Gespräch mit einem guten Freund

Erinnerung
um mich herum,
träge und stumm,
dunkel und dumpf –
Befindlichkeits-Sumpf

Fragen glucksen im Morast
Chancen verpasst?

Paddeln, Schwimmen,
Bewegung überhaupt:
Hier noch erlaubt?

Willst du? Was?
Überflüge verpasst.
Alles irgendwie auch verhasst.
Zu spät? Wofür?

DU bist schuld.
DU hast mich nicht gegrüßt,
mir nicht mehr mein Dasein hier versüßt.

Selbstverständlich bin ich gekränkt!
Mehr als sich mancher so denkt!

Und doch klingt´s irgendwie nur noch wie Hohn:
Selbst-Bestrafung such ich mir hier jetzt aus zum Lohn.

Ja, ICH will!
Und weide mich
in meinem Splitter-Ich.

Daß andre andre Wege gehen,
kann und will ich nicht verstehn.
Sie erfüllen mir gegenüber einfach nicht Ihre Pflicht!

Weil sie doch tatsächlich andre Wege gehen
– als von mir erwartet –
und dann selbstverständlich für sie vorgesehn.

Ja, das Leben ist schon wirklich schwer:
Weit und breit kein *Gefühls-Rosa* mehr.

Nur Verhaltens-Erwartungs-Grau
trübt mir die Sicht und macht das Sehen ungenau,
Vergilbt mir meine Brille,
Und ist doch nur mein eigner Wille…

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Eingeordnet unter Menschen, Philosophie, Sinn

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