Einkehr in die Höhle des Wesens

Es kann – dem Bewussten – mitunter teils äusserst beförderlich zu Günsten wirken, und daraus folgend auch dem Gesamtgefüge der in Wechselwirkung stehenden Individuen, sich, für sich Selbst all-EIN, eine Auszeit zu gönnen – ob es sich dabei um Stunden, Tage, Wochen, Monate, ja, oder gar Jahre handele ist dabei allerhöchstens sekundär, somit müssig darüber tiefergehend zu befinden; die Intuition wird’s ohnehin präzisest leiten! -, um in dieser Zeit des besinnenden Rückzugs, zum vertiefteren Nachdenken um das Geschehen auf Erden und unter den Menschen und Völkern, alswie auch der Reflexion seiner Selbst, einzukehren.

Ist all dies noch geleitet durch schöpferische Intuition und der vorangehenden, passenden Inspiration, kann es – nach der klärenden Auszeit – erbauliche, erquickende, süsse, wohlmundige und frische Früchte spriessen lassen, die ungeahnte Kräfte beinhalten.

Und also trittst Du aus der Höhle der Einkehr, und baust das Paradies…

…die Welt wartet dein wie ein Garten.
Der Wind spielt mit schweren Wohlgerüchen, die zu dir wollen; und alle
Bäche möchten dir nachlaufen.

(Also Sprach Zarathustra – Der Genesende)

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7 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Bewusstsein, Bildung, Gleichnisse, Menschen, Philosophie, Schönes, Sinn, Weisheit, Zitate

7 Antworten zu “Einkehr in die Höhle des Wesens

  1. Eva

    Ein sehr wichtiger Punkt, der oft unterschätzt wird. Viele Menschen drängen solche Zeiten ab/auf und befinden sich so unnötigerweise ein Leben lang im Hamsterrad, Solche Einkehrmomente können sehr nachhaltig sein, nicht nur für sich selbst sondern auch für die soziale Umwelt und ganzheitlich betrachtet auch dem Menschen im Allgemeinen.

    die Intuition wird’s ohnehin präzisest leiten!

    in vielen und vorallem wichtigen Entscheidungen und wahrhaftig.

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  2. @Eva

    Es wird höchste Zeit dass der Sommer in unsere Gefielde einkehrt, denn ich muss dringend auf die Alp.

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  3. thomram

    Die Alp ist gut. Keine Motoren.
    Ich war zwei mal auf Gili Meno. Das ist eine Insel, zu Lombok (Indonesien) gehörend, die man zu fuss in einer Stunde umrundet.

    Auf dieser Insel gibt es: Bungalows für Gäste und Hütten, in welchen die Gäste sich verpflegen können und Minipferde – Zweiräderkütschchen, wenn man mal zu faul ist, von A nach B zu gehen.
    Es gibt keinen Explosionsmotor, kein Moped.
    Musik wird per akustischer Gitarre und Stimme gegeben.

    Ich war beide Male nur 24 Stunden dort, aber WIE sehr wohltuend so eine Ruhe ist, wurde mir gewahr, als ich auf die Hauptinsel Lombok zurückkam. ich bin weiss Gott mit unserem Umweltlärm geimpft mit meinen 65 Jahren und man müsste meinen, ich würde da eintauchen wie wenn nix wär.
    Nö.
    Es war ein richtiggehender Schock! Ich staunte über meine heftige Reaktion, ich war irritiert über meine zerfleddernde Konzentration und wie der Blitz dahinschwindende Gelassenheit.
    Wir haben uns, oberflächlich wahrgenommen, an die Nervosität, welche sich von unserer Explosionsmotorerei ausbreitet, gewöhnt, doch in Tat und Wahrheit macht sie uns täglich zu schaffen.

    Fällt mir Viktor Schauberger ein, welcher klipp und klar gesagt hat, das Prinzip der Explosion zum Zwecke der Energiegewinnung sei abzulehnen.

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  4. Pingback: Weisheiten von Henry Miller – Zitatsammlung Teil VI | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  5. „Man muss schon ein Meer sein, um einen schmutzigen Strom aufnehmen zu können, ohne unrein zu werden.“
    http://www.gutenberg.org/cache/epub/7205/pg7205.html

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  6. Pingback: Der Tsunami und die pluralistische Ignoranz | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  7. @Ram

    Gewissse Regionen Lomboks sollte man wahrlich meiden. Kennt man aber die lohnenden Ecken, findet man auch da viel Ruhe; ruhiger noch als Meno.

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