Briefe von einem Vater und einer Mutter

Nachdenklich geworden durch das Lesen des „Briefes einer zornigen Mutter“, will ich diese Gedanken hier nun auch weitergeben.

Zunächst einen Gedanken-Brief eines allein erziehenden Vaters (Seine 30 jährige Tochter hatte sich auf Rat einer Freundin in die Ob-Hut eines Psychiaters begeben, da sie depressive Gedanken mit sich herumtrug):

Warum hat sie nicht mit mir über ihre Schwierigkeiten gesprochen, obwohl ich es ihr doch immer wieder angeboten habe?!?

Warum will sie plötzlich nichts mehr mit mir zu tun haben?!? Sogar ein Telefon-Gespräch ist ihr heute schon zu viel… es bewirke ja nur einen ’schlechteren Zustand‘ bei ihr…

Warum?!?

Habe ich nicht dafür gesorgt, daß sie eine gute Lehr-Stelle bekam?
Hab‘ ich sie nicht immer wieder – ohne Vorwürfe – aufgefangen, wenn mal wieder eine Beziehung in die Hose gegangen war?!?
Hab‘ ich nicht für sie gekocht, für sie gewaschen und, trotz meiner eigenen finanziellen Schwierigkeiten, habe ich ihr nicht immer wieder „Etwas“ zugesteckt, habe ich ihr nicht sogar die Marken-Schuhe gekauft, die sie unbedingt haben wollte, um ‚dazu‘-gehören zu können, obwohl ICH mir diesen Luxus nie geleistet hätte?
Kurze Zeit später lagen sie dann in irgendeiner Ecke…

Ich habe doch, soviel ich nur konnte, für sie getan und muß mir heute, seit dieser PSYCHO-HILFE-In-Anspruch-Nahme, anhören, ICH sei IHR etwas ‚SCHULDIG‘ und sie erwarte eine Wiedergutmachung von mir, da ich sie ja – ihrer Meinung nach –  nicht genügend ‚gemocht‘ hätte… Immer wieder hat sie – trotz meiner dringlichsten Ratschläge – genau das Gegenteil von dem getan, was ICH ihr riet… Alles mußte ‚TOP‘ und ‚IN‘ sein…

Aber alles auf Pump…

Klar sehe ich auch, daß sie übelste Probleme mit ihrer Wert-Bestätigung hat, zumal sie, trotz hervorragendem Ausbildungs-Abschluß, nur zeitweise Aushilfs-Arbeiten (in leitender Position) bekommen hat, und wenn sie nicht so wollte, wie sie sollte, zB. weil sie eine Maßnahme für ungerecht hielt, wurde ihr kurzerhand schon VOR dem vereinbarten Arbeits-Verhältnis-äh…Praktikums-Ablauf gekündigt – hauptsache immer schön VOR der Übernahme-Verpflichtung. Natürlich zehrt das auch an ihrem Eigen-Wert-Gefühl.

Aber ein MENSCH ist doch MEHR als die Summe seiner Arbeits-Leistungen!

Nur , WAS ist ein ‚Vater‘ eigentlich heute noch wert?!?
Welche ‚Leistungen‘ hat er zu erbringen?!?
Welche ‚Erwartungen‘ seitens seiner Kinder sind eigentlich noch ‚NORMAL‘?!?
Was ist seine AUF-GABE in heutiger Zeit???
Ist er nicht zu einem Finanzierungs-Bereit-Steller allerlei Mode- und sonstwelcher Bedürftigkeiten degradiert worden?!?

Besonders nachdem unseren Kindern in fremd-erziehenden Kinder-Gärten und Schulen immer wieder eingebläut wurde: „Fragt nicht eure Eltern, die wissen das sowieso nicht, die haben das auch so nie gelernt und KÖNNEN euch das gar nicht erklären, bzw. nur falsch.“


Ergänzend dazu nun hier auch noch ein etwas anderer ‚Mutter-Brief‘:

Ich bin 60 Jahre alt und habe 3 Kinder geboren und noch eins dazubekommen. Meine Kinder sind alle ‚erwachsen‘ und auf der Suche nach Sinn-gebender Arbeit, von der sie sich auch ernähren können. Einer meiner Söhne hat mittlerweile eine völlig unterbezahlte Schwerst-Arbeit gefunden. Da er selber schwer chronisch krank ist, hoffe ich, daß er möglichst viel Kraft und Mut findet, um seinen Weg weiterzugehen. Er wird übrigens dieses Jahr Vater. Seine Frau ist z.Z. ‚arbeits-los‘.

Mein Jüngster, mittlerweile 24 Jahre alt, findet keine seiner Ausbildung auch nur annähernd entsprechende Arbeit. Er jongliert an der Ab-Bruch-Kante entlang; noch lebt er…

Meine Jüngste Tochter – mit 24 Jahren das ‚Leben‘ ja noch voll vor sich habend – hat (zumindest vor-erst) aufgegeben und sich in psychiatrische Be-Handlung ‚begeben‘.

Nur, WAS wollen DIE da an den Ver-Zweiflungs-UR-Sachen ändern???

Vollpumpen mit Neuroleptika?
Bis zum nix-mehr-WAHR-nemen?!?


Was ist eine ‚Mutter‘ heutzutage?
Eine Gebär-und Aushilfs-Maschine?
Ein lebens-lang- verhaftetes Ernährungs-Bereitschafts-Muster?
Ein Hosen-angepasster UN-Sinn?
Welchen ‚Wert‘ hat heute eine ‚Mutter‘ überhaupt?
Wie sehr ist dieser ‚Be-Griff‘ denn eigentlich ver-gestaubt?

So daß man nix mehr findet,
was “Mutter-Wi(E)der-Sein” begründet…

– MEIN GOTT! –

Bitte greif endlich ein,
und vertreibe dieses Gewinn-Maximierungs-Monster-Dasein!

Vertreibe seine grenzenlose Anbetung zum Schutze der Menschlichkeit!

Was oder WER könnte da helfen?

Hass ist mE. KEINE Über-Lebens-Lösung.
Hass bindet nur noch mehr und macht noch UN-FREIER.

Wer oder was könnte-würde-sollte aber dann hilf-reich sein/werden?

24 Kommentare

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24 Antworten zu “Briefe von einem Vater und einer Mutter

  1. mahnred

    Bin immer wieder schockiert,
    daß hier nichts weiter passiert,
    wenn doch auch andere lesen,
    was hier so „LOS“-gewesen…
    Könnte, sollte, müßte
    endlich irgendwas passieren
    damit nicht noch mehr Menschen
    ihre Würde verlieren

    Ach, wenn Du wüßtest, wie oft und viel ich an Dich und Euch von hieraus leise und intensiv nach-begleitend denke !!! 😉

    Danke für all Deine Mühe und große Sorgfalt !!!
    und mein *Danke!!!* auch an alle, die mit Ihren Äußerungen zum Nach-Denken und Wahr-Nehmen an-regen !!!
    Möge es sich in einen klaren Weck-Ton wandeln !
    um das verschlafene Ge-HÖR endlich wieder auf-rütteln !

    Hier kannste Dich nicht mal über den offensichtlich herumlaufenden Miß-Stand aufregen, ohne gleich „Pssssst, nicht so laut!“ ins Ohr geblasen zu kriegen, bis Dir schwindelig wird…
    JaH ! Himmel-Herr-GOTT noch ein- oder besser MEHR-MALS !!!
    WAS treibt DIESE Leute von heute eigentlich dermaßen in die Angst ?!?

    Seit wann wird UN-Recht WENIGER, wenn man es verschweigt ?!?

    Oder ist „RECHT“ als solches vielleicht gar nicht mehr gefragt ?!?
    – und ich sollte ich etwa nur „den ZUG“ verpaßt haben ???

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  2. Heinz Heidtmann

    … Ich bin selbst 18 Jahre alleinerziehender Vater gewesen!
    Also, ich weiß von was hier die Rede ist.
    Meine Tochter ist heute 24 J. und wohnt seit einem Jahr mit ihrem Freund zusammen. Ich bin inzwischen 130 km weiter weggezogen.

    Wir beide sind in den 18 Jahren durch Himmel und Hölle gegangen.
    Die eigentlich schlimme Zeit war als meine Tochter in die Pupertät kam. Ich dazu noch meinen Job verlor durch Konkurs meines Arbeitgebers. Da war ich manchmal kurz vor dem Aufhängen … smile.

    Aber, was meine Tochter betraf, bekam ich oft von Müttern anderer Töchter den Trost, dass diese Zeit der Pupertät irgendwann vorbei geht. Und sie hatten recht. Irgendwann normalisierte sich das ganze wieder.
    Ihre Schulleistungen waren bis zur Pupertät recht gut. Außerdem, rauchte sie nicht, trank keinen Alkohol, nahm keine Drogen, und wechselte auch die Freunde nicht dauernd. Also, soweit alles OK. Jeder sagte, was willst du noch mehr!
    Außer, und das war der Knackpunkt, dass sie da schon seit frühester Kindheit einen Dickkopf hatte und immer mit dem Kopf durch die Wand wollte.
    In der Pupertät wurde das dann noch schlimmer. Es war ein ewiger Kampf bis aufs Messer. Oft wäre ich am liebsten aus dem Fenster gesrungen. Das Gute, obwohl sie Gott sei Dank immer noch vom Rauchen, Alkohol und Drogen die Finger ließ, waren aber die dauernden Auseinandersetzungen nervenaufreibend. War manchmal kurz vor dem Durchdrehen. Ich versuchte alle Lösungen die mir einfielen, nichts half. Um harte Auseinandersetzungen zu vermeiden, schrieb ich ihre Briefe, damit sie diese in Ruhe durchlesen konnte, ohne direkt wieder an die Decke zu gehen. Der Effekt war, wenn auch nur kurzfristig, Papa, Du hast recht, es tut mir leid. Ich bessere mich.

    So mit 18 J. ließ das Ganze dann pö a pö nach. Die Mütter hatten recht behalten, es war nur eine Frage der Zeit gewesen. Und größere Katastrophen blieben in dieser Zeit Gott sei Dank aus. Wenn es auch oft eine Gratwanderung war. Ich/wir hatten es also soweit geschafft.

    Durch die schlechten Schulleistungen in der Pupertät hatte sie gerade noch so den Realabschluss geschafft. Mit hängen und würgen und mit Mithilfe ihrer Klassenlehrerin die sie trotz allem irgendwie mochte.

    Aber mit einer Lehrstelle war es vorerst nix. Nur Absagen!
    Ich ging dann mit meiner Tochter als letzten Ausweg zur Berufsberatung aufs Arbeitsamt. Dort wurden wir dann überredet, sie solle bei Bürger King eine Ausbildung (Fachfrau für die Gastronomie) machen. Mit dem Ziel, später mal selbst so einen Laden zu übernehmen.

    Meine Tochter aber, wehrte sich erst mit Händen und Füßen gegen diese Ausbildung, mit der Begründung, ich kann später so einen Frikadellenladen nicht übernehmen. Ich kann nämlich dann meine Mitarbeiter bzw. Untergebenen nicht für einen Hungerlohn schuften lassen!!! So etwas liegt mir nicht. Bin doch kein Menschenschinder!
    Im Grunde hatte sie natürlich recht! Aber … ich und meine EX, sowie ein Rest der Verwandtschaft redeten ihr zu es trotzdem zu machen. Hauptsache sie wäre erst einmal von der Straße weg! Später könnte sie immer noch etwas anderes machen. Neue Ausbildung usw.

    Sie hielt zwei Jahre durch. Allerdings bei Burger King nur ein halbes Jahr.
    Sie musste oft draußen auf dem Spielplatz Unkraut zupfen, zwischen den Platten usw. statt etwas sinnvolles zu arbeiten in bezug auf ihre Ausbildung. Egal ob es regnete oder nicht. Sie begehrte auf und sagte, dass halte ich nicht mehr aus, ich mach das alles nicht mehr mit.

    Durch eine Schulfreundin die in der Berufsschule neben ihr saß, ließ sie sich dann überreden die Lehrstelle zu wechseln und bei Extra Blatt (eine Art Wiener Cafekette) anzufangen. Mit der Begründung, der Chef wäre sehr in Ordnung usw.
    Sie wechselte dann und das Ganze lief dann auch einigermaßen gut. Sie nahm dafür sogar fast zwei Stunden Zugfahrt (mit umsteigen) in kauf.
    Frikadellen backen war jetzt nicht mehr angesagt dafür aber servieren. Unteranderem sah die Ausbildung vor, einige Zeit in der Hauptverwaltung zu arbeiten um Kenntnisse zu erlangen die im Berufsbild vorgesehen waren. Das man aber immer wieder hinaus geschoben hat. Servieren war für den Laden wohl profitabler.

    Nach 2 Jahren wechselte dann der Inhaber in ein anderes Cafe und übergab diese Aufgabe einem Freund, einem Albaner!
    Und da fingen die Probleme erst richtig an. Alles hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen. Ein Kriterium möchte ich allerdings aufführen. Sie sollte nicht mehr in die Berufsschule gehen und lieber im Cafe arbeiten.
    Jetzt hatte auch ich die Nase voll, ich beschwerte mich bei der Industrie und Handelskammer. Das Ergebnis war gleich null. Es hieß: Wir sollten froh sein, dass sie überhaupt eine Lehrstelle hätte. Mittlerweile hatte ich jetzt ganz die Faxen dick.

    Bevor aber meine Tochter den Kram hingeworfen hat, sahen wir uns erst nach einem Ausweg um.
    Weil eigentlich ihr Ziel immer war, Arzthelferin zu werden – leider hatte dies ja nach der Schule nicht geklappt, das gute Zeugnis! – versuchte sie es aufs neue.
    Und siehe da, sie konnte eine Ausbildung bei einem Zahnarzt machen.
    Also, hieß das, wieder bei Null anfangen.
    Nach 2 3/4 Jahren dann, fast vor Ende der Ausbildung, machte der Zahnarzt Pleite. Gott sei Dank fand sie dann einen Zahnarzt bei dem sie sofort ihre Ausbildung (noch ein 1/4 Jahr) fertig machen konnte.
    Es kam sogar noch besser, noch während diesem 1/4 Jahr bot ihr neuer Chef ihr einen Vertrag an, sie solle nach der Ausbildung bei ihm bleiben, obwohl er nicht mal wusste, wie ihre Prüfung aus ging!
    Sie schaffte dann die Prüfung mit Note 3 und blieb bei ihm.

    Aber dann ging es erst richtig los. Sie hatte schon in dem Vertrag versichern müssen, auf jeden Fall an Weiterbildungen teilzunehmen.
    Ihr Chef schickte sie jetzt laufend auf irgendwelche Seminare bzw. Weitererbildungen. Und bezahlte diese auch. Jene waren meist an Wochenenden und natürlich nicht immer genehm für meine Tochter. Aber sie machte es, zog es durch.
    Dann schickte sie ihr Chef für 8 Monate, auch an Wochenenden und noch den Mittwoch dazu, auf eine weitere Weiterbildung. Im vergangenen August hat sie diese dann mit Note 2 abgeschlossen.

    Jetzt steht sogar noch im Raum! … den Bachelor an der Uni zu machen!
    Zischen durch: So einen Chef trifft sie nie wieder an. Außerdem ist er noch sehr sozial eingestellt)

    Fazit: Viel Pech … oder wie man es auch immer nennen mag, am Anfang, und dann ein Abschluss, den ich selbst nicht erwartet hätte.

    Einer der schönsten Sätze die ich von meiner Tochter hören durfte war:
    Papa … hätte ich doch, wo ich noch in der Schule war, auf dich gehört und mehr gelernt.
    Aber, die Frage ist! ob sie dann, ohne diese Erfahrungen die sie gemacht hat, vielleicht machen musste, soweit gekommen wäre!
    Wie wir wissen, können sich auch negative Erfahrungen zum guten Schluss in positive umwandeln.

    Auch wenn wir jetzt 130 km auseinander wohnen, wir sehen uns oft. Meist kommt meine Tochter zu mir gefahren, ist unser Verhältnis, wie es besser nicht sein könnte.
    Wenn sie heute sagt: Du bist der beste Papa der Welt, weiß ich, dass ich doch so viel nicht falsch gemacht habe!
    Denn auch ich, habe einiges in meiner Erziehung mit ihr falsch gemacht.
    Hätte manches besser machen können.

    Heute! bin ich nur noch stolz auf meine Tochter. Sie hat es geschafft! Zumindest ein Teil ihres Weges.
    (Sorry, ich sage meine Tochter, weil meine EX sich nie an irgendetwas beteiligt hat.) Außer, dass sie nie Unterhalt bezahlt hat! Aber das, ist wieder eine ganz andere Geschichte)

    Nur wer auf gibt, hat schon verloren!
    Und mag manches am Anfang noch so unüberwindbar aussehen.

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  3. mahnred

    Herzlichen Dank für diese ausführliche Stellungnahme !!!
    JaH, ich kenne das Ganze auch aus Sicht einer alleinerziehenden Mutter mit 3 schwerst-kranken Kindern… aber:
    => Wer aufgibt, hat schon verloren. <= 😀

    – Nur die fremd-anerzogene Verachtung tut so UNGLAUBLICH weh…

    und bitte, WIE kann ich diesen kostbaren Hoffnungs-Keim in verzweifelte – weil ständig abgelehnte – Gehirn-Strukturen dauerhaft einpflanzen – ??? – Mütter und Väter brauchen mE wieder dringlichst eine gesellschaftliche An-Erkennung und Achtung!

    Sehr schön, daß es noch Ärzte mit "sozialem Gewissen" gibt ! Habe auch einen/eine hier gefunden. *GOTT-sei-Dank !*
    Dort wird meine Eigen-Ein-Sicht respektiert und ich kann das Medikament bekommen, was mir mE auch hilft… aber DAS ist ja noch ein ganz anderes Thema wert … 😉

    Alles Gute auch weiterhin !
    *Glück-Auf !*

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  4. Anonym

    Ein Unfallkind
    Hab ich doch auch den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen, komplett, auch nicht einmal telefonieren möchte ich mit ihr. Ich kann es aus meiner Warte und dank dieses Blogs hier nun auch erklären was für mich da los ist. Für mich ist es diese indoktrinierte Erwartungshaltung unserer Eltern die uns von ihnen trennt. Sie erwarten von uns, dass wir sie mit stolz erfüllen, das wir den richtigen Weg gehen, den Weg des Systems und wenn das eben nicht gelingt, hat man versagt. Dieses Versagen treibt einen Keil aus Angst seine Eltern zu enttäuschen, man will stark sein und es schaffen, aber auch der Familie gegenüber seine Schwächen verschweigen. Also wartet man ab, frisst in sich hinein und ist gehemmt sich mitzuteilen, vor allem vor seinen Eltern. Man kennt ja die Sprüche “ich habe es dir doch gesagt, du hättest doch lieber…” Unsere Eltern haben uns in ein System gezwungen, das von Grund auf falsch läuft, dieses Erwachen bringt auch gleichzeitig einen weiteren Keil in die Beziehung Kind/Vater/Mutter. Ein dünstiger Vorwurf, den man sich nicht aus zu sprechen traut, weil es seine Eltern verletzen könnte, zugleich kommt dann auch wieder eine gewisse Dankbarkeitshaltung der Eltern ins Spiel, wie es hier so schön geschrieben steht. “Ich habe doch alles für mein Kind getan, sogar die tollen Schuhe gekauft” … Ja toll… “Danke Mammi, dass du mich mit den tollen Schuhen auf das wahre Leben vorbereitet hast und mir nicht eine einzige Wahrheit mitteiltest, wie die Welt tatsächlich funktioniert – du hast so etwas von keine Ahnung was sich da abspielt – sondern warst dein Leben lang ein arbeitendes, konsumierendes und blindes Opfer, das zu allem immer ja oder gar nichts sagte, dessen Erbe wir nun von euch übernehmen sollen und wir sollen alles wieder gerade rücken? Mit was (Hochverschuldet) und mit wem (Ohne Richtung)? Wo wir doch alle getrennt sind, seelisch, moralisch aber auch physisch und es war euch alles egal, Hauptsache ihr hattet eure Ruhe”

    Wenn Kinder im Leben zur Bürde und Last werden, wenn man als Eltern mehr arbeiten muss als zuhause ist, wenn die wenige Zeit die noch bleibt, fürs Fernsehen, Iphone oder ganz Abschalten wegfallen, wenn Eltern 4 Wochen Ferien in Italien, Griechenland oder Spanien feiern und das Kind in ein Lager geschickt wird, wenn Großeltern, Neffen, Enkels oder Onkels überall weit verstreut und getrennt leben, was bleibt dann noch für das Kind übrig? Eine Tagesstätte, Heim oder Pflegeeltern? Oder alles zusammen, abwechselnd kombiniert? Ein nervendes Nebenbei, das Bedürfnisse, Wünsche und Träume hat, das sich einen Ausgleich zum fehlenden Halt, zur Familie und Liebe sucht. Einzelfall? Ich vermute nicht… Wenn alles nur noch dem Geld hinter her rennt, haben wir ja unsere neue Gottheit gefunden und das wirkliche Leben längst aufgegeben, und dies alles, für ein bisschen, schnell vergängliches Vergnügen, wo selbst ein Neugeborenes – immer mehr zu einem Unfall, statt zur Freude wird.

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  5. mahnred

    Liebes Anonymus!
    Ich danke Dir sehr für Deinen Mut, Deine Sicht so klar hier zu äußern !
    Das ist wirklich nicht selbst-verständlich heutzutage !!!
    Am liebsten würde ich Dich so ganz leise in den Arm nehemen … muß schon dabei heulen… was hast Du alles mit-gemacht … !
    Aber , bitte sei sehr gewiß, DU bist nicht allein !
    und Du hast mit Deiner An-Sicht auch meine wieder erweitert .
    DANKE Dir dafür !
    – Was kann ich aber heute tun, um Verdangenes endlich aufzuarbeiten ?
    Mir ist sehr wichtig, was Du geschrieben hast und ich werde wohl noch einige Zeit damit beschäftigt sein …
    Jeder Mensch ist meiner Ansicht nach etwas GAAANZ Kostbares und Besonderes … auch- oder gerade dann, wenn man sich über ihn ärgert.
    Das macht nämlich wirklich REICH ! Man lernt, seinen Ärger, seine eigene beschränkte Ego-Sicht los-zu-lassen und einer „Goldenen-Ecke-Neugier“ Raum zu geben: Also los, WO ist sie ?!? (die Gold-Ecke)
    Erwartungen an bestimmte „Stellen-Aufent-Halte“ bringen dabei gar nichts. Diese „Gold-Ecken“ blitzen meist gerade dann auf, wenn sie nicht erwartet wurden. Allein der Gedanke daran läßt mich schmunzeln… wie oft waren sie GENAU da, wo ich sie NIE erwartet hätte … 😉 … mitten in dem aller-größten Kummer und Dreck.

    WERT-BE-Wußt-Sein, Achtung und Liebe wieder anzu-regen , wo ich gehe und stehe , diesen Lebens-Liebes-Gesang mit einem kleinen Lächeln immer wieder ins Leben zu rufen, das ist mein Traum. Eins-Sein-Können mit allem was da kreucht und fleucht, was da wächst und vergeht, dafür ist es niemals zu spät. Solange wir leben haben wir jeder einzelne eine gaaanz besondere Aufgabe und Be-Gabung.
    Holt sie raus und laßt sie leuchten !
    *Glück-Auf !*
    M 😀
    Hab noch etwas sehr Schönes gefunden:
    „Indian Love Song“ by „CanteOhitikaHoksila“

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  6. alfha solis

    Mein früherer Chef meinte, er sei reflektiert und alles und hat die Kälte in der Gesellschaft beklagt. „Wenn man sich vielen Menschen nähere, sei das so,
    als ob man sich der kaltfeuchten Schnauze eines Schäferhundes nähere.“
    Ich habe aber immer folgenden Eindruck: dass er sich im Büro an allen Spielchen beteiligt und viele auch initiiert. Für den Kunden ist das unsichtbar.
    Aus meiner Beobachtung ist es so, dass diese Spielchen vielen Menschen mehr bedeuten, als der geschäftliche Erfolg oder Misserfolg.
    Deshalb bin ich zum größten Misanthropen geworden, der so unter der Sonne rumläuft.
    Ich weiß nicht, ob das zum Thema passt.

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  7. mahnred

    @alfha:
    Ja, ich denke schon. Menschliches Ver-Halten ist so oft zK.
    Egal, von WEM gegen WEN ausgeübt.
    Die Allüren Deines Chs sind mir auch aller-bestens bekannt.
    => arm-seelige Psychopathen
    Bei diesen „Spielchen“ geht es immer um Macht und Erniedrigung anderer. Die KÖNNEN nicht anders. Arme Schweine. Die Be-Friedung ihrer Gier ist ihnen nicht möglich, es sei denn, sie lernen los-zu-lassen und zu lieben.

    Auch einem Kind (seine) Freiheit zu gönnen, erzieht zum Los-Lassen-Lernen beim Erziehenden. 😉
    und dann ist es mE UN-ermesslich wichtig, das FREI-SEIN des anderen (Lernenden) auch zu schätzen und seine eigene Meinung dabei aber auch nicht zu verleugnen.
    Gegenseitige Be-Achtung ist dabei sehr hilfreich => „Stachel-Schweine“ 😉

    „Der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer äußerte sich häufiger in misanthropischer Weise, etwa wie hier im Stachelschwein-Gleichnis:

    „So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab.“ “
    (Quelle:wiki)

    Ps:
    Ja, und Du hast recht, „Leute meines Stammes“ gibt es sehr , sehr selten !
    – Sag mal, darf ich Deinen „Ich-wünsche-Dir“- Film bei mir einfügen ?
    Hab mich SOOOO darüber gefreut ! Danke Dir nochmal ! Habs hier laufen lassen und meine beiden Männer haben Beifall geklatscht !
    😀
    *Glück-Auf !*

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  8. alfha solis

    @mahnred

    Gerne

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  9. mahnred

    Danke Dir !
    🙂

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  10. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, weshalb ein so tiefgreifendes Thema hier so aufgegriffen wird, dass mir als alleinerziehendem Vater erstmal kaum noch etwas dazu einfällt.
    Nicht nur, da ich grundsätzlich unter Klarnamen veröffentliche, auch wenn dies anders wäre, wüsste ich fast nicht, wie anfangen. Außer persönlichen Erfahrungen und Erlebnisberichten täten doch auch mehr als nur Empörung und Mitgefühl und Bedauern und Larmoyanz not, kurzum: Ich hatte und habe es auch nicht leicht, aber das wird mir des – auch noch undifferenzierten und darstellerisch exaltierten – Jammerns teils zuviel.
    Ich weiß, dass ich als seit bald 8 Jahren alleinerziehender (verwitweter) Vater zweier Kinder, da mein Einkommen überdies gering, zum absoluten Bodensatze der Gesellschaft gehöre. Ich werde hier nicht von den Schikanen berichten, gerade auch von staatlicher Seite her, die mir als Frau so niemals reingebraten worden wären. (Ich bin seit sechzehn Jahren Nachilfelehrer, kenne also so ziemlich alles, was Familien und Kinder anlangt und Jugendämter und Derdeibelwas.)
    Jetzt sollen die Kinder alle gleich in Kitas, später Ganztagsschulgefängnisse mit Dauerindoktrinierung statt Toben auf der Gass‘, gelernt wird trotzdem nicht mehr, ach was. Und fast alle, die sich „progressiv“ verorten, was immer das diesbezüglich heißen mag, stehen für das möglichst frühe Entreißen der Kinder von ihren Eltern. Bei mir haben diese Dumpfbacken es trotz allem nicht geschafft. Ich hatte zwar oft wenig Zeit, aber ich buk die Pizza, der Alltag war zuhause und auf der Gass‘.
    Ja, jetzt habe ich gleich zwei Sachen im Gepäck, von denen man wohl auch hier nicht gerne hören wird. Von Männerdiskriminierung und systematischer Kinderverstaatlichung, letztere noch als besondere Wohltat dem ovinen Vieh verkauft.
    Familie ist nun einmal eine KONSERVATIVE Angelegenheit. Vom Grunde her. Wer das nicht will, keine Familien mehr, der sage es offen. Manche tun das ja immerhin. Der beklage sich aber nachher nicht über mangelnden sozialen Zusammenhalt, masse Missratener.
    Kinder sind eben nicht irgendwelche Partner, die beliebig zu wechseln wären. Sie wollen alles Mögliche und Unmögliche, schreien nicht schlecht, auch nachts, scheißen halbe Ewigkeiten in die Hose, um nachher erst richtig das Randalieren anzufangen. Wer das nicht will, soll es bleiben lassen und aussterben.
    Und selbstverständlich sollten Kinder erstmal, wenn möglich, viel bei ihrer Mutter sein. Später kann natürlich auch der Vater sich mehr um sie kümmern, Mama arbeiten gehen, Papa schließlich Teilzeit.
    Betreuung gehört ansonsten so viel als möglich in die Betriebe. Also, dass, wenn schon, echte Mamas das im Wechsel machen, in der Not auch die echte schnell da ist. Und nicht Betreuung durch kinderlose Kindergärtnerinnen, wie es üblich, die mir dann erzählen, wie es mit Kindern sei, was ich zu tun habe, indem sie nicht ansatzweise wissen, was 24 Stunden Kind am Tage bedeutet.
    Wo wollen wir hin? Und wie? Diese Fragen will ich damit hier anregen.

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  11. Liebe alle, obschon ich selbst noch keine Kinder habe kann ich doch diese beiden Briefe des „Vaters“ und der „Mutter“ nachempfinden. Ja, es gibt Tausende in der Schweiz, Deutschland, Europa welche unter den irrsinnigen Systemen leiden und zu Tode gequält werden- bis sie sich umbringen oder als Rad in der Geldmaschine „Gesundheitswesen“ landen. Und auch mein Mann und ich sind solche Opfer (der Justiz und der Migration des Kantons Zürich) geworden. Seit mittlerweile unfassbaren 8Jahren kämpfen wir täglich für unser gemeinsames Leben ohne Behörden, ohne Justiz, ohne Irr- und Wahnsinn der an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten ist. -Zweimal hatten wir es bereits geschafft – doch die Justiz griff wieder zu. Richter handeln rechtswidrig, das Bundesgericht bestätigt dies zwar, aber doch läuft alles seinen Gang was in unserer Geschichte hiess, mein Mann wurde anstatt gebührend für eine Falschverurteilung und rechtswidrige 4Jahreshaft rehabilitiert, stattdessen schwerkrank und brutal aus der Schweiz ausgewiesen. Sonderflug bezahlt vom CH-Steuerzahler (zu welchen ich nb als Musiklehrerin ebenfalls gehöre). Und ich? Schweizerin, bis anhin „rechtschaffend“, bisher an die 60’000sfr für den Irrsinn von ein paar Justizrobotern der Stadt Zürich bezahlt um unser Leben zu retten- werde einfach stehengelassen. In unserer gemeinsamen, ehelichen Wohnung wurde ich per Telefon vom Migrationsamt informiert, mein Mann seit jetzt im Libanon, er würde mich dann wohl mal anrufen. -Und so bin auch ich nun zum unfreiwilligen „Rad“ geworden, schlussendlich nach dem langen Kampf um Gerechtigkeit krankgeschrieben und als einzig lebbare Konsequenz bei meinem Mann in Beirut/Libanon um nicht unterzugehen. Aber nein, es ist nicht zu Ende: gerade erfahre ich, man will mir mein (nicht hohes Gehalt) nun per sofort nicht mehr auszahlen da ich „nicht in der Schweiz bin“. -Und meine Arbeitgeber melden mir zwangsläufig nach ihren Regeln, wenn ich bis Okt. meine Arbeit nicht wieder zu 100% aufnehmen, sei mir gekündigt…
    Ist das nicht eine wunderbare Schweiz die wir da haben? Ich kann mich nur noch schämen und frage mich, warum die grosse Masse der ach so aufgeklärten Schweizer diesen Wahnsinn nicht in voller Grösse begreift und endlich aufsteht um etwas dagegen zu tun.
    Viel Kraft an alle Behördenopfer und anders-Denkenden. Aus Libanon/Beirut, Marion Mansour (www.der-fall-mansour.webnode.com)

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  12. mahnred

    @MG:
    Hmmm…
    JaH ! Es ist ein tiefgreifendes und wichtiges und verletzliches Thema ! JaH !
    Aber wenn „WIR“ es nicht aufgreifen WER dann ???
    Soll es, so wie in der Psych. üblich,
    „in eine Schublade gepackt und *weg*-sein“ ???
    Das ist doch alles nur Lug und Trug.
    – Laß Deinen Haß gegen Frauen ruhig los, er kostet bloß un-nötig Kraft und reibt alte Wunden immer wieder auf.
    – Obwohl ich Dich da sehr gut verstehen kann… 😀
    Mir ist ähnliches auf der „Frauen-Seite“ passiert.
    „Jetzt sollen die Kinder gleich -möglichst von Geburt an- in die Früh-Erziehungs-Lager“ – warum wohl ?!?

    Was meinst Du, wie ich damals (Mitte der 80ziger) unter Beschuß genommen wurde, weil ich DAS nicht gemacht habe ?!?
    Meine Kinder sind zuhause aufgewachsen, im Sand, Wald und in sonstiger „Natur“. Habe damals auch immer noch mindestens 1 Gast-Kind beherbergt. Das schönste Kompliment, was mir mein Mittlerer vor einiger Zeit machte , war : „Mama, Kindheit war klasse !“ trotz seiner schweren unheilbaren (?…) Krankheit.

    – Ach, übrigens: Lehr-Tätigkeiten und Sozialer Einsatz sind mir auch nicht fremd ! 😀 –
    *Familie* ist eine „konservative“ = bewahrende, (auch zu) schützende Angelegenheit .. JaH.
    *Familie* ist die Kern-Zelle einer gesunden Gesellschaft. Aber das ur-alte zerstörende Gegen-Ziel heißt : (Zer-)Teile und Herrsche!
    Aber … => Zell-Teilung => … un-kontrollierbare Kraft-Ent-Wicklungen ???

    Kinder-Betreuung in unmittelbarer Nähe (Arbeits-Platz) habe ich damals auch in der FA angeregt, zerschellte aber an der Ablehnung unseres Geschäfts-Führers und der mangelnden Zusammenarbeit der Mütter dort.
    Finde es aber -wenn Mann/Frau schon arbeiten müssen, um ihren Lebens-Unterhalt allein verdienen zu müssen –
    nach wie vor besser, als jegliche Aufbewahrung ohne Betroffenheits-Kompetente (WärterInnen ohne eigene Kinder).

    Herzlichen Dank für Deine letzte Zeile !!!
    JaH. Wo wollen wir hin ? Welche Ideen ent-wickeln wir zB hier ???
    Laßt uns dann doch mal damit anfangen und sammeln ! 🙂
    – Vielleicht gibt es ja durchaus konstruktive Ideen, aber sie haben sich noch (?) kein Gehör verschaffen können …
    *Glück-Auf !*

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  13. „JaH. Wo wollen wir hin ?“

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/05/06/von-der-macht-zur-masswirtschaft/

    “ Vielleicht gibt es ja durchaus konstruktive Ideen, aber sie haben sich noch (?) kein Gehör verschaffen können …“

    Präzis daran liegt’s – und daran wird’s auch scheitern… neuerlicher Beweis siehe Nachtrag hier: https://dudeweblog.wordpress.com/2013/09/14/eidgenossische-volksabstimmung-vom-22-september-2013-abstimmungsparolen/

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  14. mahnred

    hmmm…
    „Präzis daran liegt’s – und daran wird’s auch scheitern…“
    😀 … Neee, will ich nicht.
    „Nur wer aufgibt, hat schon verloren !“
    Jedes Samen-Korn fängt sehr unscheinbar an zu wachsen. Muß es. Sonst würde das „SEIN“ ja nur so vor sich hinknallen und alles erschlagen, was „WERDEN“ will. und dieser Winzling braucht zu seinem „Werde-Gang“ Schutz und Unterstützung, zB durch „Dünger“…
    ME gehört das „WERDEN“ in die Große Liebe der Schöpfungs-Ordnung .
    Es werde Licht !
    *Glück-Auf !*

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