Tiefgehende Hintergrundbeleuchtung zur Wehrpflichtabschaffungsinitiative – Volksabstimmung vom 22.09.2013

Nachfolgend eine sehr tiefgehende und ausführliche Abhandlung zum Militär und dessen Geschichte generell, und dem Armeedienst in der Schweiz allgemein, sowie über Sinn und Unsinn der Wehrpflicht im Zeitalter der ‚modernen Kriegssführung‘. Einleitend dazu ein Gastartikel, der uns – hinsichtlich der kommenden Volksabstimmung zur Wehrpflichtabschaffung (Volksinitiative) – von Leser und Kommentator Leuchtherz per Epost zugesandt ward.

Zunächst aber zur Abstimmungsvorlage an sich:

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. Mai 2013 beschlossen, die folgenden Vorlagen am 22. September 2013 zur Abstimmung zu bringen:

  • Volksinitiative vom 5. Januar 2012 «Ja zur Aufhebung der Wehrpflicht» (BBl 2013 2471)

Quelle: Schweizerische Bundeskanzlei (admin.ch)

Der überarbeitete Initiativ/Verfassungstext im Detail
(BV Art. 59, 1-4; Art. 197, 8-4 [neu]):
http://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2013/2471.pdf

Nun folgend der Gastartikel von Leuchtherz, aus dem langjährige Wehrdienstpflicht-Erfahrung spricht, in sehr sachlichem und komplexem Stile, dabei auch nicht vergessend, die Meta-Ebene miteinzubeziehen.


Die Schweizer Armee hat eine lange und traditionsreiche Geschichte. Viele Schweizer identifizierten sich mit ihr, und man war nicht nur hierzulande stolz darauf, seinem Vaterland dienen zu dürfen. Wer schon damals unten durch musste, waren die Schwachen – auch in der Schweizer Armee.  Bei vielen Zwischenfällen war z.B. fortwährende Überforderung der Grund dafür.

In den Wirtsstuben anno dazumal wurden solche Dinge noch wie Kinohits erzählt, meist doch aber mit dem mulmigen Gefühl, eigentlich nur das Glück gehabt zu haben, nicht der Betroffene gewesen zu sein. Dann liess man sich über die Strenge und das Roboterdasein des ‚Majors Ueli‚ aus, und die Sache wurde heldentumhaft begossen.

Die Zeit nagte aber an vielen Weltbildern und darunter litt auch zusehends die Akzeptanz in der harten Führung, und deren Umgang damit, Dienstverweigerern zu begegnen.

Bis vor 1996 wurden diese eingesperrt!

Schon 1989 erhielt das Schweizer Armeeflaggschiff des Kampfheeres einen kräftigen Schuss vor den Bug, als die GSoA (Gruppe für eine Schweiz ohne Armee) mit ihrer Volksinitiative ‚für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik‚ auf 35% Zustimmung traf. Die Armeespitze zog sich in ihr Reduit zurück und beobachtete nun auch zusehends den Zerfall ihrer Feindbilder. Der kalte Krieg schien vorbei zu sein, die Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte schneller als die Feldpost, Diktaturen Europas fielen, und es wehte eine Brise von ‚Wind of Change‚ über die Welt.

Was für ein Weltuntergang der tapferen Verteidigungsarmee, die sich aus kilometerlangen Bunkern heraus, zuletzt auch nur noch mit Händen und Füssen, bis auf’s Blut verteidigt hätte. Man sah sich von den Kindern der unerziehbaren 68er-Hippis besiegt. Der psychische Druck war also sehr gross, irgend eine gezielte Gegenoffensive zu starten.

Und – „Freude herrscht“ – die Armee 95 war geboren.

Es sollte vieles anders werden. Nur an „bewährten“ Sachen wollte man festhalten. Zu diesen gehörte u.a. auch das Milizsystem und die Wehrpflicht. Die Truppen wurden reduziert, neu organisiert und ‚moderner‚ ausgerüstet. Am Ende dessen sah man nicht mehr wie der ‚farbige Herbstwald‚ aus, sondern wie der ‚grüne Sack‘.

Und so verhielt sich’s dann auch mit der Armee 95, sie wurde recycliert zur Armee 21. Immer wieder gaben die Bedrohungslage, der strikte Führungsstil der Armee, aber auch tragische Unfälle, Ereignisse und Vorfälle mit der Armeewaffe zu reden, und forderten das Schweizer Volk, aber auch die Armee, die ja aus dem Volk gebildet wird, zu immer neuen Massnahmen, Entscheidungen, Zugeständnissen und letztenendes Rückziehern.

Das mythische Schweizer-Armee-Bollwerk bröckelt schon lange in der Sinnfindung vor sich hin, und nun scheint man einen Weg gefunden zu haben, diese endgültig zu untergraben:
Die Wehrpflicht abzuschaffen.

Zumindest jene, die mit diesem Überbleibsel einer stolzen Armee noch was anfangen können, sollen doch freiwillig dort hin gehen, um ‚Krieg zu spielen‚…

Doch ist es so einfach, die Verantwortung der Landesverteidigung abzugeben, im Namen der ‚Menschlichkeit‘? Ist es für es junge Menschen unzumutbar, sich einmal einer Selbstreflexion zu stellen?
Will ich das überhaupt?
Was muss ich tun, damit ich das nicht tun muss?
Wieviel Wert hat ein Leben?
Betrifft das nur menschliches Leben?
Wieso führen meist nur Männer Krieg?
Und für was kann so eine Armee gut sein?

Der jetzige Trend hinsichtlich der Wehrpflicht ist, dass sich viele junge Schweizer mit diesen Fragen konfrontiert sehen. Die Armee selbst hat durch die immer weitere Reduktion ihrer Truppenstärke die Dienstzeit verkürzt, und mit dem Zivilschutz eine Einheit gebildet, in der auch schwächere und eingeschränkte Menschen einen Dienst absolvieren können. Sie hat eingesehen, dass die Verletzungsgefahr Unmengen an Kosten generieren kann, und auch der repressive Umgang mit total Unwilligen nutzlos bleibt.

Dazu kommt ein Auftrag vom Volk, den die Armee zu erfüllen hat, und ein Truppenplatzangebot, das sie mit den Wehrdienstpflichtigen zu belegen hat. Die ‚Druckmittel‚ haben sich auch modernisiert und dem verringerten Budget angepasst.

Vieles bezahlt man heute nicht mehr durch Haftstrafe – sondern mit Geld.

Mal wird der Zivildienst aufgelockert, dann wegen zu vielen Gesuchen einfach wieder ‚beschnitten‚ – und so reguliert man sein ‚Angebot‚ an Diensttauglichen…

The never ending Story (Die unendliche Geschichte).

Die ganze Entwicklung ist immer noch im Gange. Es laufen die Budget- und Sinnfragen im Parlament. Ein Stellungskrieg des Armeevolkes gegen sich selbst. Und so dezimiert sich auch der Bestand nicht wirkungslos.

Ist diese Armee schon bereit zu einer freiwilligen Milizarmee überzugehen?

Ich sage Nein!

Weil der Auftrag im Detail noch nicht abschliessend geklärt ist. Es ist meiner Ansicht nach sogar ziemlich unverantwortlich, der Armee nun nur noch jene zu überlassen, die ‚Krieg spielenwollen! Die Armee ist darauf angewiesen, dass sie eine breite Auswahl hat, und nicht einfach nehmen muss, wer grad kommt bzw. kommen will [z.T. schiesswütige Waffennarren und Rambos – Anm. d. Redaktion]. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass der soziale Status viele Menschen in den ‚freiwilligen‚ Dienst treibt, und auch nicht, dass die Armee eine Anziehungskraft auf Menschen ausübt, die ihren persönlichen Herrschaftsdrang und ihre Gewaltbereitschaft ausleben möchten.

Denn was wird geschehen, wenn sich die Armee ‚bemühen‘ muss, an fähige Leute zu kommen, um ihren Auftrag zu erfüllen?

Man wird wohl ihre ‚Attraktivität‘ noch ein wenig steigern müssen, und also eine Identität schaffen, die eine bewaffnete Elite-Milizeinheit innerhalb des Volkes einnimmt.

Das Ziel müsste es aber sein, ein Milizsystem zu schaffen, in dem sich jeder auch damit identifizieren, und selber aktiv miteinbringen kann. Eine Gemeinschaft zu bilden, in der das Wort ‚Dienstpflicht an der Gemeinschaft‚ nicht als Zwang empfunden wird.

Eine Gesellschaft, die sich nicht mit Geld von der Verantwortung loskaufen kann, und die anstrebt, füreinander da zu sein in Krisensituationen. Auch eine Gesellschaft, die bereit ist, sich die Mittel zur Verfügung zu stellen, um das Ziel zu erreichen, welches sie als Volk beschlossen hat.

Es soll sich um eine Gesellschaft handeln, die es sich erlauben darf, den ‚Dienst an der Geimeinschaft‚ zu verlangen, also seine Mitbürger zu verpflichten, und sie damit zu konfrontieren, Rechte, aber auch Pflichten zu haben.

Wir haben vieles geerbt von unseren Vorfahren und dies sind nicht nur schöne Sachen wie z.B. die Pünktlichkeit der SBB, sondern eben auch Aufgaben wie die Armee. Diese Hassliebe zwischen Freiheit und Sicherheit, zwischen Nostalgie und Aufbruch, will zu Ende geführt werden – gemeinsam!

Deshalb mein Nein beim Urnengang am 22.9. zur Aufhebung der Wehrpflicht!


Der Gastartikel wurde schreiberisch und darstellerisch ziemlich ausgiebig lektoriert und mit einigen (zusätzlichen) weiterführenden Links garniert – inhaltlich jedoch unverändert belassen. Er muss also nicht zwingend zu 100% den Einschätzungen zur Gesamtlage und den Überzeugungen der Dudeweblog-Redaktion entsprechen, ist aber mit Garantie nahe dran.

Eine völlige Abschaffung aller Armeen und Kriegsgeräte weltweit entspricht den Wunschvorstellungen der Dudeweblog-Redaktion, jedoch ist dies momentan, realistisch gesehen, sowie mit Blick auf geostrategische und geopolitische Ziele, Entwicklungen und erkennbare Tendenzen, leider ein illusorisches Hirngespinst – so schön der Traum auch wäre.

Wenn die Armee sich bemühen muss, an kompetente Leute zu kommen, wird man wohl, wie Leuchtherz sagt,…

ihre ‚Attraktivität‘ noch ein wenig steigern müssen, und also eine Identität schaffen, die eine bewaffnete Elite-Milizeinheit innerhalb des Volkes einnimmt.

Sprich: Gehorsame, bewaffnete und willige Kriegshelden, die als Milizsoldaten wie eine Subgesellschaft innerhalb des Volkes auftreten, und so – als dem volksverräterischen Beamtenheer loyal dienende Milizeinheit – auch besser gegen das Volk eingesetzt werden könnten, weil sie eben eine Identität herankonditioniert bekommen haben, etwas ‚besonderes‘ zu sein; so quasi die ausführenden Schergen der ‚ehrbaren und unfehlbaren Staatsgewalt‘, anstatt Bürger und Verteidiger des Volkes!

Die Bildung einer Berufsarmee ist alsomit nicht mehr auszuschliessen – genausowenig wie die ‚Auslagerung‘ in den privaten Sektor – ganz im Gegenteil!

Da die Kriegsführung im 21. Jahrhundert aber ohnehin keine grossen Heere mehr erfordert, sondern Lenkwaffen, Drohnen, Geschütze, Kreuzer, Kampfjets, Raketen, Uboote, Satelliten, Helis und kleine, perfekt ausgebildete und ausgerüstete Elitetruppen und Spezialeinheiten, ist die Diskussion über die Wehrpflicht, von Katastropheneinsätzen und tatsächlichem Bevölkerungsschutz (Hilfe) abgesehen, an sich eigentlich ohnehin müssig. Bodenkrieg gibt’s vielleicht noch gegen die Zivilgesellschaft, wie z.B. in Frankfurt vor einigen Monaten, oder aktuell in Ägypten und Syrien.

Will man eine effiziente und kompetente Armee (als Landesverteidigung), ist das an sich relativ simpel: Man rüste die Alpenfestung mit den besten und neusten Hitech-Raketen auf, kaufe einige gute Jets und Helis und dann genügte ein perfekt ausgerüstetes und ausgebildetes 20’000-Mann-Elite-Korps locker zur Verteidigung der Schweizer Alpenfestung. Und notfalls könnte man ja auch noch Academi (Ex-Blackwater) zu Hilfe rufen… Kombiniert man das mit einem auf Katastrophenhilfe und Bevölkerungsschutz/Unterstützung spezialisierten Zivilschutz, ist der Volksauftrag gewährleistet. Ob dies überhaupt anzustreben ist, steht natürlich wiederum auf einem anderen Blatt – erst recht, wenn man in die Erwägungen miteinbezieht, dass der Staat als verbindendes Regulativ schon längst versagt hat

Schafft man aber die Wehrpflicht ab, wird es früher oder später auf Privatisierung der Schweizer Armee hinauslaufen, und das will mit absoluter Garantie niemand (ausser einigen grössenwahnsinnigen Herrschafts- & Machtpsychos vielleicht).

Andernorts hat man ja schon Erfahrungen mit den Entwicklungen nach der Abschaffung, so z.B. in Deutschland, wie der Historiker Michael Wolffsohn – im Interview bei Karl Gaulhofer von ‚Die Presse‚ aus Wien – zu berichten weiss:

[…]
Die gesellschaftliche Entwicklung geht hin zur Berufsarmee.
[…]
Freiwillig gehen die Menschen nicht zum Militär, es sei denn, sie kommen dadurch zu Macht, Ansehen oder Geld.
[…]
Es gehen die zum Militär, die keine andere Wahl haben. Sie kommen meist aus wirtschaftlich schwachen Regionen,…
[…]
Es ist ein Gerechtigkeitsproblem, wenn die Ärmsten zum Militär müssen.
[…]
Es ist kein Zufall, dass in einer Berufsarmee wie der amerikanischen Abu Ghraib passieren konnte.
[…]
…wenn zu wenige zum Heer wollen, brauchen wir wieder Söldner – ein historischer Rückfall.
[…]
Die Wehrpflicht wurde abgeschafft, weil die demokratisch-bürgerlichen Schichten sich ihr entzogen haben – und die bekommen jetzt die Rechnung präsentiert.
[…]

Quelle: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/1321691/Historiker_Zum-Militaer-geht-wer-keine-andere-Wahl-hat

Obwohl Michael W. bei einigen Punkten überaus gewagte Aussagen macht, und zuweilen auch äusserst fragwürdige Schlüsse zieht, hat er in den Kernpunkten zu Sinn und Unsinn der Wehrpflichtabschaffung zweifelsohne recht.

Auch das Kommunalnet des österreichischen Bundesminsteriums für Finanzen bestätigt:

[…]
Mit 1. Juli 2011 wurde in der Bundesrepublik Deutschland die Wehrpflicht per Gesetz ausgesetzt und somit der letzte Schritt in Richtung Berufsheer gesetzt.
[…]
Mit dem Wegfall der Wehrpflicht, fällt auch der Zivildienst.
[…]
Zivildienst konnte jedoch auch in Krankenhäusern, Senioren- und Behinderteneinrichtungen, im Krankentransport, im Rettungsdienst, in Kindertagesstätten, bei integrativen Einrichtungen und in den Bereichen, Umweltschutz, Naturschutz, Landschaftspflege und Denkmalschutz geleistet werden.
[…]
So ergab ein zweijähriges umfangreiches Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das Ende 2010 abgeschlossen war und bei der 6.000 Zivildienstleistende befragt wurden, dass bei 65 Prozent eine „starke Verbesserung der personalen Kompetenzen“ festgestellt wurde, 60 Prozent konnten ihre sozialen Kompetenzen, sowie ihre Aktivitäts- und Handlungskompetenzen erweitern und 54 Prozent entwickelten Fach- und Methodenkompetenzen.
[…]
Einmal an soziales Engagement herangeführt, sehen junge Männer mit fortschreitender Dienstdauer zunehmend seine positiven Auswirkungen. Dass sie sich ohne diese positiven Erfahrungen von vornherein auch freiwillig verpflichtet hätten, stellen dementsprechend viele in Frage.
[…]
Weniger Freiwillige als erwartet
[…]
Obwohl der Bundesfreiwilligendienst bis dato 28.000 Freiwillige anzieht, können jedoch aufgrund der Erweiterung der Einsatzbereiche und immer noch großen Differenz gegenüber der früheren Zahl von 90.000 Zivildienern, nicht all jene Aufgaben übernommen werden, die zuvor von den Zivildienern geleistet wurden.
[…]

Quelle: https://www.kommunalnet.at/news/artikel/select_category/26546/article/auswirkungen-der-wehrpflichtabschaffung-in-deutschland.html

Aus all diesen Gründen empfielt auch die Dudeweblog-Redaktion ein NEIN zur Vorlage!

Eine offene und hitzige Debatte zum Gesamtthemenkomplex im hiesigen Kommentarstrang ist ausdrücklich erwünscht! Ich halte mich (zumindest vorerst) zurück und überlasse Leuchtherz und der Leserschaft den Kommentarstrang.


Unabhängig von der Brisanz der Wehrpflichtinitiative, möchte ich abschliessend dennoch erneut explizit auf die Dringlichkeit der Wichtigsten aller Bundesvorlagen hinweisen, bei der unbedingt ein Volks-NEIN erreicht werden muss:
EPG – Geplanter Impfzwang in der Schweiz! Volksabstimmungsvorlage vom 22.09.2013


Nachtrag vom 17.09.2013, 04:00

Der zitierte Wortlaut der vorliegenden Verfassungsänderung findet sich – neben den Parolen mit Begründungen zu den weiteren Vorlagen – im neusten Sammel-Artikel zu den kommenden Abstimmungen.

Eidgenössische Volksabstimmung vom 22. September 2013 – Abstimmungsparolen

30 Kommentare

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30 Antworten zu “Tiefgehende Hintergrundbeleuchtung zur Wehrpflichtabschaffungsinitiative – Volksabstimmung vom 22.09.2013

  1. heinzheidtmann

    Es gibt nicht ein bisschen Wehrpflicht, oder ein bisschen keine Wehrpflicht … für mich gibt es nur ein klares NEIN. Auch kein halbes Ja!
    Ja wenn … usw.
    Wenn schon zur Zeit in diesem Affenstall Welt, es nicht ohne Millitär geht, dann nur über den Weg der Freiwilligkeit.
    Ich z. B. lasse mich auf dieser Welt z. B. von niemanden zwingen ein Gewehr in die Hand zu nehmen um dann damit jemand umzubringen, jene, die ich noch nicht mal kenne! Nur um für andere die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Damit sie noch mehr Gewinne machen können.

    Das gilt nicht nur für das Gewehr, sondern für alle Kriegswaffen.
    Ich zitiere nicht all so oft die Bibel, aber hier möchte ich mal eine Ausnahme machen. Da heißt es: Wer nach dem Schwerte greift wird auch durch das Schwert umkommen. Veraltet … oh nein! Immer noch absolut aktuell. Wir sehen es jeden Tag.

    Hinzu kommt noch, all jene Kriegstreiber, also jene die dafür sind, würden selbst den Hintern zukneifen, wenn man sie beim Wort nehmen würde. Zu mindest die meisten.
    Stell dir vor, es gäbe Krieg und keiner geht hin. Lustig! vielleicht, aber die einzige Lösung!

    Kein Angriffskrieg ist meiner Meinung nach gerechtfertigt. Die einzige Ausnahme, wenn überhaupt, ist das Recht auf Selbstverteidigung.

    Ich würde all jene, besonders die Anstifter, also Politiker, Macher und Nutznieser dieser Kriege, in die vordersten Reihen stellen, solange bis sie die Nase entgültig vom Krieg voll hätten oder tot wären.
    Das ist zwar nur ein frommer Wunsch (neee‘ ich glaube da sollte ich das Wort fromm weglassen) der nie in Erfüllung geht, aber nur so ginge es, um alle Kriege künftig zu vermeiden.

    Jene die schon seit Jahr und Tag immer noch Unbelehrbaren, konnte man noch nie, und wird es auch nie, klarmachen können, dass jeder Krieg nur destruktiv ist. Zerstörung, Tot, Leid, Armut, Graussamkeiten usw. bringt. Das sind nämlich die Konsequenz solcher Kriege. Von der Seele des Menschen die darunter leidet! will ich erst gar nicht reden. Allerdings gilt das nicht für die Nutznieser solcher Kriege. Jene sehen darin nur ihre Gewinne! Die wirtschaftlichen Interessen und die Macht. Ein hervorragendes Geschwisterpaar!

    Den Satz: Es gab immer schon Kriege, und es wird sie auch weiterhin geben, kann ich nicht mehr hören, es ist genau so ein blöder Satz, wie: „Was kann ich denn als EINZELNER dagegen tun“. Mit diesem Satz disqualifiziert sich derjenige selbst der ihn sagt.

    Jene ca. 60% der Deutschen, oder waren es sogar anfangs noch mehr!!! die damals für den Irak-Krieg waren, hätte ich alle aufgeladen, eingeschifft, oder hingeflogen, und in der irakischen Wüste abgesetzt und in die vordersten Reihen gestellt.
    Im Grunde, wäre dann allerdings nur noch ein Haufen Jammerlappen und Feiglinge übriggeblieben. Selbst die selbsternannten ewigen Mutigen hätten wahrscheinlich bei den ersten Kugeln oder Bomben vor Angst in die Hosen gesch …! Für Krieg kann man leicht bzw. immer sein, wenn andere die Kohlen aus dem Feuer holen.

    Es wird langsam Zeit, dass die Menschen endlich mal begreifen, dass nach ca. 2000 Jahren, eigentlich schon viel früher, dass Krieg nur Unheil über die Menschen gebracht hat und auch weiterhin bringen wird. Aber, bevor jene das begreifen, geht eher eine Kuh zum Traualtar.

    Zum Schluss kann ich eigentlich nur mal wieder Einstein zitieren, als er sagte:
    2 Dinge sind unendlich, das Universum … und die Dummheit der Menschen.
    Nur eines hat diesbezüglich Einstein noch veressen! Dummheit … kann auch noch sehr gefährlich werden.

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  2. heinzheidtmann

    Noch eine Anmerkung zu meinem Beitrag!
    Auch ich bin damals als Wehrpfichtiger zum Bund gegangen. Also, wurde eingezogen.
    Warum … erstens, weil ich musste, und zweitens, weil ich politisch desinteressiert, keine Ahnung hatte, und auch noch dumm wahr. Mir einfach nicht die Mühe machte, diesen ganzen Unsinn zu hinterfragen.

    Und dabei gab es die Möglichkeit … nein zu sagen! Ich hätte als Alternative ein paar Monate in den Knast gehen können, oder einen auf Wehrdienstverweigerer machen!
    Jene, die damals aus ehrlichen Gewissensgründen nein sagten, und lieber Urinflaschen in Altenheimen und Krankenhäuser schleppten, für jene kann ich heute noch den Hut ziehen. Auch so eine Alternative ist Mut! Und keine Drückebergerei wie viele das sahen. Außerdem, war es auch noch sehr nützlich.

    Leider war ich keiner von jenen, die diese Alternative in Betracht gezogen haben.
    Erst in späteren Jahren begriff ich, was für ein Idiot ich gewesen war. Mit der Meute mitlaufen, trallala es geht ja auch wieder vorrüber. Und vielleicht wird es ja gar nicht so schlimm. Vielleicht machte das ja sogar noch Spaß! Mit der hochgelobten Kameradschaft der Werbeslogans wollte man gerade den jungen Leuten die Suppe schmachhaft machen. Erweiterte Berufsmöglichkeiten waren weitere Ziehpferde diesbezüglich.

    Junge Wehrpflichtige ab 18 Jahre, dachten wohl kaum über Konsequenzen ihrer Teilnahme groß nach. Es war einfach so, manche waren zwar nicht begeistert, sie verdienten in dieser Zeit ja wesentlich weniger, aber irgendwie würde die Zeit ja auch wieder vergehen.
    Und vielleicht, würde es ja sogar ganz lustig. Mal eine Abwechslung aus dem üblichen Alltagstrott. Und ein bisschen Krieg spielen, war ja vielleicht auch noch ganz interessant. War ja alles nur fiktiv!
    Den geistigen Mist des unbelehrbaren, den man in den Schulungen zu hören bekam, warum das alles sein müsste, z. B. für Volk und Vaterland usw., das Kriegshandwerk zu erlernen, da hat kaum einer richtig hingehört, bis auf jene, die das auch noch alles glaubten.
    Au‘ Mann, waren wir damal dämlich und unwissend noch dazu!
    Aber, das ist nun mal die Plattform, wo und wie man Soldaten schnitzt.

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  3. Leuchtherz

    heinzheidtmann, es gibt keine freiwillige Miliz so wie es keine kritische Berufsarmee gibt. Die Milizarmee wiederum verfolgt nur ein Ziel, Bevölkerungsschutz durch Verteidigung weil sie selbst das Volk repräsentieren.

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  4. Christine Hasler

    Der Dudewgblog-Redaktion ein herzliches Dankeschön für euren Artikel. Treffend erklärt, fundamental recherchiert und belegt. Meine Gedanken dazu:
    Ich bin auch überzeugt, dass eine Abschaffung der Armee zurzeit nur einen Ersatz, den wir nicht mehr kontrollieren können bedeutet. Das könnte eine fatale Falle sein. Die Zeit dafür ist erst gekommen, wenn die Menschheit endlich merkt, dass wir nicht nur mit Angriff, Abwehr und Kampf verhindern müssen, unsere Welt noch unreversibel zu zerstören. Diese Meinung ist ein alter Zopf und hat uns seit Jahrtausenden bewiesen, am ende einer Sackgasse orientierungslos an Ort zu treten. Die Zeit ist erst gekommen, je mehr sich dies bewusst machen und zur Überzeugung kommen, dass wir zueinanderstehen sollten und in der schweizerischen Gemeinschaft mit allem und jedem , unabhängig von Herkunft und Glaube. Zivilschutz und –Hilfe und wie im Artikel beschrieben in den Bergen als Schutz- und Vorratslager. Mit dem Geld dass tgl in Übungen in die Luft gepulvert wird Armee und Einwanderer-Intgrations-Kosten), könnten viele, viele wahrhaftige Projekte zur Gesundung des Menschen, der Schweiz und der Mutter Erde finanziert werden. Wo bleibt unsere im Gesetz verankerten Unabhängigkeit auf der Ebene der Neutralität und Solidarität. Gerade von jenenVölkern, die in der Vergangenheit von den Europäern/Christen usw, niedergemacht wurden, könnten wir viel lernen (ich nenne zB. Ghandi, Dalai Lama, Naupany Puma/Incas). Warum nehmen wir nicht ihre „Hand“, die sie uns bietet nicht einfach an und bemühen uns um Wiedergutmachung? Dann brauchen wir keine Armeen mehr. Welch schönste Vorstellung: alle Menschen würden Hände haltend einen Kreis um die Chinesen bilden und sie geschlossen an ihre Vernunft apellieren, oder besser sie auslachen, oder… oder…. oder….. Es dauert wirklich seine Zeit, bis alle, oder eben diejenigen, die erwach(s)t es möglichst effizient weiterverbreiten, dass wir in einer Zeitenwende sind (und das nicht nur im Kino!) und je schneller wir uns dieser anpassen um so besser werden wir durchkommen – jeder einzelne geht es an, die Gier nach Manipulierbarkeit abzulegen und endlich gemeinsam erwachsen zu handeln!
    Sonnige Herzerwärmende Grüsse
    Gotti Christine

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  5. heinzheidtmann

    @Leuchtherz
    Sorry, Du hast natürlich recht. Aber ich habe den Beitrag nicht aus der Sicht eines Schweitzers geschrieben, sondern aus der Sicht eines Deutschen. Das kann man nicht miteinander vergleichen.
    Also, aus meiner Sicht in Bezug auf unsere vergangene Wehrpflicht und der jetzigen freiwilligen Armee. Ändern vom Sinn oder Unsinn diesbezüglich, spielt das kaum eine Rolle. Deswegen wird ein Krieg nicht besser oder schlechter.

    Mal abgesehen von einer sinnvollen oder unsinnigen Armee, kann ich nur als Deutscher sagen, an unserem Land klebt genug Blut von den letzten Weltkriegen. Es ist das Blut von Aber-Millionen Menschen. Das sind eigentlich Beweise und Gründe genug, nie mehr eine Waffe in die Hand zu nehmen. So war es auch später nach dem Krieg laut neuer Verfassung eigentlich vorgesehen.

    Aber, diese Gedanke bzw. Verfassung löste sich schnell wieder in Schall und Rauch auf. Nicht auf dem Papier, sondern in den Köpfen einiger Politiker. Man fand wieder Möglichkeiten wie man das Ganze geschickt umgehen konnte. Das wie, sowie die entsprechenden Argumente, haben sich eigentlich nie groß geändert.
    Schnell war man wieder dabei ein neues, wenn auch nur ein kleines Heer, aufzustellen. Mit der üblichen Ausrede, diesmal gilt das ja nur für die Landesverteidigung! Außerdem, erwartete man das von Deutschland. Strategisch war das für Europa für eventuelle Kriegsspiele in der Zukunft, ein wichtiges Land.
    Im Grunde ein Hohn. Eine Volksverar… g sondergleichen. Lug und Trug gaben sich wieder gemeinsam die Hand.

    Wieder hatte man nichts aus den großen Kriegen gelernt. Ich könnte mir jetzt die Finger wund schreiben, mit Erklärungen warum das so ist, aber es würde wie ein Blatt im Herbst einfach verwehen. Kaum einer will das heute noch wissen. Jeder hat genug mit sich selbst zu tun. Oder, es geht ihm einfach hinten vorbei. Und die ein paar wenige Durchblicker im Land, werden kaum ernst genommen. Im Notfall schon in der Entwicklung mundtot gemacht.

    Das Dilemma der Meschen ist wahrscheinlich nicht aufzuhalten. Mal sarkastisch ausgedrückt, der Teufel hat mal wieder alles im Griff. Er klopft sich jeden Tag vor Lachen auf die Schenkel, weil er weiß, dass er zumindest noch eine Weile am Ruder ist. Wie lange diese Weile allerdings dauert, weiß keiner! Selbst der Teufel nicht.

    Leider ist die Dummheit, es gibt natürlich noch viele andere Wörter dafür – weiterhin unbegrenzt. Nichts hat man in den tausenden Jahren aus all den Kriegen gelernt. Außer, dass er für einige sehr gewinnbringend ist. Und das schon immer war. Ach ja, so ein Krieg bringt ja wieder Neuaufbau, Arbeitsplätze usw. Hätte ich fast vergessen!
    Aber … fragen sie mal die Witwen und Weisen von solchen Kriegen, was sie von so einem neuen Aufbau durch den Krieg anschließend halten.
    Von all den Krüppeln, sonstigen Kranken, psychisch Kranken usw. erst gar nicht zu reden.
    Das einzige was man gelernt hat, wie man noch effektiver Menschen umbringt und noch mehr Gewinn einfahren kann.

    Man könnte glatt den Glauben an Gott verlieren … weil er nichts dagegen tut.
    Aber, wie wir wissen (leider nicht alle) kann Gott nicht seinen eigenen Gesetzen untreu werden. Er hat uns nun mal den freien Willen gegeben, egal in welche Richtung dieser geht. Und da geht kein Weg dran vorbei.
    Und solange der Mensch nicht selbst erkennt, wo das ganze hintriftet, wird es auch so weiter gehen.
    Unser EGO – ich rede vom krankhaften EGO – solange dieser den Menschen im Griff hat, sieht es für die Welt ziemlich düster (dunkel) aus.
    Nur der Mensch kann sich im Positiven ändern, indem er das zur Zeit bestehende Dilemma ausmerzt. Und nicht auf Gott warten, dass dieser den Zauberstab heraus holt und uns eine heile Welt macht. Er ist leider zur Zeit nur ein trauriger Zuschauer.

    Aber … und da bin ich mir ziemlich sicher, wird der Tag kommen, dass es den Menschen wie Schuppen von den Augen fällt und sie erkennen werden, endlich, wohin der wahre Weg führt.
    Wieviel hundert oder tausend Jahre das allerdings noch dauern wird, kann man zur Zeit noch nicht einmal ahnen.
    Wir werden es zumindest nicht mehr erleben, und weitere Generationen nach uns, auch nicht so schnell.

    Ich weiß, dass hört sich nicht gut an, aber … die Hoffnung ist jedenfalls immer noch da. Ohne sie, könnten wir nämlich direkt einpacken und auf geben.
    Nur wer die Hoffnung verliert bzw. aufgibt, der hat schon verloren.

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  6. Eva

    tja also……. schwieriges Thema, zumal ich auch Pazifist bin. Aber dennoch, ich habe nun ein NEIN losgeschickt. Weil die Schweizer Armee diverse wichtige Funktiionen ausserhalb des Themas Krieg/Gewalt wahrnimmt und mit einer Freiwilligenarmee wird sich keine Sau melden und alles weitere siehe Artikel. Wir Schweizer sind ja kein Kriegervolk, also ist es ja unsinnig, über Details von Kriege und deren Opfer zu reden. Ausserdem hat das Militär schon manchen zum richtigen Mann gemacht, das hat noch niemanden geschadet. Wir Frauen brauchen doch starke Männer 🙂

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  7. Heinz Heidtmann

    Hallo Eva,
    aus Schweizer Sicht hast Du vielleicht recht. In euere internen Angelegenheiten möchte ich mich deshalb auch nicht einmischen. Wie ich es anfangs schon schrieb, sehe ich das ersteinmal aus Deutscher Sicht.
    Und doch, gilt für die ganze Welt: „Wer nach dem Schwerte greift, wird auch durch das Schwert umkommen“.
    Ich weiß, manche sagen, man muss bei diesem Thema auch Kompromisse machen. Das Recht haben auf Selbstverteidigung! Das mag so sein, aber, wo fängt diese Selbstverteidigung an, und wo hört sie auf. Auch ein sehr zweischneidiges Schwert das Ganze, wenn man es genau nimmt.
    Im Grunde aber, muss das meiner Meinung nach jedoch jeder mit seinem Gewissen vereinbaren. Und … mit seiner Seele.

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  8. Das Recht auf Selbstverteidigung fängt dort an wo im eigenen Raum einem selbst oder den Schutzbefohlenen nach Leib und Leben getrachtet wird.

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  9. @ Heinz Heidtmann

    Ich frage mich, wo Du es herhast, dass 60% der Deustchen den letzten Irakkrieg befürwortet hätten. Davon sah und hörte ich damals nichts. Ich bitte um Belege, und selbst wenn es nur fragwürdige Umfragen von Allensbach & Cie. sein sollten.
    Ich stimme ansonsten Leuchtherz gerade in seiner letzten klaren Aussage zum Recht auf Selbstverteidigung eindeutig zu.

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  10. Heinz Heidtmann

    Ich hatte das damals aus einem der Videotexte. Hatte mich damals diesbezüglich noch mit einem Arbeitskollegen in der Haare. Weil er auch dafür war. Ihm einer abging als die Bomben auf Bagdad rieselten. Leider ist die Welt voll von solchen Schwachmaten!
    Später bröckelte die Zustimmung mehr und mehr ab. Als man wohl sah, dass das alles andere als nur Videospiele waren.

    Es ging mir hierbei um die Zustimmung bzw. ob dieser Krieg gegen den Irak gerechtfertigt war. Nicht um die Teilhabe Deutscher Soldaten an diesem Krieg, dies wurde zu 80% von der Bevölkerung abgelehnt. Auch von der Deutschen Regierung.
    Im Grunde spielt es aber auch keine Rolle für mich, ob 20-30-40-50 oder 60% für den Schwachsinn sind. Heute bestreiten die meisten wahrscheinlich dafür gestimmt zu haben. Die Fahne wird immer von einigen – und das sind nicht wenige – nach dem jeweiligen Wind gerichtet.

    Aber ich habe mittlerweile keine Lust mehr, zum tausenden mal zu sagen, dass kein Krieg gerechtfertigt ist. Sollen die Politverbrecher ihn unter sich austragen. Sich gegenseitig massakrieren.

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  11. Heinz Heidtmann

    @leuchtherz
    OK, mit dieser Antwort kann ich leben. Die unterschreibe ich sogar!

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  12. @ Heinz Heidtmann

    „Im Grunde spielt es aber auch keine Rolle für mich, ob 20-30-40-50 oder 60% für den Schwachsinn sind.“
    Na denn. Dann kannst Du ja auch erstmal eine falsche Zahl verbreiten, weil die ohnehin keine Rolle spielt. Was ändert sich schon am Kuchen, ob nun ein Pfund oder zwei oder drei Pfund Zucker drinne?
    Es hat hier auch keiner von gerechtfertigten Kriegen gesprochen, nur von gerechtfertigter Selbstverteidigung.

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  13. Heinz Heidtmann

    Nun gut, dann lassen wir es dabei. Bevor wir aneinander vorbei reden.
    Noch mal kurz zu Zahlen in bezug auf Umfragen! Ich sagte ja, wo ich sie hier hatte! Natürlich kann ich dazu keine Gewähr geben. Auch der Videotext von wem auch immer, garantiert nicht, das dies absolut stimmt.
    Selbst in heutigen Umfragen muss man vorsichtig sein. Was da nicht alles getürkt wird, geht auf keine Kuhhaut.
    Anzweifeln kann man übrigens vieles. Besonders, was von Politiker kommt. Aber dass … ist wieder ein anders Thema.

    Ich werde halt leicht sauer, wenn es um Krieg geht. Di zig Millionen reichen.
    Trotzdem nichts für ungut.

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  14. Heinz Heidtmann

    … Tote meine ich natürlich.

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  15. Tja

    Nach Annahme der Initiative am 22. September 2013 ist eine Berufsarmee weiterhin ausgeschlossen. Art. 58 der Bundesverfassung legt fest, dass die Schweiz eine Armee hat und diese nach dem Milizprinzip organisiert sein muss. Art. 58 bleibt unverändert bestehen.

    Art. 58 Armee

    1 Die Schweiz hat eine Armee. Diese ist grundsätzlich nach dem Milizprinzip organisiert.

    2 Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen. Das Gesetz kann weitere Aufgaben vorsehen.

    3 Der Einsatz der Armee ist Sache des Bundes.1

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