Zitatsammlung – Teil III

Wer „nicht in die Welt paßt“, der ist immer nahe daran, sich selber zu finden.
Hermann Hesse (1877 – 1962)

Die Kraft des Gedankens ist unsichtbar wie der Same, aus dem ein riesiger Baum erwächst; sie ist aber der Ursprung für die sichtbaren Veränderungen im Leben der Menschen.
Leo Tolstoi (1828 – 1910)

Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung. Seine eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns da.
Oscar Wilde (1854 – 1900)

Es gibt zwei Arten von Weltgeschichte: Die eine ist die offizielle, erlogene, für den Schulunterricht bestimmte. Die andere ist die geheime, welche die wahren Ursachen der Ereignisse birgt.
Honoré de Balzac (1799 – 1850)

Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt. Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor aller Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung allein genügt vielleicht nicht; aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.
Josef Pulitzer (1847 – 1911)

Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie.
Abraham Lincoln (1809 – 1865)

Sollte das amerikanische Volk privaten Banken erlauben, die Angelegenheiten ihrer Währung zu kontrollieren, erst durch Inflation, dann durch Deflation, werden die Banken und Konzerne die um sie herumwachsen, das Volk um all ihr Eigentum berauben, bis ihre Kinder obdachlos auf dem Kontinent aufwachen, den ihre Vorfahren einst eroberten.
Thomas Jefferson (1743 – 1826)

Nationalökonomie ist, wenn die Leute sich wundern, warum sie kein Geld haben.
Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

Demokratie, das ist die Kunst, sich an die Stelle des Volkes zu setzen und ihm feierlich in seinem Namen, aber zum Vorteil einiger guter Hirten die Wolle abzuscheren.
Romain Rolland (1866 – 1944)

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Joseph Marie de Maistre (1753 – 1821) in einem Brief vom 15.08.1811

Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.
Georg Bernhard Shaw (1856 – 1950)

Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.
Bertolt Brecht  (1898 – 1956)

Die Welt wird von anderen Leuten regiert, als es das Volk zu wissen glaubt.
Benjamin Disraeli (1804 – 1881)

Faschismus sollte man besser Korporativismus nennen, weil es die Verschmelzung der Staatsmacht mit der Konzernmacht darstellt.
Benito Amilcare Andrea Mussolini (1883 – 1945)

Der Prozess, mit dem die Banken Geld erschaffen, ist so simpel, dass der Verstand ihn zurückweist.
John Kenneth Galbraith (1908 – 2006)

Der Zinseszinseffekt ist das achte Weltwunder.
Mayer Amschel Rothschild (1744 – 1812)

Wenn eine Regierung hinsichtlich des Geldes von den Banken abhängt, dann kontrollieren diese und nicht die Führer der Regierung die Situation, da die Hand, die gibt, immer über der Hand steht, die nimmt.
Napoleon Bonaparte (1769 – 1821)

Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur, ob die Krise früher, durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll.
Ludwig von Mises (1881 – 1973)

Die Welt ist eine Tankstelle, an der das Rauchen nicht verboten ist.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Nicht alles was zählt, kann gezählt werden, und nicht alles was gezählt werden kann, zählt!
Albert Einstein (1879 – 1955)

Der Wirklichkeit ist mit Logik nur zum Teil beizukommen.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

In der Politik geschieht nichts zufällig! Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auf diese Weise geplant war!
Franklin Delano Roosevelt (1882 – 1945 )

Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.
Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz (1780 – 1831)

Kriege sollten so gelenkt werden, dass die Nationen beider Seiten sich masslos Verschulden.
Mayer Amschel Rothschild (1744 – 1812)

Die wesentliche Kriegshandlung ist Zerstörung, nicht notwendigerweise der menschlichen Leben, aber der Produkte der menschlichen Arbeit.
George Orwell (1903 – 1950)

Soldaten sind nur dumme Tiere, die als Bauern in der Außenpolitik benützt werden.
Henry Kissinger (1923 – *)

Vaterland nennt sich der Staat immer dann, wenn er sich anschickt, auf Menschenmord auszugehen.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit. Und wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.
George Orwell (1903 – 1950)

Panik und wirtschaftliche Depression werden letztlich zu einer Weltregierung führen, beherrscht von einer globalen Regierung.
Mayer Amschel Rothschild (1744 – 1812)

Die Lüge wird zur Weltordnung gemacht.
Franz Kafka (1883 – 1924)

Was die meisten für die „öffentliche Meinung“ halten ist in Wirklichkeit behutsam gefertigte und sauber ausgearbeitete Propaganda, die dazu dient, eine bestimmte Verhaltensreaktion der Öffentlichkeit auszulösen.
Ken Adachi (1929 – 1989)

Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Unwissenheit ist Stärke.
George Orwell (1903 – 1950)

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.
Benjamin Franklin (1708 – 1790)

Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können…“
Avram Noam Chomsky (1928 – *)

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß, und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!
Eugen Bertolt Friedrich Brecht (1898 – 1956)

Was hat der Mensch dem Menschen Größeres zu geben als Wahrheit?
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 – 1805)

Man konnte den Leuten in ihrer Dummheit zusehen, man konnte über sie lachen oder Mitleid mit ihnen haben, aber man mußte sie ihrer Wege gehen lassen.
Hermann Hesse (1877 – 1962)

Denken wird in Zukunft immer gefährlicher, doch es wird unmöglich sein, die Pflicht, ein Dummkopf zu bleiben, als ethisches Prinzip aufzustellen.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Wenn im Kampf der Interessen und Schlagworte die Wahrheit in Gefahr kommt, ebenso entwertet, entstellt und vergewaltigt zu werden wie der Einzelmensch, wie die Sprache, wie die Künste, wie alles Organische und kunstvoll Hochgezüchtete, dann ist es unsere einzige Pficht, zu widerstreben und die Wahrheit, das heißt das Streben nach Wahrheit, als unseren obersten Glaubenssatz zu retten. Der Gelehrte, der als Redner, als Autor, als Lehrer wissentlich das Falsche sagt, wissentlich Lügen und Fälschungen unterstützt, handelt nicht nur gegen organische Grundgesetze, er tut außerdem, jedem aktuellen Anschein zum Trotz, seinem Volke keinen Nutzen, sondern schweren Schaden, er verdirbt ihm Luft und Erde, Speise und Trank, er vergiftet das Denken und das Recht und hilft allem Bösen und Feindlichen, das dem Volke Vernichtung droht.
Hermann Hesse (1877 – 1962)

Sie sägten die Äste ab, auf denen sie saßen und schrieen sich zu ihre Erfahrungen, wie man schneller sägen könnte, und fuhren mit Krachen in die Tiefe, und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen und sägten weiter.
Eugen Bertolt Friedrich Brecht (1898 – 1956)

Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.
Albert Einstein (1879 – 1955)

Wir müssen die Wirklichkeit umdenken, um ins Mögliche vorzustoßen.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Es nützt nichts nur ein guter Mensch zu sein, wenn man nichts tut.
Buddha Siddhartha Gautama (563 v. Chr. bis 483 v. Chr.)

Habe den Mut, Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724 – 1804)

Bücher sind nicht Denkmäler der Vergangenheit, sondern Waffen für die Gegenwart.
Heinrich Laube (1806 – 1884)

Um die Freiheit zu bewahren, bilde und informiere die Masse der Menschen , denn nur darauf ist sicherer Verlass.
Thomas Jefferson (1743 – 1826)

Die Herrschenden müssen bewacht werden, nicht die Beherrschten.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Man hat nur Angst, wenn man mit sich selber nicht einig ist.
Hermann Hesse (1877 – 1962)

Wo das Volk die Regierung fürchtet, herrscht Tyrannei. Wo die Regierung das Volk fürchtet, herrscht Freiheit.
Thomas Jefferson (1743 – 1826)

Die Furcht läßt das Gefürchtete Wirklichkeit werden.
Ernst Ingmar Bergmann (1918 – 2007)

Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur werden letztlich dasjenige Volk belohnen, das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt, um gegen Ungerechtigkeiten, Lügen und Chaos anzukämpfen. Das war stets so in der Geschichte und so wirds immer sein. Weder uns noch unseren Nachkommen wird dieser Kampf ums Überleben erspart bleiben.
Immanuel Kant (1724 – 1804)

Die größte Schwierigkeit besteht nicht darin, Menschen von neuen Ideen zu überzeugen, sondern darin, sie davon zu überzeugen, alte Ideen aufzugeben.
John Maynard Keynes (1883 – 1946)

Was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder Versuch eines Einzelnen, für sich zu lösen, was alle angeht, muß scheitern.
Friedrich Dürrenmatt (1921 – 1990)

Seid vor allem immer fähig, jede Ungerechtigkeit gegen jeden Menschen an jedem Ort der Welt im Innersten zu fühlen. Das ist die schönste Eigenschaft eines Revolutionärs.
Che Guevara (1928 – 1967)

Revolution: Die Notwehr des Volkes, welches in seinen heiligsten Rechten gekränkt ist.
Adolf Lothar Bucher (1817 – 1892)

In Zeiten des universalen Betrugs ist es ein revolutionärer Akt die Wahrheit zu sagen.
George Orwell (1903 – 1950)

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 – 1805)

Wer eine friedliche Revolution unmöglich macht, macht eine gewaltsame unumgänglich.
John Fitzgerald Kennedy (1917 – 1963)

Zweifle niemals daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann. Tatsächlich ist dies das Einzige, was jemals die Welt verändert hat.
Margaret Mead (1901 – 1978)

Tu den Schritt und wirf einmal alles weg, so wirst du plötzlich die Welt wieder mit hundert schönen Dingen auf dich warten sehen.
Hermann Hesse (1877 – 1962)

Am Ende aber erwachen die Massen. Sie begreifen plötzlich, dass Inflation vorsätzliche Politik ist und auch endlos so weitergehen wird.
Ludwig von Mises (1881 – 1973)

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23 Kommentare

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23 Antworten zu “Zitatsammlung – Teil III

  1. heinzheidtmann

    Denkt so, als ob jeder euerer Gedanken in Feuerschrift
    am Firmament eingeätzt würde, damit alle Wesen
    und jedes Ding sie sehen können.
    Denn so ist die Wahrheit.
    Sprecht so, als ob die ganze Welt nur ein einziges Ohr wäre, das hören wollte, was ihr sagt.
    Und so ist die Wahrheit.
    Handelt so, als ob jede Tat auf euch zurückfallen sollte.
    Und so geschieht es in Wahrheit.
    Verlangt so, als ob ihr selbst das Verlangen wäret.
    Und das seit ihr in Wahrheit.
    Lebt so, als ob Gott selbst euch nötig hätte,
    um sein Leben zu leben.
    Und das hat er in Wahrheit.

    Mikha’il Na’imy
    17. Okt. 1889 – 28. Feb. 1988
    Libanesischer Autor

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  2. Eva

    „Durch Liebe kann man mutig sein, durch Genügsamkeit kann man weitherzig sein. Wenn man nicht wagt, in der Welt voranzustehen, kann man das Haupt der fertigen Menschen sein.“ – Laotse

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  4. Eva

    Some people see things that are and ask, Why? Some people dream of things that never were and ask, Why not? Some people have to go to work and don’t have time for all that.

    – George Carlin Read

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  8. Sehr schöne Sammlung. Gerade das Zitat von Ken Adachi passt zu den jetzigen Zuständen.

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