Über die Müssigkeit von Spielchen

Nur allzu selten mögen einen die Menschen in diesen – auf den Kopf gestellten – Zeiten, wenn einem in keinster Weise daran liegt, sich an ihren Spielchen zu beteiligen.

Das ist indes jedoch leicht zu verstehen, wenn man weiss, dass, aufgrund inhärenter Systemzwänge und falscher Ideologiekonstrukte, nur die Wenigen einen überhaupt erst verstehen können, und sich vom Zwang des Gruppendrucks befreit haben.

Schade eigentlich…

16 Kommentare

Eingeordnet unter Aphorismen, Menschen, Philosophie, Weisheit

16 Antworten zu “Über die Müssigkeit von Spielchen

  1. Man gilt als Exot… Hat was, finde ich…

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  2. Ja die Spielchen – die machen wir einfach nicht mit…
    Liebe Grüsse zentao

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  3. Eva

    Jaja die Spielchen! Nicht nur die der Gesellschaft, auch die zwischenmenschlichen. Manche erkennen dies früher, manche später. Und wenns soweit ist, fühlt man sich endlich als sich selbst, ist berfreit von Zwängen, man steht zu sich selbst. So auch trennt sich der Spreu vom Weizen, was echte Freundschaften betrifft. Ehrlichkeit, echte Zuneigung, Interesse machen Spielchen überflüssig.

    Hilfreich ist da auch die Verweigerung von medialer und autoritärer Hirnwäsche, die Erhaltung der eigenen Meinung mit weniger Pseudoinformationsoverdose, aber auch die Entwicklung und schlussendlich Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch die Liebe zur Natur, zum Menschen und zu sich selbst, in der man keine Rolle mehr spielen muss oder einen Status braucht.

    Der grössere „Mocken“ ist dann der gesellschaftliche. Auf den ersten Blick scheint es einfach. Zwängen kann man sich leicht entziehen, wenn man das System erkann hat. Aber wie stehts mit den Regeln, die rechtliche Folgen haben? Wer es hier schafft, sich allen Spielchen zu verweigern, braucht Mut und muss sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen, darf nicht abweichen. Das ist enorm schwierig und benötigt einscheidende private, materielle und berufliche Anpassungen. Es erscheint anfangs ein Verlust zu sein, aber danach…

    NUR wenn wir die Spielchen von der oberen Etage nicht mitspielen, haben wir eine Chance. Leider sind diese Drahtzieher so weit oben, dass bereits in den Chefetagen eine Hirnwäsche erfolgt ist und diese aus eigener Überzeugng diese Spielchen mitmachen.

    Es könnte so viel einfacher sein, wenn wir uns selbst nicht belügen würden, alle auf diesem Planeten.

    Die mediale Unter-Haltung darf nicht unterschätzt werdne, jedoch ist sie ironischerweise (noch) gleichzeitig unsere Waffe.

    In Liebe
    Eva

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  4. @freiedenkerin

    Lieber als Exot gelten, als maschinenhaft sich den Zwängen des Systems zu unterjochen. Darum spielen wir einfach nicht mehr mit, gell Zentao?! 🙂
    _______________________

    Herzlichen Dank für diesen starken und scharfsinnigen Meta-Text, liebe Eva 🙂

    Wie wär’s wenn ich den nochmal seperat als Gastbeitrag einstellte? Könnte sich u.U. ein spannender Kommentarstrang daraus entwickeln. 🙂

    Liebe Grüsse

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  5. Eva

    Im Beruf die Narrenfreiheit zu haben, offen und ehrlich über Anliegen und Lösungen zu diskutieren, ohne Angst vor Restriktionen die Wahrheit zu sagen, hat man erst, wenn man gekündigt hat!

    Soviel zu meinen aktuellen Erfahrungen 😀

    PS: Noch 6 Monate, dann bin ich frei!

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  6. Eva

    darfst gerne als Gastbeitrag machen. Ich verfasse demnächst was betr. aktuellem Zeitgeschehen.

    PPS: Danke Dude für diese Seite!

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  7. Pingback: Zur Überwindung der Spielchen | Sei herzlich Willkommen beim Dude

  8. Zum Gastbeitrag hier entlang

    Im Beruf die Narrenfreiheit zu haben, offen und ehrlich über Anliegen und Lösungen zu diskutieren, ohne Angst vor Restriktionen die Wahrheit zu sagen, hat man erst, wenn man gekündigt hat!

    Das hat schon was, wobei ich überzeugt bin, dass man nicht zwingend künden muss. Man kann auch einfach zu sich Selbst stehen, im Wissen darum was man will, und was nicht, und dies angstfrei anmerken, wo es nötig. Wenn deshalb daraufhin eine Kündigung erfolgen sollte, hat man wenigstens versucht, ein neues Bewusstsein zu schaffen, komme was wolle, und letztlich zeigt eine Kündigung wegen eines zu sich Selbst stehen wohl nur, dass man am falschen Ort arbeitete.

    Es gibt auch viele gute Chefs, wobei diese idR. eher in KMU-Betrieben zu finden sind.

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  9. Geschätzter Dude, ich gelte bereits seit meinen Kinder- und Jugendtagen als Exot. Und ich bin stolz darauf. Ich glaube, wenn ich eines Tages einmal feststellen müsste, daß ich nun mit dem sogenanntend „Mainstream“ mitschwimmen würde, dann wäre meine Zeit hier in diesem Leben aber sehr schnell vorbei…

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  10. Werte Freidenkerin 🙂

    Da geht es uns genau gleich, denn auch ich bin schon seit Kindheit einfach anders als die meisten, alsomit exotisch. Wenn man trotz der subtilen Zwänge in dieser Welt dennoch zu sich Selbst stehen kann, auch wenn man deswegen von vielen als Exot angeschaut wird, kann man auch durchaus Stolz auf sich sein! 🙂

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  11. Eva

    zum Thema Spielchen habe ich derweil doch noch was kleines beizutragen:

    Die Liebe und das Leid

    Was blickt mein Herz herab
    Wohin?
    Warum nur traurig sein als wärs das Ende
    Und wer hat von Liebe gesprochen?

    Die eine Träne
    Mag meine Seele berühren
    nur diese eine streicht sanft über meine Wange
    die nächste ist verdammt

    Wie wäre es, eine Welt ohne sie
    Hab ich davon geträumt?
    Wüsste ich sie wäre nicht kalt
    Wäre die Dunkelheit das Ziel?

    Was blickt mein Schmerz herab
    auf mein Herz?
    Wer hat das Recht dazu?
    Es ist die Liebe und das Leid

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  12. Eva

    @ Dude habe erst jetzt deinen Kommentar gelesen. „ein neues Bewusstsein schaffen, komme was wolle“ gefällt mir sehr gut. 🙂

    Ja, von Grossbetrieben, insbesondere im Gesundheitswesen, rate ich empfindlichen und emotionalen Geschöpfen definitiv ab. Und gerenell auch von Liebesbeziehungen :S

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  13. Das Gesundheitswesen ist ein Musterbeispiel, ja. Ein guter Freund erlebt seit Jahren haufenweise sinnlose Inkompetenz, Intrigen, Sturheit der Unternehmensleitung, Mobbing und viel weiteres unschönes. Je grösser der Betrieb, umso schlimmer idR.

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  14. Eva

    ja, dazu werden noch unnötige Administrations-Fuzzis und Unternehmensberater angestellt, die Riesengehälter beziehen und alles verkomplizieren, und nebenbei wird immer mehr völlig sinnfreies Controlling wos nur geht eingeführt, dass den Betrieg eigentlich nur aufhält und nur dem Image dient. Ich kann davon ein Liedchen singen. Excel & co lassen grüssen und die Patienten haben dadurch nur Nachteile!

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  15. Nicht nur die Patienten, auch die Mitarbeiter… ein Graus…

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