosemarie durch den Satan, der auch eine Art Geist ist. Was wäre, wenn Heiliger Geist ein Synonym für den Satan wäre?

    Warum mußte es gerade die Maria sein, die sich schwängern lassen mußte?
    Warum hat sich der Satan im Film gerade dieses dürre Ding Rosemarie ausgesucht?

    Ganz einfach deswegen vielleicht, weil es keine Zufälle gibt und die ganze Welt schon bis ins kleinste Detail vorprogrammiert ist, so wie es bei einem Computerprogramm (Computerspiel) der Fall ist? D.h. unsere Entscheidungsfähigkeit, unser persönlicher Wille, ist das wirklich unser Wille oder ist selbst auch der schon zielgerichtet programmiert worden?
    Aber selbst in der besten Programmierung sind immer Fehler (Bugs) enthalten. Haben sich also auch in das vom Schöpfer erstellte Programm Fehler eingeschlichen, so daß einige A.I. plötzlich ganz unvorhergesehene Wege einschlugen, über was der Schöpfer einfach nicht mehr Herr werden kann. Wenn dem so ist, dann mußte sich der Schöpfer vielleicht etwas Weltbewegendes einfallen lassen, um alles doch noch ziemlich unter seiner Kontrolle halten zu können. Dazu erfand er sich dann selbst neu in Form seines Sohnes Jesus Christus. Klar daß dieser dann alles tat, was sein Schöpfer von ihm verlangt hat. Und wie viele sind es auf der ganzen Welt, die sich dem Jesus ähnlich machen wollen, indem sie des Heiligen Geistes Willen tun? – Massen sind’s! Andere hingegen, die wehren sich mit allen Kräften dagegen. Der Herr wird einfach nicht mehr ganz Herr über alle seine Geschöpfe. Das Programm hat sich verselbständigt und damit haben sich auch die Geschöpfe verselbständigt und sehnen sich nach einer Welt nach ihren eigenen Vorstellungen außerhalb der Schöpfung, hinein ins pure Geistige, nach dorthin also, wo ihr wirklicher Ursprung ist. Weg von der Kreatur, die auch nur Mittler (Jesus Christus) ist und die sich Herr und Gott nennt und gleichzeitig sich selbst, wie auch ihren Vater (siehe dazu Johannes 14:8-9) darstellt.

    LG von Jochen

    Gefällt 1 Person

  14. Jochen

    Was ich oben zu den A.I. schrieb, das erinnert mich jetzt an den Film „Angel Heart“. Darin sucht ein Mensch sich selbst, und der Teufel versucht mit aller Macht dagegen zu halten, daß ihm das gelingt. Im Film gibt es schließlich für den Protagonisten kein Entrinnen, einfach deswegen wohl, weil das „Programm“ ein in sich geschlossenes Programm ist. Dieses wird dem Zuschauer jedenfalls suggeriert.

    Was ist mit den Menschen im Hier und Jetzt? Sind sie nicht ständig auf der Suche nach der außerirdischen Intelligenz (A.I.)? Suchen alle vielleicht auch nur nach sich selbst? Gibt es wie im Film „Angel Heart“ am Ende auch kein Entrinnen für jeden von uns?

    Oder ist gerade die Gegenwehr des Programmierers, also des Schöpfers, Beweis dafür, daß es ein Schlupfloch im System gibt, durch welches wir außerhalb seines Machtbereiches kommen können?

    Die Suche geht also weiter. Vielleicht führt der Weg in die Freiheit wirklich durch ein Nu.

    Gefällt 1 Person

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