Snooker WM 2014 – Königsdisziplin des Billard II

Anm. April 2015

WM 2015


Wie alle Jahre wieder, so wird die Snooker Weltmeisterschaft auch 2014 in England gespielt. Stätte der Zusammenkunft ist – wie immer seit 1977 – das Crucible Theatre in Sheffield. Heute Samstag, den 19. April, geht das Spektakel los und dauert wie jedes Jahr genau 17 Tage – also bis zum 5. Mai.

Es handelt sich dabei um ein Qualifikationstournier nach dem KO-System, was bedeutet, dass theoretisch grundsätzlich jeder – sowohl Mann als auch Frau – teilnehmen kann, sofern er/sie alle Qualifikationsrunden gewinnt. Bis zum heutigen Tag hat es jedoch noch nie eine Frau geschafft, sich zu qualifizieren, weshalb das Tournier bis heute ausschliesslich Männern vorbehalten ist.

Die aktuell 15 besten Spieler der Weltrangliste, sowie der Vorjahressieger (2012: Ronnie O’Sullivan /2013: Ronnie O’Sullivan) sind automatisch für die Schlussrunde qualifiziert. Ronnie – der letztes Jahr zum ersten mal seit Stephen Hendry Anno 1996 den Weltmeistertitel verteidigen konnte – ist damit, obschon in der Weltrangliste von Platz 19 bis auf Platz 33 zurückgerutscht (was auf eine eher schlechte Jahresform rückschliessen lässt), auch dieses Jahr wieder automatisch qualifiziert und sollte trotz seines Rankings durchaus als Titelkandidat in Betracht gezogen werden.

Die offzielle Weltrangliste wird von der World Snooker Association herausgegeben (mehr zur WSA weiter unten). Da für die Schlussrunde nur noch 32 Spieler zugelassen sind, gibt es also genau 16 offene Startplätze für Qualifikanten.

Die WM ist von A bis Z ein sehr besonderes Tournier, was sich auch an den Punkten für die Weltrangliste und den Preisgeldern (mehr dazu gegen Ende des Artikels) deutlich zeigt.

Der Champion z.B. nimmt seit diesem Jahr 300’000 britische Pfund (2013: 250’000) Siegerprämie mit nach Hause. Bis vor einigen Jahren gab es an der WM für ein Maximum-Break (mehr dazu weiter unten) – exklusiv – zudem einen symbolbehafteten Sonderbonus von 147’000 Pfund. Das wurde dem WSA-Gesindel und den Sponsoren aber offenbar zu teuer, da sich die ‚Maximums‘ in den letzten 5-10 Jahren doch merklich mehrten, auch wenn diese selbstverständlich nachwievor die absolute Ausnahme darstellen, da sie, aufgrund der unvorstellbaren Anforderungen des Snookers, praktisch nur in ganz speziellen Situationen auch tatsächlich abschliessend (147er Break = maximale Punktzahl) realisierbar sind.

Die Höhe der zu erheischenden, sehr wichtigen Weltranglistenpunkte (je höher das Ranking, umso weniger Qualifikationsrunden gilt es an den Tournieren der Maintour zu bestreiten) ist sehr viel grösser als an fast allen anderen Tournieren – zum Teil sogar doppelt so hoch (eine Detail-Auflistung dazu findet sich noch weiter unten). Salopp gesagt, macht ein WM-Sieg locker 4 – 6 ‚PTC‚-Erstrunden-Niederlagen wett.


Die Königsdisziplin des Billard ist eine der anspruchsvollsten Sportarten überhaupt, was allen, die sich in dieser Kunst schon selber versucht haben, zweifelsfrei bewusst sein dürfte.

Kurz zusammengefasst erfordert Snooker – im Vergleich zum lockerleicht spielbaren Pool – eine unvorstellbare Konzentration, strategisches und taktisches Genie, sowie zu Höchstform kultivierte Feinmotorik. Zudem kommt die Anforderung einer gewissen körperlichen Fitness, nicht zuletzt auch weil das hohe Konzentrationsniveau aufgrund der langen Spieldistanzen über grosse Zeiträume aufrecht erhalten werden muss.

Die meisten Menschen denken, wenn sie Billard hören, automatisch an Pool, zumal diese Spielart einen wesentlich breiteren Beliebtheits- & Bekanntheitsgrad geniesst als die Königin, da es in vielerlei Bars, Clubs und sonstigen öffentlichen Etablissements Pool-Tische gibt, auf denen zur Unterhaltung gespielt werden kann. Dafür gibt es wohl zwei Hauptgründe:

  • Ein Snookertisch ist mit den Ausmassen von knapp 3.66 x 1.83 Metern (12 Fuss) wesentlich grösser als ein Pooltisch mit 2.54 x 1.27 Metern (offizielle Tische: 9 Fuss, inoffizielle Tisch auch mit 8 Fuss). Da man, um auch brauchbar spielen zu können, rund um den Tisch herum, zusätzlich zu den so schon ziemlich platzfressenden Tischmassen, mindestens 1.5 Meter (besser 2 Meter) offene Fläche benötigt, fehlt vielerorts schlicht und einfach der Platz einen dieser Gewaltskolosse von 1.5 Tonnen anzubieten. Die minimal benötigte Fläche beträgt also etwa 7 x 5 Meter. Das immense Gewicht rührt daher, dass unter dem feinen Kammgarn-Tuch eine bis zu 5 cm dicke Schieferplatte liegt, welche massgeblich für diese kolossale Last verantwortlich ist. Wer also in seiner Wohnung einen Snookertisch aufstellen möchte, sollte zuerst mit einem Statiker Rücksprache halten, nicht dass noch plötzlich der Boden durchbricht, und den verdutzt glotzenden, unten lebenden Nachbarn die Bälle durch die Wohnung kullern. 😉 Spielgelegenheiten für Snooker gibt es daher fast ausschliesslich in Billardcentern.
  • Die Anforderungen an den Snookerspieler sind unbeschreiblich viel höher als diejenigen für einen Poolspieler, was mehrere Gründe hat.
  1. Die Tascheneinläufe sind in speziellem Winkel abgerundet, was dazu führt, dass die Präzision viel höher sein muss als beim Pool, wo die Einläufe gerade sind. Der entscheidende Unterschied dabei ist, dass beim Pool die Bälle von den Taschen aufgenommen werden, während diese beim Snooker dazu gemacht sind, die Bälle wieder auszuspucken, wenn entweder das Tempo zu hoch ist, und/oder die Einlochpräzision mangelt (indem man nur den Rand des Tascheneinlaufs trifft).
  2. Die Tischgrösse, welche zu viel längeren Stossdistanzen führt.
  3. Die grösse der Bälle: Snookerbälle sind entscheidend kleiner als Poolbälle.
  4. Die höhere Anzahl der zu lochenden Bälle beim Snooker erschwert eine längere Lochserie, die direkt in einem Tischbesuch zum Frame-Gewinn führt, massiv (als ‚Frame‚ bezeichnet man im Snooker eine Zähleinheit, ähnlich dem Satz beim Tennis. Der Spieler, der in einem Frame die meisten Punkte erzielt, gewinnt dieses).
  5. Das viel komplexere und damit die Spielanforderungen massiv erhöhende Regelwerk von Snooker.

Wer Selbst schon mal den Versuch unternahm und sich an einen Snookertisch wagte, wird beim ersten Anblick allein schon von der immensen Grösse des Tisches überwältigt worden sein, und genau wissen, wie gewaltig die Unterschiede – dabei insbesondere die Anforderungen an den Spieler – zum Pool sind. Um dieses Spiel wirklich sauber zu erlernen, benötigt man unzählige Stunden an konzentriertem und stetigem Praxistraining, bis man zumindest schon mal hin und wieder etwas so trifft, wie beabsichtigt.


Um hier jetzt auch einen Eindruck des Spiels zu vermitteln, im folgenden eine der glanzvollsten Vorstellungen aller Zeiten: Das schnellste je gespielte Maximum-Break (Ein ‚Break‚ ist eine Serie von Punkten, die ein Spieler erreicht, wenn er durchgehend am Tisch ist.), welches einer der Grossmeister des Spiels, Ronnie O’Sullivan, am 21. April 1997 in gerade mal 5:20 Min vorführte.

Ein Maximum-Break ist, wenn ein Spieler, ohne dabei auch nur einmal zu verfehlen, den gesamten Tisch komplett und mit der höchstmöglichen Punktzahl abräumt. Das bedeutet 36 gelochte Bälle am Stück, jedoch immer ausschliesslich mit Schwarz (7 Punkte), was zu der maximalen Punktzahl von 147 führt (15x rot + schwarz = 120 + 27 für die sechs Farben am Ende – mehr zum Regelwerk nach Ronnies Glanzstück).

Die einzige Ausnahme, in welcher theoretisch sogar 155 Punkte in einem Break möglich sind, ist ein anfänglicher ‚Freeball‚, weshalb das höchste je gespielte Break bis heute bei 148 Punkten liegt, welches jedoch nicht als Maximum-Break zählt. Allein die Tatsache, dass von allen Maintour-Profis seit dem 11. Januar 1982 bis zum heutigen Tage an offiziellen Tournieren erst 105 mal ein Maximum-Break hingezaubert werden konnte, zeigt die Schwierigkeit dieses Spiels schon eindrücklich auf.

Lehnt euch nun also zurück und geniesst die folgende Darbietung! 🙂

Wer dies jetzt sieht, ohne je selber gespielt zu haben, oder auch nur schon die gewaltigen Ausmasse des Tisches in Natura erblickte, wird vielleicht denken, dass Snooker eigentlich ganz einfach sei. Aber wer es selber erlebt hat, kann wohl bestätigen, dass dieses Spiel, wenn man Selbst am Tisch steht – im Gegensatz zu Pool – durchaus auch depressiv machen, weil man einfach kaum was trifft, ausser es geschähe ein ‚Fluke‚ (Als Fluke bezeichnet man einen Glückstreffer).

Mir persönlich geht es jedenfalls oft so, weshalb ich selber auch favorisiert Pool spiele. Da mir Muse, Zeit und Geld für intensives Training fehlt, spiele ich Snooker hauptsächlich beim Zuschauen im Kopf, zumal auf diese Weise die unglaublich hohe Anforderung an die feinmotorischen Fähigkeiten entfällt, und damit der Fokus voll und ganz auf Taktik und Strategie liegt.

Darüberhinaus wirkt es auf diese Weise, wenn man den Profis zuschaut, richtiggehend meditativ und entspannend. Probiert es aus! 🙂


Abschliessend verweise ich nun noch auf weitere wissenswerte Informationen rund um Snooker allgemein, wie auch die aktuelle WM im speziellen.

Regelwerk (Grundsätzliches)

Es gibt neben dem Stossball (die Weisse) 15 rote und 6 verschiedenfarbige Kugeln. Das Grundprinzip des Spiels ist es, abwechselnd eine rote Kugel und darauf folgend eine Farbe freier Wahl (vorzugsweise schwarz) zu lochen, solange bis alle Roten auf dem Tisch entweder komplett abgeräumt sind, oder der Gegner den Frame aufgibt. Die farbigen Bälle werden, solange sich noch rote Kugeln auf dem Tisch befinden, vom Schiedsrichter immer wieder neu aufgesetzt. Kommt ein Spieler an den Tisch, muss er immer zuerst eine Rote spielen. Jede gelochte Rote zählt einen Punkt. Wenn alle Roten gelocht wurden, sind die farbigen Bälle in folgender Reihenfolge dran:

  1. Gelb (2 Punkte)
  2. Grün (3 Punkte)
  3. Braun (4 Punkte)
  4. Blau (5 Punkte)
  5. Pink (6 Punkte)
  6. Schwarz (7 Punkte)

In gewissen Fällen sehr komplizierter Bilder, ist es taktisch wesentlich schlauer, wenn man, statt eines riskanten Lochversuchs, den Gegner ‚snookert‚ (ihn in eine möglichst schwierige Ausgangslage bringt, im Bestfall so, dass er den [bzw. im Falle von mehreren auf dem Tisch befindlichen Roten „keinen“] zu spielenden Ball nicht direkt anspielen kann).

Eine Übersicht über die Fachbegriffe findet sich bei Wikipedia.
Das gesamte offzielle Regelwerk im Detail ist hier (in englisch) zu finden.
Eine deutsche Version davon ist beim Deutschen Snooker Kontroll Verband erhältlich.
Die Gesamtübersicht zum Snookersport bei Wikipedia.


Entstehungsgeschichte

Snooker wurde interessanterweise von britischen Armeeangehörigen entwickelt, was wohl auch einer der Hauptgründe für die hohen taktischen und strategischen Anforderungen dieser Kunstform ist.

Der Ursprung des Billardspiels ganz allgemein liegt im 15. Jahrhundert bei dem heute so gut wie ausgestorbenen Spiel Pall Mall.
[…]
Snooker selbst wurde in Indien im Jahr 1875 (vermutlich am 17. April) von Offizieren der britischen Kolonialkräfte im Ooty Club von Ootacamund in den Nilgiribergen erfunden. Die übliche Spielweise war damals das Black Pool, das mit 15 roten und einem schwarzen Ball gespielt wurde, sowie English Billiards. Der Überlieferung nach experimentierte Sir Neville Chamberlain auf einem English-Billiards-Tisch an einer Variante, welche zu den 15 roten Bällen und dem schwarzen Ball noch zusätzliche Bälle enthalten sollte. Das daraus entstandene „Snooker-Pool“ bestand in seiner ersten Variante aus 15 roten Bällen sowie jeweils einem schwarzen, einem pinkfarbenen, einem grünen und einem gelben Ball, wobei die Aufsetzpunkte aller „Farbigen“ durch die Markierungen aus dem English Billiards vorgegeben waren. Später wurde das Spiel dann modifiziert, indem Braun und Blau hinzugefügt wurden.
(Wikipedia)

Es wird vermutet, dass diesen Kolonialoffizieren in Indien während des Monsuns schlicht langweilig war, und sie dann die Not zur Tugend machten, und die Trübsal durch den Dauerregen kreativ schaffend in die Erfindung einer der schönsten Künste auf Erden transformierten: Snooker!

Definitiv und unbestreitbar viel viel schlauer, als wenn sie koloniale Invasionskriege führen. 😉


Die WPBSA (WSA)

Die Oberaufsicht über den Profi-Snookersport hat die World Snooker Association als Suborgan der WPBSA.

Die World Professional Billiards and Snooker Association (kurz: WPBSA) ist der Weltverband für Profi-Spieler in den Billardvarianten Snooker und English Billiards.

Gegründet wurde der Verband 1968, damals noch unter dem Namen Professional Billiard Players Association. Die Hauptaufgabe der WPBSA ist die Vermarktung und Organisation der Snooker Main Tour.
(Wikipedia)

Die verantwortlichen Köpfe – wie auch deren englische Steifheit, welche sich u.a. in den völlig blödsinnigen Kleidervorschriften (lange, dunkle Hosen, Hemd, Weste, Fliege) für die Spieler äussert – hinter dieser sehr dubiosen Organisation erachte ich persönlich als äusserst fragwürdiges Blutgeld-Gesoxx, daher interessiert mich deren Paragraphenreiterei nicht die Bohne, und mein Augenmerk liegt beim Snooker darum nicht bei diesen Stock-im-Arsch-Korinthenkackern, sondern einzig und allein auf den meisterhaften Vorstellungen der Spieler am Tisch, denen für ihre Leistung alle Ehre gebührt. Denn letztlich sind es beim Snooker auch einzig diese sagenhaften Leistungen der Spieler, die wirklich zählen – alles andere, was drumherum aufgebauscht wird, ist ohne diese nur eine leere, inhalts- & sinnlose Hülle.


Spielplan / Sendezeiten WM 2014 / Frameanzahl

Bis zum Abschluss der ersten Runde (best of 32) sind die Spiele täglich auf 11:00, 15:30 und 20:00 (MEZ) angesetzt. Danach gibt es minimale Änderungen (24. April: 14:00 & 20:00 / 28. April: 14:00 & 20:00 / 1. Mai: 14:00 & 20:00) und Sonderzeiten für das zwei Tage dauernde Finale. Der ganze Spielplan, die Sendezeiten und die Paarungen im Detail finden sich als Gesamtübersicht bei Eurosport, die, wie immer bei der WM, fast alle Spiele in Gänze ausstrahlen.

In diesem Zusammenhang noch die Anmerkung für Schweizer (die wie ich den TV kaum noch einschalten), dass Eurosport seit einigen Monaten nicht mehr im analogen Kabelnetzangebot erhältlich ist. Das UPC-Cablecom-Verbrechersyndikat nimmt fortlaufend die letzten selten noch brauchbaren Sender aus dem analogen Angebot heraus (dem neusten Streich fallen u.a. auch ARTE, 3Sat und ORF1 zum Opfer), und zwingt den Röhren-TV-Nutzer so faktisch zur Umstellung auf digitalen Empfang (was die sinnlose Entsorgung tadellos funktionierender Geräte natürlich miteinschliesst und die Hersteller digitaler Empfangsgeräte freut; geplante Obsoleszenz mal etwas anders…).

Rolf Kalb, der langjährige Moderator für den deutschen Sprachraum, ist im übrigen der perfekte Kommentator (ungeschlagen) für Neulinge. Snookerexperten hingegen wird er in den Wahnsinn treiben. 😉

Wer sich als Snooker-Experte vor dem eurosportschen Kalb schützen will und/oder schlicht keine Lust hat, sich die dauernden Werbungen bei Eurosport anzutun, kann auch über einen britischen Proxy (da nur für UK online erhältlich) bei der BigBrotherCompany zugreiffen, oder folgende Online-Optionen nutzen:

  1. http://www.sportlemon.tv/ (Auswahl von Livestreams)
  2. http://www.kakibara.com/ (Auswahl von Livestreams)
  3. Falls Eurosport International mal nicht auf Sendung ist, oder wer lieber den Co-Kommentar von Ex-Weltmeistern in Englisch hört, kann auch British Eurosport empfangen, was je nach Anbieter aber mit Malware-Gefahr verbunden ist. Den mit Abstand besten Kommentar, und obendrauf noch die besten Sprüche, bietet Ex-Weltmeister Joe Johnson! Da können sogar die Bataillone extrateuer bezahlter Profis & Ex-Weltmeister bei der BigBrotherCompany einpacken. 😉
  4. Weitere Hinweise und Tips finden sich hier.
  5. Live-Scores

In der ersten Runde wird, verteilt auf zwei Sessions, best of 19 gespielt (9 + max. 10 Frames pro Session), das bedeutet, der erste Spieler, der 10 Frames gewonnen hat, ist eine Runde weiter. In den Achtel- & Viertelfinals erhöht sich die Anzahl auf drei Session mit best of 25 (8 + min. 5 / max. 8 + max. 9 Frames pro Session), im auf zwei Tage verteilten Semifinal auf vier Sessions mit best of 33 (8 + 8 + min. 1 / max. 8 + max. 9 Frames pro Session), und im Grande Finale am 4. und 5. Mai – auch in vier Sessions – mit best of 35 (8 + 9 + min. 1 / max. 8 + max. 10 Frames pro Session).


Weltranglistenpunke & Preisgelder an der WM 2013

Punkte:

Sieger: 10000
Finalist: 8000
Halbfinalisten: 6400
Viertelfinalisten: 5000
Achtelfinalisten: 3800
letzte 32: 2800 (Die Gesetzten, wenn sie verlieren, die Hälfte)

Quelle: worldsnooker.com

Preisgelder (in Klammer die letztjährigen):

Sieger: 300’000 £ (250’000 £)
Vize-Weltmeister (Verlierer des Finals): 125’000 £ (125’000 £)
Halbfinale: 55’000 £ (52’000 £)
Viertelfinale: 25’000 £ (24’050 £)
Achtelfinale: 16’000 £ (16’000 £)
letzte 32: 12’000 £ (12’000,00 £)
letzte 48: 8’500 £ (8’200 £)
letzte 64: 5’000 £ (4’600 £)
letzte 96 1’000 £ (0)

Maximum Break (Hauptrunden): Wieder keine Sonderprämie. [Gemäss Eurosport-Kommentar gibt es für ein Maximum doch ein Preisgeld in der Höhe von 20’000 £]
Höchstes Break (Hauptrunden): 10’000 £ (10’000 £)
Höchstes Break (Qualifikation): 1’000 £ (1’000 £)
Preisgeld insgesamt: 1’214’000 £ (1’111’000,00 £)

Quelle: worldsnooker.com


Hauptfavoriten auf den diesjährigen Titel kann ich zur Zeit keine nennen, zumal ich mich seit dem Ende der letzten WM keine Sekunde lang mit Snooker beschäftigt hatte. Die letztjährigen Favoriten Judd Trump, Ronnie O’Sullivan und John Higgins sind für mich aber auch dieses Jahr heisse Kandidaten für den Tourniersieg. Sobald ich mir über die Form der Spieler ein Bild gemacht habe, werde ich meine endgültigen Favoriten hier an dieser Stelle im Artikel nachtragen.

Favoriten 2014:
Ronnie O’Sullivan (19.4., 15:05) [Ausgeschieden im Final gegen Mark Selby mit 18-14, 5.5.14]
Marco Fu (24.4., 00:15) [Ausgeschieden im Achtelfinal mit 8-13 gegen Shaun Murphy, 28.4.14, 22:10]
Neil Robertson (24.4., 20:55) [Ausgeschieden im Halbfinal gegen Mark Selby mit 17-15, 5.5.14]

Die Spielberichte und Analysen der letztjährigen WM finden sich ab hier.

Zum Schluss nun noch meine heutigen Match-Favoriten (weitere Empfehlungen dann im Kommentarstrang):

11:00 Ronnie O’Sullivan – Robin Hull
15:30 Stephen Maguire – Ryan Day
20:00 Ronnie O’Sullivan – Robin Hull (Entscheidung!)

Anmerkung: Da ich mir auch dieses Jahr einige Spiele in Gänze anschauen werde, und ein Spiel auch gut und gerne mal 6 Stunden dauern kann (bei den längeren Spieldistanzen können es auch schon mal 10 Stunden oder gar mehr sein 😉 ), werde ich hier auf der Seite in nächster Zeit hauptsächlich in diesem Kommentarstrang eine kleine Berichterstattung mit eigenen Berichten, Analysen, besonderen Matchempfehlungen und weiterem tätigen und auch die (Zwischen-)Resultate vermerken. Weil mich neben Snooker keinerlei Sport interessiert, und bei Snooker auch nur die WM, gönn ich mir das einmal im Jahr einfach zur meditativen Entspannung. 🙂


Let’s get the boys on the baize!

27 Kommentare

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27 Antworten zu “Snooker WM 2014 – Königsdisziplin des Billard II

  1. 1mG0ne

    Zuerst dachte ich, „ist dies ein Bewerbungsschreiben für ein Sportmagazin Job“ – am Ende denke ich aber „viel Spass und gut meditatives Relax“ 🙂

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  2. @1mG0ne

    Danke Dir!

    Ps. Wär’s ein Bewerbungsschreiben für ein Magazin müsste ich aber wahrscheinliche einige Passagen zensieren… 😉

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  3. Ronnie’s Spiel hat überzeugt, auch wenn seine Form (noch?) nicht ganz an das Überflieger-Snooker vom letzten Jahr heranreicht. Er ist daher als erster klarer Titelfavorit im Artikel vermerkt, denn obschon Hull, aufgrund zu vieler unnötiger Fehler, kein sonderlich anspruchsvoller Gegner ist, dürften es auch bessere Spieler schwer haben gegen O’Sullivan. Mit einer Führung von 7-2 dürfte die Qualifikation für die zweite Runde für Ronnie heute Abend ein Spaziergang werden.

    Zwischenstand Doherty – Bingham: 4-5
    Beide haben ziemlich schlecht gespielt.

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  4. Maguire liegt 3-6 hinten gegen Day, der überragende Pots (Long Pots inkl.) gespielt hat. Sehr attracktives Snooker von beiden, wenn auch ebenfalls (noch?) kein Überfliegerstyle.

    Murphy gegen Cope ist noch im Gange. Zwischenstand: 4-3

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  5. Hull hat deutlich aufgedreht, was dazu geführt hat, dass bei Ronnies Spaziergang einige Steine im Weg lagen, nicht zuletzt, weil er kurzzeitig ein bisschen geserbelt hat, was ihn jedoch nicht im geringsten daran gehindert hat, den Match letztendlich mit 10-4 zu gewinnen.

    Aktuell läuft noch die erste Session zwischen dem Captain, Ali Carter und einem mir unbekannten kleinen Chinesen (Xiao). Momentaner Spielstand: 3-1. Ali kurz vor’m 4-1. Mehr dazu später in nem Nachtrag hier.

    EDIT 23:30

    Carter – Xiao abgründig, weit unter WM-Standard. Ali spielt zeitweise wie ein Überraschungsei mit billigem Schnickschnack drin… Keiner weiteren Rede wert, ausser vielleicht, dass ich statt Xiao viel lieber Liang Wenbo gesehen hätte, der sich dieses Jahr allerdings nicht für die Schlussrunde qualifiziert hat… …mal schauen was Ding auf Lager hat…
    Zwischenstand: 5-4

    Ps. Geht das eigentlich nur mir so, oder haben auch andere gigantische Lag-Parties mit diesem VPN-Zeugs (das im übrigen aus dem Artikel gelöscht wurde)?

    Match-Empfehlungen für morgen:

    15:30 Ding Junhui – Michael Wasley
    20:00 Stephen Maguire – Ryan Day

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  6. @ Dude

    Ich habe mir das schnellste Maximum-Break aller Zeiten von Ronnie O’Sullivan schon letztes Jahr – auf Deine Empfehlung hin – angeschaut: schier unglaublich. Es waren aber so viele Zeugen dabei, die die patriotischsten Eide schwören werden, die Veranstaltung unmittelbar gesehen zu haben, dass man lieber an Echtheit glauben sollte.

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  7. @Magnus

    Also ich find schon eine total clearance (36 Bälle in Serie ohne sich auf Schwarz fixieren zu müssen) unglaublich, hab davon allerdings schon etliche gesehen. Mehrere bereits an diesem Tournier. Aber ich wär beim selber spielen schon mit nem 50er-Break mehr als nur zufrieden… probier’s aus, wenn Du’s nicht glaubst bzw. nachvollziehen kannst. 😉

    @All

    Der heutige Tag war ein Hitchock-Marathon vom Allerfeinsten, nachdem schon letzten Abend zwei Matches mit 10-9 endeten.
    Der Newcomer Michael Wasley ist nach seiner Glanzleistung mit 10-9 gegen Ding (der dieses Jahr fünf! Tourniere gewonnen hat) nach über sieben Stunden Drama zu einem meiner Ausseinseiter-Favoriten geworden, zumal er schlicht wundervolles Snooker auf den Tisch gezaubert hat.
    Da ich ihm jedoch nicht zutraue, das Ding – unabhängig von seinem Sieg gegen Ding 😉 – durchzuziehen bis zum Schluss, hab ich ihn in der Liste der Favoriten im Artikel nicht nachgetragen.

    Higgins hat ne ganz miese Form gezeigt heute Nachmittag, während der Oldie Alan McManus überraschenderweise saumässig gut gespielt hat, und somit 6-3 gegen Higgins führt.

    Im Artikel gab’s jedoch noch eine Korrektur und einen Zusatz. Mir ist dummerweise das World-Ranking von 2013 reingerutscht. Die entsprechende Passage (Ranking von Ronnie) und der Link zur Rangliste wurden geändert. Zudem gibt’s offenbar doch einen Preisgeld-Bonus für ein Maximimum. (in rot)

    Die bisherigen Entscheidungen in der Übersicht:

    Ronnie O’Sullivan – Robin Hull 10:4
    Stuart Bingham – Ken Doherty 5:10
    Ali Carter – Xiao Guodung 10:8
    Shaun Murphy – Jamie Cope 10:9
    Stephen Maguire – Ryan Day 9:10
    Mark Selby – Michael White 10:9
    Ding Junhui – Michael Wasley 9:10

    Empfehlungen für Morgen:
    11:00 – John Higgins 3-6 Alan McManus (Entscheidung) & Marco Fu (HK) v Martin Gould (Eng)
    15:30 – Judd Trump (Eng) v Tom Ford (Eng)
    20:00 – Mark Allen (NI) v Michael Holt (Eng)

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  8. ‚Angles‘ McManus fegt John Higgins mit 10-7 vom Tisch! Higgins hat die ganze erste Session komplett verbraten und diesen Stil in der ersten Minisession heute fortgesetzt. Danach ist er aufgewacht und kam mit einer ansehnlichen Aufholjagd von 9-4 noch auf 9-7 heran, hätte sogar beinah noch das 9-8 geholt, aber hat ne sehr leichte Blaue in die linke Mitte verjöggelet, und Alan den Match somit geschenkt. McManus hat allerdings über weite Strecken des Matches überraschenderweise meisterlich gespielt. Als Beispiel wären nur mal schon die zwei unglaublichen (eigentlich quasi unlochbaren – eigentlich…) Dreifachkombinationen von heute zu nennen.

    Nun dürfen wir uns auf Judd freuen. 🙂

    Nachtrag 20:05

    Judd-Match enttäuschend…

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  9. Judd’s Spiel war insgesamt betrachtet miserabel und weit unter seinem Standard, was er abschliessend im BBC-Interview auch bestätigte, mit dem Hinweis, dass seine Pomeranze nicht passte. Dennoch konnte er das Game mit 10-8 gewinnen, denn auch Tom Ford hat schlecht gespielt.

    Insgesamt betrachtet ist der Standard dieser WM im Vergleich zur letztjährigen tief abgesunken, denn auch Allens Spiel gegen Michael Holt war über weite Strecken eher überraschend mehr Qual als Genuss.

    Eine Ausnahme dieses eher tiefen Standards war das Spiel Marco Fu – Martin Gould, das grandiose Qualität lieferte. Beide haben sackstark gespielt über die ganze Strecke. Mit 94% Pot Success ist Fu definitiv der verdiente Gewinner (10-7), und damit – und auch weil ich ihn an der WM schon mehrfach sackstark spielen gesehen habe – auch einer meiner Titelfavoriten. Wurde soeben im Artikel ergänzt.

    Neil Robertson könnte noch dazu kommen, denn er hat einige sehr gute Breaks gespielt, allerdings hab ich bisher zu wenig gesehen, da ich das Fu-Spiel im Fokus hatte und auf den andern Tisch nur nebenbei mal ein Auge warf. 😉 Zudem ist sein Spiel wegen dem miserablen Gegner eher ein Spaziergang als eine Herausforderung.

    Morgen endet die erste Runde und die Achtelfinals beginnen. Für die Abendsession empfehle ich beide Tische. 🙂
    1. Ronnie O’Sullivan (Eng) v Joe Perry (Eng)*
    2. Neil Robertson (Aus) 7-2 Robbie Williams (Eng)

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  10. Neil Robertson meisterlich! Holt vom Stand 7-2 den Match lockerflockigleicht mit zwei Centuries zum 10-2-Sieg! Damit steht er bei 97 Centuries in dieser Saison, was ein unglaublicher Rekord ist, und ausserdem hat er mit seiner heutigen 140er-Clearance das höchste Break des Tourniers (zuvor Ricky Walden mit 137) geholt.

    Damit ist er definitiv ein Titelkandidat und im Artikel entsprechend vermerkt.
    Weiteres folgt, wenn die erste Sessions des Achtelfinals von Ronnie gegen Joe Perry beendet ist. Aktueller Stand 1-1, Perry in Break bei 50-0

    Nachtrag 22:30

    Ronnie hat eine ziemlich zittrige Session hingelegt. Trotz eines Centuries nicht ganz Weltmeisterform und weit weg von seiner letztjährigen Form (88% Pot Success und sehr mangelhafte LongPots-Quote). Perry hingegen hat insgesamt betrachtet sackstark gespielt (93% Pot Success). Die 5-3-Führung für ihn über Nacht ist somit wohlverdient.

    Morgen Nachmittag geht’s weiter.

    Nachtrag 25.4., 01:45

    Alle Resultate der ersten Runde:

    Ronnie O’Sullivan – Robin Hull 10:4
    Stuart Bingham – Ken Doherty 5:10
    Ali Carter – Xiao Guodung 10:8
    Shaun Murphy – Jamie Cope 10:9
    Stephen Maguire – Ryan Day 9:10
    Joe Perry – Jamie Burnett 10:7
    Ding Junhui – Michael Wasley 9:10
    Mark Selby – Michael White 10:9
    John Higgins – Alan McManus 7:10
    Ricky Walden – Kyren Wilson 10:7
    Barry Hawkins – David Gilbert 10:4
    Judd Trump – Tom Ford 10:8
    Marco Fu – Martin Gould 10:7
    Mark Allen – Michael Holt 10:4
    Mark Davis – Dominic Dale 5:10
    Neil Robertson – Robbie Williams 10:2

    Ps. Und hier noch ein Leckerli…

    Pps. Und für alle Rocket-Fans hier noch ein ganz harter…

    😉

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  11. Ronnie tut sich gegen einen weiterhin sackstark spielenden Joe Perry sehr schwer. Obwohl er in dieser Session – keineswegs schlecht spielend – mit einem 4-4 knapp (zumal Perry im letzten Frame durchaus die Chance auf das 10-6 gehabt hätte, doch kurioserweise eine ganz schräge Shotselection auf einen Pinken wählte [wär relativ simpel zu lochen gewesen, aber er entschied sich für ne Safety]) ein Unentschieden holen konnte, liegt er nachwievor 9-7 hinten…

    Weiter geht’s morgen um 11:00. Um 15:30 spielt übrigens Trump die erste Session gegen Ryan Day, was definitiv eine Empfehlung ist, insbesondere um zu sehen, ob Trump zurück in seiner Naughty-Snooker-Form ist oder weiterhin serbelt. Und am Abend spielt Michael Wasley seine erste Session der zweiten Runde.

    McManus führt im Oldie-Game gegen Doherty mit 4-1. Spiel aktuell noch im Gange.

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  12. Ronnie gewinnt mit einer fabelhaften Session (97% Pot Success!) in weltmeisterlicher Manier mit 13-11. Snooker vom allerallerfeinsten!

    Match-Empfehlungen für Sonntag:

    11:00: Mark Allen – Neil Robertson
    15:30: Dominic Dale – Michael Wasley & Judd Trump – Ryan Day
    20:00: Mark Allen – Neil Robertson

    Allerdings werfe ich auch ein Auge auf den Murphy – Fu – Match um 11:00 und 20:00.

    Dürfte ein grandioser Snookertag werden!

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  13. Die Morgensession war insgesamt ziemlich imposant. Enge Schlachten auf beiden Tischen. Sowohl Allen & Robertson als auch Murphy und Fu teilen sich die Session mit 4-4. V.a. Allen & Robertson haben ein richtiggehendes Snooker-Feuerwerk gezeigt.

    Wasley muss gestern abend offenbar einen schlechten Abend gehabt haben, zumal er gegen Dale 1-7 hinten liegt.

    Trump führt gegen einen Ryan Day mit zuvielen unnötigen, blöden Fehlern 6-2, obwohl Trump (noch?) nicht das unglaubliche Naughty-Snooker der letztjährigen WM zeigte.

    Hawkins ist übrigens durch (13-11), McManus ebenfalls (13-8).

    Nachtrag 23:58

    Ein phabulöser Snooker-Tag! In der Nachmittags-Session haben Trump und Day eine königliche Leistung auf den Tisch gelegt. Insbesondere Day hat granatenstark gespielt, und hätte die Session auch mit 5-3 gewonnen, wäre ihm nicht derselbe Fehler unterlaufen wie bereits in Session 1, als er zweimal einen ziemlich leichten Frameball verschoss. Wegen diesem einen verkackten pinken Frameball ging die Session 4-4 aus und er liegt nun 10-6 hinten.
    Morgen um 20:00 geht’s weiter. Dringende Empfehlung.

    Das Dale-Wasley-Match war ziemlich mies. Dale führt 12-4 und ist damit faktisch schon durch.

    Die Abendsession war schlicht bombastisch. Ich wusste zuweilen gar nicht mehr auf welchen Tisch ich schauen soll, zumal alle vier Spieler sackstark gespielt haben. Robertson hat die Session gegen Allen knapp mit 5-3 gewonnen, genauso wie Murphy gegen Fu. Stand in beiden Matchs 9-7 (für Murphy und Robertson).
    Morgen um 14:00 die Empfehlung für die finale Session zwischen Allen und Robertson und am Abend die Entscheidung zwischen Murphy und Fu.
    Könnte bzw. dürfte/sollte/müsste zwei oberdramatische Sessions geben. Morgensession fällt aus.

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  14. Dale hat in einem Ein-Frame-Spaziergang Wasley aus dem Tournier gehauen. 13-4.

    Robertson in weltmeisterlicher Form kurz vor seinem Sieg über Allen mit 12-7. Soeben hat Frame 20 begonnen, Allen hat den ersten Fehler gemacht und Robertson einen Einsteiger hingelegt. Robertson jetzt in Break.

    EDIT 15:25

    Snooker required!!

    EDIT 15:28

    Allen draussen. Robertson souverän mit ner 4-0 Minisession zum 13-7 – Sieg.
    Damit ist der kurze Snooker-Nachmittag vorbei. Hätte mir von Allen ein bisschen mehr Feuerwerk erwünscht.

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  15. Dat „Füa-Wark“ mach käin „Snuuka“, et funkelt woannärs 😉

    Da hülft ouk käin „Kompetenz-Ver-Stärker“ 😀

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