Dringender Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat

Im folgenden möchte ich eine sehr eindringliche Botschaft zum dringenden Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat zur gezielten Unterwanderung der vom Schweizer Volk angenommenen Zweitwohnungsinitiative ans Herzen legen,  die im Journal Franz Weber Nr. 103 als Leserbrief (unzensiert, wie mir Herr Guler versicherte!) abgedruckt wurde, was mir persönlich erneut bestätigt, dass die Fondation Franz Weber eine der wenigen sogenannten NGO’s ist, für die man seine Hand in’s Feuer legen kann, und bei der es sich lohnt, sie mit Spenden zu unterstützen, zumal sie keine Schindluderei treiben, wie gewisse andere, die ich hier aber jetzt nicht namentlich nennen möchte (dazu womöglich mal mehr in einem eigenen Artikel). Herr Guler hat mir sein freundliches Einverständis zur Publikation auf dudeweblog gegeben (telephonisch).

Dieser Leserbrief kann als (sehr wichtige) erweiternde Ergänzung zu meinen Artikeln ‚Dreckskapitalismus‚ und ‚Der Staat als verbindendes Regulativ‚ gesehen werden.

Herzlicher Dank gebührt Herr Guler, Frau Lene, der Fondation Franz Weber, und all jenen die sich für eine neue Welt der Gerechtigkeit und des Respekts gegenüber der gesamten Menschheit und gesamter Schöpfung (siehe BV-Präambel zur rechten) einsetzen.


Lieber Franz Weber, Ihr Editorial im Journal Nr. 102 Ihres Magazins [Seite 3 – Anm. d. Redaktion] hat mich sehr traurig  gemacht. Wir haben als Jahrgänger 1927 in unserer Jugend noch ein Land und eine Heimat erleben dürfen, in der es wirklich noch lebenswert war. Die heutige Pietätlosigkeit, welche höchste Regierungsbeamte an den Tag legen, die doch eigentliche Diener an unserem Land sein müssten, betrübt mich ausserordentlich und macht mich bisweilen richtig wütend. Da wird unsere direkte Demokratie von eben diesen bei jeder Gelegenheit beschworen, die sich in Tat und Wahrheit als Verräter „outen“. Der Volkswille wird mit Arroganz, Anmassung und Überheblichkeit verachtet, während man sich dabei nur der allgegenwärtigen Wirtschaftslobby zu verpflichten gewillt ist.

Durch staatliche Vorschriften und Gesetze werden willige Arbeitssklaven geschaffen, die sich dabei sogar noch wohlfühlen, wie Aldous Huxley in seinem Roman „Schöne neue Welt“ beschrieben hatte. Die heutige Erziehung fördert eine digitale Demenz. Kinder, deren Mütter sie im Kinderwagen vor sich herschieben, sehen ihre Mutter dauernd mit dem Handy telefonieren. Später wird der Nachwuchs mit primitiven Filmen ruhig gestellt, die die Mütter auf ihr i-Phone geladen haben.

Ihre Landsleute, Herr Weber, hören Ihren Schrei sehr wohl, kommen sich aber angesichts der brutalen Tatsachen wie gelähmt und ohnmächtig vor. Ihr Ruf an den heutigen Bundesrat wird von diesen sieben Landesverräter/innen, wie man sie füglich und ohne Scheu nennen darf, mit beschwichtigenden leeren Worten beantwortet. Wie es immer üblicherweise in Antworten heisst: „Wir nehmen Ihr Anliegen ernst“. Die übliche leere Floskel, die als Standardantwort in deren Computer zum Abrufen gespeichert ist.

Ja lieber Franz Weber, es ist wirklich zum Heulen, wie mit unserem einzigartigen Land frivol und lieblos umgegangen wird. Es gibt in unserem Land zu wenige Franz Weber.

Tröstlich ist, dass sich Ihre Tochter Vera weiterhin für alle Ihre Anliegen einsetzt. Wir wünschen ihr viel Kraft, dass sie alle Fährnisse, die sie bestimmt auch begleiten, gut und mit viel Optimismus meistert.

Walter Guler und Frau Lene, 8038 Zürich


Nachtrag vom 23. Mai 2013:
Quelle: http://www.ffw.ch/index.php?id=95&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=215&tx_ttnews[backPid]=93

Bundesgericht verschafft dem Volkswillen Respekt

Der Wille von Volk und Ständen erhält mit den heutigen Leiturteilen zur Anwendung der Zweitwohnungsinitiative durch das Bundesgericht Respekt. Die Urteile weisen die Kantone und Gemeinden, die weiterhin Baubewilligungen für Zweitwohnungen erteilen, in die Schranken. Zudem stärkt das Bundesgericht mit seinen wegweisenden Urteilen das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Heimatschutzverbände.

Mit seinen heutigen Leiturteilen hat das Bundesgericht bewiesen, dass es den hohen Stellenwert des Volkswillens in der Schweizer Demokratie respektiert. Es unterstreicht, dass die Bundesver-fassung über den Begehrlichkeiten einzelner Gemeinden und Kantone steht. Klar formulierte Initiativtexte werden unmittelbar durch die Annahme von Volk und Ständen Teil der Verfassung und sind direkt anwendbar, auch ohne Ausführungsgesetz.

An den Urteilen ist ausserdem zu würdigen, dass das Bundesgericht das Verbandsbeschwerderecht der Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzverbände in Bundesaufgaben bestätigt und stärkt.
[…]
Weiterlesen hier: http://www.ffw.ch/index.php?id=95&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=215&tx_ttnews[backPid]=93
Spenden hier: http://www.ffw.ch/index.php?id=103

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6 Kommentare

Eingeordnet unter Bewusstsein, Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Fremdartikel, Jean Ziegler, Menschen, Natur, NWO, Recht, Schönes, Schuldgeld, Schweiz, Sinn

6 Antworten zu “Dringender Appell von Franz Weber an den Schweizer Bundesrat

  1. Reblogged this on thedude75 und kommentierte:
    Liebe Grüße in die Schweiz !!!

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  2. Guter Artikel, danke!

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  3. Wichtiges Update im Artikel!

    Mit Freuden durfte ich gestern dem Tagi Print (nicht dass mir die dauernde Propaganda der TAMedia allgemein Freude bereitete) entnehmen, dass ein sehr wertvoller Sieg errungen werden konnte, was die gezielte Unterwanderung der angenommenen Zweitwohnungsinititative angeht. Es gab deshalb heute im Artikel noch einen erweiternden Nachtrag.

    Wundervoll zu sehen, dass wenigstens unsere Bundesrichter – von einem einzelnen SVP-Exponenten abgesehen – gewillt sind, dafür zu sorgen, dass dem Volkswillen endlich Rechnung getragen wird!

    Ich finde es zwar himmeltraurig, dass man bei angenommenen Volksinitiativen, welche mal nicht nur der Wirtschaftsmafia dienen, überhaupt so massiv juristisch gegen gezielte Unterwanderung des verfassungsrechtlich verankerten Volkswillens vorgehen muss, aber immerhin kann auf unser Justizsystem – wenigstens zum Teil – noch vertraut werden, was durchaus hoffnungsvoll stimmt.

    Was ich aber von einem Herr CVP-Darbelay für Ideen lesen musste (Tagi-Version), liess mich beinah die feine Pizza wieder rauskotzen, die ich während der Lektüre genoss. Es ist also wohl davon auszugehen, dass der Kampf leider noch immer nicht gänzlich gewonnen ist, auch wenn man dies definitiv als Freudenbotschaft ansehen darf.

    Engagement ist also gefragt, und je breiter tatsächliches Engagement getragen wird, umso effizienter wird es!

    […]
    Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.
    Friedrich Schiller – Wilhelm Tell I, 3. (Stauffacher)
    […]

    http://ultimativefreiheitonline.wordpress.com/2013/05/09/herbeizitiert-friedrich-von-schiller-7-11-1759-09-05-1805/

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