Vom Staat als verbindendes Regulativ

Oder: Wer regiert hier eigentlich?


Ist die staatsrechtliche Demokratie heute wirklich noch real existent, das soziale Gesamtgefüge also auch tatsächlich miteinbeziehend, oder ist die ‚Herrschaft des Volkes‘ längst weitestgehend verkommen zu einer Farce; zum schönen Scheine auf dem Papier – die Bürger der Völker auf Erden, statt fühlende und denkende Lebewesen, lediglich noch entmündigtes und bevormundetes ‚Humankapital‘ von Plutokraten und multinationalen Konzernen?

Braucht es eigentlich überhaupt verbindende und verbindliche Regulatorien in der Welt, oder wäre es vielleicht besser, diesen Planeten frei von jedwedem Regulativ zu gestalten?

In nachfolgender gesamtgesellschaftlicher Abhandlung sollen diese Fragen auf der Meta-Ebene beleuchtet werden.

Kleine Anmerkung vorab: Es erscheinen, wenn man mit der Maus über die Verweise fährt (wie fast überall auf dieser Seite), erweiternde Informationen bzw. der Kerngehalt dieser Links.


Wenn man die heutigen Staatengebilde der westlichen Welt (aber auch weit darüberhinaus) einmal etwas genauer betrachtet, dabei nicht ausser Acht lassend, dass in massivem Ausmass weitere Bestrebungen hin zur totalen Zentralisierung den Weg in gültige, jedoch grundlegende Bürgerrechte massiv antastende Gesetze finden, und damit die Souveränität einzelner Nationen und/oder einzelner Menschen – zugunsten eines im Gleichgespann mit der neuen oligarchischen Aristokratie agierenden, dem irrsinnigen Machtwahn verfallenen, sich beinah jedweden demokratischen Kontrollmechanismen entziehenden, elitären Technokratenklüngels in Brüssel, London, Berlin, Paris, Rom, Madrid, Athen, Lissabon, Washington, Peking, Moskau, Frankfurt, New York, Singapur etc. – sukzessive immer weiter unterwandert wird, kommt man nicht umhin, einzugestehen, dass die einzelnen Staaten gezielt in zutiefst asoziale, undemokratische und parasitäre Institutionen verwandelt wurden (und weiter werden), in denen vor dem Gesetze zwar schon alle gleich, jedoch auch ein paar wenige ‚gleicher‘ sind, und je länger je ‚gleicher‘ gemacht werden…

Um dies noch etwas zu verdeutlichen, hierzu ein Zitat von Jean-Claude Juncker:

«Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.»

Der Staat ist an sich ja grundsätzlich keine antisoziale und undemokratische Institution, die durch sinnlose Regulierungen und einem massiven, jedoch unnötigen Bürokratiekomplex in parasitärer Art und Weise von den produktiven Aktivitäten seiner Bürger lebt, solange er sich fundamental an die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (nicht den erneuerten Verschnitt davon, genannt ‚EMRK‘, sondern die Originalfassung von 1948, an welcher u.a. auch der kürzlich verstorbene Stéphane Hessel mitwirkte, und die in dieser Fassung leider nie ratifziert wurde), und die in der Verfassung (bzw. für die BRD im Grundgesetz) verbrieften, und im Kerngehalt unantastbaren Grund/Bürger/Menschenrechte hält, sondern ein die Individuen verbindendes Regulativ zum besten Wohle des einzelnen als auch der Gemeinschaft aller Bürger im Ganzen.

Grundsätzlich könnte man natürlich sagen – und ich kenne persönlich ein paar Vertreter sowohl extrem libertärer, als auch radikal anarchischer Grundeinstellungen, die genau diese Wunschvorstellung auch tatsächlich vertreten -, dass ein solches staatliches Regulativ zum besten Nutzen für den einzelnen als auch das Ganze, sowohl dem einzelnen als auch dem Gesamtgefüge der Völker im einzelnen wie auch insgesamt, mehr Hindernis als Hilfe ist, und daher bestenfalls keinerlei ordnendes System vonnöten sei, zumal ein übergeordnetes, regulierendes System die freie Selbstentfaltung schon an sich unterwandere, und zudem allein schon die Natur des Menschen den Staat per se in keiner Weise erforderlich mache.

Das ist mE. grundlegend auch richtig, jedoch, in Anbetracht der aktuell vorherrschenden Umstände im zwischenmenschlichen Dasein auf Erden insgesamt, leider utopisch, zumal ein Gesamtgefüge ohne ordnende Struktur wohl nur in einer zur Gänze rein altruistisch funktionierenden Wertegemeinschaft auch tatsächlich zum besten Wohle und Nutzen aller gereichen würde, und angesichts der Implikationen des Dreckskapitalismus leider nicht der heutigen Realität entspricht.


Sind Werte, wie Wahrhaftigkeit, Offenheit, Nächstenliebe, Mitmenschlichkeit, Respekt, Achtsamkeit und Vorausschau – Werte also, welche wesenhaft auf Altruismus gründen – in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch allgemein präsent, oder gibt es wenigstens noch einen weit verbreiteten Wunsch sich dieser wieder bewusst zu werden, und insbesondere auch unbedingt und ernsthaft ihnen entsprechend zu handeln?

Wenn ich mich umschaue in der Welt und unter den Menschen, bin ich diesbezüglich sehr skeptisch, denn leider ist diese natürliche Ehrenhaftigkeit, auch durch die weitverbreitet herrschenden Gesinnungen und Ideologien (die Triebe der Egozentrik und Gier sind hiezu nur zwei Beispiele von vielen möglichen), in grossflächigem Stile höchstens noch spärlich erkennbar.

Und diese Unvernunft gründet wesenhaft in den aktuell herrschenden, inhärenten Systemzwängen – $.

Max Frisch hat dies – bei seiner Dankesrede zum grossen Schiller-Preis anlässlich der Ehrung seines Lebenswerks – bereits 1986 in meisterhafter Manier sozialkritisch beleuchtet: „Am Ende der Aufklärung steht das goldene Kalb!

Auch wenn ein rein natürliches Zusammenleben in Wohlstand, Frieden, Freiheit und Glück ganz ohne Staat und andere supranationale Regulative selbstverständlich das Endziel jedes einzelnen die Freiheit wertschätzenden, die Selbstbestimmung hochachtenden und gleichzeitig liebenswerten Individuums sein muss bzw. müsste, entspricht dies bei genauerem Hinschauen, aufgrund all der Systemzwänge und der weitverbreiteten Ignoranz und Lethargie, ehrlicherweise nicht der aktuellen Realität.

Viele Menschen scheinen dieser Tage beinah schon unter Dauerhypnose zu stehen.

Also braucht es, zumindest in näherer Zukunft, zwingend ein die Menschenwürde bewahrendes bzw. diese wiederherstellendes Regulativ zum besten Wohle aller Individuen.


Denn bei genauerer Betrachtung des historischen Verlaufs (und insbesondere der letzten Dekade), muss der aufmerksame Beobachter definitiv besorgt konstatieren, dass die von den ‚neuen Herrschern der Welt‚, über das Zentralbankenwesen gesteuert und mittels multinationaler Grosskonzerne, ganzer Bataillone von Technokraten, Lobbyisten und Paragraphenverdrehern verwirklicht – über die Köpfe bzw. den Wunsch und Willen der Menschen hinweg – sukzessive vorangetriebenen, weitreichenden Veränderungen in dieser Zeit, massgeblich am Ast der Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung aller Völker der Erde gesägt haben.

Bereits 1966 schrieb der amerikanische Historiker und ‚Insider‘ Dr. Carroll Quigley in seinem Buch ‚Tragedy and Hope: A History of the World in Our Time‘ (Deutsche Ausgabe: ‚Katastrophe und Hoffnung: Eine Geschichte der Welt in unserer Zeit‘) über die Pläne gewisser mächtiger Kreise:

»[D]ie Machtinteressen des Finanzkapitalismus verfolgten ein zusätzliches weitreichendes Ziel: Sie wollten ein weltweites Finanzsystem errichten, das von privaten Händen kontrolliert wurde und das in der Lage war, das politische System in jedem Land sowie die gesamte Weltwirtschaft zu beherrschen. Kontrolliert werden sollte dieses System auf feudalistische Art und Weise durch die konzertierte Aktion der Zentralbanken dieser Welt, die ihre geheimen Maßnahmen auf häufigen privaten Treffen und Konferenzen abstimmten. Die Spitze dieses Systems sollte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in Basel, in der Schweiz, bilden, eine Privatbank, die sich im Besitz der Zentralbanken der Welt befindet und von diesen kontrolliert wird; und diese Zentralbanken sind selber wiederum private Unternehmen.«

(Quelle: BIZ – Basel im Mittelpunkt der Finanz-Globalisten)

Obschon die Schweizer Bundesbehörden sich weigern, dies zu bestätigen bzw. zu dementieren, schrieb der Tagesspiegel in seinem Wirtschaftsteil bereits 2010, dass die BIZ, auf exterritorialem Gebiete in Basel stehend, abseits jedweder demokratischen Kontrollmechanismen faktisch über dem Rechtswesen steht und – trotz Milliardengewinnen – auch keinerlei Steuern bezahlt.


Die Schweiz ist – Dank ihrer vielgelobten Diskretion -, neben der Londoner City und einigen anderen, selbstverständlich ein wahres Nest dieses zerstörerischen Klüngels.

Der Schweizer Soziologe Jean Ziegler sprach hiezu – anno 2011 in der Zeit – eine deutliche Sprache:

„Seit fünf Jahrhunderten herrscht die weiße Minderheit mit immer anderen Ausbeutungssystemen über den Planeten. Erst die Plünderungen und der Völkermord in Südamerika, […] Dann der trianguläre Verkehr: Sklaven von Afrika nach Amerika, Zucker nach Europa. Dann 150 Jahre lang Kolonialmassaker, und heute das schlimmste all dieser Systeme: die Weltdiktatur des globalisierten Finanzkapitals. Die entfesselte Profitgier. Die totale Ausbeutung des Menschen. Die Zerstörung der Natur. Laut Weltbank haben die 500 größten multinationalen Konzerne im vergangenen Jahr 53,8 Prozent des Weltbruttosozialproduktes kontrolliert. Das ist ein Reichtum, eine Macht, wie sie kein Kaiser, König oder Papst je hatte.

[…]

Ich glaube, dass diese neoliberale Wahnidee das Kollektivbewusstsein nachhaltig verwüstet hat.

[…]

Ihr glaubt, wir seien brave Bergler, aber unsere Herrschaftsschicht ist unfassbar selbstherrlich, vielleicht die arroganteste in ganz Europa.

ZEIT : Wie kommen Sie darauf?

Ziegler: Sie ist die ungebrochenste. Der letzte fremde Soldat auf Schweizer Boden war ein Soldat Napoleons. Seitdem hat Europa Revolutionen, Kriege, Verwüstungen erlebt, faschistische und kommunistische Diktaturen. Nur die Schweiz: nichts. Dieselbe Herrschaftsstruktur seit Jahrhunderten. Immer dieselben Leute, die auf dem Gotthard sitzen und der Welt Lektionen erteilen. Ein historisch korruptes Alpenalbanien!“

Passend zu diesen paar „vom Gotthard herab Lektionen erteilenden Leuten“, überreiche ich das Wort nun erneut kurz unserem lieben Menschenfreund Jean-Claude Juncker, der bei einer Veranstaltung am 20. April 2011 in Brüssel folgende, in solchen Kreisen offenbar gängige, Weisheit anmerkte:

“Wenn es ernst wird, muss man lügen!”

Und wenn dann eine aktuell hochrangige ‚Persönlichkeit‘, wie eben z.B. ein Jean-Claude Juncker, gerade mal eine gute Dekade nach seiner eingangs hervorgehobenen süffisanten Bemerkung – „…bis es kein Zurück mehr gibt.“ -, zudem aktuell noch mit grimmiger Miene nachfolgendes im Spiegel verlautbaren lässt, muss sich ein fühlendes Wesen mit gesundem Menschenverstand, beim aufmerksamen Blick auf die Welt, doch ernstlich fragen, ob diese neuen Herrscher der Welt nicht womöglich gar Arges – was nicht im entferntesten dem Willen und den Wünschen der Menschen entsprechen dürfte – im Schilde führen:

„Wer glaubt, dass sich die ewige Frage von Krieg und Frieden in Europa nie mehr stellt, könnte sich gewaltig irren. Die Dämonen sind nicht weg, sie schlafen nur.“

[…]

„Mich frappiert die Erkenntnis, wie sehr die europäischen Verhältnisse im Jahr 2013 denen von vor 100 Jahren ähneln.“

Aha! Deutliche Worte von einem leibhaftigen Dämonen in Menschengestalt mit viel zu weitreichenden Machtbefugnissen!


Wenn man ernsthafte Probleme gewaltigen Ausmasses auf globaler Ebene wirklich nachhaltig lösen will, gilt es, wie immer bei Problemlösungen, die ungewollten Wirkungen zurück zu ihrer Ursache zu verfolgen, um ebendiese Ursache zu beheben.

Die tägliche Nachrichtenhetzjagd nach dem neusten Update dieser globalen und „europäischen Verhältnisse“ – ganz unabhängig davon, ob es sich um die medialer Propaganda gleichende Copypaste-Berichterstattung der Massenmedien, oder um tatsächlich fundierten und investigativ recherchierten Qualitätsjournalismus handelt -, sei es über Lehmann-Brothers, Fannie Mae, Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, Zypern, WEF, G8, G20, Klimagipfel, Steuerparadiese, die EZB,  die FED, Armut, Elend, Mord, Totschlag, Raub, Folter, Krieg usw. sind nur die Symptome von gezielter Unterwanderung staatlicher Souveränität zugunsten eines von einigen wenigen beherrschten Superzentralismus.

Diese weitreichende mediale Hetzerei nach den täglichen Neuigkeiten verhindert oftmals eine vertiefte Betrachtung der herrschenden Strukturen, und führt, gepaart mit der Verkümmerung von Sitte in der Gesellschaft, verbreitet zu Unaufmerksamkeit und damit auch zu einer scheinheiligen Rechtsstaatlichkeit der Doppelmoral, was sich hinwiederum – wie der Investigativjournalist Jürgen Roth in seinem Buch ‚Spinnennetz der Macht‘ eindrücklich aufzeigt – auch in äusserst eigenartig anmutenden, und an Vorgehensweisen von Diktaturen erinnernden Staatspraktiken gegen Gedankenverbrecher äussert. Im Interview mit dem Kulturstudio werden diese fahlen Praktiken deutlich benannt:

„Es gibt inzwischen eine Vielzahl Fälle der Psychiatrisierung unbequemer Bürger, auch Querulanten genannt, die häufig von den Gerichten abgesegnet werden und von denen die breite Öffentlichkeit nichts erfährt.“

Musterbeispiel Harry J. Heutschi:

All diese Symptome zeigen deutlich, dass die aktuellen Regulative auf ganzer Linie versagt haben, was aber grundsätzlich nicht direkt an den Staaten und seinen Regierungsvertretern selber liegt.


Die Ursache all dieser Symptome bildet m.E. massgeblich der Blutadel, welcher auf Erden schon viel zu lange und nachwievor, aus dem diesigen Hintergrund heraus – mit Hilfe eines systematisch installierten, in sich vernetzten, pyramidal-hierarchischen Machtapparats, gemäss dem grundlegenden Prinzip ‚Ordnung aus dem Chaos‘ – die Fäden auf der Meta-Ebene spinnend, in jeden Bereich der Gesellschaft vorgedrungen ist und weiter gezielt vordringt – „bis es kein Zurück mehr gibt!“.

Folgende Aussage, falls sie denn – am rein privaten Kaffeekränzchen der Bilderberger anno 1992 – vom freundlichen Herr David Rockefeller auch tatsächlich so getätigt wurde, spricht jedenfalls Bände!

„Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.“

Viel deutlicher geht – glaube ich – nicht mehr…

Oder doch?

„Und wenn die ganze Welt des Ordens Tempel ist, dann werden die Mächtigen der Erde selbst sich beugen und uns die Weltherrschaft lassen.“ (Dr. Phillip Georg Blumenhagen in „Zeitschrift für Freimaurerei“, Altenburg, 1828, S. 320)

Nun stellt sich abschliessend die Frage nach möglichen Lösungen zur Verhinderung einer totalitären einen Weltregierung, sowie zu alternativen Möglichkeiten für ein die Würde des lebendigen Wesens an erste Stelle setzendes Zusammenleben aller Individuen und Völker auf Erden.

Ich habe dazu persönlich einige ganz unterschiedliche Theorien, Ideen und Vorstellungen, allerdings würde ich es nicht wagen, diese jetzt noch als abschliessende Lösungen anzufügen, weshalb ich diesbezüglich eine offene, kreative, befördernde, sachliche und respektvolle Diskussion in vielfältigster Art und Weise sehr begrüsse. In dieser Diskussion soll grundsätzlich alles erlaubt sein, ausser Aufrufe zu Gewalt. Ich kenne diese Vorstellung zwar, aber sie ist definitiv – um abschliessend auch noch selber deutliche Worte zu wählen – Bullshit!

Gewalt erzeugt immer Gegengewalt, und so schön diese Vorstellung für den einen oder die andere vielleicht sein möge, gilt prinzipiell, dass Gewalt nur in einem einzigen Fall legitim ist, nämlich im konkreten Falle von unumgänglicher Selbstverteidigung aus Notwehr.

Was es braucht, ist ein grossflächiger, mutiger Aufstand des Gewissens!

Keine Scheu, denn – wie Brecht schon vor langem weise bemerkte – wo Unrecht zu Recht wird, ist Widerstand Pflicht!

Und da vom global herrschenden Machtgefüge keine essentiellen Schritte zu erwarten sind, obliegt dies einzig und allein der planetaren Zivilgesellschaft!


Quellen:

Leseempfehlungen:

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135 Kommentare

Eingeordnet unter Bildung, Dreckskapitalismus, Freiheit, Geopolitik, Jean Ziegler, Kriegstreiber, Kurzclips, Manipulation, Max Frisch, Medien, Menschen, NWO, Recht, Schuldgeld, Schweiz, Zitate

135 Antworten zu “Vom Staat als verbindendes Regulativ

  1. Eine wahre Fülle von Informationen. Ich danke dem Verfasser für seine Mühe die ich voll nachvollziehen kann. Leider bin ich in Vielem inzwischen überfordert. Zurück zur Einfachheit, zurück zur Natur kann ich da nur sagen. Ich bin Sympatisant der Gralswurzelrevolution. Ich selbst bin Anarchist bis in die Knochen und lebe auch danach. Ich brauche keine Knebelgesetze zu brechen, kann aber viele umgehen.

    Wie jeder natürlich denkende Anarchist weiss ich, dass ohne Ordnung kein Zusammenleben stattfinden kann. Auch eine lockere Führung ist durchaus akzeptabel. Denn das heutige Problem hat sich ja so schräg entwickeln können weil die Anarchisten keine Leithammel zur Verfügung haben. Führung ist nicht mit beherrschen zu vergleichen.

    Es gibt zur Zeit keinen einzigsten Anarchistenführer der die Menschen anziehen kann und die Richtung vorzeigt. Was kann man denn da anderes erwarten als ein Anarchistengulasch. Heiss angerichtet, lauwarm gegessen und fast unverdaut ausgeschieden. Prinzipen brauchen wir! Zum Beispiel ein Zusammenleben ohne Geld. Keine Politik aber Führung mit Entscheidern. Keine Religion aber das Ohr nach Innen gerichtet. Und den Mut dies auch zu vertreten anstatt dies als unrealistisch in die fernere Zukunft zu verschieben. Feigheit vor dem Feinde würde ich dazu sagen. Steht auf und steht zu eurer Sache. Ansonsten hinsetzen und Luftblasen lallen.

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  2. Eierdrücker

    Es geht um eine Weltregierung. Entichung des Menschen ist das Ziel.
    Dagegen hilft Ausbildung des ICH, nicht des Egos. Ich mit allen Anteilen des Göttlichen und der Freiheit und Gewissen usw..
    Und da ICH etwas individuelles ist ist da die Lösung.
    Diese Art von Menschen werden umfassend bekämpft – sie sind das ultimative Gift für diese Art von Gesochse.
    Wer Arafats Tod einen Tag zu früh bekannt gibt, der sdteckt vielleicht auch im Kommitee der 300.

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  3. Eierdrücker

    ohnweg

    Ich bin auch Anarchist und dazu noch denkend, weil jeder Anarchist denkt.
    Anarchisten denken mehr oder anders, auf alle Fälle aber ist Denken natürlich.
    Der Mensch hat die Fähigkeit. Nur ob er denkt und wen oder was er als sein Denken beeinflussendes Medium verwendet – das ist seins.
    Und Führung braucht den Führer und darum das Korrektiv der Anarchisten.
    Richtung vorzeigen? Führer?
    Wir sind Anarchsten und so hilft eigentlich nur der republikanische Geist.
    Gepaart mit Verstehen, Akzeptanz des Anderen und dem Willen um die beste Lösung zu ringen.
    Gemeinsam beschließen, keine demokratischen Beschlüsse, dazu stehen und die geistige Flexibilität Beschlossenes in Besseres zu transformieren.
    Das traue ich einem Führer nicht zu.
    Der Mensch ist ein Individuum, das sich stärken möchte und nur in gemeinsamem Ringen und Tun kann und darf jeder wachsen.
    Und wer meint alles in kurzer Zeit errichen zu müssen, verkennt, daß der Mensch Zeit braucht um sich zu entwickeln.
    Also Zeit lassen und Geduld aufbringen. Die, die nach uns kommen haben auch zu lernen und deren Enkel auch, usw..
    Geben wir auf den Vererbungssträngen die Dinge weiter, die den Nachkommen den Weg in eine bessere Zukunft erleichtern.

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  4. Bezugnehmend auf den „Meister der Hintertreppe“

    Jean-Claude Juncker – Hoffnungsträger für Europa?

    […]
    Das Tauziehen um den Posten des EU-Kommissionspräsidenten hat ein Ende. Die EU Staats- und Regierungschefs haben, mit Ausnahme des Briten Cameron und des Ungarn Orbàn, den Luxemburger Jean-Claude Juncker zum neuen EU-Kommissionspräsidenten nominiert. „Selten gab es so viel Streit um eine Personalie, selten gab eine Person weniger Anlass zum Streit“, so Radio SFR1 heute Morgen. Weniger Anlass zum Streit? Diesem „Streit“, der die Wahl Junckers deutlich in Frage stellte, wurde kurzerhand ein Ende gesetzt, indem er nun einfach bestimmt wurde. Die legitime Wahl für den Posten des EU-Kommissionspräsidenten ist damit auf völlig illegitime und undemokratische Weise ausgeschlossen worden. Wie kann angesichts dieser Tatsache SFR1 dann behaupten, Juncker sei demokratisch legitimiert und ein Hoffnungsträger für die von Krisen geschüttelte EU für die nächsten 5 Jahre?
    […]
    Wir sollten uns fragen und genau beobachten, was da wohl jeweils beschlossen wurde und wird, wovon es kein Zurück mehr geben soll…? Klingt das Vertrauen erweckend, meine Damen und Herren?

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  5. Weitere Ergänzung zum Thema Meister-der-Hintertreppe-wenn-es-ernst-wird-muss-man-lügen-Juncker:

    Geheim-Armee der Nato: Der lange Schatten von Junckers Vergangenheit

    In Luxemburg wird der sogenannte Bombenleger-Prozess neu aufgerollt. Anders als bisher bekannt, waren die Täter von höchster Seite angestiftet worden.
    […]
    In den 80er Jahren verübte eine geheime Abteilung der Nato Bombenanschläge in Luxemburg. Die Aufklärung im „Bombenleger-Prozess“ wurde durch ranghohe Politiker und den Geheimdienst sabotiert. Jean-Claude Juncker kostete die Affäre bereits den Posten als Premier.
    […]
    Deshalb wurde nun gegen sechs ehemalige Offiziere und Geheimdienstmitarbeiter Anklage erhoben, wie das Luxemburger Wort berichtet. Dabei soll es um die Verwicklung der Nato-Schattenarmee „Stay-Behind“ in die Bombenanschläge gehen. Auch die Rolle vom neuen EU-Kommissionspräsidenten und ehemaligen Premierministers von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, wird dabei erneut beleuchtet.
    […]
    Der „Bombenleger-Prozess“ wurde von Anfang an von Ermittlungspannen und Sabotage begleitet. Im Laufe der Ermittlungen verschwanden 88 von 125 Beweisstücken spurlos, wie Telepolis berichtet. Erst verschwanden Fingerabdrücke, die zur Analyse an das deutsche BKA geschickt wurden. Dann gingen Beweisstücke auf dem Weg zum amerikanischen FBI verloren, und schließlich zerstörte ein Brand in einem Archiv wichtige Dokumente.

    Auch ranghohe Politiker versuchten das Verfahren zu beeinflussen. Der Justizminister Luc Frieden setzte Richter und Staatsanwälte massiv unter Druck. Staatsanwalt Robert Biever warf dem Justizminister daraufhin illegale Einmischung in das Ermittlungsverfahren vor. Er beklagte in einem öffentlichen Schreiben an den Justizminister die „grassierende Amnesie“ unter den Polizisten im Zeugenstand. Je höher der Rang des Vernommenen, desto schlimmer sei der „Gedächtnisverlust“, so Biever.

    Für den Staatsanwalt war bald klar, dass die beiden angeklagten Polizisten „wohl kaum die Strategen der Attentate“ seien. Er sei sich sicher, dass es in Luxemburg Menschen gibt, „die hohe Ämter bekleiden und genau wissen, wer was getan hat“. Auch wenn der Staatsanwalt es nicht explizit aussprach, so richtete sich sein Verdacht wohl auch gegen Premier Juncker und Justizminister Frieden.
    […]
    Der Geheimdienst SREL versuchte den Staatsanwalt aus dem Verkehr zu ziehen.
    […]
    Juncker spielte vor Gericht den Ahnungslosen. Die Kontrolle des Geheimdienstes sei nie seine Priorität gewesen.

    „Das Dilemma, wie sich ein Geheimdienst kontrollieren lässt, dessen primäre Aufgabe es ist, im Geheimen zu arbeiten, hat noch kein Land gelöst. Ich kann es auch nicht“, so Juncker im Zeugenstand.

    In Wahrheit wussten Juncker und sein Justizminister seit spätestens 2007 über die Hintergründe der Bombenanschläge bescheid, wie die Zeitung Journal berichtet. Geheimdienst-Chef Mille setzte den Premierminister persönlich darüber in Kenntnis und nahm das Gespräch mit einer präparierten Armbanduhr auf, wie Telepolis berichtet.
    […]
    Der Bericht der Untersuchungskommission wirft Juncker politisches Versagen auf der ganzen Linie vor.
    […]
    Statt den Geheimdienst zur Rechenschaft zu ziehen, versuchte Juncker seinen eigenen Vertrauten dort zu platzieren und so an Informationen zu gelangen. Es bestehe zudem der Verdacht gegen Juncker und Frieden, dass sie die Ermittlungen gezielt behindert hätten.
    […]

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/06/schatten-armee-der-nato-holt-jean-claude-juncker-seine-vergangenheit-ein/
    (Der Bericht lohnt sich dringend in Gänze)

    Mehr zu den NATO-Geheimarmeen: Geschichtslektion mit dem Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser

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  6. w3000

    Hat dies auf Wissenschaft3000 ~ science3000 rebloggt und kommentierte:
    Ich bin sehr beeindruckt 🙂 DANKE!

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  7. Birgit Siegmund

    hallo, Du da ( oder Dude) !Der Artikel ist ziemlich eingehend beschrieben und mit ziemlich viel Hintergrundwissen bestückt. Ich schreib mal nur kurz , was ich dazu denke. Deutschland ist Kolonie und es gilt das Deutsche Reichsrecht von 1934; heißt, wir sind nicht entnazifiziert auch wenn dies mit einer ( ungültigen ) Verfassung überlagert ist.
    Ohne souveränen Staat wird es vorerst keinen Frieden geben, weil Deutschland weder interessiert noch rechtlich in der Lage ist, dies zu tun -sprich Friedensverträge zu unterzeichnen ( da die Kriegszustände des 3. Reiches herrschen). Alle Informationen dazu gibt es auf YouTube von staatenlosinfo 2 , Urkunde 146 , Handlungsanleitung; Geheimaktion Grundgesetz – die Linke enttarnt -ich kann es nur empfehlen, weil ich glaube, selbst wenn dieses Wunderland ohne Geld und nur auf Liebe und Miteinander eines Tages Wirklichkeit wird, werden die meisten Einschränkungen dafür wieder das Volk hinnehmen müssen oder was glaubt man, warum diese riesige Umverteilung von Reichtum von arm zu reich stattgefunden hat und zudem dem Privatbürger das letzte Ünzchen Gold “ abgekauft “ wurde.

    Birgit

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  8. Ich war ja schon einmal lesen, nun ein zweites Mal und mir gefällt der Artikel immer besser.
    Inzwischen bin ich auch ein wenig weiter und schrieb:
    Wir kommen unseren wahren Weltenlenkern immer näher: Das Komitee der 300

    VG Martin

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  9. Jochen

    Etwas zum Nachdenken!

    Matthäus 18:3 und sprach: Wahrlich, ich sage euch, wenn ihr nicht umkehret und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen!

    Jesus liebt die Naiven und den Fußball.

    Die Sonne („Das Licht der Welt“), die sich scheinbar schwebend (wandernd) über dem Wasser aufhält, bildet als senkrechter Strich (Lichtreflexion auf den Wellen) und ihr selbst, als glänzender Punkt über dem Strich, zusammengenommen den Buchstaben i.

    Iota: „(im übertragenen Sinne) Etwas sehr kleines bzw. geringes. In Anlehnung daran, dass der Buchstabe Iota (lat. i) das kleinste Schriftzeichen des Alphabets ist.“ Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Jota

    Matthäus 5:18 Denn wahrlich, ich sage euch, bis daß Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Jota noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.

    Wer oder was ist denn mit dem „Gesetz“ gemeint?

    3.Mose 22:31 Ihr aber sollt meine Gebote beobachten und sie tun; ich bin der HERR!

    Das bedeutet dann so viel, als wenn der Bibelgott als Gesetzgeber sagt: DAS GESETZ BIN ICH!

    Was sagt der Staat? Der Staat als Gesetzgeber sagt: DAS GESETZ BIN ICH!

    Wie viele Götter gibt es laut der Bibel? Nur EINEN!
    Also sind der Richter (Jesus Christus) und der Henker (VATER-Staat/Gott) eins.

    3.Mose 26:3 Werdet ihr nun in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote befolgen und sie tun,

    Wenn nein, dann gibt’s auch schon mal Schläge! Siehe bei Demonstrationen; oder zumindest haufenweise Bußgelder und im schlimmsten Falle Freiheitsentzug/Gefängnis. Z.B. in Amerika gibt es sogar noch die Todesstrafe.

    Hallelujah!

    Wenn du ernsthaft daran glaubst, daß Jesus Christus bald käme um dich zu retten, dann bist du sicherlich auch ein eifriger, naiver Gesetzesbefolger.

    1. GEBOT: 2.Mose 20:2 Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus dem Diensthause, geführt habe. 3Du sollst keine andern Götter neben mir haben!

    Das erste Gebot der Is-Ra-Eliten wurde zum Höchsten Gebot für alle Menschen, weil alle unter einem Staat leben, der Staat der Gesetzgeber ist, somit ER das Gesetz ist, wodurch der Staat zum Gott wird, denn Gott ist das Gesetz.

    Selbstverständlich ist das der FALSCHE Gott. Denn der wahre Gott, das ist der GEIST, den ein jedes echte Menschenkind in seinem Kopf hat. Dieser freie Geist wird jedoch vom Staat solange dressiert und manipuliert, bis daß der freie Mensch glaubt, unter der Knechtschaft des Staates zu leben, wäre das ideale System. Sogar die einst freien und damals nur in Dorfgemeinsschaften (als kleines System) lebenden Germanen hat man, hat Rom dazu gebracht, mehr oder weniger freiwillig unter der Knute des Gesetzgebers, einem staatlich organisierten System, ihr Leben zu fristen. Doch sind wir Germanen wirklich glücklich damit?

    Aber ja, wir bekommen schließlich vom Staat genug Brot und Spiele.

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